Original geschrieben von Lonzo Hallo Hifi-Selbstbau,
d Mann staune, es war meine Frau die dann auch noch so ganz nebenbei, bei Madonna und 320er Bitrate, eine leichte Rauigkeit gegenüber dem Original in Madonnas Stimme wiederholt gehört hat! Und siehe da, kaum das meine Frau es gehört hat, war es für mich auch hörbar. Eben weil ich dann bewusst
Gruß, Lonzo
wenn kein "technisches" problem vorliegt, ist die erklärung einfach: ihr habt's beide den gleichen gehörschaden, und du neigst dazu, aus unwissenheit (siehe deine sichtweise des blindtests) ursache mit wirkung zu verwechseln. :-)). (soll nicht als angriff auf deine person verstanden werden, wir sprechen hier nur von der medizinisch-, technisch-, psychologischen faktenlage)
Original geschrieben von VISATON Bei unserem MP3-Test sind wir über 96 kB nicht hinausgekommen, weil nur ein Teilnehmer mit Ach und Krach eindeutig den Unterschied hören konnte (11 richtig von 12 möglichen Treffern). Interessanterweise hat er sich
und das mit 96 CBR und nicht ABR!
es beweist nichts anderes, als das visaton mit den fundamentalen gesetzen der physik arbeitet, anstelle des üblichen fundamentalismus ....
das ist höchst selten im schallwandlungsundrundherumbereich. ich hoffe, dafür gibts auch mal die bunderverdienstmedaillie in rotgold.
mich wundert, dass sich visaton diesen "wahrhaftigen" luxus leisten kann und ich frage mich, warum sich visaton diesen luxus leistet. alleine dieses forum ist bemerkenswert, incl. der kommentare von VISATON. für mich ein grund, es mindestens ebenso häufig wie pornoseiten anzusurfen.
@soiss: Eine Unterscheidung von Pornoseiten und der Visaton-Webseite dürfte eigentlich jedem leichtfallen. Ich gehe jetzt davon aus, dass du mit Pornoseiten schon recht negative Erfahrungen gemacht hast. Und das geht meines Erachtens nur, wenn man denn nun auch Gelegenheit hat, Erfahrungen zu sammeln. Visaton stellt zwar die Chassis „nackt“ bildlich dar, ich habe aber noch keine übereinander liegen sehen. Außerdem finde ich den Vergleich echt daneben! Auch wenn dir meine Beispiele nicht gefallen sollten, ist das noch lange kein Grund, einen solchen Vergleich heranzuziehen. Ich lasse mich davon auch nicht von meinem Vorhaben abbringen, der Sache auf den Grund zu gehen.
Es ist schon recht lange her, da hat Nuggets hier geschrieben, dass er ganz am Anfang eines Stücks (ich glaube, er meinte damit das Einschwingen) auch bei sehr hoher Bitrate, die ich aber nicht mehr genau weiß, einen Unterschied wahrgenommen hat. Diesen Unterschied kann ich sogar mittlerweile per Frequenzschrieb nachweisen! Ich lasse mich da aber auf keine weitere Diskussion auf dem von dir eingeschlagenen Niveau ein. Vielmehr habe ich vor, alles fein säuberlich zusammen zu tragen, um es hier im Forum im gewohnten Niveau zu präsentieren.
Gruß, Lonzo
P.S.: Keine Sorge, so schnell nehme ich nichts persönlich.
Der Vergleich ist stimmig,weil es kein Vergleich ist...Pornografie wird nunmal im Internet am häufigsten aufgerufen...wenn als dieses Forum besser als Pornografie ist ....
am Einschwingen erkennen wir Stimmen und Instrumente.
Man musste einfach Stimmen von Frau/Freund/Kind etc. aufzeichnen und dann mit/ohne MP3 über gute Boxen (TOPAS!) vergleichen. Hören ist ja gelernt und ich bin sicher man kann den MP3 Murks auch heraus"lernen".
Original geschrieben von Moppel Man musste einfach Stimmen von Frau/Freund/Kind etc. aufzeichnen und dann mit/ohne MP3 über gute Boxen (TOPAS!) vergleichen.
1. solltest du mir erstmal zeigen wie das gute Aufnehmen einer Stimme "einfach" ist
2. ist der Stimmbereich recht gut von MP3 abgedeckt. Wenn ich MP3-Artefakte erkenne, dann an obertonreichen Instrumenten, z.B. Solovioline oder 1. Geige im Orchester. In leisen Passagen ist genug Reserve da bei MP3 (CBR) also wird das auch nur bei lauteren Passagen möglich sein... Eine Stimme (oder mehrere einzelne) scheint mir für einen generellen Vergleich, wie Lonzo ihn anstrebt, als zu wenig.
Original geschrieben von Moppel Hallo Lonzo,
am Einschwingen erkennen wir Stimmen und Instrumente.
hi moppel,
genau, steht in allen fachbüchern. kann das irgend jemand an einem kleinen hörbeispiel demonstrieren?
moppel, vielleicht kannst mal so ein kurzbeispiel posten, oder kennst einen link, wo man diese lehrmeinung mit eigenen ohren hört?
solang ichs nicht gehört habe, bezweifle es weder, noch befürworte ich es und praktisch alles was in den guten fachbüchern steht, stimmt, egal ob mans nachvollziehen kann oder nicht. aber, es geht nix übers hören, vor allem, wenns scheinbar so einfach ist, und so pervers klingt... d. h., da bläst einer in die trompete und wenn man die erste 1/10 sekunde überhört, kann man im "blindtest" keine trompete erkennen...
das hört sich interessant an, was du herausgefunden hast.
Erläutere doch bitte etwas deutlicher deine Bedingungen.
Liege ich richtig, wenn ich denke, dass du einen nicht Frauenhofer-Encoder verwendest (Lame etc.) ?
--zu bedenken--
Wenn das der Fall ist, könnte es sein, dass der aus Lizenzrechtgründen oder nicht perfekten Psychoakutstik-Kenntnissen nicht perfekt die Mithörschwellen berechnen darf/kann.
Ich möchte hier nicht den Lame und die anderen diskreditieren, evtl. sind sie sogar besser.
Aber um die psychoakustischen Modelle besser zu erfassen und mit Testpersonen zu perfektionieren, räume ich einer TU Ilmenau bessere (finanzielle, hardwaretechnische) Möglichkeiten ein, als open-source-Leuten.
Von dem her wäre alles andere als der originale Fr.-Encoder nicht der richtige, um über das Verfahren MP3 Aussagen zu treffen.
Weiß jemand mehr, wie starkt sich der "originale" mit dem Lame decken? --zu bedenken ENDE--
Nun zu den Messungen:
Hast du die an den Lautsprechern oder am D/A bzw. Verstärkerausgang gemacht?
Wie stark decken sich da die von der Psychoakustik vorgegebenen Hörschwellen mit den gedämpften Oberwellenamplituden?
Liegt das deiner Meinung nach per se am "Einschwingen" oder generell am Material, wo es kritisch wird (Mithörschwelle wahrscheinlich gerade an der Grenze)?
Ich denke, dass es eher weniger am Einschwingen liegen kann, da so ein Encoder durchaus akausal filtern kann und da nicht sequenziell durchgehen muss.
Früher schrieb ich, dass es mir bei einigen Stücken aufgefallen ist, wo die Umgebung sehr leise war und man z.B. das Bandrauschen hören kann (ich meinte nicht Einschwingen). Da ergeben sich deutliche Artefakte, auch bei sehr hoher Datenrate. Also ebenso artefaktprovozierend sehe ich Becken und HiHats an. Da wirds den Mithörschwellenberechner ins Schleudern bringen, weils zu rauschartig wird.
Nuggets
edit: natürlich nicht MPI, sondern Frauenhofer; oben ausgebessert
Visaton Vox 253 an Rotel RC und RB 990 (DAC: DIY PCM1794)
Visaton DL18/2 & Sub T-40 an Teac A-H01 und Hypex DS4.0
Stax SR Lambda Pro an SRM-T1 und ED-1
Der Lame wird auch zB im Hifi-Forum favourisiert da er (nach deren Aussage) fortgeschrittener ist.
Wenn alle soauf mp3s rumhacken, warum nutzt dann keier ogg?
Es gibt auch schon noch bessere Packverfahren als MP3 auch auf psyhcoakustischen Effekten beruhend. Die bringen auch sehr gute Qualität bei teilweise noch geringerem Speicherplatzbedarf. Warum die nicht genutzt werden, liegt daran, dass MP3 allverfügbar und leicht kopierbar ist, es eine Unzahl von Playern gibt, und der kleine Mann, Otto Normal, sie sich easy in seinen iPod auslagern kann.
In verschiedenen Tests die ich so gelesen habe, die nicht nur auf akustischen sondern auch technisch messbaren Fakten beruhten, ist der LAME Encoder ab 3.90.3 meist am besten oder zumindest unter den besten abgeschnitten. Diese Erfahrung kann ich von allen bisher von mir probierten Encoder auch bestätigen.
Ich hatte auch schon mal einen verblüffenden Test mitgemacht, wo von Klavier und noch einem Instrument (Flöte?) die Einschwingphase abgeschnitten wurde und nur der zweite Teil des gehaltenen Tons zu hören war. Man konnte zunächst nicht mit Sicherheit sagen, welches Instrument diese Wellen erzeugt hatte. Sobald man die Anschläge mitgehört hatte, war alles klar. Leider finde ich keine Link dazu.
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