Mitteltonkalotte
Einklappen
X
-
-
Hallo Nils,
im Handbuch steht was von elektrischen Übergangsfrequenzen der Aktivweiche.
Das muss bekanntlich (??) nicht mit den akustischen Übergangsfrequenzen übereinstimmen.
Akustisch wären 250 Hz ausserhalb des Übertragungsbereiches der Kalotte.
Akustisch wäre mit einem 6 dB elektrischen Hochpass knapp über 300 Hz Trennfrequenz bei ca. -6 dB Schnittpunkt drin.
Da würde aber schon der natürliche Abfall der Lotte unterhalb fs (ca.370 Hz) mit ausgenützt.
Sehr mutig, die Jungs damals....
Gruß
Peter KripsKommentar
-
Ja, das war auch so. Die untere Grenzfrequenz der Kalotte selbst wurde mit 400 Hz angegeben.
Das Handbuch ist wirklich extrem lesenswert, weil das gesamte Konzept darin begründet ist (Amplitudengang, Bündelungsmaß, Klirr usw.). Man merkt, dass das richtige Ingenieursarbeit war und nicht einfach zufälliges Gebastel.Sehr mutig, die Jungs damals....Angehängte DateienKommentar
-
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
-
Hallo Peter,
sehe ich nicht so, wird doch mit (guten) Hochtönern heute problemlos auch so gemacht. Ich sehe bei dem Heco eher die bei der Trennfrequenz nun doch sehr kleine Fläche als Limitation. Wie gesagt der AL130 (und auch der M) sind trotz ihrer vergleichsweise großen Fläche und Hubes im Maximalpegel elektrisch begrenzt. Was ist schlechter oder besser? (Keine Fangfrage: Ich weiß es auch nicht, aber ein Limit kommt halt irgendwann).
Viele Grüße,
Christoph
P.S.: Noch mal zu einer 2" Kalotte wie der genannten Heco. Wie viele Leute haben Bässe mit einer 50mm Schwingspule in Betrieb, geschweige denn einer 75mm Schwingspule, wie bei einer 3" Kalotte
)
Zuletzt geändert von Fosti; 04.05.2014, 19:34.Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat
. (copyright by mechanic)Kommentar
-
Hallo Christoph,
Klar mechanisch...
Wieviel Hub kann so eine Lotte unverzerrt ? Da kann es bei der angegebenen Trennfrequenz schon knapp mit Pegel werden.
Ich hätte die ja beinahe in meinen im entstehen befindlichen 4-Weger eingebaut, lediglich die freistehende Kalotte machte mir Bauchschmerzen.
Dann sind mir zwei Monacor KM-135 zugelaufen, die sind berührungssicherer und messtechnisch auch nicht wirklich schlechter, die dürfen nun mitspielen....
Ich denke schon, daß eine 50er Schwingspule in einem Bass elektrisch doch etwas mehr wegstecken kann als eine doch geringfügig filigranere 50er Kalottenspule...P.S.: Noch mal zu einer 2" Kalotte wie der genannten Heco. Wie viele Leute haben Bässe mit einer 50mm Schwingspule in Betrieb, geschweige denn einer 75mm Schwingspule, wie bei einer 3" Kalotte
)
Gruß
Peter KripsKommentar
-
Beim Bass gibt es v.a. mehr Wind, der kühlt. Bei jeder größeren Membranbewegung wird ordentlich Luft durch die Schwingspule gedrückt, was bei der Kalotte nicht der Fall ist.Was ich schreibe, ist nur meine Meinung. Denn wessen Meinung soll es sonst sein?Kommentar
-
vor einigen jahren hatte ich diese box gebaut, ... http://www.visaton.de/vb/showpost.ph...23&postcount=1 ...
... um genau die frage des threads zu klären, ... "möglichst tiefe trennung zwischen mitteltonkalotte und bass"
ich suchte zunächst einige mitteltonkalotten die ich dann nach der reihe getestet habe, auch in hardware ... die für mich leistungsfähigste kalotte die noch im preisrahmen war setzte ich dann bei der "monster" ein. (Monster wegen der monsterkalotte)
es geht ja schlicht wie tief geht bei welcher lautstärke, ... ich trennte in der tat zeitweise aktiv bei 400 hz, das geht auch sehr lange zeit gut, nur wenn es lauter rund 95-100 dB wird, hört man der kalotte sehr schnell an dass ihr limit erreicht ist, ... man dreht die trennung automatisch etwas höher, ... schlussendlich weiß ich die genaue trennung nicht mehr, aber irgendwo bei 550 hz pendelte sich die trennung ein, BEI DIESER CHASSISKOMBINATION. die komplette box war schlussendlich rund 110 dB im maxpegel.
würde man jetzt einen kleineren und nicht so leistungsfähigeren bass einsetzen, könnte man die trennung tiefer legen, vielleicht auch auf 450 oder gar 400 hz ... dann würde man einen maxpegel von vielleicht 105 dB erreichen, was auch noch recht laut ist, ...
kalotte oder konus? aber bitte keinen denkfehler machen, bei gleicher trennung bei kalotte oder konus macht der mittelton genau den selben hub, da vertragen konus oder kalotte genau die selbe leistung, - natürlich ist voraussetzung bei gleichem spulenaufbau, -
die monster war eine sehr leistungsfähige box, sie gefiel mir nur optisch nicht und ist deshalb irgendwann rückgebaut worden, das konzept drumrum war sehr erfolgreich, ...
gruß timoKommentar
-
Eine Antwort aus berufenem Munde:
Kommentar
-
Schöne Stelle hast Du da gefunden, NamensvetterEine Antwort aus berufenem Munde:
http://www.visaton.de/vb/showpost.ph...3&postcount=12
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat
. (copyright by mechanic)Kommentar
-
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat
. (copyright by mechanic)Kommentar
-
Ich habe letztens erst einen Hochtöner von Seas mit einer zu lauten Messung gekillt. Es war nicht die Schwingspule, die durchgeschmort ist, sondern die Zuleitung. Diese war aus demselben Draht gemacht und dementsprechend völlig ungekühlt. Manchmal sind Schwachstellen an ganz anderer Stelle als man sie erst erwartet...
Kommentar
-
Dass dank Ferrofluid die Kalotte beseer gekühlt wird, hatten wir schon weiter oben.
Ohne Ferrofluid siehts aber wohl anders aus.Die höhere Belastbarkeit der Kalotten wird zudem wohl nur mit Ferrofluid funktionieren.
Auch wenn Visaton-Kalotten mit Ferrofluid gut funktionieren, heißt das nicht, dass die Ferrofluid-Kalotten anderer Hersteller nicht versulzen (Nubert musste die gesamte Kalottenflotte mal austauschen)
So schrieb Nubert höchstpersönlich im Jahre 2004:
Allerdings kennen wir einige Produkte berühmter Hersteller, deren "Ferrofluid-Ersatz" auch noch in den letzten 5 Jahren die Hochtöner völlig unbrauchbar machte! - Die "Ersatzteil"-Hochtöner waren ebenfalls schon 5 Jahre alt und hatten das gleiche Problem.
Vielleicht haben es diese Hersteller inzwischen auch geschafft, aber wer weiß das schon?Was ich schreibe, ist nur meine Meinung. Denn wessen Meinung soll es sonst sein?Kommentar
-
Na dann hast Du weder hier, noch in der Antwort Friedemann auf Deine Frage in dem von horr zitierten Beitrag was nicht verstanden! .....oder seit wann hat ein B200 Ferrofluid?
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat
. (copyright by mechanic)Kommentar
Kommentar