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Regal FAST Gf200B80
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ich habe vor Jahren diese Soundbar für unser zweites Haus gebaut, als integrierten TV-Standfuß. Dies ist eine 2.1 Box, wo ein GF200 als Downfiresub ausgelegt ist und die beiden B80 Richtung Hörer strahlen, ... ich habe damals lange überlegt ob ich den B100 nehmen soll, ... dann ist es doch der B80 geworden, da sie besser zum einzelnen GF200 passen. UND weil sie etwas breiter strahlen. Die Soundbar ist seit ca. 5 Jahren in Betrieb und bin sehr zufrieden. Wir hören fast täglich den TV Ton über dieses Konstrukt:
Die Frage die ich mir stelle, was ist der bessere Hochton? wird dies am Klirr festgemacht oder an der Neutralität, oder an der Energieabgabe im Raum im Hochton? oder oder oder? Der B80 macht für mich keinen besseren Hochton, aber einen leicht anderen. Der Hochton beim B80 verhungert regelrecht bei der großen Distanz bei mir im großen Wohnzimmer in Karlsruhe, wobei der B100 einen guten Hochton bringt. Es ist immer eine Frage wie die Boxen im Raum stehen und wieviel des Hochtons noch am Hörer ankommen. Hier auf dem Bild ist der Abstand zu den Hörern vielleicht drei Meter, und für diese Distanz und für diesen Standplatz ist der B80 sehr gut geeignet.
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In einer ruhigen Sonntagsminute wollte ich die Chassis anzeichnen. Mir ist ein großer Fehler aufgefallen, mir fehlt in der Tiefe, wer weiß warum, einen Zentimeter.
Ich habe leider das 12er Material nicht mehr, was ich für die Box benutzt habe. So habe ich weiteres Resteholz benutzt, um hinten ein 10ner Material aufzuleimen.
Dass am Terminal die aufgeleimte Dicke nicht zu stark wird, habe ich mit der Lochsäge kurz ein Loch am Terminal geschnitten, ... gefällt mir und könnte man häufiger so machen, ...
Ich glaube, dass dies Pappel-Sperrholz ist. Das habe ich noch von den Boomboxen.
In diesem Arbeitsschritt habe ich auch noch einige Fugen mit Leim/Holz-Mischung aufgefüllt.
Diese Woche folgt das Feinschleifen, mit der Oberfräse die Chassis einfräsen, und die Fertigmontage der Chassis, Kabel und Terminals.
Schönen Sonntag, Gruß Timo
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Fertig, nicht nur die Boxen.
Wenn meine Azubis oder Abschlussarbeiter Meister zu mir sagen hat mal wieder alles geklappt, wie ich es vorgeschlagen und gemacht habe. Heute würde niemand Meister zu mir sagen. Einiges würde ich heute anders machen, hauptsächlich im handwerklichen Bereich.
Die schlechteste Entscheidung war dass ich 12 er Material geommen habe. Es ist definitiv die oberste Schicht viel dünner als beim 15er Material. Das ist an einigen Stellen "Horror", ... Sprich, wenn ich diese länger betreibe baue ich diese sicher nochmal, ... 8:15 heute morgen begann dann die Fräsung und die "Kabellötaktion". Und schließlich mit den Terminals die Endmontage, schließlich das Befestigen der Chassis, gegen 10:15 ... Ich habe wieder Schafwolle gestopft, ... das hatte ich halt noch hier. Ist jetzt aber auch so ziemlich am Ende.
Die beiden Fräsungen am B80 sind sehr gut gelungen, wohingegen beide Fräsungen beim GF200 leider nicht so maßgenau geworden sind. Meine Oberfräse verstellte sich während des Fräsens. Auweia. Jetzt ist halt die Fräsung etwas größer, wenn man nur eine Seite sieht könnte man meinen das gehört so, ...
Aber, mir geht es hier wirklich um die akustischen Themen, ... und konkret interessiert mich, ob man aus so kleinem Volumen auch Bass entlocken kann? Später mehr ... da sich die Elektronik zu den No.1 und No.2 nicht ändert, brauche ich nur die Bananas umstecken, der Rest bleibt beim Alten.
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ja, da hast du Recht, die 5 Liter beim GF200 sind absolutes Minimum, ... der Treiber ist "extrem hart aufgehängt", das sehr kleine Luftvolumen spürt man beim Runterdrücken der Membran. Ich bin erstmal erstaunt was aus so kleinem Volumen rauskommt, und erstmal gibt es eine Erfolgsmeldung, was den Bass angeht. Aber ich sollte gleich dazusagen, dass der maximal mögliche Pegel mit den beiden anderen Varianten No.1 und No.2 nicht annähernd vergleichbar ist. Bei einer Entzerrung von plus 12 dB im Tiefbass musste ich zurückrudern und mit "nur" 6 dB hat der GF200 diese Prozedur schadlos überstanden, ... und nun gehts auch etwas lauter.
erste Abstimmung, so wie die Messungen entstanden sind: es fehlt noch die Raumanpassung
Winkelmessungen mit EQ:
ohne und mit EQ, allerdings mit 12 dB Anhebung, das musste ich jetzt auf 6 dB beim Musikhören zurücknehmen:
Fazit, der Bass kommt erstaunlich präzise. Das hätte ich, so gut, nicht erwartet. Die Abstimmung im Mittelton ist sicher noch nicht am Ende, die Abstimmung ist noch sehr mitteltonlastig. Es sind die ersten Töne, und zuvor hatte ich die No.2 dran, das ist erstmal ein Schock, wie viel schlechter die spielt, aber mit der letzten Abstimmung wirds auch deutlich besser.
Wenn man im Bass so tief abstimmt, fällt auch der maxmale Pegel in den Keller, in den Messungen bin ich bewusst auf 90 dB gegangen was schon sehr nah am Limit ist, was die Kirrmessung beweißt. das sind schonmal rund 15 dB weniger was die beiden Standboxen No.1 und No.2 machen.
Die Räumlichkeit ist sehr gut, ... die Direktheit des Klangs ebenso, ... im Hochton, nach einer Anhebung, vermisse ich nichts, das hatten wir thematisiert und hängt von der weiten Distanz im Wohnzimmer zusammen ...
Ich könnte mir das Teil super gut am Schreibtisch im Nahfeld vorstellen, ... Und dann kommt noch hinzu, dass es ziemlich egal ist was für ein Bass man nimmt, denn hier zählt lediglich Verschiebevolumen und der Rest wird mittels EQ zurechtgebogen, ... ich höre einen präzisen Bass und zusätzlich klaren Mittel- und Hochton, ...Zuletzt geändert von Timo; 03.03.2026, 13:16.
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die Schrägstellung hat jemand hier aus dem Forum verschuldet, und ich bin Dankbar! Auch mir gefällt dies sehr gut.
Und nach einem vollen Tag bin ich auch mit der aktuellen Abstimmung zufrieden, ... ich stelle gleich ein paar vergleichende Messungen zu anderen Boxen rein.
Da kommt in der Tat richtig Bass raus. Ich habe das nicht erwartet. Trotzdem ist es nur ein Versuch, denn der Klirr ist doch sehr hoch bei pegeln um 100 dB, der B80 ist in diesem Fall aber nicht der ausreißer sondern der GF200, ... wenn der GF200 in einem so kleinen Gehäuse Pegel macht nimmt auch der Hub deutlich zu und dies sieht man sofort im Messschrieb "Klirr". Auch hierzu gleich ein paar Messungen.
Gruß Timo
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zunächst einmal ein Bild von gerade eben:
Es spielen der WiiM Ultra mit den beiden fosi audio V3 Stereo, und entweder die No.2 aus Gf250 25 Liter BR, oder die No.1 mit TIW250XS ebenso in 25Liter BR (ohne Bild) oder die Aria mit Knalli (ebenso nicht im Bild) oder eben seit gestern die Regalo FAST, eben im geichen Elektroniksetup. Und die Messungen zu den Boxen habe ich in einer ruhigen Minute miteinander gegengecheckt.
Meine aktuelle Referenz ist die No.1, einige haben diese auch schon gehört und sind ebenso, wie ich, zufrieden. Und im Bassbereich ist der Knalli meine Referenz, was Pegel und Klirr angeht. Und bei der No.1 habe ich zusätzlich den Versuch der extrem tiefen Abstimmung gemacht. Da der TIW250XS Potential zu mehr Pegel hatte, habe ich dieses genutzt, um in die Tiefe zu gehen. Ähnliches gilt auch bei der No.2, wo ich einen Kompromiss aus Knalli und No.1 im Tiefgang finden musste.
Doch nun zu den Messungen, man sagt so schön, Bilder sagen mehr als tausend Worte:
Hörplatzmessung No.1 vs AriaKnalli vs Regalo FAST
um dies besser auseinanderzuhalten nochmals: AriaKnalli vs Regalo Hörplatz
und No.1 vs Regalo Hörplatz
und um zu verdeutlichen, dass der Pegel begrenzt ist, diesen unfairen Vergleich zwischen Knalli und Regalo bei immer gleichem Pegel bei um die 93-95 dB.
Die No.1 ist super tief abgestimmt, das hat gestern bei den Regalos nicht geklappt, denn der maximale Pegel, war dadurch so extrem begrenzt, dass schon bei moderaten Pegeln ein "ich kann nicht mehr" aus den Boxen gekommen ist. Die Abstimmung habe ich dann moderat in Richtung "abfallender" Tiefbasspegel geändert. Und dies verkraftet jetzt auch die kleine Box. Heute bei dem Vergleich bemerkte ich, dass dies genau die Abstimmung des Knallis im Raum ist, Zufall?
Die Testmusik des Treffens spielt die Regalo sehr sauber durch, und bei den tiefbasslastigen Themen muss man halt etwas "GAS" zurücknehmen.
Interessant sind die Kurven im Hochton. Obwohl die Boxen in einem Meter fast immer gleich abgestimmt werden, kommt am Hörplatz immer etwas anderes raus. Es fehlen den Regalos, im Vergleich zu den anderen Boxen, etwas Hochtonpegel, ... deshalb habe ich drei dB angehoben. Jetzt sind die Boxen auf ähnlichem Hochtonniveau am Hörplatz. Vermutlich ist auf der kurzen Abhördistanz diese Anhebung nicht notwendig.
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Die Regalo FAST steht schon wieder auf der Seite, da sich am Freitag Besuch wegen der No.2 angekündigt hat.
Die ersten Abstimmungen waren doch in sehr kurzer Zeit erfolgreich, ... das einfache Konzept hat natürlich einen Haken, ... nur so umsetzen ist einfach, und die Abstimmung ist nach der Simulation auch sehr einfach, und dann kommt das Schwierige, die Abstimmung im Raum wo man ein Messprogramm und Mikrofon braucht.
Da das sehr kleine Volumen konzeptbedingt den Pegel reduziert ist die Technik doch eher in einer No.1 oder No.2 sinnvoll, ... ich wollte nur Wissen, wie klein man gehen kann, um noch ordenlich Musik zu genießen. Das ist meiner Meinung nach schon das untere Limit.
Das obere Limit als Standbox ist schon die No.2 mit zwei TI100, ... eine 3,5 Wegebox, mit einem 10 oder 12 Zoll Bass in BR. Der G25NDWG passt ganz hervorragend in dieses Bild.
Es ist noch nicht am Ende, mit den Regalo FAST, aber muss erstmal pausieren.
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Wunderbares Konzept!
Vielleicht komme ich mal irgendwann dazu einen Nachbau mit AL170 zu frickeln. Mein Schreibtisch könnte etwas Qualität vertragen
Aktuell spielt hier ein Fremd-3 Zöller im ziemlich kleinen Würfelgehäuse, nach unten getrennt bei 125 Hz zum Sub T20.39
Das ist ziemlich tief für die kleinen und laut geht es auch nicht wirklich. Nur der Subwoofer ballert ordentlich und regt die Moden schön an.
Die Boenicke würde recht gut hier hin passen, könnte aber preislich etwas günstiger sein...
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Ich hatte schon geschrieben, dass der Bass ziemlich egal ist, sprich der AL170 würde auch passen, ... die Empfehlung, bauen!
Der Mittelton braucht durch seine Mitteltonüberreibung etwas breitbandige Absenkung, und das kleine Gehäuse des Basses zwingt eine Anhebung im Tiefbass und eine Absenkung im Kickbass und fertig ist die Box. Das Delay war am Ende heute 1ms bei den Breitbänderchen, und die Trennung war am Ende bei 220 Hz. Der Bass musste 5 dB zu den B80 angehoben werden.
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