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Kabelesoterik
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Hast Du auch darauf geachtet, dass Du mit dem dicken Kabelstück exakt die Resonanzlänge triffst?
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Das habe ich jetzt gemacht: dünnes Kabel, 0,5 m lang zum LS getrennt und etwa 10 m Kabel mit 4 mm² zwischengeschaltet, das Signal geht jetzt dünn- dick - dünn zum LS ebenso zurück. Musik laufen lassen und das dicke Kabel überbrückt (so habe ich keine Umschaltpausen). Mehrmals wiederholt und keine Unterschiede gehört.Zitat von walwal Beitrag anzeigen.....
Bleibt nur noch die Behauptung des "verschmierten Impulses" bei dicken Kabeln. Das könnte man ja mal per Gehör testen, damit es deutlich wird, mit langen Kabeln. Also 5-10 m Kabel mit 4 mm² gegen 1-10 m 0,5 mm²...... [/COLOR][/B]
War nix mit dem Goldohrdiplom.
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"......Gute Kabel sind teuer, richtig gute Kabel sind richtig teuer. Noch nicht restlos fundamentalistische Audiophile sprechen von "Kabelvergnügungskosten". Und dann gibt es noch die richtig richtig richtig guten Kabel, und eins davon möchte ich heute gerne verreißen. Es heißt Inca Red, ist einen Meter lang (Cinch-Kabel, Stecker "massiv vergoldet"), kostet 1.799 Euro und möchte bei der Suche nach der Wahrheit behilflich sein: "Die Verbindung vom CD-Player zum Verstärker ist wohl die sensibelste der gesamten Musikkette. ... So ist es auch nicht verwunderlich, dass es so viele verschiedene Kabelarten und Hersteller gibt; alle mit dem Ziel, der musikalischen Wahrheit so nahe wie möglich zu kommen."
Dazu werden nicht nur keine Mühen und Aufwände gescheut, sondern auch seltenste Seltenheiten zum Einsatz gebracht. Während die einen viel Zeit und Geld in die Erforschung neuer Materialkombinationen stecken, um den Gral unter den High-End-Kabeln zu finden, geht Herr Toya Hatano, Inhaber der japanischen Manufaktur TMD, einen radikal auf Altbewährung ausgerichteten Weg und "kombiniert nur zwei sehr alte Kupferdrähte in seinen Kabeln. Diese Drähte stammen aus dem 19. Jahrhundert bzw. von 1954! Die Qualität des verwendeten Kupfers kann leider heutzutage so nicht mehr hergestellt werden". Die ausgewählten Drähte würden dann in mühevoller Handarbeit mit einem Baumwollfaden umwickelt, mit den massiven vergoldeten Cinchsteckern verlötet und danach in feinste japanische Seide von Hand eingenäht.
..... Jahrgangskabel. Besonders gutes Kupferwetter. Man muss sich das im Gehörgang zergehen lassen. Skeptiker bezeichnen das bemerkenswerte Stromtransportmittel wegen des schlabberigen Seidenschlauchs schnöde als "Pyjamakabel". Messtechnisch kommt am Ende eines Kabels praktisch genau das heraus, was man vorne hineinschickt. Die wichtigen Parameter, die man bei Kabeln messen kann, bewegen sich in Größenordnungen, die beim Zusammenschalten von gängigen HiFi-Komponenten im hörbaren Frequenzbereich nichts bewirken können. Blindtests, die von Kabelklanggegnern durchgeführt wurden, haben bisher keine Ergebnisse gebracht. "Zumindest keine", so der User hifiaktiv, "welche bestätigen konnten, dass es unterschiedlichen Klang mit unterschiedlichen Kabeln gibt".
Aber es geht nicht um messbare Effekte bei der Hardware, sondern um unmessbare Effekte in der audiophilen Seele, die es ja übrigens auch nicht gibt. Während er lebt, verbringt der Mensch Zeit. Diese Zeit angenehm zu verbringen ist den meisten Menschen ein Ansinnen. Eine der Methoden, zu fühlen wie die Zeit vergeht und wie angenehm sich das anfühlen kann, ist, gute Musik zu hören. In den zum Teil kilometerlangen Kabelklangdiskussionen im Netz geht es im Grunde ums Musikhören, aber die Musik kommt nur in Gestalt abstrakter Klangeigenschaften und in quasarhafter Entfernung vor.
Eine andere Methode, seine Zeit zu verbringen, ist, Musik hören zu wollen und ständig unter dem Versuch zu leiden, weil sich überall supergemeine Störungen einkoppeln wollen, die einem auch noch keiner so recht abkaufen mag. Als Kunstwerk mag das Edelkabel Inca Red sein Geld wert sein, wobei sich Kunstwerke, die etwas Nützliches leisten, ja schnell einen gewissen Kunstgewerbeverdacht einhandeln. Als religiöses Zeremonialgerät ist es eindeutig zu teuer, ebenfalls als homöopathische Form der Klangperfektionierung. Als "Gerät zur Gefühlserzeugung" würde ich es akzeptieren. Es vermittelt mir das Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden...."
https://www.heise.de/hintergrund/Ver...l-1288820.htmlZuletzt geändert von walwal; 31.07.2020, 16:50.
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Ich meine, es war von Volker Pispers - sinngemäß:
"Was den Menschen vom Tier unterscheidet, ist seine Intelligenz, seine Fähigkeit zu rationalem Denken und zu kritischer Selbstreflexion.
Was den Menschen aber wirklich auszeichnet, ist dass er dessen ungeachtet ständig völlig irrationale und blödsinnige Entscheidungen trifft..."
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Ich bin nun wirklich kein Kabelklanghörer, aber wenn Cordial schreibt, dass der Skineffekt bei einen 0,5 mm² Kabel erst ab 50 kHz bemerkbar ist, wird ignoriert, dass übliche Kabel 2,5 mm² oder mehr haben. Diese Effekte wurden in dem Artikel von Low Beats auch gemessen.Zitat von Lebrichon Beitrag anzeigenBeim Kabel Hersteller Cordial gibt es ein interessantes Lexikon:
https://www.cordial-cables.com/de/skineffekt
Ich denke, dies genügt als Aussage dazu.
Allerdings ist das so gering, dass es wohl nicht hörbar ist, und wenn, kann es ja durch die Weiche oder aktiv korrigiert werden.
Bleibt nur noch die Behauptung des "verschmierten Impulses" bei dicken Kabeln. Das könnte man ja mal per Gehör testen, damit es deutlich wird, mit langen Kabeln. Also 5-10 m Kabel mit 4 mm² gegen 1-10 m 0,5 mm².
Natürlich wird auch viel Unsinn verkauft, weil die meisten keine Ahnung haben, leichtgläubig sind und ihre Anlage "verbessern" wollen. Das Hi-Fi oder Hi End-Marketing nutzt das aus. Man kann das amüsiert oder verzweifelt zur Kenntnis nehmen
Ich behaupte: Wer zufrieden mit dem Klang ist, sucht nicht nach Verbesserungen.Zuletzt geändert von walwal; 31.07.2020, 08:18.
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Nur wer zugibt oder vorgibt einen Unterschied hören zu Können ist ein echter High Ender... Das kann man auch nicht messen oder begründen.
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Wohl eher ganz im Gegenteil - jede Kreuzung im rechten Winkel zur Minimierung des ÜbersprechensZitat von ubix Beitrag anzeigenKommen sich da nicht einige Kabel zu nah,(im Vordergrund
) und dabei gibt es ein übersprechen zwischen den selben? 
Sehr unordentlich verlegt.
Die müssen doch nur mit dem Schild "Stellenabbau wegen mangelnder Barschaft" winken. Mein alter Physiklehrer hat mal gesagt: Wenn schon Sch., dann Sch. mit Schwung. Gibts Du ein wenig zuviel aus, wirst Du von allen abgestraft. Gibst Du viel zuviel aus, dann wirst Du in der Hoffnung umworben, dass sie von Dir noch ein bisschen zurück bekommenZitat von mechanic Beitrag anzeigenSchon richtig - aber VW & Co verkaufen ja auch immer noch Diesel-PKW´s und so wirklich bestraft wurde auch noch niemand
, also kein Stress wegen der Kabel
...
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Schon richtig - aber VW & Co verkaufen ja auch immer noch Diesel-PKW´s und so wirklich bestraft wurde auch noch niemandZitat von Markus213 Beitrag anzeigenIch sehe den Verkauf solcher Kabeln nach § 263 als
Betrug
(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
, also kein Stress wegen der Kabel
...
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Ich sehe den Verkauf solcher Kabeln nach § 263 als
Betrug
(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
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Schlechte Steckerleiste aus dem Baumarkt:
Denn beim Hören der Baumarkt-Netzleiste versammeln sich sämtliche Akteure auf der Bühne vornehmlich nur auf der, von mir aus gesehenen, rechten Seite. Sicher kann das durchaus so korrekt sein, erscheint mir aber als recht ungewöhnlich, da der größte Teil der restlichen Bühne für lange Zeit ungenutzt bleibt......
Nichts ist hier körperhaft, oder lokalisierbar und auch Tom Jones kann ich zwar irgendwie hören, aber der kommt scheinbar wie ein Geist aus einem Vakuum zu mir herüber
Gute Steckerleiste High End:... Nach dem fliegenden Wechsel auf die xxxxxxxxx scheine ich eine neue Welt zu betreten. Platte für Platte lege ich nun erneut auf und bereits bei “Tosca” bestätigen sich meine Bedenken, da sich nun plötzlich alles seinem Platz befindet.
Räumliche Bezüge werden klarer dargestellt: Die Sängerstimmen sind jetzt nicht mehr nur auf einer Seite zu hören; sie verteilen sich mehr auf der Bühne. Der gesamte Raum gewinnt an Größe und die Akteure an Plastizität. Bei der bereits oben erwähnten “Salome” fällt auf, dass der gesamte Raum mehr mit Feinzeichnung im Hochtonbereich erfüllt ist.
https://www.audiophil-online.de/stec...eference4.html
Ich wußte gar nicht, das ein anderer Schukostecker so die Stereobasis verändern kann.
Solch ein Netzschalter auf der High End Steckerleiste ist auch an meinen 10 € leisten dran. Der Standardschalter für so etwas. Ich würde für solche Einsatzzwecke eine Steckerleiste ohne Netzschalter nehmen. Zu Störanfällig. Übergangswiderstand, Kontaktprellen, Oxidierende Kontakte.
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Kommen sich da nicht einige Kabel zu nah,(im VordergrundZitat von Markus213 Beitrag anzeigenWas wichtig ist, der Verlauf von Kabeln. Ein Beispiel aus dem Internet
) und dabei gibt es ein übersprechen zwischen den selben? 
Sehr unordentlich verlegt.
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Was wichtig ist, der Verlauf von Kabeln. Ein Beispiel aus dem Internet
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Kabel mit Nivea-Creme einreiben - hilft ganz sicher gegen Skin-Effekt - steht sogar auf der Dose drauf.Zitat von Lebrichon Beitrag anzeigenBeim Kabel Hersteller Cordial gibt es ein interessantes Lexikon:
https://www.cordial-cables.com/de/skineffekt
Ich denke, dies genügt als Aussage dazu.
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Muss man halt schneller hören.Zitat von walwal Beitrag anzeigenBeim Skineffekt wird je behauptet, dass die angebliche Klangveränderung nicht durch die sehr geringen Abweichungen im Frequenzgang, sondern durch Timing-Fehler verursacht werden, weil unterschiedliche Frequenzen unterschiedliche Laufzeiten hätten und daher Impulse verschmiert würden.
Hier zu lesen:
https://www.tmr-audio.de/index.php/i...-kabel-klingen
Mir ist das zu hoch, liest sich aber toll.
Ich ging immer davon aus, dass Strom bzw. Spannung mit Lichtgeschwindigkeit transportiert wird. Nachtrag: Nur etwa halbe Lichtgeschwindigkeit trifft etwa zu. Dass die Elektronen sich viel langsamer im Leiter fortbewegen. weiß ich.
Ich frage mich nur, wo ist der Beweis, dass Impulse verschmiert werden bei dicken Kabeln?
Und jetzt sind wir beim Artikel von Low Beats, die solche Messungen zeigen. Ist was dran?
Ich entnehme dem Artikel mit den Ergänzungen durch die Antworten der Redaktion: dünnes Kabel ist gut für Hochtonreproduktion, aber schlecht in der Dämfung im Mittelton, Dickes Kabel verhält sich umgekehrt. Also doch dickes Kabel für Bass/Mittelton, dünnes für Hochton? Ginge aber nur sinnvoll nach der Weiche, die am Verstärker sein müsste, besser aktiv getrennt.
Aber wahrscheinlich ist das alles nicht so kritisch.
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Also, ich halte es da mit meinem Rechenzentrum, dass da sehr weise meinte: "Eijh, Digga, hörsze eh nich mehr !"
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