Bass traps aus dem Baumarkt
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Beim Frequenzgang wirkt es nicht so dolle, aber messe mal NHZ. Beim Bass braucht man immer viel Absorberfläche.
Wie breitbandig die wirken hängt von der Plattenform und anderen Faktoren ab. Üblicherweise gelten sie als relativ breitbandig.Zuletzt geändert von walwal; 19.07.2013, 15:35.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Zufälligerweise habe ich letztens das Experiment mit porösen Absorbern im Bassbereich durchgeführt. Im Zuge der PLanung meines neuen SBAs muss ich die Rückand meines Heimkinos bedämpfen. Dafür habe ich mir testweise 15 Pakete Sonorock gekauft. Sonorock hat einen längenbezogenen Strömungswiderstand von 6 kPa*s/m² und ist damit gut für Absorberdicken um die 50 cm geeignet. Das lässt sich ja alles bequem mit dem Porous Absorber Calculator berechnen.
Die 15 Pakete Sonorock habe ich an der gesamten Rückwand aufgestellt. Das ergibt 55 cm Mineralwolle.
Meine Raummaße sind 6 x 4,8 x 2,2 (LxBxH). Die Anordnung waren zwei Tieftöner als SBA. Das Gitter war also nicht sehr dicht, daher kommen über ca. 50 Hz die Quermoden zum Vorschein. Interessant sind aber ohnehin nur die Längsmoden.
Längsmoden: 27 Hz, 56 Hz, ...
2 m Entfernung
Abklingspektrum unbedämpft:
Abklingspektrum Sonorock:
3 m Entfernung
Abklingspektrum unbedämpft:
Abklingspektrum Sonorock:
4 m Entfernung
Abklingspektrum unbedämpft:
Abklingspektrum Sonorock:
Die Mode 1. Ordnung ist schon recht stark bedämpft, aber noch vorhanden. Die Mode 2. Ordnugn ist praktisch verschwunden. Der Aufbau funktioniert also schon relativ gut. Wer noch mehr Raum opfern kann, sollte gleich zu Thermohanf (3 kPa*s/m²) greifen und die Rückwand mit ca. 1,2m zupflastern. Dann sollte auch die Mode 1. Ordnung kein Problem mehr sein.
PS: Man beachte die unterschiedlichen Zeitskalen beim Vergleichen mit Gearslutz (300 ms vs 1500 ms)!Angehängte Dateien- abklingspektrum 2m (unbedämpft).jpg (41,2 KB, 2067x aufgerufen)
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Da man hier nur sechs Bilder anhängen kann, hier noch mal der Testaufbau.
Vorne:
Hinten:
Ungeglättete Amplitudengänge bei 4m:
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Und hier noch ein direkter Vergleich des Abklingspektrums bei 4m Entfernung in der Skalierung von Gearslutz, also 1500 ms.
Angehängte DateienKommentar
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Leider nicht, das Forum akzeptiert so große Dateien nicht. Aber wenn du mir per PN deine E-Mail-Adresse schickst, sende ich sie dir zu.
Ein bedämpftes SBA ist einfach deutlich günstiger. Und durch die Einsparung kann ich mehr Treiber an der Front verbauen, das erhöht den Maximalpegel. Ich habe mich für 18 x Peerless XXLS12 entschieden, die hier inzwischen schon rumliegen. Durch die hohe Anzahl habe ich den Luxus, sie in geschlossenen Gehäusen verbauen zu können (bzw. müssen). Dabei sind noch 121 dB bei 20 Hz möglich, ab 30 Hz dann ca. 130 dB.Wieso jetzt die Idee mit SBA und Absorber und kein DBA oder Nahfeld-Sub?
Ein zusätzlicher Vorteil der rückwärtigen Bedämpfung ist, dass sie auch den restlichen Lautsprechern zugute kommt.
Ich habe lange Zeit abgewägt und mich letztendlich für dieses Konzept entschieden. Ein Grund ist auch, dass die Längsmode 1. Ordnung bei 27 Hz liegt, was für Heimkinoanwendung eher angenehm ist. Es ist also nicht schlimm, wenn die "Spaßmode" nicht komplett bedämpft ist. Ich habe ja jahrelang ein gut funktionierendes DBA betrieben und es ist nun mal so, dass dieses eher "nüchtern" klang. Für Musik hervorragend, bei Heimkino fehlte mit einfach Maximalpegel und Hosenbeinflattern.
Übrigens würde ich gerne Verbundplattenresonatoren an der Rückwand montieren, da diese weniger Tiefe einnehmen. Allerdings fehlt mir noch der Beweis, dass sie genauso gut funtkionieren wie das Sonorock. Und nur für ein Experiment sind ca. 1000 € ein bisschen viel...
Ein Nahfeld-Subwoofer kommt für ein Heimkino mit 6 Sitzplätzen gar nicht in Frage.Kommentar
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Moin Nils
Danke für den Bericht, das sieht hervorragend aus. Ich habe auch eine "Spassmode" bei 29 Hz, die ich mit DSP nicht komplett töte. Ist schön, wenn der Hörsessel wackelt.
Wenn du wirklich den Test mit Plattenabsorber machen willst, müsstest du mal mit 1 m² den Vergleich machen per Messung. Dann siehst du ja, ob es sich lohnt.
Die Ballen absorbieren ja (fast) alle Frequenzen, die Platte selektiert etwas und müsste abgestimmt werden.
Ist halt eine Mords-Aktion. Viel Spass weiterhin.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Hat schon mal jemand die hier verlinkten Limp Mass Bass Absorber gebaut?
Falls ja, wie gut wirken die Teile und wo bekommt man "Mass Loaded Vinyl" her?wer rechtschreibefehler findet darf sie behalten!Kommentar
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@Gargamel
In Germanien haben einige Wachstuch genommen. Wie viel Lagen du brauchst - Testen.
Hier die Angaben aus dem link Gearslutz. Wird sehr tief bei ebensolchen Frequenzen, dann würde ich die Masse erhöhen.
LIMP MASS ABSORBER
MASS kg/m2 DEPTH cm FREQ
4 ......5......... 134,2
4 10 94,9
4 15 77,5
4 20 67,1
4 25 60,0
4 30 54,8
4 35 50,7
4 40 47,4
4 45 44,7
4...........50....... 42,4Zuletzt geändert von walwal; 24.07.2013, 08:32.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Interessanter als die verlinkten Plattenabsorber finde ich Verbundplattenresonatoren (VPR). Die wirken breitbandiger und können flacher ausgeführt werden. Außerdem kann zusätzlich poröses Material auf die Vorderseite geklebt werden, was die Bandbreite weiter steigert. Ich werde eventuell mal testweise welche bauen.
Bei der Tiefe kann man dann auch gleich porös absorbieren und hat den Vorteil der großen Bandbreite.Wird sehr tief bei ebensolchen Frequenzen, dann würde ich die Masse erhöhen.Kommentar



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