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  • AlphaRay
    antwortet
    Ich könnte mir vorstellen dass es Aramid-Waben (Kevlar) sind...das Gewicht ist extrem gering...und es ist ein Kunststoff und kein Metall, was neutraler klingen sollte

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  • el`Ol
    antwortet
    Seltsam. Oliver Göbel behauptet, die nehmen Rohacell. Das Zeug habe ich persönlich schon probiert, hat mir von der Neutralität her nicht so gefallen. Das gängige Material für die hochpreisigen DMLs scheint ein Wabenmaterial aus Epoxy-verstärktem Nomexpapier zu sein. Den Podium Sound, dessen Membran daraus besteht, habe ich gehört, finde ich in den Höhen etwas vernebelt. Ich habe von einer schweizer Firma gehört, die geschafft hat, ein vergleichbares Material auf Zellulosebasis herzustellen. Könnte evtl. einen Preisrutsch bewirken.

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  • Echnaton
    antwortet
    Elac Imago

    Hallo! Seit gegrüßt! Ich bin neu hier!
    Habe heraus gefunden, das die Elac Imago aus einem Honeycombmaterial
    besteht, der mit einem speziellen Papier überzogen ist.Ausserdem ist sie Rückseitig geschlossen.
    Das Problem ist, das es wohl mehrere Honeycombmaterialien gibt.
    Ich wüßte gerne, das genaue Material.
    Sie wird wohl von 2 Excitern, die versetzt und in Reihe geschaltet sind
    angetrieben.Sie sollen ja angeblich gut klingen. Besitzt vielleicht jemand eine
    Imago? Besseres Material wird Elac wohl nicht gefunden haben, ansonsten
    hätte man sie doch weiter entwickelt, oder?

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  • el`Ol
    antwortet
    Langer Rede kurzer Sinn:
    Egal wie gut das Zeug ist, es ist viermal so teuer wie Aluminium, wenn man die Conrad-Preise zugrunde legt, bei Business-Preisen sieht das wahrscheinlich noch viel schlechter aus, und wo ein Zehnzöller aufbricht, der heutzutage eh nur noch in Subwoofern verwendet wird, ist sch...egal.

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  • el`Ol
    antwortet
    So weit ich weiß ist bei homogenem Material, wo sowohl die Biegesteifigkeit als auch die Masse linear mit der Dicke steigt, die Wellengeschwindigkeit der Biegewellen konstant (schlagt mich wenn es anders ist). Umgerechnet auf den Ti100 mit seiner 8 cm Membran dürfte der erst bei 10 kHz resonieren. Das Zeug ist also bezogen auf seine Masse steifer als Titan.

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  • el`Ol
    antwortet
    Zitat von Toni Visa Beitrag anzeigen
    Aufgrund der Plattengeometrie (längs und diagonal) ergibt sich für die halbe Wellenlänge 1715 Hz - 2425 Hz. Enfach mal den Rechenschieber zur Hand nehmen.
    So weit ich weiß braucht man zur Berechnung der Wellengeschwindigkeit die Masse pro Fläche (gegeben) und die Biegesteifigkeit. Woher kennst du die?

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  • Toni Visa
    antwortet
    Plattenresonanz

    Eine Resonanz bei 2kHz ist überhaupt nicht verwunderlich. Aufgrund der Plattengeometrie (längs und diagonal) ergibt sich für die halbe Wellenlänge 1715 Hz - 2425 Hz. Enfach mal den Rechenschieber zur Hand nehmen.
    Im Übrigen sieht das Wasserfall-Diagramm ziemlich wild aus .

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  • el`Ol
    antwortet
    Ich habe mal das Mikro näher an die Platte gehalten, um Raumeffekte auszuschließen. Da ist doch so etwas wie ein Aufbruch bei 2 kHz zu entdecken, sehr hoch für die Plattengröße. Darüber ist das Ausschwingverhalten sehr schnell. Und das könnte auch der Kritikpunkt sein. Das Zeug ist dort am besten, wo es keiner verwenden wird. Was mich ein wenig wundert, ist, dass ich unterhalb des Aufbruchs keine Bündelung feststelle, in den Höhen weniger als vermutet. Könnte aber auch die Folge der unprofessionellen Messung sein.
    Was mir so vorschweben würde, ist ein Zehnzöller mit Aufbruch bei 4 kHz, der ohne Mitteltöner mit einem normalen Hochtöner verheiratet wird.
    Messungen:
    1. auf Achse
    2. 45° abseits der Achse
    Angehängte Dateien

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  • Mr. Castle
    antwortet
    Preis Platte Lamera Hybrix

    Zitat von el`Ol Beitrag anzeigen
    mein Sample war kostenlos, aber die machen schon Andeutungen, dass es nicht billig ist.
    ich habe mal gegoogelt:
    Preis im Jahr 2006: ca. 220 €/Quadratmeter

    Hier die Quelle:
    http://www.lamera.se/eng/images/stor...n_june2006.pdf


    Gruß,
    Matthias

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  • Benair83
    antwortet
    okay....also ich würd da gern mal zwei Panels von 40x40 testen!


    Gruß Benno

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  • el`Ol
    antwortet
    Keine Ahnung. mein Sample war kostenlos, aber die machen schon Andeutungen, dass es nicht billig ist.
    Mit etwas Gewalteinwirkung lassen sich die Deckschichten an den Ecken ein Stück weit auseinanderziehen, fühlen sich innen an wie Samt, obwohl das Zeug komplett aus Stahl ist, abgefahren.

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  • Benair83
    antwortet
    HI

    Schnelle antwort! Und wo würd das preislich so liegen??


    Gruß Benno

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  • el`Ol
    antwortet
    Ich selbst sicher nicht, aber ich helfe gerade Lamera dabei, das Zeug bei diversen Chassisbauern zu promoten.

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  • Benair83
    antwortet
    Hallo el`Ol

    Das klingt für mich sehr interessant, da ich meine Satelliten nun zur hälfte fertig habe!

    Da der "Treiber" ja an sich wenig kopmpliziert zu bauen war, habe ich dafür beim Boxendesign ein etwas aufwendigeren weg gewählt.

    Werde nach fertigstellung der Satelliten Bilder hier posten!

    Ich hatte schon mit dem gedanken gespielt einen passenden Sub für die Satelliten zu bauen, nur leider noch keine konkreten Ideen.

    Hast du vor in dieser richtung was zu entwickeln??


    Gruß Benno

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  • el`Ol
    antwortet
    Ich habe gerade die Platte Lamera Hybrix bekommen (40 x 40 cm) und getestet. ERHEBLICH steifer als eine Aluminiumplatte selber Masse. Beim Klopftest (nur an einer Stelle gehalten) eine deutliche Resonanz bei geschätzten 200 Hz. Mit einer Hand gegen den Bauch gedrückt vollständig beseitigt, eine relativ schwere Sicke würde da wohl auch reichen. Messung gemacht, großes Erstaunen: Nix DML, perfektes Impulsverhalten, sehr gute Dispersion, wohl nur durch den Durchmesser der Schwingspule des Exciters bestimmt. CSD: ab 5 kHz sehr schnelles Ausschwingen. Frequenzgang: Fast bis 20 kHz, breitbändertypisch etwas unruhig. Wirkungsgrad in den Achtzigern, zu wenig für einen einzigen Popligen Exciter mit 6 Watt Belastbarkeit.
    Fazit:
    "Schwermembran", die tiefreichenden Bass in kleinen Gehäusen ermöglicht, zusammen mit echten Breitbänderqualitäten. Durch die Formbarkeit des Materials mit gängiger Technik zu verwirklichen.

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