ich hab das laufend....das ist jetzt egal, auf welchem Rechner, ich wechsel die Dinger ja auch laufend.Ok, ich nutz die Funktion auch laufend...
Als BS läuft aktuell win7-64, aber auch früher auf XP und verschiedenen HW-Konstellationen passierte das immer wieder.
Es nervt halt, du baust alles millimetergenau auf und dann kommt diese Meldung und du kannst alles noch mal machen.
definitiv ja.
Ich rühre da nix mehr an, sobald die Mastermessung gemacht wurde....nicht mal das Fenster.
Aber selbst wenn ich das Fenster ändere und dann die exportierten Daten vergleiche, bleiben die Frequenzen gleich...
mein DSP verögert das Signal grundsätzlich um 1ms. Auch ohne jegliche Filter, EQ´s etc. Warum weiß ich nicht, ist aber so. Bei der Messung des SEO mit Arta habe ich also immer einen 1ms Offset. Kann ich das bei Arta irgendwie als Offset angeben? Was macht das mit der gemessenen Phase, die stimmt doch dann auch nicht, oder? Soll ich für die 2kanalige Messung das Referenzsignal besser hinter dem DSP abgreifen?
Generell solltest du bei 2-kanaliger Messung das Referenz-Signal direkt an den Klemmen des zu messenden Chassis abgreifen (ggf. über Spannungsteiler). Nur so eliminierst du alle störenden Einflüsse der vorangehenden Elektronik, inkl. Delays.
Aber: An sich sollten die 1ms Delay für dich kein Problem sein. Durch den Mikroabstand hast du ja so schon ein Delay, das du kompensieren musst. 1ms mehr oder weniger fällt da nicht ins Gewicht.
Und wie der Phasengang "korrekt" ist, ist auch wieder Definitionssache. Hier hast du im Prinzip zwei Möglichkeiten, den Phasengang "korrekt" zu ermitteln:
->Phasengang bezogen auf die Ebene des SEO (wo auch immer der sein mag). Dazu musst du das PreDelay zwischen Cursor und Impulsmaximum komplett kompensieren, geht über das Textfeld "PreDelay": Cursor vor den Impuls, Marker auf das Impulsmaximum setzen und "Get" drücken. Dann Marker vor die erste Reflexion setzen und FFT durchführen.
Dieser Phasengang taugt dann aber nicht zum Simulieren im Zusammenspiel mit anderen Chassis.
->Phasengang bezogen auf eine gemeinsame Bezugsebene. So gehst du vor, wenn es dir um den Bezug mehrerer Chassis zueinander geht, also z.B. bei der Weichenentwicklung. Dann ist das PreDelay relativ unkritisch (du wirst es zwecks Übersichtlichkeit jedoch trotzdem großteils kompensieren wollen). Wichtig ist hier vielmehr, dass das PreDelay für alle gemessenen Chassis gleich ist. D.h. Cursor an der gleichen Position und PreDelay auf gleichem Wert.
Generell solltest du bei 2-kanaliger Messung das Referenz-Signal direkt an den Klemmen des zu messenden Chassis abgreifen (ggf. über Spannungsteiler). Nur so eliminierst du alle störenden Einflüsse der vorangehenden Elektronik, inkl. Delays.
Topp Danke - Arta Messbox zwischen Endstufe und Chassis gepackt, schon klappts mit dem ermitteln des SEO.
Zitat von Violoncello
Aber: An sich sollten die 1ms Delay für dich kein Problem sein. Durch den Mikroabstand hast du ja so schon ein Delay, das du kompensieren musst. 1ms mehr oder weniger fällt da nicht ins Gewicht.
Und wie der Phasengang "korrekt" ist, ist auch wieder Definitionssache. Hier hast du im Prinzip zwei Möglichkeiten, den Phasengang "korrekt" zu ermitteln:
->Phasengang bezogen auf die Ebene des SEO (wo auch immer der sein mag). Dazu musst du das PreDelay zwischen Cursor und Impulsmaximum komplett kompensieren, geht über das Textfeld "PreDelay": Cursor vor den Impuls, Marker auf das Impulsmaximum setzen und "Get" drücken. Dann Marker vor die erste Reflexion setzen und FFT durchführen.
Dieser Phasengang taugt dann aber nicht zum Simulieren im Zusammenspiel mit anderen Chassis.
->Phasengang bezogen auf eine gemeinsame Bezugsebene. So gehst du vor, wenn es dir um den Bezug mehrerer Chassis zueinander geht, also z.B. bei der Weichenentwicklung. Dann ist das PreDelay relativ unkritisch (du wirst es zwecks Übersichtlichkeit jedoch trotzdem großteils kompensieren wollen). Wichtig ist hier vielmehr, dass das PreDelay für alle gemessenen Chassis gleich ist. D.h. Cursor an der gleichen Position und PreDelay auf gleichem Wert.
Jetzt habe ich aber die Arta Messbox am Kanal des Breitbänders. Wenn ich nun den Ripol messe, muss ich umklemmen, und dann passt das im Zusammenspiel zum Breitbänder nicht mehr?!?
Hypothetische Annahme:
1. Der DSP Kanal für den Breitbänder enthält andere Filter und EQ´s als der DSP Kanal für den Ripol, damit ist die beiden GLZ der Kanäle (noch auf elektrischer Seite) doch schon unterschiedlich, oder nicht?
2. Das sieht Arta dann aber nicht mehr wenn der Referenzkanal hinter dem jeweilgen DSP Kanal hängt.
Ergo kann ich dann die gemessenen FGänge der beiden Kanäle nicht mehr unter Beachtung der korrekten Phase im Bereich der Trennfrequenz der Filter zusammenbasteln.
Also muss ich den Refenzkanal doch vor dem DSP abnehmen
1. Der DSP Kanal für den Breitbänder enthält andere Filter und EQ´s als der DSP Kanal für den Ripol, damit ist die beiden GLZ der Kanäle (noch auf elektrischer Seite) doch schon unterschiedlich, oder nicht?
2. Das sieht Arta dann aber nicht mehr wenn der Referenzkanal hinter dem jeweilgen DSP Kanal hängt.
Richtig, ARTA wird dir jegliche Filterung anhand des elektrischen Signals wieder zurückrechnen, sodass nur noch der Amplituden- und Phasengang des Chassis selbst übrig bleibt.
Ich ging bei meinem vorigen Beitrag davon aus, dass es dir darum geht, Messungen als Basis für Simulationen zu erstellen. Aber wenn ich das nun richtig sehe, willst du Messungen der Chassis mit DSP-Filtern machen, richtig?
Eine Frage die man stellen könnte: Wozu brauchst du Messungen im gefilterten Zustand? Du hast wohl Messungen im ungefilterten Zustand. Die fütterst du ins Simulationsprogramm deiner Wahl, setzt deine Filter, sodass du eine Zielfunktion erreichst und gut ist. Wenn du die Arbeit des DSP überprüfen willst, kannst du das ohne absolute Phase auch tun.
Wenn du aber tatsächlich das Chassis im gefilterten Zustand mit absoluter Phase messen willst, dann hast du vollkommen recht: Dann musst du das Referenzsignal vor dem DSP abgreifen. Das Delay hast du dann zwar drin, das stört dich aber wie gesagt nicht weiter - das hat den gleichen Effekt als würdest du das Mikro 34 cm weiter weg stellen. Solange du alle Chassis identisch fensterst, hast du kein Problem.
Es hat diesmal etwas länger gedauert mit dem ARTA-Release. Ivo hat neben neuen Features und Bug-Beseitigung viel Arbeit in die Schnittstellen zu Treibern investiert. Das hört sich nicht spannend an, der eine oder andere wird es aber merken, dass das Antwortverhalten der ASIO-Treiber optimiert wurde.
In STEPS wurde auf Wunsch der PA-Fraktion die "MaxSPL-Prozedur" eingefügt. Bitte vor Anwendung das entsprechende Kapitel im STEPS-Handbuch lesen, sonst könnte es verglühte Schwingspulen geben.
Die ARTA Version 1.8.0 wird noch vor Weihnachten veröffentlicht. Hier vorab die neuen Features in Kürze:
Optimierte ASIO-Performance
Das Kalibrierungsmenü wurde um die Wahl der Abtastrate ergänzt. Bislang wurde die Kalibrierung ausschließlich bei 44,1 kHz ausgeführt. Da einige Soundkarten damit Probleme haben, wird nun als zweite Option 48kHz angeboten.
Die Mikrofonkorrekturdatei darf nur noch aufsteigende Frequenzwerte enthalten.
ARTA: neuer "Contour Plot"
ARTA: benutzerdefinierter Referenzwinkel für Sonogramm (Menü "Directivity data definition")
ARTA: Overlay im Menü Step-Response
ARTA: 1/3 Oktav und Loudness Aufzeichnungen über Zeit
ARTA: Der Export der Impulsantwort im Format der MLSSA ASCII erfolgt nun nicht mehr normalisiert. Die Datei ist nach Löschung der Kopfzeilen direkt als Hypex-Import geeignet.
ARTA: Im Fenster „Smoothed Frequency Response“ wurde das Menü „View“ um die Option „Phase intercept distortion“ erweitert. Siehe hierzu auch: „D. Preis, "Phase Distortion and Phase Equalization in Audio Signal Processing — A Tutorial Review," J. Audio Eng. Soc., vol. 30, pp. 774-794 (1982 Nov.)”
ARTA: die Anzahl der Mittelungen im IR-Menü werden gespeichert
LIMP: Overlay Befehl subtract ergänzt
LIMP: Kabel-Serienimpedanzkompensation eingefügt
LIMP: neue L3R verlustbehaftete Induktivitätsmodelle für Schwingspulenimpedanz
LIMP: bessere (nichtlineare LSE) Optimierung für TSP-Schätzung
LIMP: Speicherung von mehreren Targets
LIMP: durch Drücken von F3 im Hauptfenster wird die ermittelte Ausgleichskurve zur Bestimmung der Güte der Regression angezeigt
STEPS: korrigierter CSV-Export.
STEPS: neue Messung "Maximum SPL vs Verzerrung" kurz "MaxSPL"
Auf der Support-Seite wird es auch neue Tutorials für ARTA, STEPS und LIMP in deutscher Sprache geben.
Ansonsten wünschen wir euch ein frohes Fest
und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
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