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  • horr
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Warmwasser wird mit Gas/Öl wesentlich effektiver erzeugt als mit Strom. Wirkungsgrad 90 zu 35 % (wenn man den Wirkungsgrag der Stomerzeugung berücksichtigt).
    Das gleiche gilt, wenn man mit Glühlampen heizt. Das geht mit Gas (z.B.) effektiver.

    Mir geht es nicht nur um Geld sparen , sondern auch um Resourcenschonung.
    Die 35% sind aber uralt. Mein letztes GUD-Kraftwerk, bei dessen Genehmigung ich beteiligt war, lag im Wirkungsgrad bei knapp 60%. Kohle geht aus schon über 50% und dies ohne Fernwärmenutzung.

    Sonst stimmt's schon.

    MFG

    Christoph

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Mr.E Beitrag anzeigen
    @Andy: ....

    Du sparst vielleicht Strom, wenn du den Warmwasseranschluß nimmst. Aber wo kommt das warme Wasser her? Wie sollen wir denn bitte hier beurteilen, ob alles in allem der Energiebedarf mit der einen oder der anderen Maßnahme niedriger ist?....


    Ich hab gesagt, es geht nicht nur ums Geld. Wenn ständig in erster Linie darauf geachtet wird, daß man etwas möglichst billig bekommt, dann ist es kein Wunder, daß um einen herum alles den Bach runtergeht. .....
    Warmwasser wird mit Gas/Öl wesentlich effektiver erzeugt als mit Strom. Wirkungsgrad 90 zu 35 % (wenn man den Wirkungsgrad der Stomerzeugung berücksichtigt).
    Das gleiche gilt, wenn man mit Glühlampen heizt. Das geht mit Gas (z.B.) effektiver.

    Mir geht es nicht nur um Geld sparen , sondern auch um Resourcenschonung.

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  • Mr.E
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Zitat von Andy22 Beitrag anzeigen
    Die ganze Hype um die Energiesparlampen ist Volksverdummung hoch Drei.
    Die Haushalte verbrauchen ca. 25 % der Gesamtenergie und hiervon entfallen 1,9 % auf die Beleuchtung.
    Für die Beleuchtung in den Haushalten werden also ganze 0,5 % !! der erzeugten Energie verbraucht und hier soll nun mit allen Mitteln gespart werden, koste es was es wolle. Die ganze Hype um die Energiesparlampen ist nichts anderes als ein Programm, um den Leuten das Geld aus den Taschen zu ziehen und die Wirtschaft anzukurbeln.

    Dazu passt die Meldung, dass die Glühlampenhersteller in den letzten Jahren absichtlich die Lebensdauer der normalen Glübirnen von 5000 h auf 1000 h reduziert haben, um den Verkauf von Energiesparlampen anzukurbeln und zu rechtfertigen.

    Andy
    Da finde ich andere Zahlen. Aber egal, an der Beleuchtung zu sparen, ist einfach.

    Durchschnittlicher Stromverbrauch
    im Haushalt in Deutschland
    in Prozent

    Kühl- und Gefrierschrank 29
    Kochen, Bügeln, Wäschetrocknen 19
    Warmwasser in Wasch- und Geschirrspülmaschinen 17
    Heizung 15
    TV, Radio und Computer 12
    Beleuchtung 8
    @Andy: Hast du die 0,5% selbst ausgerechnet? 1,9% sind etwa 7,6% von 25%. Das würde schon passen (muß dann aber »1,9 Prozentpunkte« heißen, nicht »1,9 Prozent«).

    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Wenn die normalen Glühlampen nur noch 1000 Stunden halten (warum auch immer) gilt um so mehr: "The trend is your friend", es nützt also nichts, deswegen Glühlampen zu kaufen.

    Strom für Warmwasser für Wasch-und Spülmaschine kann man reduzieren mit Warmwaseranschluss
    Strom für Radio............................................. .................................................o hne Standby und Class D
    ................Heizung........................... .................................................. .............mit Energiesparpumpen
    ................Kühlschrank....................... .................................................. ...........mit AAA+

    Wenn man will, geht schon einiges, am Trockner spare ich nicht! Faulheit pur.
    Du sparst vielleicht Strom, wenn du den Warmwasseranschluß nimmst. Aber wo kommt das warme Wasser her? Wie sollen wir denn bitte hier beurteilen, ob alles in allem der Energiebedarf mit der einen oder der anderen Maßnahme niedriger ist?

    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    In Glühlampen kommt auch Wolfram rein sowie andere Materialien. Sogar der Kienspan ist nicht "sauber". Man sammelt die LED-Lampen (wenn sie nach 25 Jahren kaputt sind) und bringt sie zum Bauhof oder Händler. Zur Lichtqualität kann ich nur sagen, im direkten Vergleich ist LED nicht schlechter. Wie gesagt, man muss die "richtige" LED kaufen. Nach meiner Erfahrung sind das die mit den gelben LEDs, solange kein Strom fließt natürlich.

    Wenn es nicht ums Geld geht, muss man die gesamte Energie/Rohstoffbilanz betrachten. Solange der Strom nicht 100% "Öko" ist, verliert mM. nach die olle Wendelbirne.
    Ich hab gesagt, es geht nicht nur ums Geld. Wenn ständig in erster Linie darauf geachtet wird, daß man etwas möglichst billig bekommt, dann ist es kein Wunder, daß um einen herum alles den Bach runtergeht. Etwas überspitzt. Soll nicht heißen, daß Kosten keine Rolle spielen. Ich hab auch keinen Geldscheißer. Man muß halt Prioritäten setzen.

    Strom wird nie zu 100% sauber sein, solange Elektronik so hergestellt wird wie jetzt. Was steckt denn in einer GroWiAn an Elektronik drin? Sicher ziemlich viel. Und in Wasserkraftwerken auch. Aber man muß nicht auch noch bei der Herstellung der Leuchtmittel exzessiv Dreck anhäufen. Ich hab auch nirgends behauptet, daß die Glühlampe sauber ist, aber sauberer alles andere dürfte sie wohl sein.

    Das Argument der Quecksilbereinsparung durch Leuchtstofflampen über den geringeren Energiebedarf gilt auch nur, wenn dank LSL weniger quecksilberbehaftete Stromerzeugung stattfinden würde. Dürfte aber nicht der Fall sein. Die Kraftwerksbetreiber sind doch nicht so »blöd« sich das Geschäft Strom zu verkaufen entgehen zu lassen, wenn Kapazitäten frei werden. Der Strom wird dann eben nicht für Haushaltsbeleuchtung verbraucht, sondern für etwas anderes.

    Zitat von Hatsch Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, die LEDs halte wirklich so lange wie versprochen.
    Ein Argument für LED ist glaube ich wirklich die lange Lebensdauer.

    Zitat von GallileoMK2 Beitrag anzeigen
    1) Lichtleistung
    Die Lichtstärke ist im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen nicht wirklich gut. Man benötigt für eine gute Helligkeit schon mehrere 20W Lampen, was den Stromspareffekt wieder reduziert.
    Aber ein Strom(!)-Spareffekt für den Verbraucher bleibt doch trotzdem.

    Zitat von GallileoMK2 Beitrag anzeigen
    3) Schadstoffe
    Quecksilber in Wohnräumen! geht garnicht. Auch die meisten Kunststoffe der Lampen gasen durch die große Hitzeentwicklung der Lampen und Vorschaltgeräte im Schraubsockel über Monate stark aus, was nun garnicht gesund ist.
    Monate? Ein 15 Jahre alter Gartenschlauch soll an durchfließendes Wasser noch Stoffe abgegeben haben, die meßbar die Oberflächenspannung des Wasser reduziert haben.

    Zitat von GallileoMK2 Beitrag anzeigen
    5) Lebensdauer
    Die bei E-Sparlampen beworbene längere Haltbarkeit wird in der Praxis im Normalfall nicht erreicht. So sterben die Lampen frühzeitig wegen Hitzestau oder kälte am Vorschaltgerät (Glühlampen sind da unempfindlich) oder die Leuchtstoffe verbrauchen schnell (schwarze Ablagerungen in der Röhren).
    Meine Erfahrung ist, dass ca. 30% der E-Sparlampen innerhalb des ersten Jahres defekt sind.
    Die Schaltzyklen sind glaube ich das Problem.

    Zitat von GallileoMK2 Beitrag anzeigen
    Hinzu kommt, dass die Energie bei Glühlampen ja nicht verloren ist sondern als Wärmequelle auch die Heizkosten entsprechend leicht senkt, wobei ich nicht meine, es sei der gleiche Wirkungsgrad wie bei einer normalen Raumheizung, aber ein kleiner Teil ist es eben doch.
    Das ist das, was ich weiter oben angedeutet habe. »Im Winter« sollte eine Glühlampe einen Wirkungsgrad von nahezu 100% haben. Und eben nicht nur im Winter, sondern immer, wenn es so kalt ist, daß man heizen muß. Das sind deutlich mehr als die Hälfte der Monate des Jahres. Da relativiert sich das mit dem angeblich schlechten Wirkungsgrad schnell. Die Ausbeute an sichtbarem Licht ist gering, aber der Wirkungsgrad sicher nicht. Da kommt einiges an Licht raus. Ein Array aus kleinen 15W-Birnen oder so dürfte neben tollem Licht auch eine viel angenehmere Wärme erzeugen als sprichwörtlich »stink«normale Heizkörper.

    Zitat von GallileoMK2 Beitrag anzeigen
    Was mich wirklich ärgert, ist die absichtliche Verschlechterung der Lebensdauer der neu gefertigten Glühlampen.
    Bei solchen Dingen bin ich immer erstmal sehr skeptisch, aber inzwischen traue ich großen Organisationen (Unternehmen, Behörden, Staaten, …) sehr vieles zu.

    Die Lebensdauer läßt sich durch »Undervolting« und Soft-Start bedeutend erhöhen. Fragt sich nur, ob sich das rentiert. Übrigens sind Signallampen für Ampeln angeblich nichts anderes als Glühlampen, die länger halten.

    Bei manchen Dingen geht mir Qualität über Kostensenkung (daß ich das in einem LS-Selbstbauforum sagen muß), und bei Leuchtmitteln ist das sicher nicht verkehrt. Kosten zu senken heißt außerdem nicht, automatisch insgesamt weniger Energie zu verbrauchen.

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Andy22 Beitrag anzeigen
    .....
    Die Haushalte verbrauchen ca. 25 % der Gesamtenergie und hiervon entfallen 1,9 % auf die Beleuchtung.
    Für die Beleuchtung in den Haushalten werden also ganze 0,5 % !! der erzeugten Energie verbraucht .....
    ...
    Andy
    Da finde ich andere Zahlen. Aber egal, an der Beleuchtung zu sparen, ist einfach.

    Durchschnittlicher Stromverbrauch
    im Haushalt in Deutschland
    in Prozent

    Kühl- und Gefrierschrank 29
    Kochen, Bügeln, Wäschetrocknen 19
    Warmwasser in Wasch- und Geschirrspülmaschinen 17
    Heizung 15
    TV, Radio und Computer 12
    Beleuchtung 8

    Wenn die normalen Glühlampen nur noch 1000 Stunden halten (warum auch immer) gilt um so mehr: "The trend is your friend", es nützt also nichts, deswegen Glühlampen zu kaufen.

    Strom für Warmwasser für Wasch-und Spülmaschine kann man reduzieren mit Warmwaseranschluss
    Strom für Radio............................................. .................................................o hne Standby und Class D
    ................Heizung........................... .................................................. .............mit Energiesparpumpen
    ................Kühlschrank....................... .................................................. ...........mit AAA+

    Wenn man will, geht schon einiges, am Trockner spare ich nicht! Faulheit pur.
    Zuletzt geändert von walwal; 24.06.2012, 19:46.

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  • Andy22
    antwortet
    Die ganze Hype um die Energiesparlampen ist Volksverdummung hoch Drei.
    Die Haushalte verbrauchen ca. 25 % der Gesamtenergie und hiervon entfallen 1,9 % auf die Beleuchtung.
    Für die Beleuchtung in den Haushalten werden also ganze 0,5 % !! der erzeugten Energie verbraucht und hier soll nun mit allen Mitteln gespart werden, koste es was es wolle. Die ganze Hype um die Energiesparlampen ist nichts anderes als ein Programm, um den Leuten das Geld aus den Taschen zu ziehen und die Wirtschaft anzukurbeln.

    Dazu passt die Meldung, dass die Glühlampenhersteller in den letzten Jahren absichtlich die Lebensdauer der normalen Glübirnen von 5000 h auf 1000 h reduziert haben, um den Verkauf von Energiesparlampen anzukurbeln und zu rechtfertigen.

    Andy

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  • albondiga
    antwortet
    Ich habe noch genau drei "normale" Glühlampen in meiner Wohnung: Kühlschrank, Backofen und Bad. Halogen in der Dunstabzugshaube und über dem Esstisch. Den Rest (=Energiesparlampen) werde ich bei Gelegenheit gegen LED austauschen.
    In den 4,5 Jahren, die ich die jetzige Wohnung bewohne, habe ich drei Energiesparlampen ausgetauscht. Eine habe ich beim Saubermachen kaputtgemacht (aber Hg ist drin geblieben), ein ist kurz nach dem Kauf schon kaputtgegangen. Der Rest läuft mindestens seit Einzug, zum Teil schon länger. Die Glühlampe im Bad habe ich in dieser Zeit schon ca. 5 mal getauscht.

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  • GabbaGandalf
    antwortet
    Mittelfristig werden bei mir auch alle Lampen gegen LEDs ausgetauscht werden, aber momentan sind mir (die "richtigen") LED-Lampen noch zu teuer. Von IKEA gibt es Halogenlampen im Glühbirnengehäuse, die einen etwas höheren Wirkungsgrad haben als normale Glühbirnen, aber ein genauso gutes Licht machen - das ist momentan meine Übergangslösung.

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  • GallileoMK2
    antwortet
    Meiner Meinung nach sind "Energiesparlampen" absolut unwirtschaftlich im Gebrauch.
    Gründe gegen E-Sparlampen:

    1) Lichtleistung
    Die Lichtstärke ist im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen nicht wirklich gut. Man benötigt für eine gute Helligkeit schon mehrere 20W Lampen, was den Stromspareffekt wieder reduziert.
    2) Lichtfarbe
    Das Lichtspectrum der E-Sparlampen enthält kaum Rot-Anteile, gerade im schlafzimmer wird bei diesem Spectrum die Einleitung in die Schlafphase des Körpers gestört.
    3) Schadstoffe
    Quecksilber in Wohnräumen! geht garnicht. Auch die meisten Kunststoffe der Lampen gasen durch die große Hitzeentwicklung der Lampen und Vorschaltgeräte im Schraubsockel über Monate stark aus, was nun garnicht gesund ist.
    4) Energiebilanz
    Die Herstellung der E-Sparlampen ist deutlich teuer und aufwendiger. Auch werden bei der Herstellung der Sparlampen Rohstoffe wie Kupfer in den Spulen, Leiterbahnen und Kabel verbaut. Dieses Kupfer geht meistens wegen der unsachgemäßen Ensorgung im Haumüll verloren. Gerade die kleinen Watt-Stärken, werden sehr heiß, das verschweigt die E-Sparlampenfraktion gerne. Man konn diese dann nicht mit der bloßen hand anfassen.
    5) Lebensdauer
    Die bei E-Sparlampen beworbene längere Haltbarkeit wird in der Praxis im Normalfall nicht erreicht. So sterben die Lampen frühzeitig wegen Hitzestau oder kälte am Vorschaltgerät (Glühlampen sind da unempfindlich) oder die Leuchtstoffe verbrauchen schnell (schwarze Ablagerungen in der Röhren).
    Meine Erfahrung ist, dass ca. 30% der E-Sparlampen innerhalb des ersten Jahres defekt sind.

    Die herkömmlichen Glühlampen, Halogenlampen sowie neuere LED´s sind deutlich sinnvoller im Gebrauch.
    Hinzu kommt, dass die Energie bei Glühlampen ja nicht verloren ist sondern als Wärmequelle auch die Heizkosten entsprechend leicht senkt, wobei ich nicht meine, es sei der gleiche Wirkungsgrad wie bei einer normalen Raumheizung, aber ein kleiner Teil ist es eben doch.

    Was mich wirklich ärgert, ist die absichtliche Verschlechterung der Lebensdauer der neu gefertigten Glühlampen.

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  • Hatsch
    antwortet
    Hi,

    ich habe vor einem halben Jahr alle "Energiesparlampen" fachgerecht entsorgt. Ich hatte mit den Lampen alle bekannten Probleme: Die Lichtausbeute war nach einigen Wochen spürbar geringer - es dauerte immern länger bis eine akzeptable Helligkeit erreicht war - einge Lampen stanken deutlich nach Chemie - einige surrten fröhlich vor sich hin und zu viele gingen plötzlich kaputt.
    Das dann in den Schei.. dinger auch noch Quecksilber ist, hat mich in meinem Entschluß bekräftigt. Nie wieder Energiesparlampen!
    Ich habe jetzt einen Mix aus LEDs und Halogenlampen. Halogen da wo es sinnvoll ist und wenn möglich LEDs. Die LED Lampen sind in den letzten Monaten deutlich besser geworden. Das Licht ist natürlicher und die Farbverfärbungen sind geringer.
    Es ist natürlich teurer als Energiesparlampen, aber die gingen sowieso zu schnell kaputt. Ich hoffe, die LEDs halte wirklich so lange wie versprochen.
    Gute Erfahrungen habe ich bisher mit den Lampen eines großen skandinavischen Möbelhauses gemacht- mal sehen ob es so bleibt.
    Grüße
    Hatsch

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  • geist4711
    antwortet
    auch wir haben hier zum teil umgestellt.
    nachdem ich schon seit jahren überall nur leuchtstoff-lampen habe, d.h. sogenannte energiesparlampen da wo normale glühbirnen passen würden und in den aquarien l-röhren, haben wir nun unter dem hängeschrank über der spüle eine 75cm led-leiste von ikea gebaut.
    etwas kaltwarmes licht aber dafür sehr wenig energieverbrauch.
    seit kurzem hat auch unser meerschweinchen-gehege solche lichtleisten(4x25cm) bekommen. nun braucht es da auch nurnoch ein paar watt leistung.
    bisher bin ich mir den led's zufrieden, sie werden kaum warm und sollte so recht lange halten.
    einzig bei den aquarien, hier die grössten energieverbraucher, lohnt sich eine umstellung auf led-technik nochnicht. für die nötige lichtleitsung und farbe würden led's so teuer werden(auch wegen der notwendigen schutzklasse), das sich das ganze erst in ca 7-10 jahren rechnen würde. ich spekuliere darauf das die preise usw in den nächsten 5 jahren erheblich fallen werden, evtl lohnt es sich ja dann.
    solange bleibt es bei elektronischen vorschaltgeräten und möglichst T5 leuchten mit reflektoren.

    mfg
    robert

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  • walwal
    antwortet
    In Glühlampen kommt auch Wolfram rein sowie andere Materialien. Sogar der Kienspan ist nicht "sauber". Man sammelt die LED-Lampen (wenn sie nach 25 Jahren kaputt sind) und bringt sie zum Bauhof oder Händler. Zur Lichtqualität kann ich nur sagen, im direkten Vergleich ist LED nicht schlechter. Wie gesagt, man muss die "richtige" LED kaufen. Nach meiner Erfahrung sind das die mit den gelben LEDs, solange kein Strom fließt natürlich.

    Wenn es nicht ums Geld geht, muss man die gesamte Energie/Rohstoffbilanz betrachten. Solange der Strom nicht 100% "Öko" ist, verliert mM. nach die olle Wendelbirne.

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  • Mr.E
    antwortet
    Derjenige, der auch die Heizkosten zahlt. Außerdem geht es nicht allein ums Geld.

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  • We-Ha
    antwortet
    Sag mal Mr.E, wer bezahlt bei euch die Stromrechnung ?

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  • Mr.E
    antwortet
    Na, ob LED wirklich so toll ist? Lassen wir doch mal das Quecksilber in den Leuchtstofflampen beiseite, auch deren moralisch und ökologisch wahrscheinlich weit mehr als fragwürdige Entsorgung. Was bleibt? In der Leuchstofflampe (LSL) ist ein Elektronikmodul enthalten, die LED ist Elektronik. Wie wird Elektronik hergestellt? Da geht es alles andere als sauber zu. Nicht nur der Chemieschwall, der zum Halbleiter-Ätzen nötig ist und von dem wirklich der größte Teil nicht genutzt werden kann, es fängt ja schon beim Rohstoffabbau (Gold usw.) an. LED ist genauso Mist wie LSL. Für den Verbraucher vielleicht nicht so giftig, aber sonst?

    Ich bin im Moment der Ansicht, daß Glühlampen immer noch das vernünftigste Leuchtmittel sind. Man kann auch nicht so pauschal sagen, daß der Wirkungsgrad nur bei 5% liegt. Gerade bei der Glühlampe hängt der Wirkungsgrad stark von der Jahreszeit ab. »Zufällig« ist er in der Jahreszeit, in der man die Lampe am längsten benutzt, auch am höchsten.

    Und von der Lichtqualität kommen LEDs prinzipbedingt nicht an Glühlampen heran, auch wenn einem das nicht direkt auffallen mag. Für Fahrradbeleuchtung lasse ich mir LED noch eingehen, allein schon wegen des antiquarischen Charakters der StVZO. Aber für Wohnraumbeleuchtung nicht.

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  • We-Ha
    antwortet
    Auch ich habe es schon vor einiger Zeit gewagt und in der Küche die unter dem Hängeschrank befindlichen Halos gegen LED Leisten (glaube, bei ELV bestellt) ersetzt.
    Diese brauchen allerdings auch einen Trafo (24 Volt), die ganze Geschichte war auch nicht gerade billig, aber dafür habe ich jetzt einen Verbrauch von 7 Watt bei einer Leuchtenlänge (1.00 m + 0.5m) 1,50m.

    Die Lichtfarbe ist ein Mittelding zwischen Glühwendel und Halos, aber extrem gleichmäßig und vor allem keine punktuelle Ausleuchtung wie bei den Halos, sondern eine breite Leuchtbahn von links nach rechts über den kompletten Bereich, obwohl zwischen den Leuchten ca. 80cm Platz ist.

    Da hier insgesamt etwa 5 Std. am Tag die Leuchten leuchten (was sollen sie sonst auch tun ),
    rechnet sich das mittlerweile gegen 4 Halos von je 20 Watt.
    Ausserdem ist das Licht äusserst angenehm.
    Ich werde die 'verknüpfte Glühbirnen-Variante' demnäx auch einmal ausprobieren.

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