HH 2/2016: Klirrdiagramme der KE25SC
Einklappen
X
-
Wir haben nun eine größere Stückzahl der KE 25 SC mit identischem Produktionscode "M14" geprüft. Kein Hochtöner zeigte einen K3 Wert von über 0,7 % im gesamten Einsatzbereich ab 2000 Hz aufwärts. Geschweige denn bei der reklamierten Stelle von ca. 7000 Hz, die HobbyHifi mit über 1 % gemessen hat.
Hier eine Beispielmessung bei 90 dB:
blau = Frequenzgang, rot = K2, grün = K3
Es gilt zu beachten, dass aufgrund der Abtastrate von max. 48 kHz unserer Soundkarte der K3 ab 18000 Hz massiv ansteigt.
Ich muss jedoch erwähnen, dass wir gerade bei 7000 Hz leichte Schwankungen festgestellt haben, so dass das Minimum bei etwa 0,5 % lag, das Maximum die 0,7 % nicht überschritten hat. Ich würde daher von einer leichten, aber vollkommen normalen Serienstreuung ausgehen.
Nichtsdestotrotz werden wir die Sache nochmal untersuchen. Vorstellbar wäre ein leicht eingedellter oder defekter Diffusorring o.ä., was auch den Anstieg im oberen Hochtonbereich erklären könnte(?)
Den Anstieg der KE gab es doch schon bei der Messung der VOX 301 und anderen älteren Modellen. Ist doch nichts neues.Alles fürs OhrKommentar
-
So kann der Effekt wirken:
Damit sind alle Bauvorschläge mit der Ke hinfällig!Angehängte DateienZuletzt geändert von walwal; 03.02.2016, 13:34.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
-
Da liegste aber schief. 14 kHz höre ich noch.
Sogar den Unterschied (ab 13 kHz) noch - was mich erstaunt hat.
Angehängte DateienZuletzt geändert von walwal; 03.02.2016, 14:47.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
-
Es ist natürlich auch traurig zu lesen, das ein Visaton Mitarbeiter KE25SC aus der laufenden Produktion nimmt, dann durch Messungen Unregelmässigkeiten im F-Gang feststellt, und die Chassis dann selber nicht mehr verbaut/einsetzt.
Da schwindet auch so ein wenig das Vertrauen. Ich bin etwas ratlos
.
Kommentar
-
Kommentar
-
Bitte informiere Dich genauer, bevor Du solche Thesen in die Welt setzt!
ERSTENS bin ich seit 4 Jahren nicht mehr Mitarbeiter von Visaton, und ZWEITENS habe ich nirgendwo geschrieben, dass meine KEs der laufenden Produktion entstammen! Ganz im Gegenteil. Die sind alt, und die meisten davon sind super. Mir fielen lediglich bei wenigen Exemplaren Ausreißer im Frequenzgang auf.Kommentar
-
Diese Abweichungen bis zu 2 dB habe ich auch 2007 festgestellt und dann mit dem Vorwiderstand korrigiert.
Das ist noch ok, aber 6dB....und mehr Klirr. Mal warten, was V dazu sagt.
Jaja Volker, ich habe ja selbst gestaunt, weil das eigentlich nicht geht - ev. klingt es einfach sauberer, weil ich mit diesem Filter des DSP die Resonanzfrequenz und sonstigen Müll abschalten will. Manche Hersteller machen das auch, sie kappen bei 20 kHz. Ist ja auch wurscht.Zuletzt geändert von walwal; 03.02.2016, 15:35.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
-
Dann entschuldige ich mich jetzt. Es las sich irgendwie anders, aber das hast du jetzt deutlich relativiert. Sorry.Bitte informiere Dich genauer, bevor Du solche Thesen in die Welt setzt!
ERSTENS bin ich seit 4 Jahren nicht mehr Mitarbeiter von Visaton, und ZWEITENS habe ich nirgendwo geschrieben, dass meine KEs der laufenden Produktion entstammen! Ganz im Gegenteil. Die sind alt, und die meisten davon sind super. Mir fielen lediglich bei wenigen Exemplaren Ausreißer im Frequenzgang auf.Kommentar
-
Vielleicht kann Visaton ja bei Timmi die HH-Exemplare anfordern um direkt zu vergleichen, was da los ist?
Ich fand das aber auch komisch, da die Einzelmessung der KE im VisaMon-170-Gehäuse aus HH-01/2016 so gar nicht zum Einzel-Chassistest im selben Heft passen wollte (wohl nur die Kopie einer alten Messung). Der Anstieg im Hochton im Gehäuse sieht deutlich anders aus als in der Einzelmessung, und der Kanteneinfluss wirkt ja tiefer.
Der neue Chassistest in HH-02/2016 passt dann vom Kurvenverlauf auch zum zur Einzelmessung im VisaMon-170-Gehäuse.
Warum Timmi aber keine Silbe zu den Abweichungen geschrieben hat oder Visaton kontaktiert, habe ich auch nicht verstanden. Dass sein EInzeltest und die Gehäusemessung nicht zusammenpassen, hätte ihm auffallen müssen. Dass in HH bei den Klirrmessungen als mal was daneben zu gehen scheint, finde ich jetzt nicht sooo dramatisch, von daher hatte ich das bei der KE nicht gleich negativ gewertet, sondern erstmal an einen Messfehler gedacht.
Nebenbei: Warum reicht ist Y-Achse bei den ATB-Klirrmessungen eigentlich linear abgebildet? Ich finde das irgendwie unpraktisch, weil der interessante Bereich <1% so gestaucht wird.Grüße aus Karlsruhe, FlorianKommentar
-
Hi,
Muss ihm das wirklich sofort auffallen...Warum Timmi aber keine Silbe zu den Abweichungen geschrieben hat oder Visaton kontaktiert, habe ich auch nicht verstanden. Dass sein EInzeltest und die Gehäusemessung nicht zusammenpassen, hätte ihm auffallen müssen
Trotzdem:
Mir als alter KE/AL Fan ist die Diskrepanz auch aufgefallen und hatte entsprechend den Timmi angeschrieben.
Und bekam sehr fix folgende Antwort:
Das war vor einer Woche, man darf gespannt sein.Sie haben recht. Der Klirr des aktuell neu vermessenen KE25SC ist
deutlich höher als bei der älteren Messung, und die Linearität
schlechter. Wir werden die Angelegenheit weiter verfolgen und bei
Visaton nachfragen.
R-TypeDie Leidenschaft, die Leiden schafft..
Ehemals "megatron"Kommentar




Kommentar