Hallo,
schön, dass dir alles so gefällt. Meinst du es lohnt der Umbau von MKII auf MKIII? Irgendwie bekommt man von Visaton noch keine neuen Infos.
Könntest du mir auch bitte mal sagen, was die beiden Weichen so gekostet haben?
Ich liebäugle immer noch mit der Teilaktivierung mit Hubert Reiths Endstufen, dann bräuchte ich ja nur noch die Hälfte der Mittelton und die Hochtonbauteile, wobei aber wieder eine Neuabstimmung fällig wird; diese könnte aber auf deiner Weiche basieren.
Ich schätze, der vereinfachte Aufbau der Hochtonweiche wird schon Vorteile bringen.
@all
Andererseits bringt die Aktivierung wohl erst richtige Vorteile, wenns laut wird und dies im Bass. Nur wird bei mir nicht so laut. Ich bin jedenfalls unschlüssig, ob es nur die Weiche wird und eben kein zweiter Amp.
Vielleicht könnt ihr mal einen Kommentar abgeben.
Grüße
Torben
Ich meine ja, weil die Simu besser aussieht, die Weiche auch besser zu optimieren ist, Impedanz ist höher.
Laut Visaton gibt es keinen Klangunterschied, was ich nicht ganz glaube.
Meine Weichenteile haben ca. 200 Euro gekostet, aber ich habe fast keine Rücksicht auf den Preis genommen. Wenn Du statt Luftsspule 3,9 die Ferritspule nimmst und im TT und MT Elkos statt MKP, kommst Du auf ca. 150 Euro für beide.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
@Walwal
Das ist es eben: Ich kann auch nicht ganz glauben, dass man es nicht hört. Gerade der Hochton hat ja wesentlich weniger Bauteile.
Aber so wie ich mich kenne, muss doch die Optimalversion her. Also aktiv im Bass. Die 100 Euro, die ich da an den Weichenbauteilen spare, können dann ja in den Amp fließen.
Ich habe gestern die Ferritspule 3,9 mH eingebaut. Trotz des deutlich geringeren Widerstandes (0,27 statt 1,0) kann ich nicht behaupten, dass der Bass knackiger, straffer oder sonstwie besser wäre. Klar, er ist lauter-aber nicht besser! Auch nicht schlechter.
Daher bezweifle ich heftig, dass die Umstellung auf Aktiv (statt 0,27 dann Null Ohm ) etwas bringt. Es sei denn, der Bass der Concorde reicht dir nicht.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Daher bezweifle ich heftig, dass die Umstellung auf Aktiv (statt 0,27 dann Null Ohm ) etwas bringt. Es sei denn, der Bass der Concorde reicht dir nicht.
Die Aktivierung bringt Vorteile im Bass...gerade dort!
Es hat nichts mit dem Pegel zu tun..sondern mit der Dämpfungsfaktorfressenden Spule. Der Bass hängt aktiv viel direkter am "GAS". Wird deutlich straffer, der Grundton durchhörbarer. Wenn Du einmal den Bass aktiv gewöhnt bist...
kannst Du nicht mehr zurück. So geht es mir zumindestens..
Ich bin immer pro Aktivierung. Zusätzlich kann man den Bass bequem im Pegel einstellen, die Grenzfrquenz nach unten schieben. Oder deutlich Gehäusevolumen sparen...
Genau das mit dem Dämpfungsfaktor bezweifle ich.
Wenn ich zwische 1 Ohm und 0,27 Ohm keinen strafferen Bass höre, dann bringt Null auch nichts.
Zu deinen anderen Aussagen Zustimmung.
Mein Sub läuft auch aktiv, da ist der Vorteil klar.
Bei der Concorde bringt kleiner nur weniger Tiefe. Und NOCH tiefere Frequenzen brauche ich nicht. Das packen auch die zwei Al 200 nicht mehr! Die bringe ich mit meiner Test-CD für Bass fast zum Anschlag.
Ich meine aber, dass mit der Luftspule (allerdings 3,5 statt 3,9), der Grundton durchhörbarer war. Ob es an der kleineren Induktivität oder Ferrit/Luft liegt, weiß ich, wenn meine richtigen Luftspulen drin sind. Dann vergleiche ich und berichte.
Es wäre ja möglich, dass die üblichen Kernspulen negativen Einfluß haben, daher will ich ja unbedingt den Vergleich.
Das würde bedeuten, dass die Kerne den Klang verschlechtern - und nicht das passive Prinzip. Man wird sehen.
Der Bass-Zweig kostet passiv pro Box 40 Euro, und aktiv?
Ok, man kann den Verstärker für den M-HT kleiner nehmen, dann lohnt es.
mal so mit eingeworfen
ich glaube das zur Durchhörbarkeit auch immer
leichte Überhöhungen gehören und ein ehr nicht gerade verlaufender Frequenzgang.
Im Übergangsbereich der Zweige sind leichte Täler ehr von Nutzen als gerade Summierungen oder gar Überhöhungen.
Eventuell liegt es daran,
falls meine Einschätzung stimmen sollte,
das bei den hig`s endern getestete Boxen zum großteil so ungleichmäßige Frequenzverläufe haben.
Der Aktivist dreht solange am Regler bis es Spass macht.
Vielleicht ein kleiner Erfahrungsbericht zur Aktivierung.
Ich habe anfang des Jahres an einem Workshop (Aktive Lautsprecher mit digitaler Frequenzweiche) der von HiFi-Selbstbau durchgeführt wurde, teil genommen. Aktiviert wurde die Trio. KE25SC, AL130M und im Bass der Alcone AC10HE. Den AL130 und die KE kenne ich passiv betrieben ja nun zur Genüge, ich kann Euch nur sagen, dass das aktiv nochmal eine ganz andere Hausnummer ist. Es klingt nochmal deutlich klarer, feiner gestaffelt, kontrollierter usw. Der Bass spielt wie entfesselt, keine Spur von wummern oder irgendwelchen Nachschwingern, die da nicht hin gehören. Das ist wirklich TOP. Bei all dem war die Elektronic gar nicht mal sooo Highendig. Zuspielung aus dem Notebook, Weiche DCX2496, Verstärker aus dem PA-Bereich. Man muß es mal gehört haben, es lohnt sich wirklich. Ich würde gerne einmal eine passive Concorde im Vergleich dazu im gleichen Raum unter gleichen Bedingungen hören, mit der neuen Weiche natürlich.
BTW. Ich habe heute auf der Messe die Jeani gehört und war nicht wirklich überzeugt, vielleicht hatte ich auch falsche Erwartungen aber als ich da so saß und hörte, wurde mir klar, warum die Aktivierung der Vox damal bei Timmi keine Vorteile gebracht hat. Ich hätte bei der Jeani, wenn ich es nicht gewusst hätte, niemals auf eine aktive Box getippt, naja, vielleicht ist das aber auch nur mein subjektiver Eindruck gewesen. Versteht mich nicht falsch, sie klingt nicht schlecht, wirklich nicht aber eben auch nicht herausragend gut, eher ihrer Größe entsprechend.
Auf die Auswirkungen der Bassspule bin ich gespannt.
Hoffentlich kommen die bald.
Am Wochenende hab ich mal intensiv die Concorde angehört.
Die Weiche ist jetzt wieder die letzte von Visaton vorgeschlagene Version.
Den BR-Kanal lasse ich bei 15 cm Länge, statt 25 (Bauplan). Das ergibt eine um 3 Hz höhere Abstimmung und passt gut zum Raum, die Concorde haben etwa 40 cm Abstand zur hinteren Wand, zu Seite links 70 cm, rechts 4 Meter.
Außer der vorne beschriebenen Dämpfung mit Heralan auf 3 Innenwänden ist der Inneraum locker mit Poyester-Vlies gefüllt (je 2 Kissen 40 cm aus dem Sonderangebot ). Das sind 400 g pro Box. Und zwar hinter jedem Tieftöner, Mitte und ganz unten bleibt frei.
Der Bass ist sehr tief und sauber (da wummert und dröhnt nichts, auch wenn es passiv ist ).
Er zeigt deutlich mehr Details als bei der Vox 252. Wobei das meiner Meinung nach an den Mitteltönern liegt. Begründung siehe vorne.
Der Wirkungsgrad ist deutlich besser als bei der Vox 252, denen ich nicht nachtrauere!
Die Concorde bildet Stimmen und Instrumente sehr gut ab, sehr gut ortbar, kein Wandern. Stimmen sind sehr gut verständlich und natürlich, auch Instrumente klingen echt.
Sehr schön ist die Räumlichkeit, besonders bei klassischer Musik, wenn die Aufnahme stimmt. Ich habe viele "Telarc"-Cds mit Orchester-Aufnahmen, die ohne Kompression aufgenommen sind, also mit voller Original-Dynamik, was da die Concorde daraus macht, ist phantastisch!
Ohne Spur von Anstrengung kommen die lauten Passagen, manchmal erschrickt man richtig. Und auch im wildesten Getümmel hört man noch die Details. Es ist wirklich so, dass man seine CDs neu entdeckt.
Allerdings ist die Concorde gnadenlos bei schlechten Aufnahmen, bei alten CDs (AAD) ist Bandrauschen hörbar, Christina Aguilera hat eine quäkende Stimme (stimmt auch, trotzdem oft schön anzuhören) und manche Aufnahmen klingen etwas hell, obwohl Bass genug da ist und auch Grundton. Es liegt wohl an der Abmischung. Seltsamerweise sind aber manche Platten mit "schräger" Abmischung, wie Alan Parsons Projekt (die haben immer 2000-3000 Hz angehoben, damit es frisch klingt), besser anzuhören als mit der Vox 252.
Insgesamt klingt es sehr sauber, dymamisch. Ich komme kaum von den Boxen weg, wenn ich mal höre.
Auch meine Frau sagt, dass sie sehr gut klingt. Ebenso die erwachsenen Töchter, eine hatte was von Gänsehaut am ganzen Körper gesagt. Die Aussage war eigentlich unnötig, da der Gesichtsausdruck alles sagte!
Zusammenfassung: Eine Super-Box, die für den Arbeits- und Finanzaufwand mehr als entschädigt! Wer dazu noch den Platz hat, sollte sich die bauen.
Aber als Partybox völlig ungeeignet! Man MUSS die Hochtöner auf Ohrenhöhe haben und in der Mitte sitzen.
Ein Vergleich aktiv-passiv wäre schon interessant, nur glaube ich aufgrund der Erfahrungen bei den Weichenänderungen, dass bei dem "besseren" Klang der Aktiven es an Unterschieden im Frequenzgang liegt. Hier bringen kleine Unterschiede oft deutliche Veränderungen im Klang. Und so haargenau gleich sind die Frequenzgänge Aktiv-Passiv sicher nicht! Aber wenn jemand eine Concorde aktiv hat, melden. Dann vergleichen wir.
Wenn ich die Luftspulen habe, berichte ich über den Vergleich.
Verstehe ich das richtig? Hast du nun wieder die alte MKII Weiche?
Zur aktiven Version:
Klar eine digitale Aktive ist natürlich wohl das obere Ende des machbaren. Ich hatte ja die Aktivierung des Basses im Sinn. Die Weichen bleiben aber passiv nur eben vor dem AMP. Ob dies nun die perfekte Lösung ist, weiß ich auch nicht.
E
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