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  • nlcarbon
    Registrierter Benutzer
    • 15.02.2012
    • 1525

    #46
    Also das Haus ist um 1960 gebaut. Von außen sieht man die Fuß- und Mittelfetten und das Dach setzt wiegesagt auf der obersten Etage auf, wie genau kann ich nicht sagen. Mit dem Ringanker und gewissen Fugen etc kann natürlich gut sein. Das eine abghängte Decke das beste wäre kann ich schon nachvollziehen, ist aber derzeit nicht machbar (könnte man später noch zusätzlich machen) wenn die mittlere Etage mal renoviert wird.
    Mir ging es jetzt eher darum die gesamte obere Etage im zuge der Umbaumaßnahmen eine Art "Trockenestrich" zu verpassen. Einen Effekt muss das ja haben. Gegen Trittschall mit Sicherheit deutlich, Luftschall von unten nach oben und umgekehrt kann ich schwer einschätzen aber schlechter kann es ja nicht werden

    Gruß Nils

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    • PTebbe
      Registrierter Benutzer
      • 04.10.2001
      • 1894

      #47
      Das Luftschalldämmmaß wir durch schwimmende Estriche um 4 - 6 dB verbessert; das Trittschalldämmmaß um 4- 9 dB beim Trockenestrichsystem und bis zu 16 dB beim Naßestrich.

      Der Naßestrich bringt auf jeden Fall ein deutlich höheres Flächengewicht mit sich. Das sollte dann statisch geprüft werden. Außerdem muss der Estrich in Dachgeschoss gepumpt werden (zweite oder dritte Etage?) und macht ziemlich Dreck.

      http://www.baunetzwissen.de/standard...ng_977379.html

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      • nlcarbon
        Registrierter Benutzer
        • 15.02.2012
        • 1525

        #48
        Ja das hört ich doch ganz gut an, ich bleibe beim Trockenestrich. Vielleicht messe ich vorher und nacher mal

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        • PTebbe
          Registrierter Benutzer
          • 04.10.2001
          • 1894

          #49
          Hallo,

          ohne genauere Prüfung der baulichen Gegebenheiten würde ich auch den Trockenestrich ausführen.

          Wenn beispielsweise das Dachgeschoss nachträglich ausgebaut wurde, dann wird die Statik nicht mit den normalen Flächengewichten für den Boden im Dachgeschoss und die weiterführenden Lasten berechnet sein (150 kg/m²).
          Dann kann ein Nassestrich schon mal 60-70 kg ggü dem Trockenestrich an Flächengewicht mehr bringen ...

          Beim Trockenestrich ist die Randausbildung zu den aufstehenden Wänden für die Erzielung des (Luft-)Schallschutzes wichtig. Nach System arbeiten!

          Viel Erfolg ..

          Gruß
          Peter

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          • nlcarbon
            Registrierter Benutzer
            • 15.02.2012
            • 1525

            #50
            So, kurzer Bericht... der Boden ist mittlerweile Verlegt und es war ein voller Erfolg

            Der Aufbau ist nun wie folgt:

            14mm Mehrschichtparkett vollflächig verklebt mit MS-Klebstoff "elastisch" auf
            19mm Spanverlegeplatte diese liegt auf
            20mm Isover EP1 Estrichdämmplatten

            Ich habe natürlich penibelst auf einen Randdämmstreifen geachten und auch weitere aufbauten wie "Kaminholzlager" etc sind von der Wand entkoppelt so das keine feste Verbindung zwischen Dämmboden und Wänden besteht.

            Aus der Wohnung darunter ist nun absolut nichts mehr zu hören selbst wenn bei mir in der Wohnung Totenstille ist. Früher konnte man wiegesagt den Gong der Tagesschau des TVs deutlich hören und den Sprecher fast verstehen! (TV unten halt immer recht laut da alte Leute )

            Der Aufwand hat sich in jedem Fall gelohnt und die ca 35-40mm mehr Aufbauhöhe sind zu verschmerzen.

            Gruß Nils
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            • IFF
              IFF
              Registrierter Benutzer
              • 05.09.2007
              • 390

              #51
              Na dann: herzlichen Glückwunsch!

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