STELLA light
Einklappen
X
-
Habe mir das besagte Stück gerade mal über meine beiden Front-VOXen (252) angehört. Mein Raum ist ja akustisch weitgehend nach ITU gedämmt.
Also, die Aufnahme ersäuft fast im Hall. Loorena hört man schön in der Mitte. Ansonsten ist alles flach aufgereiht zwischen linker und rechter Box. Wenn das mit der STELLA besonders aufregend klingt, dann muss das ein Wunderlautsprecher oder ein Wunderraum sein. Wie gesagt, die Raumakustik spielt bei mir fast keine Rolle. Echte Staffelungen, unterstützt durch die hinteren VOXen, klingen anders. Sehr viel mitreissender und präziser. Zum Beispiel mal mit Puschnig's "Chants" in DTS probieren. -
das alles neue immer gleich der WAHN-SINN ist. Ich halte es da eher mit Guybrush Threepwood: "Das ist der zweitgrößte Affenkopf, den ich je gesehen habe!"Diesen Aufbau vermag die kleine STELLA Light so realistisch wiederzugeben, wie ich es bisher noch nicht gehört habe.
Einen Kommentar schreiben:
-
Danke für den Hörbericht! Das klingt wirklich nach purer Begeisterung
Einen Kommentar schreiben:
-
Ein Gast antworteteHi zusammen,
ich bin begeistert von der Resonanz dieses Bauvorschlages. Daher möchte ich erst einmal versuchen, alle aufgekommenen Fragen zu beantworten:
1.) Es ist tatsächlich eine STELLA Version geplant. Jedoch ist der Breitbänder dabei noch nicht einmal auf dem Papier. Das dauert also noch etwas.
2.) Der TI 100 ist als Breitbänder im Moment noch nicht geeignet, da sich im höheren Frequenzbereich die Membranresonanzen sehr deutlich bemerkbar machen. Eine Optimierung hierzu ist in Arbeit, kann sich aber noch etwas rauszögern. Ob er dann für die STELLA passend wäre... mal sehen. Vielleicht eine vergrößerte STELLA mit AL 200... wir werden sehen.
3.) Gehäusemaße vs. Baumärkte: Ich habe bewusst in meiner Zeichnung darauf geachtet, so wenig wie möglich die Maße unter die 100mm Grenze zu bekommen. Daher ist der Aufbau auch anders gewählt worden. Die innenliegenden Bretter (Gehäuse des Breitbänders und Versteifung) sind als einzigste 82mm breit. Der Rest ist über 120mm und sollte von jedem Baumarkt leicht zu bewerkstelligen sein.
4.) Warum den Bass soweit oben? Die Vox Reihe hat gezeigt, dass der Bass weiteroben angebracht deutlich homogener klingt. Die Laufzeit zwischen Frontlautsprecher und Tieftöner ist so am geringsten. Daher habe ich das direkt auf die STELLA umgesetzt. Klar, die Standfestigkeit leidet darunter, doch dies soll ja noch durch eine schicke Bodenplatte verbessert werden.
5.) Tipps zum Aufbau der Box:
Etwas kniffelig ist nur das Loch des FRS 8. Dieses muss auf der Frontseite möglichst genau zugesägt werden (z.B. mit Lochkreissäge), da der Rand des Breitbänders ziemlich schmal ist. Auf der Rückseite empfiehlt sich eine Anfasung von 45°, um nicht die Öffnungen im Lautsprecherkorb komplett durch die breite Schallwand abzudecken. Die Fasen der Frontplatte rechts und links können im Nachhinein gefräst werden.
Die Frequenzweiche habe ich (dank Uwe) einfach auf das Terminal ST 77 mit Heißkleber kleben können. Die zwei Bauteile passen super drauf und lassen sich sehr leicht verkabeln.
6.) soo... und wie klingt nun der Zwerg? Hier mal meine Eindrücke von einer kleinen gestrigen Hörung:
Die Lautsprecher habe ich ca. 3m voneinander mit Bass nach innen gedreht in unserem Hörplatz positioniert und mich in den dritten Punkt des Stereodreieckes gesetzt.
Als erstes lief die Platte von Chris Jones, Titel Nr. 2 (Thank you). Mein Kiefer klappte herunter. Gleichzeitig zogen sich beide Mundwinkel in Richtung Decke... der Wahnsinn. Nach ca. einer Minute fängt ein dezenter langgezogener Bass an dieses Stück sanft zu unterstützen. Dieser Bass war daaa, und zwar präzise und exakt. Unglaublich. Die Gittarren standen vor einem. Und nicht nur rechts oder links, nein... dreidimensional versetzt auch nach hinten. Die Stimme... detailiert und exakt in der Mitte, als ob der Typ direkt vor dir steht und für dich singt.
Ich war begeistert und legte direkt einen heimlichen Favoriten von mir ein. Loreena McKennitt´s "Nights from Alhambra", Titel Nr.3 (Stolen Child). Dieses Stück hat eine fantastische Bühnenstaffelung.
Vorne die gute Frau mit ihrer überragenene Stimme und ihrer Harfe, rechts daneben der Kontrabass, leicht versetzt dahinter das Schlagzeug sowie der Flötenspieler, links neben der Sängerin die E-Gitarre, das Zupfbrett sowie ein mir unbekanntes Instrument ähnlich einer Minigitarre und einem Bongotrommler und im Hintergrund ein Musikinstrument, welches ähnlich zu einem Synthesizer ein dauerhaften Klang von sich gibt. Diesen Aufbau vermag die kleine STELLA Light so realistisch wiederzugeben, wie ich es bisher noch nicht gehört habe. Ich schloss meine Augen und jaa, die gute Frau sang vor mir, die anderen Instrumente waren exakt zuortbar und gleich dem Bühnenbild aufgebaut. Selbst bei dem Gitarrensolo, welches von einer Flöte untermalt wird, war eine deutliche Trennung vorhanden (einige Boxen verwaschen gerne diese beiden Instrumente zu einem). Man könnte fast sagen: Mittendrin, statt nur dabei. Als das Stück zu Ende war und ich im klatschenden Beifall die Augen öffnete, starrten mich zwei kleine "nicht besonders hübsche"
Breitbänder an und ich war baff...
Diese Box vermag eine Bühne darzustellen, die wie live ist... und das für ca. € 65,- pro Stück.
Fantastisch.
Zum Ende hin gabs nochmal eine kleine Pegelorgie mit Hotel California (live Version). Die Bassdrum war selbst bei höheren Lautstärken (jenseits der Lautstärkegrenze die ich vermutet hatte) präzise und exakt. Die anderen Instrumente waren ebenfalls nicht hörbar verzerrt, so dass diese Box auch vom Maximalschalldruckpegel mehr kann, als man ihr ansieht.
Ich bin begeistert und rate jedem, das gute Stück zumindest mal anzuhören!Einen Kommentar schreiben:
-
Das "Problem" sind die Innenmaße, da der Breitbänder ein eigenes Gehäuse bekommt und dort 2 Bretter 8,2cm sind. Außerdem ist noch eine Versteifung drin, die auch 8,2cm ist. Ist nicht wirklich eine große Sache, aber vielleicht eine Überlegung wert. Nur als Anregung gedacht, schließlich ist es ja sonst eine sehr "einfache" und leicht zu bauende Box, die auch noch sehr günstig wird und von daher sicher viele "Einsteiger" motiviert. Wird sicher bis Jahresende bei mir in der Vorführung stehen, sobald es ein "offizieller" Bauvorschlag wird.
Gruß
ChristianEinen Kommentar schreiben:
-
@CMrotzek: wo ist das problem? die box ist doch 12cm breit? bei mir sind die fronten immer ein volles brett, also so breit und hoch wie die box.Einen Kommentar schreiben:
-
Hallo Visaton, Sebastian
herzlichen Glückwunsch, dass ist ja wieder eine richtige Knallerbox, mir gefällt das Konzept jetzt mit der Serienweiche sehr sehr gut.
Was mich auch sehr freut ist, dass Sebastian richtig "Gas gibt" und neue Konstruktionen bringt.
Wenn einmal ein TI80 raus kommen sollte, wäre mit dem AL170 sicher die Stella (ohne light) dran
der ReimEinen Kommentar schreiben:
-
Lt. mir bekannten Informationen arbeitet Visaton doch schon seit längerem daran, dem Ti breitbänderische Fähigkeiten anzueignen...
Vielleicht ist es ja bald soweit...Einen Kommentar schreiben:
-
Ein Gast antworteteHm, wie wäre es mit dem TI100? Oder macht die Titanmembran im oberen Übertragungsbereich da Probleme?aber welcher Breitbänder aus unserem Programm?
Wenn man sich übliche Breitbänder so ansieht leben die obenrum ebenfalls im Resonanzgetümmel, wenn man versucht den TI glatt zu ziehen, wer weis.
Gute Vorraussetzungen bietet er ja, die Membran wäre eben ein bisschen grösser als die des FRS8, aber das wäre in meinen Augen auch schon egal, da ich den FRS8M selbst habe und selbst bei dem der Hochton unter wenig Winkel verschwindet wäre es doch fast egal, das ist so oder so eine Box fürs "Richtungshören".
Die Technik um die Tauglichkeit dafür herauszufinden habt ihr ja, oder gags da schon mal einen (eventuell internen) Test von eurer Seite aus?
Einen Kommentar schreiben:
-
Ich habe mal eine Frage: Da dies ja eher ein Einsteigerprojekt ist, gibt es kleines Problem mit den Zuschnitten, da die meisten Baumärkte nur bis 10cm Breite zuschneiden. Ist da eine Alternative ohne große Einschränkungen möglich? Idee: MDF 16mm Innenmaß 10cm. Falls das Volumen beibehalten werden muss, eventuell kleines Weichenfach am Boden ala Symphonie?!
Gruß
ChristianEinen Kommentar schreiben:
-
Mir gefällt der LS wirklich ausserordentlich gut !!!
Ich weiß das ein solcher Lautsprecher im Pegel begrenzt ist, aber wie sieht es denn mit dem Pegel im Vergleich zur Solo50 aus ?
Könnte mir gut vorstellen aus der stelle ein kleines Heimkino Set zu bauen, da ich Filme sowieso nicht in so einer brachialen Laustärke höre. Subwoofer könnte ich dann das Einsatzgebiet meines im Bau befindlichen T30 etwas erweitern.
Danke
Schönen Abend noch,
StephanEinen Kommentar schreiben:
-
guten tag,
hätte gute lust, eine stella zu bauen. aber seitenbässe finde ich optisch nicht so schön. könnte man den w170s von innen anschrauben und dann löcher ins holz bohren, durch die der schall den weg nach außen findet? vielleicht ganz viele 10-millimeter-löcher (mehr als zehn mal zehn), oder vier große löcher von ein paar zentimeter durchmesser, oder irgendetwas dazwischen? für meine augen sähe das besser aus als ein chassis an der falschen :-) seite und es ist einfacher zu realisieren als ein gitter oder bespannstoff. gibt es gründe, die dagegensprechen?
viele grüße
philEinen Kommentar schreiben:
-
Hallo.
Interessantes Projekt!
Ein paar Fragen habe ich allerdings:
Ist die Position des Tieftöners auf der Seitenwand beliebig? Optisch gefällt mir Tieftöner unten einfach besser. Außerdem wäre es, wegen dem Mehrgewicht in Bodennähe, etwas standsicherer.
Wird der FRS8 irgendwann mit der Membran der FR 8 JS aktualisiert? Sieht optisch wertiger aus, als die Ohrenmembran des FRS8. (Mit Ohren meine ich die 2 schwarzen Knubbel auf der Membran. Wofür sind die überhaupt, was machen oder bezwecken die?)
Inwiefern kann man den Tieftöner gegen die preiswerte Konkurenz aus eigenem Haus austauschen? In der Simulation machen WS17E (4Ohm, geschl. oder BR), Conrad LMC 16 HE (4Ohm, geschl. oder BR) und Conrad LMC 20 (8Ohm, geschl.) einen guten Eindruck. (Gleiches Volumen und Frequenzweiche)
Beste Grüße,
SvenEinen Kommentar schreiben:
Einen Kommentar schreiben: