Bitte berücksichtigen, welche Bündelung der BB da schon hat.
Energiefrequenzgang ist keine Konstante, sondern bestenfalls Annahme, letztendlich entscheidet der Raum.
Die mir bekannte Fausregel ist, dass unter 400 und über 7.000 Hz der Achsenfrequenzgang möglichst ausgeglichen sein sollte, dazwischen spielt der Energiefrequenzgang eine zu berücksichtigende Rolle.
Das scheint mir aber mit dem B80 nicht realisierbar zu sein.
Wie gesagt, man kann es nicht allen Recht machen.
Ich könnte ja einen Schalter einbauen, der die Spule vor dem B80 kurzschließt, dann kann man noch nachträglich entscheiden wie man hören will, mit mehr oder weniger Höhen.
Ich schließe mich da Richard an, der B80 ist kaum vom Tiefton befreit, das Konzept wirkt wie eine 1+1.
Zudem ist das abermals ein Lautsprecher, der keine Bässe spielt, Abgang bei 100 Hz, - 3dB bei 70 Hz, -6dB bei 60 Hz ist für einen 17er in 15 Liter nicht wirklich gut.
Das liegt übrigens auch daran, dass du die Tuningfrequenz viel zu tief gewählt hast, diese ist bei 15 Liter 49 Hz.
MfG
DD
PS: den Sinn einer Serienweiche kann ich hier nicht erkennen.
auf Achse ja, da sieht es gut aus...
Aber:
1. wie schon gesagt, viel zu tief getrennt!
2. die Phasenlage kann noch verbessert werden.
3.Eine zu simple Weicher verschenk viel zu viel Potential, auch wenn einige User das anders sehen mögen!
Ich habe mal etwas gebastelt, dabei wird sowohl die Trennfrequenz deutlich angehoben; der Buckel auf der Einbaureso des B80 ist eliminiert - steigert die belastbarkeit enorm! - und die Reso des AL bei 8kHz gekillt.
Serienweichen sind sowieso schon nicht so steil wie Parallelweichen, da sollte auf zu tief getrennte 6dB-Weichen verzichtet werden!
bevor ich hier poste frage ich mich zunächst ob manche antworten einen praktischen hintergrund haben oder nur auf die theorie beruht die man hier so lesen kann, ... ich selbst habe den b80 in der stella tiw200b80 recht tief getrennt und lediglich bei lautstärken über 105-110 dB im stereobetrieb bemerke ich wirklich einen negativen einfluss der tiefen trennung.
ich würde zwei änderungen machen, ich würde den tiw200 in 22 liter BR einsetzen und ich würde tiefer trennen, ... ich habe mal in 10 minuten eine simulation probiert ohne anspruch auf richtigkeit, ... anhang
den al170 würde ich aus optischen gründen nicht wählen, da passt schon eher der al130 dazu ...
(OT: oder eine neue idee von mir der TI100 in einem kleinen gehäuse, ... so um die 5-6 liter BR, sollte für einen 10 cm treiberchen sehr tief gehen, bin gerade am testen ob dies auch machbar ist, ... kommt eben auf den anwendungsfall an ...)
gruß timo
ps, natürlich habe ich die serienweiche gewählt weil diese weiche einfach günstig umzusetzen ist, und da liegt auch der größte vorteil
klar, man kann Alles machen, aber ist es sinnvoll?
Der Klirr bei 95 dB - das zeigen sowohl Klang und Ton als auch HobbyHif - steigt unterhalb 400Hz stark an, aber wenn es gefällt....
Die Impedanz von unter 3Ohm kann auch gut gehen, muss es aber nicht....
So hat jeder seine Präferenzen, auf Grund anderer Erfahrungen; die einen mögen Zischlaute, die anderen einen gleichmässigen Energiefrequenzgang.
Wer entscheidet, wer richtig oder falsch liegt, wenn nicht objektive Messwerte( Klirr, Impedanz etc?)
Die tiefe Trennung ist gewollt, eigentlich wollte ich nur den BB spielen lassen, war mir aber, wie schon gesagt, zu dünn.
Andreas schreibt über seinen Hörtermin bei Visaton in einem anderen Thread über die Bijou 170: nervig bei Frauenstimme, Becken und Geige, aber sauberer Bass.
Da meine Box gleich groß wird, und auch den AL 170 eingebaut haben könnte, hätte ich schon einmal einen sauberen Bass.
Die nervigen Frauenstimmen etc. hab ich mit dem B80 sicher nicht...
Andreas schreibt über seinen Hörtermin bei Visaton in einem anderen Thread über die Bijou 170: nervig bei Frauenstimme, Becken und Geige, aber sauberer Bass.
Hier möchte ich gerne was zu schreiben.
Ja, das hat er gesagt, aber das war nach dem Visaton Hörtermin bei mir zu Hause mit meiner B170. Also ein anderer Raum als der Visaton Hörraum.
Übrigens finde ich die B170 gar nicht nervig, aber wenn er es so empfunden hat, sage ich nichts dagegen.
Schließlich hat jeder seine Meinung und eigenes Empfinden.
Viele Grüße aus dem Bergischen Land
Jörg
Ab jetzt auch wieder Yamaha, ohne Kickstarter und breitem Lenker
... Wer entscheidet, wer richtig oder falsch liegt, wenn nicht objektive Messwerte (Klirr, Impedanz etc?)
Gruß Jörn
hallo jörn, das sehe ich genauso wie du, nur können die messwerte in real wenig bis gar keine auswirkungen haben, und in diesem falle hubt zwar der b80 bei maxpegel ganz enorm, schätzungsweise rund 2-3mm, allerdings ohne unangenehm im klangbild zu werden. ich teste in der regel mit orchester/ kleiner besetzung, zb mit jazz, eine singstimme dabei und einem tiefen instrument dabei, die singstimme darf sich bei maxpegel nicht unangenehm kratzig anhören oder sich sonst wie verändern, und das tut es zb bei der stella tiw200b80 nicht, somit ist die tiefe trennung zum b80 überaus unkritisch, trotz "schlechter" Messwerte. (was auch immer das heißen soll.)
... Die nervigen Frauenstimmen etc. hab ich mit dem B80 sicher nicht...
beim b80 ist eine mittenkorrektur notwendig, die sich je nach schallwandbreite im bereich der frauenstimmen abspielt. wenn diese mittenkorrektur falsch gesetzt ist oder zu stark oder zu wenig ausgeführt ist kann durchaus die frauenstimme darunter leiden, ... ich habe unzählige abstimmungsrunden mit der stella tiw200b80 gefahren bis es mir gefallen hat, ...
mit diesem satz tue ich mich besonders schwer, ... was definiert einen sauberen bass, ... seit jahren versuche ich einen sauberen bass hinzubekommen, was auch immer diesen definiert, ... für mein empfinden hatte ich dies mehrmals erreicht, es waren immer hart aufgehängte PA-Mitteltöner die diesen sauberen bass produzierten, ... das verwirrt jetzt etwas, denn was hat der mittelton mit dem bass zu tun? wichtig für einen sauberen bass ist der grundton, dieser wird in der pa-szene von den frontboxen wiedergegeben, dort spielt in der regel, je nach größe der boxen und dem gefordertem maxpegel, ein 5-15 zoll mitteltöner, bei 80 hz zum sub getrennt. dieser macht in der regel den sauberen bass, es ist eher der kickbass oder noch besser formuliert der grundton daran schuld dass der bass sehr sauber klingt.
ein visaton tl10b aus der alten tl-serie machte mit seinem extrem tiefen qts weit unter 0.2 in 15 liter den besten kickbass wie auch grundton, der al200 oder der al170 ist meilenweit dem tl10b im grundton unterlegen, nur benötigt dieser mitteltöner immer einen potenten sub drunter. natürlich gibt es heute am markt vergleichbare pa-mitteltöner, ...
@Timo, der "Saubere Bass" wird durch das komplexe Ergebnis der Sprungantwort definiert, d.h. das Ein-Ausschwingverhalten der beiden untereinander passenden TT-MHT-Chassis.
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