Das stimmt, wobei ein Teil durch die Änderung auf 2 Bässe und den damit gefalteten Kanal bedingt ist.
Die weitaus größere Herausforderung ist mein Material. Ich verwende ja keine neuen Bretter die masshaltig sind, sonder welche die seit 3 Jahren unter dem Dachüberstand lagen.
Keins der Bretter ist gerade, alle sind verdreht und alle sind im Mass unterschiedlich. Das heisst jede Fräsung kann ich erst machen, bevor das Brett verbaut wird.
Das wusste ich aber vorher und ist ein Teil des Spaßes.
Wir haben hier vier Lautsprecher, die in vier verschiedene Richtungen abstrahlen. Boxsim errechnet einen Frequenzgang in einer Richtung in unendlicher Entfernung. Für diesen Fall sollte man sich auch unbedingt das Polardiagramm anschauen. Ziel für diesen Anwendungsfall ist doch eigentlich eher, in alle vier Richtungen gleichmäßig abzustrahlen. Das kann sowieso nicht komplett gelingen und da Zuhörer wohl relativ nah um den Tisch herumstehen, hören sie auch noch 45° von oben.
Also: Fertigbauen und Spass haben! Simulieren macht in diesem Fall nicht glücklich. Bei passendem Wetter im Garten mit Freunden oder Verwandten bei guter Musik ein Kaltgetränk geniessen schon.
Habt ihr eine Meinung zu der Anordnung der Breitbänder?
Visaton baut ja einen Tisch pro Kanal (keine Ahnung ob da mal je jemand gemacht hat.), ich habe 2 Kanäle im Tisch.
aus dem Bauch heraus - Variante 2: Wenn Du einmal um den Tisch herum läufst, hast Du an nahezu jeder Position so ein bisschen räumliche akustische Abbildung, bei der Variante 1 im Grunde nur an den beiden Ecken im Bild links oben, rechts unten. Das sollte sich aber durch einmal umstecken auf relativ schnell umentscheiden lassen
Wir haben hier vier Lautsprecher, die in vier verschiedene Richtungen abstrahlen. Boxsim errechnet einen Frequenzgang in einer Richtung in unendlicher Entfernung. Für diesen Fall sollte man sich auch unbedingt das Polardiagramm anschauen. Ziel für diesen Anwendungsfall ist doch eigentlich eher, in alle vier Richtungen gleichmäßig abzustrahlen. Das kann sowieso nicht komplett gelingen und da Zuhörer wohl relativ nah um den Tisch herumstehen, hören sie auch noch 45° von oben.
Also: Fertigbauen und Spass haben! Simulieren macht in diesem Fall nicht glücklich. Bei passendem Wetter im Garten mit Freunden oder Verwandten bei guter Musik ein Kaltgetränk geniessen schon.
Gruß Bernd
Ja, im Grunde ist das bei solch einem Einsatzzweck eh nur Grob simulierbar. Das muss man sich dann anhören, und bei vielen Leuten hört es eh jeder anders, je nachdem, wo er gerade steht. Alternative wäre noch, das ganze in Mono laufen zu lassen, dann hat man quasi einen Rundstrahler.
Bau:
Mit Abstand der aufwändigste Lautsprecher den ich je gebaut habe!
Man braucht zu bauen schon einiges an Werkzeug, Zeit und Platz. Billig ist es auch nicht und wenn man alles Holz kaufen muss sogar richtig teuer.
Bei mir lag das Material rum und die Lautsprecher und Siebdruckplatte waren gebraucht.
Würde ich es nochmal machen? Gute Frage? Im Moment bestimmt nicht.
Die Fixierung der Tischplatte über Riegel ist nicht das gelbe vom Ei, die Platte hat bei mir zu viel Spiel.
Ich werde da noch optimieren.
Auch würde ich die Fußplatte unten größer machen. Es lehnt sich ja immer einer auf den Tisch und das kann in die Hose gehen.
Es gab gestern auch die Anregung eine USB Buchse zu integrieren. Auch eine gute Idee.
Inbetriebnahme:
Es hat etwas gedauert bis sich Bluetooth zum ersten Mal verbunden hatte.
Es wird am Anfang nur eine Verbindung über eine App angezeigt, aber da ist die Beschreibung im Appstore nur chinesisch. Ich habe darauf verzichtet.
Nach ca 0,5 Minuten kam eine normale Bluetooth Kopplung, das geht dann. Das Telefon (Quelle der Musik) sollte in der nähe vom Tisch bleiben, sonst bricht es ab.
Klang:
Am Anfang hatte ich die Bass Lautstärke auf Mitte, das war viel zu wenig, muss schon auf Max stehen.
Die Trennfrequenz hab ich laut Ohr eingestellt. Keine Ahnung wie die liegt.
Dann ein bisschen Höhe rein und siehe da. Klingt echt gut. Auf die Frage von Bruns. Bass ist genug da, vor allem wenn man an der Seite vor der Öffnung steht.
Sehr laut sollte man nicht machen, der Klang wird dann unsauber und es stört auch wenn man um den Tisch rum steht und sich unterhalten will.
Licht:
Die LED's sind schon hell, obwohl die Spannung eigentlich zu gering ist. Es blendet, wenn man rein schaut. Aber:
Wir haben spät abends noch Wickinger Schach gespielt und hatte den Tisch neben der "Spielfläche" als einzige Beleuchtung, das war schon cool.
Evtl verlege ich die LED leisten unter den "Deckel" und unter die Tischplatte. Kontaktieren müsste ich dann über eine Klinke o.ä. wenn die Platte aufgesetzt wird.
Dann über die Gewindestangen + und - nach unten leiten und verkabeln...Mal sehen was ich machen. Definitiv aber erst später.
Stromversorgung über Akku:
Hier bin ich total begeistert, weil ich nicht wusste was mich erwartet. ca 6 Stunden war der Tisch an, davon ca. 4 mit Licht.
Verbrauch am 5Ah Makita Akku: 1 Balken von 4. Läuft!
Gesamtfazit:
Es ist ein Unikat und ein Blickfang im Garten.
Klar geht auch eine Bluetooth Box auf einem Stehtisch, aber das kann jeder.
...Die Fixierung der Tischplatte über Riegel ist nicht das gelbe vom Ei, die Platte hat bei mir zu viel Spiel.
Ich werde da noch optimieren...
Hi Peter
ein schönes Projekt, gefällt mir
Bzgl. der Riegel - ich denke, Du sprichst von so einer Art Tür- / Fensterriegel? Lass die als zusätzliche Sicherung drin, und setz als eigentliche kraftübertragende Verbindung Spannverschlüsse ein, bringen eine irre Zugkraft auf. Je nach Preislage gibt´s die mit einer Schnappsicherung gegen unbeabsichtigtes Entriegeln (dann könntest Du auf die Riegel verzichten). Wichtig ist nur, dass die Gegenhaken ordentlich und in Zugrichtung fixiert werden
Ist doch schön geworden und der Sound ist auch gut, wie Du schreibst. Im Freien ist Bass natürlich so eine Sache. Ohne Wände in der Nähe braucht man schon ordentlich Pegel, aber man steht ja meist nah dran. Zum fixieren der Platten könnte auch sowas gehen. Ist dann irgendwie "PA-mässiger".
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