Original geschrieben von ente ... hast du im Menü "Audio Devices Setup" die Checkbox "Extensible" aktiviert?
Gruß
Heinrich
Danke, das war der Trick! Was heißt/macht die Checkbox denn?
Habe jetzt die neuesten Treiber installiert, seitdem verstellt Arta immerhin korrekt die Sampleraten. Eigentlich hätte das Treiberupdate nur ein Problem mit dem Digitalausgang erschlagen sollen.
ARTA stürzt häufig ab, während man für "Load and Sum" ein File auswählt und bereits ein Overlay gesetzt hat. Bin ich der Einzige bei dem der Fehler auftritt?
(Beendet sich ohne Fehlermeldung)
könnte mir jemand (als absolutem elektroniklaien!) erklären, was genau an der arta-messbox geändert werden müßte, wenn ich anstelle der standardkombination mpa102 + soundkarte X ein interface verwenden würde, was
1.) auf kanal 1 einen integrierten vorverstärker mit phantomspeisung und
2.) auf kanal 2 einen normalen line-in hat ?
@ ente:
ich glaube, du sagtest mal, das problem bei den soundkarten mit integriertem vorverstärker wäre, dass bei diesen die phantomspeisung nicht getrennt pro kanal zu-/abschaltbar wäre (ich finde die email oder pn blöderweise nicht mehr!)...
wenn ich jetzt aber von einer karte ausgehe, die eben dieses seperate zu-/abschalten kann, wäre es dann möglich?
das Problem ist nicht die Phantomspeisung, sondern die Möglichkeit, die LineIN getrennt anzusprechen. Bei vielen Karten wird LineIn abgeschaltet, wenn der Mikro-Eingang benutzt wird.
Das hat allerdings nur Bedeutung, wenn du im 2 channel mode arbeiten willst (also kompensiert).
Wenn die Eingangskanäle getrennt angesprochen werden können, dann steht die Frage im Raum, ob der MVV ein normales Poti hat, oder eine reproduzierbare Verstärkungseinstellung zulässt. Ansonsten ist die Berechnung der Spannungsteiler bei der MessBox wie im Kompendium beschrieben.
Gruß
Heinrich
Anmerkung: Die Qualität der GO ist allerdings so gut, dass man evtl. auf Kompensation verzichten könnte (sofern der Poweramp gleiche Qualität hat).
Wenn es die letzte Minute nicht gäbe, würde kein Projekt je fertig!
bevor ich damit den "wunschzettel"-fred vollmülle, wollte ich das erstmal hier zur diskussion stellen.
in folgendem fall habe ich die abstrahlung an einem 6,5"/1" coax-chassis gemessen, welches einer stehwelle in der schallführung des 1"ers ein gemütliches zuhause bietet...
die abstrahlung lässt sich aufgrund dieser schmalen überhöhung im gesamten verbleibenden frequenzbereich nicht mehr auf die gewünschten 0db bringen.
mein vorschlag: die skala nach oben hin erweitern, bis auf +3db, wo sie momentan doch bei 0db endet.
wenn ich mich recht entsinne, wird das in aachen (mit der auswertung im excel-sheet) genau so gehandhabt.
im übrigen möchte ich farad´s vorschlag, eine seperate -6db-linie anzeigen lassen zu können, nochmals unterstützen (obwohl ich das schon vorschlug, als die version 1.2 wenige tage alt war... sollte sich irgendwo in den unweiten dieses threads befinden!).
Habe eine gebrauchte Quatafire 610 erstanden und nach viel Rumprobieren zum Laufen gebracht (Firmware-Update, Treiber 1.15, die 1.19 machen bei der Ausgabe Probleme).
Dann freute ich mich riesig, denn die Verzerrungsergebnisse im Loopback-Test (SPa, 24 bit extensible, 44.1 oder 48 kHz, 132 k - FFT, Kaiser7-Fensterung) waren deutlich besser als veröffentlichte RMAA-Ergebnisse, 2, 3, und 5. Harmonische waren bei -115 bis -120 dB und damit rund 10 dB besser als die veröffentlichten Daten.
Es war sogar möglich, Unterschiede zwischen den Sampleraten rauszuarbeiten. Die Karte hat nur einen 24,576-MHz-Quarz, d.h. 48 und 96 kHz kann sie per Quarz, 44,1 und 88,2 kHz muß sie per PLL erzeugen.
Interessanterweise funktionierten die 44,1 und 88,2 - Raten besser: fast kein Jitterfuß um die Fundamentale, kaum geradzahlige Harmonische. Bei 48 und 96 kHz gibt es einen deutichen Jitterfuß, die ungeraden Harmonischen werden minimal besser, dafür treten 2. und 8. deutlich hervor.
Außerdem kommt die Quatafire nach mehrmaligem Wechsle der Samplerate durcheinander, dann gibt es plötzlich Doppelpeaks bei manchen Harmonischen bei 48 kHz bzw. einen erhöhten Rauschuntergrund bei 44,1 kHz.
Dann habe ich selbst mal RMAA 6.0.5 installiert. Ergebnis (mit normal funktionierendem Oszillator): immer ein gewisser Jitterfuß, und die harmonischen liegen um die 10 dB höher und damit in Übereinstimmung mit veröffentlichten Daten.
=> Rechnet eines der beiden Programme falsch? Oder liegt es am Fenster? Ich habe in der Anleitung von RMAA was von Kaiser13 gelesen, aber das war ein anderer Test als THD.
Habe das jetzt auch mal auf meinem Laptop im 16 bit / 48 kHz- Modus ausprobiert. Die Ergebnisse sind ähnlicher, aber jetzt mißt Arta zum Teil höhere Werte als RMAA.
Hier der Vergleich ARTA (132k FFT, Kaiser 7) - RMAA:
- Rauschniveau jeweils -115 dB (allerdings nur, wenn ich die obere Grenze des Arta-Rauschwaldes mit der eher feinen Zappellinie in RMAA vergleiche)
- 2. Harmonische: -78 vs. -80
- 3. Harmonische: -86 vs. -95
- 4. Harmonische: jeweils um -103 dB, aber in ARTA saubere Linie, in RMAA Triplett mit Seitenbändern
- höhere Ordnungen heben sich kaum noch aus dem Rauschen ab
Kann man hier eigentlich Bilder posten, ohne daß sie irgendwo auf einem anderen Server liegen müssen?
Hallo Eric,
die Messungen hören sich interessant an, gerne würde auch ich mehr davon sehen. Dagegen habe ich nur einen alten Versuch zu bieten, mit dem Du kaum was anfangen kannst.
Ist der SW-Beilagenwunsch noch aktuell? Ich habs vergessen, muß ich zugeben.
Gruß, Timo
@tiki
Beilagenwunsch Quatafire hat sich erstmal erledigt, der Verkäufer hat versprochen, die CD nachzuschicken. An ESI-Deuschland habe ich die Frage gestellt, warum die 1.19er-Treiber auch nach Firmwareupdate nicht richtig laufen, noch keine Antwort (ist ja erst vier Tage her).
@alle
Ich habe erstmal meine Delta410 reaktiviert. Auch hier ist es so, daß ARTA Werte ausgibt, die viel besser sind als die Specs der verwendeten Wandler und OP-Amps. Ich werde das am Wochenende mal systematisch untersuchen und posten.
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