Dummerweise kann dabei die Impedanz im Bereich über 20kHz durchaus auf unter 2Ω fallen; besonders dann, wenn eine Impedanzlinearisierung vorgenommen wurde....
Doppelt dumm: Ein einzelner C kann den steilen Hochtonabfall (einschl. Phasendrehung - ω ist vorgegeben) nicht korrigieren.
Ein passiver Kniff kann das, einer der Amplitude + Phase mindestens als Zweipol 'lädt' und gleichzeitig eine 4Ω-Nominalimpedanz (wenigstens) nicht unterschreitet ...
Hi Peter,
nur zur Info: mit dem Nullstellenfilter geht das (natürlich) nicht (aber lass' mal gut sein, Bernd bekommt sein Schaltbild p.PM und testet das in aller Ruhe)
es ist ja nicht nur der lautsprecher, der solche einschwing-vorgänge fabriziert, sondern auch die elektronik
zwar nicht so krass, wie beim lautsprecher, mit periodendauern von 5 oder mehr millisekunden, aber schon auch übel aussehend
ich habe mal meine soundkarte (soundblaster audigy 2) mit einem software-frequenzgenerator gequält
das, was man da auf dem oszi-schirm bei einem 10kHz rechteck sieht, schaut auch bei 48kHz sampling-frequenz nicht mehr besonders erhaben aus
schon bei 1kHz zeigen sich deutliche überschwinger an den flanken des rechtecks
es ist also NICHT NUR der lautsprecher, der alles schlecht macht......
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
noch eine kleine, aber abwägige Frage zur DS4 (der Name viel ja nunmal leider hier ).
Wurden die in D'Appo angeordneten Tieftöner bei Lambda/2 getrennt, da sie ja doch ein ganzes Stück auseinander liegen oder wurde der gesamte Grundton von den Tieftönern übernommen?
Eine Soundkarte bzw. Computer würde ich nur mit äusserster Vorsicht in eine Reihe mit anständigen HiFi Gerätschaften stellen. Die muss schon sehr gut sein, um mithalten zu können.
Ich habe auch schon mal Signale am Computer erzeugt, und dann über Soundkarte an den Verstärker eingespeist: das war ein Lulli...
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Original geschrieben von Diablo ich habe mal meine soundkarte (soundblaster audigy 2) mit einem software-frequenzgenerator gequält
das, was man da auf dem oszi-schirm bei einem 10kHz rechteck sieht, schaut auch bei 48kHz sampling-frequenz nicht mehr besonders erhaben aus
schon bei 1kHz zeigen sich deutliche überschwinger an den flanken des rechtecks
auch mal das Ergebniss mit den Fourierkomponenten <22kHz eines Rechteckes verglichen?
Alle Datenpakete sind gleich,
aber manche sind gleicher.
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Original geschrieben von CheGuevara auch mal das Ergebniss mit den Fourierkomponenten <22kHz eines Rechteckes verglichen?
da fehlt mir das equippement
hab leider nur ein olles analog oszi
bin doch ein armer studi
aber ich glaub, dass die soundkarte einen schlag weg hat oder so
alles über 16kHz (sinus-welle) schaut irgendwie scheußlich aus, am oszi
und lässt sich auch nicht gescheit triggern, weil irgendwelche überlagerten wellen drauf sind
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
Original geschrieben von HiFi-Selbstbau "Der B200 gefällt mir in der Applikation von Visaton gar nicht. Bei der aktiven von HiFi-Selbstbau glaubt man gar nicht, dass es die gleiche Basis ist. "
Nachzulesen ist das unter anderem im Elektrostatenforum. Das der B200 kein Auflösungvermögen hat, können zumindest wir ganz und gar nicht nachvollziehen. Er mag Klassik nicht, da bricht er wenns lauter wird zusammen. Das lässt sich auch nicht wegdiskutieren, aber sonst......
Unserer Ansicht nach ist es verschenktes Potential den hohen Wirkungsgrad des B200 in den Keller zu knüppeln, das führt zu dem beschriebenen Verhalten von Blaubeerkuchen. Aus diesem Grund können wir uns auch nicht mit den aktuellen Visatonkonstruktionen abfinden.
Aus unserer Sicht gibt es für den B200 zwei Lager. Das eine sind die "normalen" HiFi-Hörer, denen eine Abstimmung wie sie in der Solitude usw. zu finden ist sehr gut gefällt, eben warm, angenehm, wie man es halt von einer normalen Box kennt. Auf der anderen Seite gibt es die krassen Breitbandfans, die es gar nicht abkönnen wenn ein so hoch auflösendes Chassis auf normales HiFi-Niveau gebremst wird. Zu diesen zählen auch wir. Das die anderen Wege die wir gegangen sind auch ihre Anhänger haben seht ihr auch hier.
Wenn einem Chassis von Elektrostatenhöhrern soviel Lob gezollt wird, muss es andere Gründe haben wenn man das Chassis nicht gut findet, vielleicht ist es ja auch nur eine Geschmacksfrage. Hier noch unser Statement zum Vergleich Elektrostaten <-> B200
Hallo Hifi-Selbstbau,
kann ich auf grund des Postings schlußfolgern das der B200 in einer offenen Schallwand ähnliche Grundklangcharakteristik hat wie etwa ein Elektostat? Beides sind ja auch immerhin Dipolspeaker.
Der B200 ist exzellent im Horn ohne Weiche ab 100 Hz, 98 dB,
mit der beste BB, siehe Horn-Sat von mir,
oder in der nächsten K+T soll ein kurzer Test sein.
Ich muss aber zugeben das ich auch kein Verständnis
fürs "runter prügeln" habe.
Im Trumpet-Sat ist der B200 mit Messung zu sehen
und ist auf 10-15° sicher mit das Beste.
Mit aktiv Sub ist der hohe Schalldruck auch händelbar.
Deine Frage lässt könnte ich nicht wirklich beantworten.
Einerseits ja, wenn z.B. von Frequenzganglinearität gesprochen im Grund- und Mitteltonbereich die Rede ist, eher nein im Hochtonbereich, in den dynamische BBs gleich welcher Colouer eher unwillig und mit Welligkeiten behaftet vorstoßen.
Ebenfalls eher nein, wenn es um die Abstrahlcharakteristik geht. Beide Konzepte zwar stark bündelnd, der Dynamiker aber eher eine punktuelle dipolare Quelle und ein ESL typischerweise eine linenförmige. Messtechnisch zeigen beide Prinzipien gute Stepfunktionen (Impulsverhalten) wobei auch hier ein ESL typischerweise etwas bessere Werte zeigt. Im Klirrverhalten zeigen gute(!) ESLs einen sehr niedrigen und gleichmäßigen Verlauf. Klirrspitzen durch Membranresonanzen, oder die häufig zu findende Zentrierungsklirrspitze zwischen 700-1kHz gibt es nicht.
Was den Eindruck von absoluter Leichtigkeit und ´Echtheit´ angeht und diese Mühelosigkeit mikroskopisch kleine Details mit einer fast schon arroganten Lässigkeit zu präsentieren...Das macht dem ESL keiner so leicht nach. Cornu brachte es imo mal schön auf den Punkt, als er nach einem Forentreff schrieb, er habe sich bei Hugh Maskelas CoalTrain durchs Gesicht gewischt, da er den Eindruck gehabt habe Spuckebällchen vom aufschreienden Hugh abbekommen zu haben (Anm.: das damals gehörte ESL-Panel konnte nun wirklich nicht als eine Sternstunde des ESL-Baus bezeichnet werden)
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