Boombox 2xB80
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Dann musst Du allerdings, wenn es ein wenig Hand und Fuss haben soll, noch einen Schritt weiter gehen, und die verzinkten Schichten, die zu glatt für Farbe sind, mit Ammoniak-Lösung anätzen:
Schritt 1: Zink vorbehandeln
Mit der Vorbehandlung stellen Sie die „Tragfähigkeit“ der Oberfläche her, das funktioniert wie folgt:
Entfernen Sie zunächst allen losen Schmutz sowie Fett und Öl.
Schleifen Sie die Fläche anschließend ab, um sie für die Grundierung aufzurauen
Damit der Metallschutz-Lack richtig haftet, muss vor dem Lackieren von Zink eine sogenannte Netzmittelwäsche vorgenommen werden, um Zinkbleche künstlich aufzurauen. Dazu einen fertigen Zinkreiniger verwenden oder eine solche Lösung selbst anmischen. Mischen Sie Wasser mit Salmiakgeist (verdünnte Ammoniaklösung, die Sie z. B. im Baumarkt erhalten) im Verhältnis 10:1 und geben einen Spritzer herkömmliches Spülmittel dazu. Rühren Sie anschließend die Lösung um.
Tragen Sie diese Netzmittelwäsche-Lösung mit einem Schwamm auf das Zink bzw. die zu lackierende Zinkoberfläche auf.
Bearbeiten Sie die Zinkoberfläche mit einem Kunststoffschleifvlies bis sich ein gräulicher Schaum bildet. Tragen Sie dabei unbedingt Schutzhandschuhe!
Lassen Sie den Schaum ca. 10 Minuten lang einwirken und spülen alles gründlich mit sauberem Wasser ab, bis keine Reinigungsreste mehr zu sehen sind.
zink-lackieren
Da ist der Weg über etwas teurere Schrauben deutlich einfacher
Viele Grüße - AxelKommentar
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Also ich habe schon oft Schrauben OHNE diese zugegebenermaßen sehr aufwendige Prozedur lackiert.
Never had any problems whatsoever
Vor dem Lackieren mit nem Lappen und Universalverdünner abwischen und fertig.
Geht auch ohne diesen Schulbuchweg.
Schöne Oberfläche und hält.
Was will man noch?!?Kommentar
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Natürlich, alles ist machbar, irgendwie - allein der persönliche Anspruch ist massgebend!
Der Text hat sich im übrigen auf die Behandlung von ganzen Blechen und nicht nur kleinen Schraubenköpfen für Visatonchassis bezogen - hier sollte man evtl. ein wenig im übertragenen Sinne denken. Mach die Lösung etwas schärfer, bade die Schrauben über Nacht in einem Glas mit Salmiak-Haushaltsreiniger, spül mit Wasser nach, und Du bist fertig
Viele Grüße - AxelKommentar
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ich habe die Schrauben beim "Schrauben Jäger" hier in Karlsruhe bekommen, ...
und die USV ist heute auch noch gekommen, so konnte ich alles bis auf die Bestückung fertig machen. Die USV ist die "größere" und geht direkt ohne Netzteil mit 220 Volt ans Netz. Ist aber allerdings größer als geplant und schaut jetzt etwas über das Gehäuse Oberkante hinweg, kein Thema, wie ich finde.
Gruß TimoKommentar
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Danke dir.
Die komplette Box steht unter dem Zeichen der Resteverwertung.
Das Holz liegt seit Jahren hier und ist gut abgelagert. Den Griff habe ich von einem küchenumbau. Der Verstärker suchte auch nach einer Anwendung. Die Weiche zeige ich ganz bewusst nicht, denn die Teile wurden schon zigfach aus und wieder eingelötet.
Die USV, die Breitbänder und jetzt die Schrauben habe ich gekauft.
Mir sind die Kleinen gerade ans Herz gewachsen.
Ich muss ja nach diesem hier, noch eine weitere für Schwager und Schwägerin machen. Es wird aber sicher etwas abgespeckt. Der kleine Einbau-Verstärker von der vorigen Version ist mit 20 Euro deutlich günstiger, muss eben nur entweder oben oder vorne angeordnet werden, das Thema hatten wir schon. Und eine Fernbedienung habe ich mir für meine Box gewünscht, benötigt sicher auch nicht jeder. Und die vielen Anschlussmöglichkeiten ist vielen sicher auch egal. So ist diese boombox zu sehen. Das was da war, wurde verwendet.
Die MPX Stücke sind Abfallholz aus Boxenbauten der letzten, grob geschätzt, 10 Jahren.
So langsam geht mir aber das Zeugs aus. Weichenbauteile sind nicht mehr viele da und Holz wird jetzt auch knapp.
Jetzt baue ich zunächst dieses hier fertig und baue noch eine Version, dann ist da immer noch der Fertigbau der großen boombox.
Gruß TimoKommentar
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fast fertig!
noch ein paar schwarze Schrauben suchen und montieren. Aktuell wird erst mal alles durchgetestet:
Angehängte DateienKommentar
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nachdem ich heute morgen ausgiebig Zeit hatte die drei Boomboxen zu vergleichen möchte ich kurz ein Klangeindruck wiedergeben. noch eine kurze Bemerkung: ich habe im Bild an den Boomboxen durchnummeriert, ich beziehe mich auf die Nummern.
1. habe ich zuerst gebaut und hatte nach längerer Planungsphase anfang Corona begonnen, sollte trotz Mittenbass möglichst leicht werden, aktuell komplett mit allem Zeugs dran bei 12,9 kg. Es spielt aktuell ein Kleinverstärker 2x100 Watt und mit einer Powerbank dran, eingestellt auf 24 Volt bringt die Powerbank kurzzeitig 65 watt, die Regel bei vollem Pegel sind 10 Watt und das sind gemessene 105 dB bei Rosarauschen. Der bass ist der limitierende Faktor der in Anschlag geht, kurze zeit später schaltet auch der Verstärker auf 10 Sekunden Ruhemodus. Sprich vollausschlag Lautstärkeregler ist ganz schön laut.
2. habe ich aus der Laune heraus gebaut weil mir die knapp 13 kg der 1. zu sckhwer war, die B80 hatte ich übrig und noch eine ganze Anzahl an Restholz MPX Birke. Nach sehr kurzer Planungsphase ist dann 2. entstanden. Das Gewicht ist bei 6,9 kg. Der verwendete Verstärker mit der Möglichkeit Bass und Höhen zu korrigieren hat 20 Euro gekostet und die USV hatte ich für 33 euro bekommen, der Rest war alles noch hier. Aufwändig über eine Mittenkorrektur korrigiert, habe lange dran rumgespielt bis es mir gefallen hat.
3. ist entstanden weil mir die Form von 2. in nachhinein nicht mehr gefallen hat. Den Fosi-Verstärker hatte ich zum Testen für die Restebox von Anfang des Jahres angeschafft und wollte ich bei 3. einsetzen da mir bei 2. die Verstellmöglichkeit "hinten" nicht gefallen hat. So können Fehlbedienungen vermieden werden. Zusätzlich hat diese Variante eine Fernbedienung, zusammen leider auch nicht leichter wie 2., aktuell bei 6,8 kg. Hat aber optische Vorteile zu 2.. Der Formfaktor ist einfach gefälliger und sieht nicht mehr so pummelig aus. Das Innenvolumen musste leicht Schrumpfen im Vergleich zu 2. von 3-4 auf 2-3 Liter pro Seite, was man auch deutlich bemerkt, die 2. hat deutlich mehr Oberbass und Grundton.
Rein Klanglich gibt es einen eindeutigen Sieger und das ist 1., dann 2 und dann 3. wobei 3 auch noch nicht fertig ist, die Mittenkorrektur wir noch aktualisiert.
Die Lautstärken bei 2 und 3 sind natürlich mit 1. in keinem Falle zu vergleichen, Maxpegel habe ich um die 90 bis 95 dB mit nahezu fehlendem Bass, was zwar schon Laut ist, ein Subwoofer sollte man sich aber gönnen.
Gruß timo
Vielleicht verbaue ich noch ein Pärchen B100 mit ähnlichem Formfaktor wie 3., leider braucht der B100 auch deutlich mehr Volumen als der B80, dann wären wir fast wieder bei der Größe der 1.; vielleicht aber auch eine noch größere Boombox aus GF250 und 2xB100.Angehängte DateienZuletzt geändert von Timo; 12.08.2020, 10:17.Kommentar
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ach bei diesem Wetter gibt es nichts Vernünftigeres als in den Keller zu gehen, gefühlte Minustemperatur im Keller im Vergleich zur Gluthitze im Wohnzimmer, ... den kompletten Tag verbringe ich mit dem Vergleich der drei Varianten und es gibt neue Erkenntnisse.
Die Variante 3. kann man enorm aufpimpen mit dem Einsatz eines oder zwei Subs, hier zu sehen der Cubesub 27 Liter Geschlossen und es spielen die GF250, angetrieben über den Subausgang des Fosi-Verstärkers hinein in ein 2x50 Watt Class D China-Amp und der Laustärkeregler steht auf ungefähr 1/4. Bei Einsatz eines Subs steht dann der Lautstärkeregler ungefähr auf 1/3. Die Variante 3 erlebt eine Verwandlung zum Fullrangesystem.
Was die Variante 2 ohne Sub hat aber deutlich leiser aufspielt, Variante drei hat auf einmal einen richtig großen Auftritt. Beim Umschalten auf Variante 1. gibt es trotzdem ein Erwachen: Deutlich präziser spielen die B100 in der Variante 1, der Mittelton spielt präziser und der Bass spielt zwar nicht so tief aber durchaus ausreichend, ... ich habe Variante 1 nicht auf Tiefgang getrimmt sondern eher auf Lautstärke und dies merkt man. Den Kellerraum befeuert die Boombox nahezu in Diskolautstärke, durch die Bassverstärkung des Raumes, speziell der hinteren Wand.
es gibt noch eine Erkenntnis, der Fosi-Verstärker verdaut anscheinend nicht so sehr dass er nur 12 Volt bekommt, beim Umstecken auf 24 Volt kommt noch einen enormen Schub Pegel. Was Verstärker aus Variante 1. überhaupt nicht notwendig hat, dieser kommt mit 12 Volt richtig gut klar und spielt auch bis zum Maxpegel richtig gut durch, ... dies hat auch sicher mit den B80 und B100 zu tun, die B100 haben einen höheren Kennschalldruck und benötigen aus diesem Grund einfach weniger Leistung um gleich laut zu spielen.
Jede Varainte hat nunmehr seine favorisierte Anwendung gefunden:
Variante 1 für Laut,
Variante 2 für immer auf der Werkstatt und auf dem Bau und
Variante 3 zuhause fest installiert mit Sub drunter, da sollte sogar ein W130X vollkommen ausreichen im kleinen Subgehäuse.
Gruß TimoAngehängte DateienKommentar
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Planungsphase für Sub Variante 3
seit zwei Tagen suche ich im Netz nach Treibern welche mit möglichst wenig Volumen klarkommen, und in diesem Falle mit der Boombox-Variante 3 im Maxpegel zurechtkommen. Möglichst wenig Volumen heißt in diesem Falle, dass ich das Subgehäuse ähnlich groß machen möchte wie die Boombox, dies ist zunächst ein sportliches Ziel, dies merkte ich auch bei der Recherche. Was ich gefunden habe ist der W130X der in sehr wenig Volumen richtig tief kommt, einer alleine aber nicht den Pegel schaffen kann des B80 Pärchens. So ist nun ein MINI-Doppel-Sub in Planung, die Außenmaße müssen leicht angepasst werden, sonst passen keine zwei Treiber in das Gehäuse, 36 cm möchte ich beibehalten, die Höhe ist auf 20 cm anstatt 16 cm angewachsen bei gleicher Tiefe, kommt als Summe 11.x Liter raus, bei Wandstärke analog der Boombox mit 15 mm. Ich habe auch gleich angefangen mit diesen Randmaßen in AJHORN zu simulieren, also 2xW130X gehen in 11 Liter auch schon richtig tief an die 30 bis 35 Herz, was mich enorm stört ist die enorme Länge des Bassreflexrohres, ... die Idee ist das Rohr an die Hinterseite zu machen und da bin ich eben begrenzt auf ungefähr 30 cm Länge, was bedeutet dass der Querschnitt ungefähr bei 12 bis 14 cm2 ist, ... echt etwas wenig für zwei Treiber mit SD von ungefähr 95 cm2.
Gibt es diesbezüglich Erfahrung aus dem Mini-Sub mit dem einen W130X? Erfahrung in Bezug auf Luftgeräusche aus dem Reflexrohr oder ähnlichem?
Es gibt KEIN Hochleistungssub, aber in gehobener Lautstärke sollte das kleine Subteilchen kommen, ... rein die Simulation macht einen guten Eindruck.
Was mich noch stört ist der Blechkorb, den W130X möchte ich deshalb von hinten montieren dass man diesen nicht sieht. Dementsprechend sollte auch dies somit gelöst sein. Ein Probeghäuse ist heute fast fertig geworden, alles weitere in Bildern zeige ich wenn die Treiber da sind.Kommentar
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Kennst Du diese Seite?
Vielleicht ist da ja etwas für Dich dabei falls es nicht unbedingt Visaton sein müsste. Evtl. wäre ja der Omnes sw5.01 einein Versuch wert.meine Kreationen: ProjectX (bald fertig)
Studio1 light Version & Pacto aus übertriebenem 19mm MDF & BlueOne Bluetooth Box
Ein paar vor urzeiten gebaute simple Surround rears: 2-Wege Surrounds mit WS13BF & DTW95NG
Hiermit fing alles an: 3-Wege Box Überarbeitung mit GF250, AL130 & DSM25FFL im WG (vielen vielen Dank für die Hilfe
)Kommentar
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danke dir, tolle Liste, allerdings ist nach zwei Tagen Recherche die Entscheidung schon getroffen, welcher Treiber schafft in 5,5 Liter eine Grenzfrequenz um 35 Hz.
Den MDS5 hatte ich auch noch in sehr guter Erinnerung, den hatte ich mal in 3,5 Liter im Smart eingesetzt, den gibt es auch schon richtig lange. Aber der ist auch richtig teuer geworden, der W130X ist da leistungsfähiger und günstiger.
Gruß TimoKommentar
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