Wie tief muss ein Lautsprecher spielen?
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Da gebe ich dir auch Recht, solange der Tiefmitteltöner auch den kompletten Bass wiedergeben soll.
Wir sind im Moment gerade dabei, einen günstigen Heimkinolautsprecher zu entwickeln. Der erste Prototyp wird 12" + 1" Horn. Eine Grundvoraussetzung ist aber, dass der 12" erst ab ca. 80 Hz loslegt. Es wird also davon ausgegangen, dass darunter ein Subwoofersystem zum Einsatz kommt. Dann ist die Hubentlastung schon wieder so groß, dass sich die Intermodulation in Grenzen halten sollte.Kommentar
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gutjan
@Nils, wenn ich einen TMT mit einem linearen Hub von +-6.5mm einsetze, so ist der kritische Punkt bei 30 Hz (fs=28Hz) erreicht.
Der Druckkammereffekt ist eine wichtige Größe, die ich in meine Überlegungen nicht einbeziehen möchte (der Raum sollte vorerst nicht einbezogen werden).
Richtig, mit einem 3-Wegler hat man die größere Flexibilität, bei einem 4-Wege sind wieder die Chassis-Abstände größer und nur mit der aktiven Entzerrung kann man die Phasenübergänge besser optimieren, außer man trennt den echten Tieftöner bei <=100Hz.
Warum ein 2-Wegerich, weil man durch die Anordnung der Chassis sich einer punktuellen Schallquelle nährt.
Gruß Jan
.Zuletzt geändert von Gast; 10.06.2014, 12:19.Kommentar
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ich gehe bei meinen Entwicklungen für meinen Raum den Weg dass ich MEINE Boxen immer auf den einen Raum hin auslege. Ich weiß, dass ich eine mittelkräftige Überhöhung bei rund 28-30 Hz habe, meine Boxen dürfen NICHT linear bis runter an die 30 Hz ausgelegt sein, denn dann entsteht eine unangenehme Überhöhung, welche noch lange ausschwingt. Weiß man dies vorher kann man gegensteuern. So entstehen Boxen die eben NICHT maximal tief abgestimmt werden, vielleicht in den hohen 37-39 Hz, um den fehlenden Bass dann über den Raum gepuscht zu bekommen.
So lege ich seit Jahren meine Subwoofer aus, ... Schließlich entwickle ich die meisten Boxen für mich und meinen Raum, ... ich entwickle keine Box die in jedem Raum funktioneren muss.
Ein absoluter Tiefbasssubwoofer funktioniert bei mir im jetzigen 85 qm Raum noch nicht, denn der Bass schwingt zu stark nach. Zu einem Tiefbass-Sub gehört ein Raum der akustisch modifiziert ist, in meinem Raum hatte ich schon einige Versuche gemacht. Ein viel zu langes Nachschwingen überdeckt nahezu alle anderen Frequenzanteile und es klingt dann nur noch brummig und somit unsauber.
Beherzigt man die obere Regel, in meinem Raum, nur bis rund 35 Hz und der Rest ist dann auch sehr gut.
Dies alles ist NUR IN MEINEM RAUM SO.
Gruß TimoKommentar
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Welcher kritische Punkt? Bei welchem Zielpegel?
Das ist schlecht. Der Raum sollte immer mit einbezogen werden.Der Druckkammereffekt ist eine wichtige Größe, die ich in meine Überlegungen nicht einbeziehen möchte (der Raum sollte vorerst nicht einbezogen werden).
Punktschallquelle?Warum ein 2-Wegerich, weil man durch die Anordnung der Chassis sich einer punktuellen Schallquelle nährt.
Ein 2-Weger ist (zumindest im Nahfeld) so weit von einer Punktschallquelle entfernt, dass selbst der Vergleich hinfällig ist. Ein 3-Weger ist in dem Punkt auch nicht viel schlechter (einfach mal die Abstände messen), eigentlich sogar besser. Denn der Mittelton wird fast komplett von einem Treiber wiedergegeben, der den größten Teil zur Lokalisation beiträgt.
Aber ich halte das Ziel der Punktschallquelle ohnehin für bedeutungslos. Ab einem gewissen Abstand kann unser Gehör die vertikalen Abstände gar nicht mehr auflösen. Es gibt weitaus wichtigere Parameter als das.Kommentar
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gutjan
@Timo, ich kenne Deinen Raum mit der offenen Treppe zum etwas in der Höhe niedrigen Vorraum (mögliche Kompression mit der Folge des längeren Ausschwingens). Ich kann mich noch daran erinnern, ein Gespräch über das Klirren der Gläser im Vorraum stehenden Schrank. Abstimmung über den Raum ist bei Dir sinnvoll. Sauberer druckvoller Bass bis 35 Hz ohne den gepuschten Raum ist eine gute Hausnummer. Vieleicht wäre eine verschiebbare Trennwand, oder auch Dämmplatten zum Vorraum, eine Option.
Gruß JanKommentar
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gutjan
@Nils, der kritische Punkt, ist die saubere symmetrische Wiedergabe einer 30Hz Sinusschwingung bei der Entwicklung (Oszilloskop-Messung).
Die Punktschallquelle ist nicht ganz richtig, eher schon die Phasenbeziehung
Gruß JanKommentar
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Ja, aber bei welchem Pegel in welchem Abstand? Das ist doch das Entscheidende und auf einen bestimmten Anwendungsfall sollte ein Lautsprecher entwickelt werden.
Beispiel: bei unserem Heimkinolautsprecher haben wir ein Pflichtenheft erstellt. Er soll in 4m Abstand 105 dB (Kino-Referenzpegel) erreichen bei 1% bzw. 3% THD (frequenzbereichabhängig). Das ist ein klares Ziel und schließt schon mal viele Konzepte aus.
Gut, das eine hat ja nichts mit dem anderen zu tun.Die Punktschallquelle ist nicht ganz richtig, eher schon die Phasenbeziehung
Die Phasenbeziehung auf Achse sollte natürlich bei jedem Mehrweger passen. Auch das ist aktiv und digital viel einfacher zu bewerkstelligen, da man die Treiber über die Trennfrequenz hinaus entzerren kann. Dank Minimalphasigkeit gleichen sich somit auch die Phasengänge an.Kommentar
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Klar, hier. Es werden flache Lautsprecher für den Wandeinbau bzw. -aufbau, die ab ca. 80 Hz übernehmen. Also explizit für Heimkinoanwendung in typischen Kellerräumen.
Econowave kenne ich nicht. Hast du einen Link?Kommentar
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Entwickelst du jetzt auch noch Kopfhöhrer@Nils, wenn ich einen TMT mit einem linearen Hub von +-6.5mm einsetze, so ist der kritische Punkt bei 30 Hz (fs=28Hz) erreicht.
Der Druckkammereffekt ist eine wichtige Größe, die ich in meine Überlegungen nicht einbeziehen möchte (der Raum sollte vorerst nicht einbezogen werden).
Gruß Jan
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Echt jetzt, bin
Das wird ja bestimmt ganz interressant.
Grüße LutzKommentar
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gutjanKommentar
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Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat
. (copyright by mechanic)Kommentar
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gutjan
@Fosti, eine korrekte Beschreibung des Schwingungsverhaltens eines solchen Masse-Feder-Systems mit Reibung ist für mich schwierig.
Da bei der CB-Box die beiden Membranseiten akustisch getrennt sind, wird die im Gehäuse eingeschlossene Luft durch die Membranbewegung Druckschwankungen ausgesetzt, das ist die Federwirkung, die sich zur Federkraft der Membranaufhängung addiert.
Mit der einfachen berührungslosen Messung im Nahfeld, kann man an der symmetrischen Amplitude und beim Null-Durchgang ohne Sprungstelle erkennen inwieweit das Chassis noch im linearen Bereich arbeitet.
Gruß JanKommentar
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