No1 "was braucht man mehr“

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  • Timo
    Registrierter Benutzer
    • 22.06.2004
    • 11118

    #466
    beim umstecken von No3 auf No1 ist mir sofort aufgefallen dass die No1 deutlich leiser daherkommt, ... Das kommt aus zwei Thematiken heraus, ... Der Kennschalldruck der No.1 ist mit ca. 85 dB rund 7 dB leiser, zusätzlich kommt die Verstärkung der Fosi Audio im Vergleich zu den WiiM Vibelink. Das sind weitere 6 dB die die Vibelink leiser sind als die Fosi Audio.
    Das sieht dann mit gleicher Lautstärkeeinstellung am Mic unter einem Meter so aus:
    (Das Mic sieht man am Bildrand rechts)
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    obere Kurve No3 und untere Kurve No1
    eine Beurteilung kann man hier nur treffen, wenn man den Bereich unter 300 Hz sich wegdenkt. Denn gestern hatte ich gezeigt, dass am Hörplatz eine neutrale Wiedergabe entsteht.


    warum ich den Rückbau erneut gemacht habe zeigen die nächsten Bilder:
    No3 Elektronik:
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    No1 Elektronik:
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    Quasi, eingesparte Elektronik:
    anstelle dieser Elektronik ist ein zusätzlicher Vibelink als Sat-Verstärker benutzt worden, angeschlossen über SPDIF optisch.
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    Der Satbereich der No.1 ist durch die halbaktive Weiche in der Elektronik sehr viel einfacher zu beschalten, ... dies ist auch der Grund warum ich alle Boxen dieser Baureihe versuche halbaktiv hin zu bekommen. Das vereinfacht die Ansteuerung sehr massiv.

    Im direkten Vergleich ist der TI100 immer noch DER beste Mitteltöner, und trotz sehr ähnlicher/gleicher Messungen klingt der TI100 weniger verhangen. Das merkt man schon zwischen dem TI100 und dem B100 und merkt man auch beim Einsatz des Faitals.

    Gruß Timo
    ps. die No.1 läuft bei der obigen Messung komplett ohne EQ. Trennung bei 200 Hz und LR24 beim WiiM Ultra, ...

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    • Timo
      Registrierter Benutzer
      • 22.06.2004
      • 11118

      #467
      ein kleiner Ausflug in die Welt der analogen Musikdarbietung. Am Wochenende habe ich wieder die BigBand des Landratsamts Karlsruhe hören dürfen:
      Die BigBand wurde 1998 von begeisterten Musikerinnen und Musikern aus dem Landratsamt Karlsruhe gegründet. Unter dem ersten Bandleader Robert Reuschling hat sich schnell eine Formation entwickelt, die zum musikalischen Botschafter des Landratsamtes in der Region und weit darüber hinaus wurde. Seit 2007 liegt die Leitung in den Händen von Marco Vincenzi. Mit seiner kreativen und vielseitigen Titelauswahl und seinen charmanten Ansagen begeistert der Leiter der Östringer Musikschule die Zuhörer und Bandmitglieder gleichermaßen. Die Formation spannt den musikalischen Bogen von traditionellem Swing über Blues und Latin bis hin zu aktuellen Pop- und Rocksongs. Gesangsstücke und Duette werden durch die ausdrucksstarken Stimmen von Tanja Frank und Stefan Keller interpretiert. Neben der musikalischen Begleitung von repräsentativen Veranstaltungen des Landratsamtes tourt die BigBand auch immer wieder durch den Landkreis. So gehören z.B. die Auftritte bei den Open-Air-Klassikern Swing`in`Stutensee und in der Klosterruine Frauenalb zu den regelmäßigen Highlights. Medley vom 25 jährigen Jubiläum der BigBand Landratsamt Karlsruhe  


      Meine Freundin ist dort Musikerin. Ich persönlich nutze die Zeit um meine Ohren zu Eichen, ... Ein Saxophon muss wie ein Saxophon klingen und eine Querflöte wie eine Querflöte, usw.. Es gibt auch eine CD/USB-Stick, wo professionelle Aufnahmen der BigBand drauf sind, ... diese nutze ich am Ende einer Boxen-Entwicklung ob die demensprechende Box für solcher Art Musik geeignet ist.
      Die No.1 und auch die No.3 kann solche Musik sehr gut wiedergeben.

      Und zum nächsten Thema: Axel hat mir eine technische Zeichnung zur No.1 angefertigt. Gerne gebe ich diese als pdf an die Forenfreunde weiter. Und zusätzlich habe ich die Dokumentation in vielen Interationsschritten verfeinert, diese beschreibt die Entwicklung und deren Gedankengänge des Dreiwegers: "was braucht man mehr", inzwischen in der Version 15. Wer beides haben möchte bitte eine PN an mich, mit Angabe der Emailadresse. Gruß Timo

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      • Timo
        Registrierter Benutzer
        • 22.06.2004
        • 11118

        #468
        "was braucht man mehr“ ist der Titel dieses Threads, ... und ich bin auch immer wieder auf Irrwegen unterwegs, ich meine damit, wenn es komplexer wird.
        Was ich heute begonnen habe ist ein kleiner Zweiweger, der in einer ähnlichen Konstellation wie die No.1 umgesetzt wird. anstatt dem TI100 wird der B100 eingesetzt und anstatt dem G25NDWG wird ein 13 Euro teurer Ringstrahler verwendet. ( https://amzn.eu/d/05xFsfOL )

        Ich habe eine Box recycliert vom Faital-Zweiweger indem ich gestern die Schallwand abgesägt hatte und gestern noch die Schallwand aufgeleimt habe. Heute morgen musste ich lediglich mit dem Bündigfräser die Kanten Plan fräsen und mit dem Bandschleifer drüber gehen. Das waren gestern 30 min und heute ebenso rund eine halbe Stunde. Wann ich zum Einfräsen komme, weiß ich noch nicht. Es wird zunächst der Hochtöner auf deren Eignung im Zweiweger geprüft. Mir geht es um eine passive Verschaltung mit dem B100.

        Die Reihe heißt "was braucht man mehr" und in dieser Reihe steht der halbaktive Gedanke sehr weit oben, dass die Elektronik analog der No.1 bleibt. Das Thema hatten wir im Thread schon häufiger. Ziel ist es deshalb eine passive Abstimmung im Prototyp zu finden, dass die Elektronik wieder durch die WIIM-Geräte erfolgen kann.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_5215_2.jpg Ansichten: 0 Größe: 865,7 KB ID: 739416

        Aktuell sind dies die beiden Prototypen. Die Chassis sind angezeichnet.

        Es wird wieder die Anordnung analog der No.1 gewählt, also B100 oben und HT darunter, ...
        gemessen wird auf einem PA-Boxenfuß. Das Bild ist von einer älteren Abstimmung:

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_4619_2 (Mittel).jpg Ansichten: 0 Größe: 85,9 KB ID: 739417

        Was ist das Ziel dieser Umsetzung? Insgesamt noch ein paar Euro sparen! und aber nicht viel an Klang verlieren! ... inzwischen weiß ist, dass der B100 im Vergleich zum TI100 an Klang verliert, das wird beim direkten Vergleich deutlich. Hätte man diesen Vergleich nicht, würde man dem B100 sehr gute Noten geben. Jetzt wird der nächste Schritt der noch günstigere HT eingesetzt, sodass eine Seite für rund 200 euro Chassiskosten umgesetzt werden kann, denn der Gf250 wird häufiger für um die 100 Euro angeboten, ... meine Geldobergrenze für das Paar mit Chassis und Weiche ist bei mir in dieser Umsetzung auf 500 Euro limitiert.

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        • Slayer667
          Registrierter Benutzer
          • 27.11.2024
          • 294

          #469
          Da bin ich ja mal auf den Hochtöner gespannt.....

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          • Timo
            Registrierter Benutzer
            • 22.06.2004
            • 11118

            #470
            Ich gehe wegen einer Messung für einen Freund nochmals hier rein:

            Ich habe eine Minimalvariante der No.1 durchgemessen, ... anstatt der TI100 habe ich die B100 genommen, anstatt eines Standgehäuses mit zwei Bässe habe ich EINEN GF250 im Downfiregehäuse gewählt, und die SATs haben ein 3 Litergehäuse bekommen ... also kommen hier Kosten von rund 400 euro zusammen, in Summe für die Treiber incl der passiven Weiche der SATs.
            Elektrisch angeschlossen habe ich den WiiM AMP plus ein Fosi Audio V3 mono, incl dem 5 Ampere 48Volt Netzteil was dabei war ...

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_5231.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,11 MB ID: 739740
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_5230.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,64 MB ID: 739741

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_5229.png Ansichten: 0 Größe: 217,1 KB ID: 739739

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Aria B100G25NDWG plus Downfiresub.jpg Ansichten: 0 Größe: 253,1 KB ID: 739738

            Und dann zur Verdeutlichung, habe ich das MIC in 60 cm Abstand davorgehalten und zwei EQ draufgegeben. Den Grundton-EQ, benötige ich wenn die Teile auf dem Ständer stehen, dieser EQ wird nicht mehr gebraucht wenn die SATs auf dem Lowboard einen Platz finden. Der Downfiresub ist im maximal möglichen Pegel beschränkt. Diese Messungen hatte ich schon gezeigt, das ist irgendwo leicht oberhalb von 100 dB in Stereo. Da zeigte sich ein Luftstau, am BR Rohr, sodass man zeigen konnte, dass der Tiefgang abgenommen hat, aber der Pegel wurde noch munter mitgegangen. Allerdings stieg der Klirr an.

            Warum schreibe ich dies? Für deutlich unter 1000 euro lässt sich mit unserem Hobby eine durchaus potente Kombination stricken. Die Messung beweißt dass keine Wünsche offen bleiben, außer vielleicht dass man echt aufpassen muss, dass man nicht zu laut wird, denn die SATs und der SUB können so viel, dass es richtig Spass macht auch mal lauter zu drehen. Und der MAX-Pegel beschränkt, ...

            Gruß Timo
            ps. für einen Freund, der mich dies heute morgen fragte, was ist unterhalb der No.1?

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            • Opelfreak
              Registrierter Benutzer
              • 10.01.2010
              • 486

              #471
              welche Weiche kam zum Einsatz?

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              • Timo
                Registrierter Benutzer
                • 22.06.2004
                • 11118

                #472


                Gruß Timo

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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                Kommentar

                • Timo
                  Registrierter Benutzer
                  • 22.06.2004
                  • 11118

                  #473
                  zu diesem 4.7 Ohm wollte ich noch sehr kurz etwas dazu schrieben, ich hatte etwas lautere G25NDWG am Anfang, und nun die letzten etwas leiseren G25NDWG, die ziemlich genau konstant ein dB leiser waren als in der Simulation, ... zu diesen "leisen" G25NDWG passt der etwas kleinere Wert 4,7 Ohm, ...

                  Die Frage, was sind schon ein dB im Superhochton, ... Antwort, Quasi NICHTS, ... wichtig in dem Zusammenhand ist aber, dass die Stereo-Boxen gleich laut sein sollten, ...
                  ich hatte jetzt bei fast allen Boxen Glück, dass alle Hochtöner gleich laut waren, nur einmal, bei der No.2, musste ich zwei Weichenvarianten machen, zwei verschiedene Widerstände an der Hochtonweiche. Ich hatte dies damals dokumentiert. Diese Hochtöner hatten verschiedene Herstelldaten und waren in der Tat unterschiedlich laut.

                  Visaton sprach damals von einer Toleranz von plus 0,5 dB und minus 1 dB, ... die letzten, die ich hatte, waren eher im unteren Toleranzbereich. Was immer noch sehr laut ist!!!.

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