Concorde MKIII CB
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Ich gehe davon aus, dass Silvio's Raum bei dieser Aufstellung in der Tat Probleme macht. Als ich bei ihm war und die Notos gehört habe, wurde ich den Eindruck nicht los, dass "untenrum" etwas nicht in Ordnung ist. Der Besuch war kurz, wir haben uns eher über den lieben Gott und die Welt unterhalten und nicht eine "Hörsession" veranstaltet - daher war es für mich schwierig, genauer zu definieren, was genau es war. Aber ich war mir sicher, das die Boxen es besser können sollten.
(Außerdem bin ich nicht sooo ein erfahrener "Spezialist" um sofort herauszuhören, was fehlt)... -
Der Unterschied ist ja unglaublich! Hätte nicht gedacht, dass ein Absorber so wirkungsvoll sein kann.Einen Kommentar schreiben:
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Kickbass fehlt?
Liegt sicher am Raum. So war es bei mir, dunkelblau Raum unbehandelt, pink mit 2 Eckabsorbern. Gewaltige Unterschiede!
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Ich hab nicht gesagt, daß ich geweint HABE!
Ich war halt doch sehr angetan von dem Sound! Zum Heulen wär ich natürlich raus gegangen...daß es einem die Freudentränen ins Gesicht treiben könnte...
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Und ja, ich denke im Tiefbass schiebt der Roomgain genau in der richtigen Dosis nach, wenn überhaupt, wäre eine kleine Schwäche im Kickbassbereich auszumachen gewesen (die Bassdrum kam minimal weniger prägnant wie z.B. die oben erwähnten tieffrequenten Griffgeräusche oder etwa Windgeräusche bei der Freiluft-Percussionaufnahme von Sepultura/Roots), aber das wäre Jammern auf einem Niveau, von dem ich nur träumen kann!Einen Kommentar schreiben:
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Schon klar. Um die Notwendigkeit einer Anhebung zu prüfen, müsstest du messen. Muss aber nicht sein, man kann es auch übertreiben. Hören und genießen reicht.
GrußEinen Kommentar schreiben:
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Nö, stimmt, aber so schrieb ich's ja auch:Wobei 62 Hz ja kein Tiefbass ist.
Im Moment habe ich den Bass nur über den Receiver leicht (+3dB/63Hz) angehobenEinen Kommentar schreiben:
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Danke. Wobei 62 Hz ja kein Tiefbass ist. Da etwa habe ich auch eine Senke durch den Raum. Die macht mein Zusatzsub weg.
Habe jetzt gelesen, dass die Stelle bei M. Oldfied "Music of the Spheres", wo mein Hör- Sessel mitschwingt, 28 Hz hat. Auch schön
Hast du mal 0,82 statt 0,68 im MT probiert? Macht etwas angenehmer und weicher bei (Frauen) stimmen.
Und die 0,1 mH vor der ke? Ich finde, dass die so klarer, besser klingt (weil die Frequenzen, die unhörbar sind, aber bei 25 kHz resonieren, deutlich geringer sind).
Ja, das ist sicher der Grund, auch die Bodenreflektionen auf der Strecke LS-Boden-Hörort ergeben Auslöschungen mit dem Direktschall LS-Hörort. Bei 2 TT im Abstand gibt es die auch, aber nicht so stark bei einer Frequenz. ist mehr "verschmiert".Zuletzt geändert von walwal; 29.10.2008, 07:39.Einen Kommentar schreiben:
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Guten Morgen!
Markus, ich hab Dich gar nicht weinen sehen! Wär ja auch noch schöner, wenn bei mir einer das Heulen anfängt.
Im Moment habe ich den Bass nur über den Receiver leicht (+3dB/63Hz) angehoben, für den Rest sorgt wahrscheinlich mein Raum. Bei den Filmen, die ich mir am Wochenende zum Test angeschaut habe, war ich sehr zufrieden. Da ich meine Vergleiche mit dem RiPol ziehen kann und weiß wie einige Szenen klingen müssen. Meine ultimative Testszene kommt aus dem Sci-Fi-Drama Alien vs. Predator, wenn die Predatoren ihren Bohrlaser aus dem Orbit abfeuern. Die DTS-Spur klingt da sehr überzeugend
Grüße SilvioEinen Kommentar schreiben:
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Silvio, wie hast du den Tiefbassmangel wegen CB kompensiert? Vieleicht habe ich es übersehen?Einen Kommentar schreiben:
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Hallo walwal, hab schon auf Dich gewartet ;-)
Daß der Bass dermaßen klar rüber kommt, liegt wahrscheinlich wohl auch mit daran, daß die beiden TTs pro box einen relativ großen Abstand zueinander haben und so die Raummoden zwischen Decke und Boden "austricksen".
Die fehlende Räumlichkeit machte sich auch "nur" durch kaum ortbare Instrumente und Stimmen bemerkbar, es entstand zu keinem Zeitpunkt der Eindruck, daß der Sound aus den Lautsprechern kommt, also richtig schön losgelöst.
Was mich auch faszinierte, es genügten schon vergleichsweise kleine Widerstandswerte um einen mehr als deutlichen Effekt zu erzielen! In der Qualitätsklasse mit der ich bisher zu tun hatte, würde man da tendenziell noch fast garkeine Veränderungen wahrnehmen, das spricht schon für die Qualität der eingesetzten Chassis!
...Irgendwie komm ich mir etwas krank vor, ich glaube, ich hab mir einen Concordicoccus eingefangen...Einen Kommentar schreiben:
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Ja, der Bass, der hat was...
Die Ke wurden auch bei mir heftig gebremst, jetzt mit 4,7 statt 1,5, egal was die Simu sagt. Am Mittelton habe ich lange getüftelt, anfangs zu hart, jetzt wunderbar. Ist alles dokumentiert mit allen Irrungen und Wirrungen in meinem thread.
Jetzt bin ich völlig zufrieden. Knochentocken, klar, gute Ortung, schöne Räumlichkeit. Man hört keine LS, sondern die Musik. Emotion pur!
Die Raumakustik macht hierbei sehr viel aus, vor allem müssen Reflektionen und dadurch bedingte Interferenzen durch die Rückwand und Seitenwand minimiert werden. Zum Glück konnte ich die Raumdecke behandeln, ohne dass es schlechter aussieht.
Für mich einer der besten LS!
Und wie schon geschrieben: Ke messen und einpegeln. Die Ortung dankt es.Einen Kommentar schreiben:
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Eindrücke am lebenden Objekt
So nun ist es vollbracht, gestern kam mir leider noch was dazwischen (hatte was mit Frauen zu tun...), aber heute ist es nun nach überstandener Faulheitsphase soweit, meine kleine Geschichte vom Ausflug zu Silvio:
So um ca. 16.15Uhr am Freitag nachmittag kam ich bei Silvio zu Hause an, gespannt wie ein Regenschirm auf die Concordes die auf den Fotos so schön anzuschauen sind, wenn ich ein Hund wäre, ich hätte mit dem Schwanz gewedelt...
(Zur Erklärung: ich habe vorher noch nie eine Concorde oder etwas vergleichbar hochwertiges gehort, die High End Messe zählt nicht, da man da einfach nicht die nötige Ruhe hat...)
Also Schuhe aus und rein ins Wohnzimmer. Erster Gedanke: Boah, die Fotos lügen ja gewaltig! Die Concordes versprühen einen edlen Charme, die perfekte Umsetzung des Gehäuses und der Oberfläche erzeugten auf Anhieb Neidgefühle in mir. Das Design passt wirklich hervorragend in die Umgebung, die derzeit so populären gebogenen Gehäusewände wären im Vergleich dazu richtig fehl am Platz!
Als ich meinen Blick wieder etwas lockern konnte kam der zweite Gedanke: verdammt ordentlich und sauber hier, wieso schaff ich das nicht...
...andere Geschichte!
Also CD in den Player (leider konnte Silvios Player keine gebrannten lesen, weshalb leider einige von meinen favorisierten Teststücken flach fielen), Loreena McKennit, langsamer Anfang, die Spannung steigt beinahe ins unermessliche...
Das Lied beginnt, doch was war das? Keine Ahnung, ich hatte Mühe mein etwas enttäuschtes Gesicht zu verbergen. Lag meine persönliche Klangvorstellung so daneben? Es war bei weitem nicht das, was ich mir vorgestellt oder erhofft hatte.
Der Bass, ja wo war er denn? Nicht da, mist. Die Höhen? Zischeln! Nein, Zischeln ist der falsche Ausdruck, die KEs können das glaub ich garnicht. Aber spitz, vorlaut, aufdringlich. Die Mitten und besonders Loreena´s Stimme wurden von den Höhen richtig in den Hintergrund gedrängt, es wirkte merkwürdig dünn, substanzlos und vordergründig. Auch ein CD-Wechsel, diesesmal zu Opeth (damnation) erbrachte diesen unbefriedigenden Eindruck. Die HiHat ist auf dieser Scheibe an sich schon grenzwertig abgemischt, so gefällt mir das gar nicht. Aufdringliche Höhen, die Räumlichkeit will sich nicht wirklich einstellen, alles spielt sich zwischen den Lautsprechern gefangen ohne Tiefe ca. 10 cm hinter der Schallwand ab, die Mittenortung leider alles andere als präzise umrissen, die Gesangsstimme verteilte sich auf eine Breite von fast einem Meter.
Zumindest der Eindruck gegenüber der Basswiedergabe wurde besser. Ich hatte als ich ankam eine feste Vorstellung davon, wie Bass zu klingen hat: füllig, warm, mit Wucht. Den Bass der Concorde CB musste ich erst mal "lernen", eher drahtig Staubtrocken, unaufdringlich, mehr als interessant! Hat mich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht vollends überzeugt.
Dann kam der erste Versuch: die Cs waren bisher so aufgestellt daß sich die Mittellinie etwa 2-3m hinter dem Hörplatz kreuzten, durch ein Eindrehen so daß man die innenliegenden Seitenwände gerade noch sehen konnte, gewann die Mittendastellung etwas an Präzision, die Stimme verteilte sich nur noch auf etwa einen halben Meter. Auch eine gewisse Tiefendarstellung war nun vernehmbar, Stimmen kamen etwas nach vorne, Schlagzeug und Bass stellten sich definitiv hinten an. Aber die Breitenstaffelung schien bei dieser Aufstellung etwa 20cm neben der innenliegenden Seitenwand zu enden. Auch seltsam. Zwischenzeitlich wurde wieder CD gewechselt und Moonspell mit der Scheibe "Wolfheart" war dran. Mein Gastgeber zeigte sich erfreulich tolerant gegenüber meinen Musikgeschmack...
Gleich bei dem ersten Lied ist eine Stelle mit versteckten Tiefbassanteilen, die von den meisten Lautsprechern nur ansatzweise wiedergegeben werden. Hierbei entkam mir mein erstes kleines Grinsen, denn die Connies stellten diese Griffgeräusche am Gitarrenhals (wahrscheinlich eher ein Aufnahmefehler) derart "schön", griffig und markant dar, ich war entzückt! Wie gesagt ich musste den Bass erst "lernen". Nachdem Silvio sich nach meiner Meinung erkundigte, äusserte und ich dezent (hoffe ich) meine Kritik über den Höhenbereich. Daraufhin kramte er kurzerhand zwei 1,8Ω Widerstände hervor, die er am BiWring Terminal vor den Mittelhochtonbereich legte. Nachdem die Musik wieder angelaufen war, ...
Ja. Unbeschreiblich. Diese Wucht, diese Kontrolle, diese plötzliche Substanz,...
So wie ich vorher meinen Skeptischen Gesichtsausdruck zu unterbinden versuchte, so hatte ich jetzt mit meinem Freudegrinsen zu kämpfen!
Ich glaube, ich hab verloren;-)
Die Höhendarstellung wurde schlagartig seidig und unaufdringlich, dabei aber extrem auflösend und detailliert, Wahnsinn. Nur der obere Mittenbereich hatte anscheinend etwas darunter gelitten, die Stimmen waren zwar nicht bedeckt, auch wirkte es nicht so als fehlte Klarheit, aber diese übermassive Wucht schien mir einfach ein Schritt zu weit zu sein. Mir kann mans auch nicht recht machen...
Auch die Räumlichkeit gewann stark an Tiefe, obwohl die Lautsprecher wieder so standen wie am Anfang.
Ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu grinsen...
Als Gegenmittel holte Silvio zwei Widerstände mit 0,82Ω hervor, die er mit den 1,8Ω tauschte. Mein Grinsen war weg, ich konnte mich endlich wieder entspannen, puh!
Mit dieser Abstimmung wurden meines Erachtens die Nachteile der vorher gehörten Abstimmungen kombiniert, ohne daß die erwähnten Vorteile richtig zum Tragen kamen. Die Mitten wurden zwar wieder etwas lebendiger, allerdings nur tendenziell, dafür begann nun der Hochtonbereich wieder den Rest zu verdecken.
Ab diesem Zeitpunkt war ich mir ziemlich sicher, daß es wohl am erfolgsversprechendsten wäre, nur die KE alleine etwas zu senken. Mittlerweile hatte ich aber den Bass dieser Konstruktion richtiggehend lieben gelernt, obwohl sich daran während der gesamten Hörsession nichts änderte, hatte ich zu diesem Zeitpunkt meine bisherige Vorstellung davon wie Bass zu klingen hat vollständig abgelegt. So wie ich es gegen Ende meines Besuches empfand, war es einfach gigantisch, die auf den Hals aufschlagende Saite eines Kontrabasses (entschuldigt bitte die Ausdrucksweise), GEIL! Dieser vollkommen kontrollierte Tiefgang, diese Klarheit, ohne ein fülliges Wummern...
Nach meinen bisherigen Vorstellungen wäre ein sattes aber um Welten unpräziseres Wummern mit Tendenz zum Dröhnen zu erwarten gewesen...
Auch Synthetische Bässe (z.B. von Muse, Supermassive Black Hole) kamen derart präzise rüber, daß es einem die Freudentränen ins Gesicht treiben könnte, dabei hatte ich keineswegs mehr den Eindruck daß der Bass in irgendeiner Art und Weise zurückhaltend oder dezent wäre, ungestühm und ehrlich wäre vielleicht eine treffendere Ausdrucksweise. Gegen Ende meines Auffenthaltes wagten wir noch einen Versuch, die undefinierbare "Leere" auf der linken Seite zu beheben, dazu wurde die CD-Direct Schaltung am Verstärker entriegelt und der Balance-Regler ein wenig nach links gedreht. Nach einigen Minimalen Korrekturen stellte sich dann auch eine deutlich bessere Ausgeglichenheit diesbezüglich ein. Auf die Präzision der Räumlichkeit, bzw. der Mittendarstellung hatte dies leider keinen Einfluss. Diese fehlende Raumdarstellung liegt eher an der Akustik, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß bei den sonstigen Qualitäten dieser Lautsprecher die Räumlichkeit derart ins Hintertreffen gerät! Mein Hauptverdacht fiel dabei auf die Wohnzimmerwand, die direkt an der rechten Couchseite anschließt und einen wunderbaren akustischen Spiegel zur rechten Concorde bildet. Links neben der Couch waren dagegen noch ein paar Meter Luft bis zur nächsten Wand.
Leider verging die Zeit viel zu schnell, so daß der Vestärker (der eigentliche Grund meiner Anwesenheit) abgebaut wurde, damit ich zwecks Teilnahme am gesellschaftlichen Leben rechtzeitig nach Hause komme.
Zu guter letzt noch ein "kleines " Fazit:
Die mit 10cm-Tiefmitteltönern bestückten BR-Boxen, denen ich auch lausche, während ich gerade diese Geschichte schreibe, liefern dank relativ guter akustischer Umgebung eine mehr als überzeugende Räumlichkeit ab, das wars aber dann auch schon mit meiner derzeitgen Zufriedenheit damit. Die BR-Rohre wurden mittlerweile verschlossen, denn lieber garkein Bass, bevor ich mir dieses Gewummere nochmal antue (Am Freitag Vormittag war ich noch sehr zufrieden damit...). Die Concorde dagegen wird mir noch sehr lange im Gedächtnis bleiben, sogar mit einem leichten Kribbeln in der Magengegend wenn ich daran denke, zu welcher anspringenden Kontrolle und Auflösung durch ALLE frequenzlagen diese Schallwandler fähig sind!
Wenn die leichten "Fehler" in der Tonalität behoben sind (Silvio hat das glaube ich mittlerweile schon gemacht), fehlt nur noch eines: ein akustisch besserer Raum.
@Silvio: Dazu hätte ich an dieser Stelle gleich eine kleine Idee:
Probier mal die Stereobasis soweit zu verbreitern, daß der Spiegelpunkt zur rechten Concorde direkt in der mitte der offenen Wohnzimmertür liegt, ist bestimmt einen Versuch wert!
... nur schade, daß ich mir keine Concordes bauen kann..Einen Kommentar schreiben:
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Bin gespannt. Emotional stimmt in jedem Fall für diese Boxen. Vieleicht passen sie (vom Klang) nicht immer, was wohl auch an der ungleichmäßigeren Bündelung liegt. Denn es gibt "friedlichere"z.B. die "Sonja" odr Classic.
Aber wenn es zum Raum passt, ist man hin und weg.
Ich habe aber auch lange gebraucht mit Abstimmung und Raumakustik.Zuletzt geändert von walwal; 28.10.2008, 05:29.Einen Kommentar schreiben:
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Silvio hats ja schon erwähnt, ich war "zu Besuch" (eigentlich Verstärker kaufen) und hab mir die Concordes mal kurz anhören dürfen!
Ich hab mich bei ihm schon schlau gemacht ob ich meine Eindrücke hier schildern darf, weil er "ja" gesagt hat, schreibe ich gerade einen "kleinen" Erfahrungsbericht der meine Eindrücke während meiner rund 2 Stunden Auffenthalt wiederspiegelt.
Ich entschuldige mich schon mal im Voraus, daß der Text nicht ganz kurz sein wird, und daß ich manche Details vielleicht etwas überspitzt formuliere!
Es handelt sich aber für mich doch um eine emotionale Erfahrung, die ich irgendwie zum Ausdruck bringen muss.
Ich hoffe daß ich diese Anekdote heute noch online stellen kann, spätestens aber morgen!
Edit:Danke übigens für das Kompliment!...der die Concorde probegehört hat und mir mit seinen offensichtlich geschulten Ohren wirklich weiter geholfen hat.Einen Kommentar schreiben:
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Du weißt doch, ich höre die Mücken furzen
Ernsthaft: die 0,5 Ohm sind grenzwertig, aber ich hatte vor einiger Zeit meine 6 Kes durchgemessen, da gab es weit größere Abweichungen. Die 2 in den Concorde waren recht nahe, die 2. Wahl wurden woanders verbaut.
Das Thema hatten wir schon mal:
Visaton korrigierte dann, es sind keine 3db, sondern 1,8.Ich hatte schon immer den Verdacht, dass die Ke in der Concorde zu laut sind, das hat sich bestätigt.
(Messanordnung im thread "Ke bleibt vorne").
Es gab zum Teil deutliche Abweichungen in der Lautstärke. (Angaben in mV, gemittelt aus 3 Frequenzen):
Concorde links: 40
Concorde rechts: 43
Regalbox links: 37
Regalbox rechts: 35
Neue Ke 1: 40
Neue Ke 2: 42
Hoppla!
Der Unterschied kann mit 1 Ohm ausgeglichen werden. Ich hatte in meinen Concorde statt 1,5 Ohm wie im Bauvorschlag 3,3 Ohm eingebaut. Also lag ich da richtig!
Es sind schon deutliche Abweichungen, ich finde die Streuung zu groß. Umgerechnit sind das bei den Extremwerten etwa 3 dB! Man sie zwar korrigieren, aber dazu muß man die Exemplare messen. Alternativ kann man "gematchte" Exemplare bei Visaton bestellen.
Jedenfalls haben meine Concorde die neuen Ke bekommen, wobei die eine mit 0,5 Ohm weniger Widerstand angeglichen wurde.
Zitat von walwal;245758.......
Burmester "matcht" die Chassis nicht aus Jux und Dollerei.
Hier ein Textauszug von Backes und Müller, die sehr gute LS bauen:
Eine gewisse Vorstellung der Genauigkeit unseres Gehörs erhält man durch psychoakustische Untersuchungen, die zeigen, dass Laufzeitdifferenzen von 140 Mirkosekunden oder [COLOR=crimsonPegelunterschiede von nur 3 dB die Phantomschallquelle schon zu 25% aus der Mitte herausschieben[/COLOR] . Insofern erklärt sich auch die Notwendigkeit hochwertiger Lautsprecherboxen zur Wiedergabe sehr komplexer Musiksignale mit all ihrer Information an Räumlichkeit, Anordnung, Lautstärke und Klang. Ist nämlich bei der Wiedergabe des Schallereignisses eine Box etwas lauter als die andere, zum Beispiel durch fertigungsbedingte Toleranzen in den Chassis, den eingesetzten elektronischen Bauteilen für Frequenzweiche oder Verstärker, so bedeutet dies eine Verschiebung der Phantomschallquelle in Richtung der lauteren Box. Dies gilt auch, wenn nur ein bestimmter Tonbereich (Frequenzbereich) in einer Box lauter erscheint. Instrumente, die hauptsächlich diese Töne abstrahlen, verschieben sich dann in der Abbildung und werden u.U. sogar deutlich schlechter wahrnehmbar. Die räumliche Tiefe sowie die Tiefenstaffelung der Instrumente im Raum wird entscheidend durch die korrekte zeitliche Wiedergabe aller von den Lautsprechern abgestrahlten Töne beeinflusst. "
Das Testen der Chassis macht wenig Arbeit, ist in einer halben Stunde erledigt und kostet (hoffentlich) auch nichts. Aussreisser kann man reklamieren oder anpassen. Ist jedenfalls sinnvoller, als Weichen in Sand zu packen oder Kabel zu flechten....Zuletzt geändert von walwal; 27.10.2008, 17:48.Einen Kommentar schreiben:
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