Wir haben den Test mit dem TL16H über dem B200 gemacht und sind der Meinung das die Verbesserung in KEINEM Verhältnis zum Mehrpreis steht, wenn überhaupt. Der TL16H wurde bei uns ab 10 kHz eingesetzt, also genau da wo der B200 langsam einknickt. Wer es trotzdem machen möchte um sein Gewissen zu beruhigen, dem steht dieser Weg natürlich frei.
Auch wir sind Fans des TL16H, dass es aber so wenig bringt hätten wir nicht gedacht.
@Hifi-Selbstbau
Mich wundert es nicht dass, das ankoppeln eines HT nicht viel bringt. Denn, bis 15 kHz arbeitet der B200 noch gerade so, bis 10 kHz glatt.
Ich habe mir mal eine Test-CD genommen mit 1kHz-Schritten oberhalb von 10kHz gehört, um meine Hörschwelle auszutesten. Dabei musste ich feststellen das MEIN/E Gehör/Wahrnehmbarkeit ab 15kHz schon anfängt abzunehmen. Wenn ich die Testtöne allein gehört habe dann schaffte ich es bis 17kHz oder 18 kHz den Ton wahrzunehmen, das heisst ich merkte das da was ist, aber richtig hören konnte ich es nicht, nur wahrnehmen.
Wenn man also nicht nur den einen Testton hört, sondern die ganze Palette von von anderen Tönen in einem Musikstück auch noch hört, dann finde ich sind Töne bis 15kHz für mein Gehör wichtig, Töne darüber gehen bei meinem Gehör wahrscheinlich eh unter.
Wenn man davon ausgeht das man bis 15kHz gut hört und der B200 bis 10kHz gut arbeitet, dann liegt der zu verbessernde Bereich zwischen 10kHz und 15 kHz(wegen der Senke im Frequenzgang).
Aber, diese "Verbesserung" ist einfach nur ein Pegelausgleich von der vorhandenen Senke des B200. Deswegen ein so geringer nutzen bei der Verwendung eines HTs
Original geschrieben von Guhard
-------- Das kommt durch die viel stärkeren Einschwinggeräusche des Hochtöners zustande und auf Einschwinggeräusche reagiert unser Gehör 100 mal sensiebler!!
DAS war meine Frage, was bitte sind Einschwinggeräusche???
@ walwal leider wurde sein Zitat nicht mitgenommen, ich wollte eher ihn zitieren als dich
So verwunderlich ist das gar nicht, wenn man bedenkt, daß der HiFi-Bereich von 20-20000 Hz ja zuverlässig den gesamten Hörbereich abdecken soll und deswegen auch über seine Grenzen hinausragt. Von 10 bis 20 kHz ist es dann gerade mal ein einzelnes Oktävchen (das vom B200 sogar noch teilweise mitgenommen wird), egal wie groß die Zahlen scheinen mögen!
Ich habe meiner Frau (große Anhängerin des B 200) von dieser Diskussion erzählt. Sie hatte gleich eine andere mögliche Erklärung: Ihr ist nämlich früher schon aufgefallen, dass eine ihrer Lieblings-CD (Omara ?) mit der Solo 50 gar nicht so gut klingt wie andere Aufnahmen. Der Grund ist eine nicht optimale Aufnahme (Multi-Mikrofonie oder andere Fehler). Mit einem hochauflösenden Lautsprecher wie dem B 200 fällt das gnadenlos auf. Die Ortung ist nicht gut, die räumliche Abbildung fehlt und irgendwie ist der Klang vermanscht. Hört man sich nun solche Aufnahmen mit kleinen Boxen an, die nicht so direkt abstrahlen und den Raumhall anregen, werden die Aufnahmefehler mit der oft zitierten "Hallsoße" vertuscht oder man könnte sagen: geschönt.
Auf jeden Fall halte ich auch nicht die fehlenden oberen Frequenzen für die Ursache einer angeblich mangelnden Auflösung. Den Versuch von doctrin, die obersten Frequenzen elektronisch auszublenden, sollte jeder mal nach Möglichkeit machen. Es ist erstaunlich, wie unwichtig die in der Praxis sind. Nicht nur bei "alten Semestern" wie bei mir. Ich habe diesen Versuch schon mal vor 25 Jahren mit Kopfhörern gemacht.
Das verstehe ich nun nicht. Es beklagt sich jemand über mangelnden Hochton und fehlende Auflösung und nun wird wieder und wieder beteuert, dass doch garnichts fehlen kann, weil der B200 alles besser macht als alle anderen Lautsprecher.
Warum klingt denn der DT-94 so spitz? Warum klingt eine SC10N dagegen mulmig und wenig fein. Beide unterschieden sich nur absolut obenrum. Warum wird immer wieder betont, dass sich bei der DT94 die Hochtonentzerrung lohnt? Ich habe durchaus die Erfahrung gemacht, dass einem zwar nichts fehlt, wenn man oberhalb von 10kHz abschneidet, auffallen tut es aber dennoch, wenn man es dazuschaltet.
Gelegentlich taucht jemand auf, der meint, man könne doch einen Ti100 als Breitbänder benutzen. Auch kamen schon Leute, die 15" Chassis bis 5kHz betreiben wollten. Geht ja alles. Den Frequenzgang hinzubiegen ist doch heute elektrisch nun wirklcih kein Problem mehr. Aber es klingt eben trotzdem nicht! Man versucht aus einem Chassis etwas herauszuholen, was es einfach nicht optimal kann.
Der B200 funktioniert nunmal bis 10kHz so "ganz okay", aber ihr wollt mir doch nicht wirklich (Pico!!) erzählen, dass er schönere Höhen als ein TL16 macht! Na dann muß man ihn eben nicht bei 10kHz trennen, sondern bei 5kHz oder bei 4kHz.
Die Hallsoße lasse ich als großer Anhänger des Bündelungsverhaltens nicht gelten. B200- Boxen sind nicht die einzigen, die ein steigendes Bundelungsmaß aufweisen. Das hat aber mit Hochtonauflösung wenig zu tun. Hatte die DS4 fehlende Hohtonauflösung? Klang sie ausserhalb der Achse Mittenlastig?
Nur weil der B200 (offensichtlich durch Resonanzen begünstigt) vom Frequenzgang her knapp über 10kHz kommt, heißt das doch nicht, dass er da auch optimal klingt. Sowohl die Meßschriebe als auch mein Höreindruck sehen das irgenwie anders. Gut, wenn es Leute gibt denen da nichts fehlt, ist in Ordnung, sicherlich kann man auch mit dem Ti100 Fullrange hören. Der Frequenzgang ist schnell zurechtgebogen.
Ob sich der AUFWAND lohnt einen TL16 darüberzuschrauben ist doch noch eine ganz andere Frage. Das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis betone ich immer wieder. Aber BITTE BITTE nicht als Absolutmaßstab sehen. Kommt mir ja vor, wie seinerzeit der FRS8 Hype, bei dem ein "Popel-ela-Kontroll-Chassis" plötzlich mit vollwertigen Boxen vergleichen wurde und immer wieder darauf gepocht wurde, dass er doch "für seine Größe" ganz tolle wäre. Ist ja in Ordnung, aber absolut wird er dadurch nicht besser.
ich habe den FE206E, AN 8", PM6A, B200
im Vergleich gehört, ich finde es ist mit der beste BB
ab 100 Hz den ich je gehört habe und das besonders
bei natürlichen Instrumenten.
Der Klangcharakter ist durch fehlenden
Schwirrkonus weniger wischig mehr kristalin.
Alles im Horn Sat ohne Bauteile.
Der Horn Sat ist glaube ich die einzige Lösung,
da der Schalldruck oberhalb von 150 Hz-1000 Hz auf 98 dB
angehoben wird.
Die prinzipiellen Welligkeiten treten durch Koaxialen-
Hornmund, hohe Flächenkorrelation,
und damit verbunden geringen Hornwandabständen
klanglich nicht wie gewöhnlich in Erscheinung.
Es braucht halt einen Sub vermutlich mehrere.
Original geschrieben von HiFi-Selbstbau Wir haben den Test mit dem TL16H über dem B200 gemacht und sind der Meinung das die Verbesserung in KEINEM Verhältnis zum Mehrpreis steht, wenn überhaupt. Der TL16H wurde bei uns ab 10 kHz eingesetzt, also genau da wo der B200 langsam einknickt.
Darauf hätte ich wetten können. 10-20kHz- es ist nur die letzte Oktave, davon ist die zweite Hälfte für Zeitgenossen über 30 sowieso nicht mehr existent.
Frage: habt ihr versucht bei 5kHz zu trennen? Mal ungeachtet des Bündelungmaße?
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
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