Ich denke, eine hochbelastbare 30mm Kalotte wäre eher angebracht und auch das ist noch nicht unkritisch. Ich plane eine 10" Box mit einem 4" Mitteltöner. Die Komponenten liegen bereit aber die Zeit...
Chess Power Monitor
Einklappen
X
-
Ein 10" sollte nicht deutlich über 1kHz eingesetzt werden. Der Sprung zu einer 1" Kalotte ist schon recht gewagt. Der Maximalpegelverlauf bricht wahrscheinlich ein. Kompressionstreibern besitzen 38 oder 50mm Spulen und einordentliches Horn, wenn sie so niedrig spielen sollen, das darf man nicht vergessen.
Ich denke, eine hochbelastbare 30mm Kalotte wäre eher angebracht und auch das ist noch nicht unkritisch. Ich plane eine 10" Box mit einem 4" Mitteltöner. Die Komponenten liegen bereit aber die Zeit... -
krabat
meine "X15" kombiniert(e) einen 25er pa-tmt mit dem monacor-wg. es gab probleme mit einer penetranten aufweitung der abstrahlung bei 2khz wegen der gehäusebreite. eine asymmetrische anordnung ergab lt. boxsim nur halbe sachen. also mussten 5cm (!) breite fasen angebracht werden. das hatte ich in einem eigenen thread vollständig dar- und zur diskussion gestellt.
warum macht man sowas? um zu zeigen, dass es doch geht. timmermanns hat das leider nicht zeigen können, denn seine darstellung seiner box ist dazu zu dürftig ausgefallen. vieleicht ging es ihm um die pegelfähigkeit, zu der dann leider der tiefgang fehlt - man braucht subwoofer.Kommentar
-
Meiner Meinung nach gibt es kaum Boxen, die keinen Subwoofer brauchen. Wenn man sich die Kurven gleicher Lautheit anschaut, dann sieht man welche Pegel notwendig sind, um unsere Oehrchen dort unten zu Wahrnehmungen zu bewegen.
Zudem ist der Aufstellungsort der Lautsprecher meist nicht gleichzeitig der optimale Ort zur Aufstellung der Tieftonabteilung. Spaetestens dann sind Subs notwendig.Kommentar
-
Nana, die tiefe E-Saite an der Gitarre ist etwas über 80Hz. Damit müsste nach meinem Verständnis ein Bass dann knapp über 40Hz liegen. Und es gibt heute viele 5-saitige E-Bässe, die dann entsprechend tiefer gehen. Und sobald etwas elektronisches dabei ist, gilt das sowieso nicht.Oscar Wilde: "My taste is very simple, I am always satisfied with the best."Kommentar
-
Die Diskussion um Subs geht mMn am Thema vorbei. Wenn wir nur lange genug weitere Anforderungen als unverzichtbar definieren, kommen wir am Ende immer beim Raum füllenden Monsterlautsprecher heraus. Derartige Forderungen sind demnach ebenso trivial wie unnütz
Wer mag, kann sich einen Sub dazustellen. Mit dem Chess-Monitor hat das aber nur peripher zu tun.
Wegen der fehlenden Messung unter Winkel zu beiden Seiten: der oben gezogene Vergleich zur Studio zieht mMn hier nicht. Bei der Studio sitzen HT und AL-130 in der Achse 169mm auseinander. Bei der Chess reden wir von gerademal 20mm, die vermutlich die Kanteninterferenzen etwas abschwächen sollten. Ob rechts/links überhaupt ein nennenswerter Unterschied zu messen wäre?
Genauso wenig, wie BT das Rad immer wieder neu erfindet, darf allerdings bezweifelt werden, ob ein paar provisorisch grob gespachtelte 50mm-Fasen Modell "Münchner Rauputz" allgemeingültige Rückschlüsse auf mögliche ähnliche Konstrukte zulassen.
Die Bedeutung der schön präsentierten Holzkistchen steht oft diametral zum Sendungsbewusstsein Einzelner. Ich finde, BT sollte mal einen Lautsprecher mit "Pawlow" benennen...
Gruß IFFGrüße aus Karlsruhe, FlorianKommentar
-
Kann ich beides nicht bestaetigen. Ich hoere selbst den Unterschied zwischen einer Grenzfrequenz von 20Hz und 30Hz deutlich. Dafuer muss der Frequenzgang im Raum sehr linear und die Nachhallzeit sehr kurz sein. Trifft beides zu wenn Subs im Nahfeld betrieben werden.
Du kannst das ja ganz leicht selbst testen: schaltbarer Hochpassfilter auf 50Hz legen und vergleichen.Kommentar
-
Man muesste sie ueberhaupt einmal definieren! Schliesslich geht es bei Lautsprecherwiedergabe um einen technischen Prozess bei dem dies a) moeglich und b) noetig waere.
Wenn man sich die Geschichte des Lautsprecherbaus - vor Allem im Hobbybereich - anschaut, gibt es offensichtlich einen "unterbewussten" Forderungskatalog, der immer der aktuellen "Mode" angepasst wird. Ob das nun dem Thema akkurater Wiedergabe in den heimischen vier Waenden gerecht wird oder nicht, wird einfach ausgeblendet. Man bekommt sogar regelmaessig eins auf den Deckel, wenn man das Thema einmal anspricht.Kommentar
-
krabat
1) wenn links/rechts kein nennenswerter unterschied zu messen - wäre, wir haben die messungen nicht zu sehen bekommen, dann hülfe die asymmetrie auch nicht gegen kanteninterferenzen. beides bedingt sich!... vermutlich die Kanteninterferenzen etwas abschwächen sollten. Ob rechts/links überhaupt ein nennenswerter Unterschied zu messen wäre?
... darf allerdings bezweifelt werden, ob ein paar provisorisch grob gespachtelte 50mm-Fasen Modell "Münchner Rauputz" allgemeingültige Rückschlüsse auf mögliche ähnliche Konstrukte zulassen.
... BT sollte mal einen Lautsprecher mit "Pawlow" benennen...
2) du unterschätzt den wert von modellen. boxsim - verwendet ebenfalls ein "modell", zeigt die genannte probleme am bildschirm in aller pracht. deshalb hinterlassen die fehlenden messungen berechtigten zweifel an der stimmigkeit der gesamtkonstruktion. bei meinem modell konnte das problem mit den fasen beseitigt werden. nimm es als hinweis, nicht als erfolgsrezept ...
interessant finde ich aber auch, dass im gleichen heft ein billiger hochtonmagnetostat eine sehr breite fase spendiert bekommt. warum nicht hier? ich denke mitlerweile, dass es timmermanns wohl eher auf "power" angekommen ist. das waveguide soll bei verglw. tiefer trennung zum großen tmt nur den hohen pegel ermöglichen. das rundrumstrahlen wird meiner kenntnis nach nur im superhochhochtonbereich als vorteilhaft erwähnt, nicht im mittelton. halbe sachen ...Kommentar
-
Na dann hau mal in die Tasten. Bis wann darf mit Fertigstellung der Liste gerechnet werden?
Ist alles nötig, was möglich ist? Mir fallen viele Situationen ein, bei denen die Wiedergabe bis 20Hz unerwünscht ist, dir auch?
Hört jeder Musik, die dieses Spektrum auch liefert?
Subs im Nahfeld: ganz nett. Aber taugt´s für alles?
Gruß IFFGrüße aus Karlsruhe, FlorianKommentar
-
Na das Problem ist die Beliebigkeit grosser Teile der Produktionskette. Solange dort nicht normiert wird, ist eine Anforderungsliste bestenfalls "schwammig". Man muss sich der Problematik allerdings trotzdem stellen. Das tun hier leider die Wenigsten. Wenn man "Circle of Confusion" erwaehnt erntet man bestenfalls Ignoranz. Traurig.
Eigentlich nicht, ausser man will fehlerhafte Aufnahmen und/oder ungeeignete Raumakustik ausgleichen.
Nein, genauso wenig wie jeder auf Autobahnabschnitten ohne Geschwindigkeitsbegrenzung die Maximalgeschwindigkeit seines Autos ausreizt.
Fuer Walzertanzen bestimmt nicht, aber fuer hochwertige Wiedergabe schon.Kommentar
-
OK, dann bitte erst die Normung für die Produktionskette ausarbeiten, und anschließend die Liste mit Anforderungen für die Wiedergabekette erstellen. Du schaffst das!
Wenn du das Problem nicht eingrenzen kannst, weite es auf. Das hilft zwar nicht bei der Lösung, klingt aber interessant.
Die Welt ist schlecht. Ansonsten, Henne-und-Ei eben...
Zitat von IFFIst alles nötig, was möglich ist? Mir fallen viele Situationen ein, bei denen die Wiedergabe bis 20Hz unerwünscht ist, dir auch?Dann solltest du darüber nochmals intensiv nachdenken. Ich könnte es dir ja vorkauen, aber den Weg selbst zu beschreiten, öffnet den eigenen Horizont.
Zitat von IFFHört jeder Musik, die dieses Spektrum auch liefert?Aber er sollte zwingend ein Auto besitzen, das Maximalgeschwindigkeit fahren kann, oder? Und wie hoch ist die eigentlich? Uups, Logikfehler
Add-1: Walzertanzen bekommt eine eigene AnforderungslisteZitat von IFFSubs im Nahfeld: ganz nett. Aber taugt´s für alles?
Add-2: Beschweren sich die Gäste nicht, wenn sie bei der Ankunft gleich den Subwoofer-Kopfhörer übergestülpt bekommen?
Gruß IFFGrüße aus Karlsruhe, FlorianKommentar


Kommentar