Nachdem ich mich 2009 in diesem Forum angemeldet hab aber seitdem nicht dazugekommen bin mir Lautsprecher zu bauen, stehe ich nun vor dem gleichen Problem wie Ignis.
Allerdings hab ich mir in meinem Tatendrang schon die Bauteile für die Weiche bestellt. Habe aber leider erst jetzt gelesen dass die Concorde WG eigentlich geschlossen ist. Daher meine Frage:
Muss die Weiche für ein BR-Gehäuse geändert werden, wenn ja wie?
Hallo Simon,
Nein, mußt Du nicht. Die Concorde WG von Opelfreak und walwal sind CB, aber die von stevie81 ist von den Maßen näher an der Concorde MK3, hat ein gemeinsames Volumen und den BR Kanal. Weiß ich ganz genau
Viele Grüße aus dem Bergischen Land
Jörg
Ab jetzt auch wieder Yamaha, ohne Kickstarter und breitem Lenker
Darf man die BR auch direkt hinter dem TT anbringen?
Momentan sieht mein Plan so aus, wobei ich bezüglich der BR noch nicht zufrieden bin...
Also mit dem aktuellen Stand wüsste ich zum Beispiel im oberen TT gar nicht, wie man die unterste Kammer bekämpfen soll, da bricht man sich ja die Arme. Daher lieber dort das BR platzieren und nur die oberen beiden Abteile mit Sonofil stopfen.
Beim unteren TT ähnlich vorgehen und vielleicht den Teiler noch einen Hauch runter setzen. Das dürfte die Matten gut halten, nur eben locker drauf legen und nicht durch die vier Öffnungen schieben. Und evtl. noch eine kleine Querstrebe im oberen Abteil dazu packen? Nichts gewaltiges 80er oder 100er MDF Streifen ist mehr als genug.
In beiden TT Volumen am besten schon die unterste Matte so platzieren, dass du sie im Fall der Fälle (Bass zu doll) durch die Öffnung vom BR Rohr runterfummeln kannst und dann das Loch dicht machen.
...Holzarbeiten
Lackier- bzw. Finish-Arbeiten
Elektroarbeiten
Dämmungsarbeiten
Chassis reinschrauben
Lautsprecher aufstellen und anstöpseln
Probehören
Verstehe ich das richtig? NACH den Lackier- / Finish-Arbeiten erst das Probehören mit messen und anpassen? Sollte etwa das Finish einen größeren Einfluss auf den Klang haben, als noch durchzuführende Änderungen an Gehäuse etc.?
Spaß beiseite - warum nehmt Ihr als Querstrebe eigentlich fast immer MDF-Streifen? OK, sie fallen beim Zuschnitt ab, aber die Kräfte, die sie aufnehmen sollen, werden doch nur durch dünne Auflageflächen eingebracht - oft sprecht Ihr noch davon, sie zu verrunden. Macht sich da nicht direkt ein z.B. 40er Rund als Stangenabschnitt besser? Massiver und biegesteifer, perfekt verrundet, dicke Auflagefläche bei kleinerem „geklauten“ Volumen
Ernsthaft, so riesig sind die Kräfte nicht, die da wirken, ich hatte noch nie eine lockere Strebe. Wenn, dann wurde ich Rundhölzer in eine Bohrung durch die Platte komplett einleimen, also Superdübel.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Spaß beiseite - warum nehmt Ihr als Querstrebe eigentlich fast immer MDF-Streifen? OK, sie fallen beim Zuschnitt ab, aber die Kräfte, die sie aufnehmen sollen, werden doch nur durch dünne Auflageflächen eingebracht - oft sprecht Ihr noch davon, sie zu verrunden. Macht sich da nicht direkt ein z.B. 40er Rund als Stangenabschnitt besser? Massiver und biegesteifer, perfekt verrundet, dicke Auflagefläche bei kleinerem „geklauten“ Volumen
Also ich persönlich nehme es immer, weil auch alles anderes aus MDF ist. Müsste aber eigentlich völlig bums sein, was man nimmt. Nur nicht grade drei Strohhalme oder so. Hauptsache die großen Flächen werden am Flattern gehindert.
Vom Gefühl her würde ich auch sagen, dass drei "dünne" und sinnig verteilte Streben besser sind als eine "massive" Wand mittendrin, vor allem wenn man dadurch eine Art "Kanal" erzeugt der eigentlich nicht gewollt ist und evtl. aus Versehen etwas an der Akustik verändert. Bei der Solo 100 ist das ja sogar beabsichtigt.
OK dann hab ich es doch richtig verstanden - Rundstab natürlich gewachsen ist die beste Lösung
Würde das dann nicht hier bei den schmalen Platzverhältnissen helfen? Die schmalen Gitterrahmen von Ignis wären doch nur aufwändig zu fertigen, können wirklich keinerlei Kräfte aufnehmen, verhindern höchstens das Durchrutschen größerer Elemente... 2 ordentliche Rundstäbe auf 90* und in der Höhe versetzt, und man könnte (mit kleinen Händen) bis in die abgewandten Kammern durchgreifen...
Nicht ganz. Rundstab gewachsen ist normalerweise Holzmaserung in Längsrichtung. Somit sind die Stirnflächen vom ablängen Hirnholz.
Da leimt ein ordentlicher Holzwurm nicht gerne mit, weil es nicht gut hält, zumindest schlechter als eine Seitenfläche in Maserung. Und nun?
Viele Grüße aus dem Bergischen Land
Jörg
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