Manchmal muss es eben sehr laut sein wenn auch nur kurz...
Habe ein Bassarray mit 32 Stück 8" Bässen, mit einer Inuke 6000 Endstufe.
Die Endstufe hatte ich schon mehrmals leicht am Clippen, allerdings wird sie auch nur mit 8 Ohm pro Kanal belastet.
Original Konzertsound geht nicht mit weniger Leistung
A great part of the mystery is uncovered when we look at two aspects of music - the average versus peak power, and the energy distribution of typical music material.
It is commonly accepted (and quite valid) that music has a peak to average ratio of about 10-20dB. This means that if the signal is being amplified by a typical 100W amplifier, the amp's power rating limits the absolute maximum power to 100W (give or take a little). Since this is the peak, the average must be somewhat lower, and we will assume 10dB for the sake of convenience. Average power is therefore 10W or less at the onset of clipping.
Grob übersetzt: Wenn ein Verstärker durchschnittlich 10 Watt abgibt, betragen die Spitzen 100 Watt. Schon davor clippt er.
Aus dem Originalsignal
wird das:
Keine Frage, dass so was nicht sauber klingt. Man muss also den Verstärker nach den Spitzenwerten auslegen.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Die Lautstärke hängt im Endeffekt vom Wirkungsgrad der Lautsprecher ab.........85dB.......95dB.....oder 105dB....bei 1W/1m.....
Wirkungsgrad sein oder nicht sein - das ist hier die Frage......
Die Lautstärke hängt im Endeffekt vom Wirkungsgrad der Lautsprecher ab.........85dB.......95dB.....oder 105dB....bei 1W/1m
So ist es.
Im Moment höre ich mit BL-Hörnern mit 96dB mit einem Luxman 210 mit 2 x45 Watt und der reicht aus, daß das Sofa vibriert.
Mit meinen Eckhörnern konnte man auch mit einer 807PP (etwa 8-10Watt) einen Raum mit 60qm rocken.
Grüsse
Ich baue schöne Boxentürme; Bässe massieren eure Seele, ich bin die Abrissbirne für die deutsche Szene! (Peter Fox)
Ja, der Zusammenhang (Wirkungsgrad und nötige Leistung) wurde schon im 1. Beitrag erwähnt.
95% haben aber keine Hörner (auf dem Kopf schon eher), sondern LS mit 85 dB/W/m oder weniger.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
naja,Walwal,du hast es doch etwas allgemein beschrieben.
Laut deinem ersten Beitrag kann man der Meinung sein unter 100 Watt/Kanal
braucht man nicht anzufangen.
Du verschweigst das es durchaus Lautsprecher mit deutlich über 90db gibt.
Da reichen die 10 Watt dann doch für grosse Lautstärken.
Die aktuelle Concorde hat einen Wirkungsgrad von 87db.
Da du die gleichen Chassis benutzt wird er nicht um Welten besser sein.
Lautsprecher mit 85db oder weniger,klar wenn man zb in kleinen Räumen
die Studio 2 nutzt.
Aber so grosse Lautsprecher wie die La Belle nur mit nur 81db,das ist schwach.(alle Angaben laut Visaton Homepage)
Die Pentaton ist da schon top,ok ist auch ein grosser trumm.
99db,geht doch.
Sicher,normale Hifiboxen kommen selten über die 87db,das ist schon gut.
die Frage ist ob es denn immer so tief gehen muss oder ob man nicht
Tiefgang gegen Wirkungsgrad tauscht.
Allerdings ist es auch egal,ob ich die Leistung in Boxen mit schlechten
Wirkungsgrad stecke,oder ob ich sie in Röhrenverstärker verbrate und damit die Umwelt heize.
Bezogen auf 4 Ohm hat die teilaktive G+WG bei mir exakt 90 dB, weil einige Widerstände rauskamen. Ist aber unwesentlich. Mein erster Beitrag ist relativ allgemeingültig, Ausnahmen bestätigen die Regel. Wirkungsgrad über 90 kann man mit der Lupe suchen. Ich denke aber, jetzt weiß jeder, was gemeint ist.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Sicher nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil man das braucht, um laut und sauber wiedergeben zu können.
Sonst hätten die Kaufleute bei K&H/ Neumann schon die Verstärker als schwächere Version durchgesetzt.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
der von dir beschriebene Lautsprecher O410 kann max.120db Schalldruck erzeugen.
Dafür braucht er warscheinlich dann auch die Leistung,denn es ist ja auch kein Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad.
Er ist nur in der Abstrahlung optmiert.
Ob der 25er Tieftöner die 30hz -3db mit 120db schafft?
Der Tonspezialist hört mit bis zu 85db.
Dafür brauchts nicht diese Leistung.
Ich dachte an Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad.
Zb mit 12 oder 15" Tieftöner aus dem PA bereich,entsprechende Mitteltöner(8",oder Horn) und Hochtöner.
Zb die Trinity 15-8B von Achenbach Akustik.
Da lassen sich Lautsprecher draus entwickeln die sich jedem Hifi Lautsprecher stellen können bei einem Bruchteil der benötigten Leistung.
Sicher wird die Sachen nicht billig,aber das ist deine Concorde sicher auch nicht.
115 ist realistischer, der TT schafft etwa 100 db um die 30 Hz
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So etwa liegt auch die Concorde WG. Wo der Wirkungsgrad liegt, wissen wir beide nicht, ich vermute aber nicht tiefer als 90 dB. Ist aber nicht so wichtig. Wir müssen ja nicht über die letzten Watt spekulieren.
Sicher gibt es eine große Bandbreite bei der nötigen Wattzahl.
Wer seinen Verstärker überfordert, wird es hören. Dann muss aufgestockt werden. Ich halte es nur für sinnvoller, gleich Reserven zu haben. Zumal Leistung heute preiswert zu haben ist. Mehr wollte ich nicht sagen.
2x10W RMS-Leistung reichen aus, um eine herkömmliche 2-Wege Lautsprecherbox ins akustische Limit zu fahren.
Soll soviel bedeuten, dass sehr oft eher die Lautsprecher den limitierenden Faktor darstellt und nicht der AMP.
Man kann sagen, die Dynamik wird durch die Leistungsfähigkeit begrenzt, eigentlich besser wäre, Die Dynamik wird immer durch ein Übersteuern begrenzt.
Desweiteren hat man schon bei der Aufnahme und ebenfalls (wenn nicht zusätzlich) bei der Wiedergabe eine Dynamik-Kompression.
In einem Raum der hohe Decken hat und in der Fläche 30m² überschreitet, reichen 70W-RMS pro Kanal an einer ausgewachsenen Standbox (VOX 253) aus.
Der begrenzende Faktor für die RMS-Leistung eines Verstärkers ist das Netzteil der Aufbau, die Auslegung/Schaltung der Endstufe.
Eine gute Endstufe ist dementsprechend so aufgebaut, dass sie bei Vollaussteuerung noch Impulslbelastungen (Stromlieferfähigkeit) abfangen kann, ohne das die Siebung ausgelutscht wird.
Bei einer Dauerleistung von 100W RMS liegen die Impulsspitzen bei knorrigen Synthesizer-Schweinereien und oder HipHop Mörderbass - jenseits von gut und böse.
Deswegen können die Endstufen in Abhörmonitoren und PA-Systeme oft sehr hohe Dauerleistungen liefern.
Fakt ist, bei normalen Anwendern, liegt die geforderte Impulsleistung unter der sauber lieferbaren Dauerleistung.
Im Beispiel kann ja bei den gemessenen 10W eigentlich von RMS (Mittelwert - Pink Noise) gesprochen werden.
Impulsspitzen werden typischerweise (aber nicht ausschließlich) durch Bassfrequenzen gefordert.
Wenn sagen wir 10W RMS schon über 100W Impulsleistung fordern, lässt sich abschätzen was 100W RMS für Spitzen liefern kann.
Ein 10“ Basslautsprecher überlebt vielleicht 300W (und das ist schon viel) an Maximalbelastbarkeit und das sicherlich nicht bei einer Frequenz wo eine entsprechende Auslenkung vorliegt.
Stichwort: Subwoofer-Module - 500W RMS hört sich prima an, man sollte aber die Impedanz bedenken.
Die Leistung einer Endstufe ist Impedanz und somit Frequenzabhängig, ein TIW 250 XS - 8 Ohm hat bei 40Hz - 40 Ohm (gerundet).
Bekommt der TIW 100W RMS und die Endstufe kann die Peaks (z.B.: 0.1 LFE) abfangen ist der Sub wahrscheinlich schon nah oder über der mechanischem Belastungsgrenze.
Ich bin der Meinung, dass deutlich weniger Leistung gefahren wird, als man denken mag.
EDIT:
Ich habe am PC derzeit ein 2.1 Endstufen Modul, was laut Hersteller folgende Ausgangsleistungen bereitstellt (RMS): Satellit: 5W (8Ohm), Subwoofer: 12 W (4Ohm).
Dieses Modul treibt einen 2-Wege Kompaktbox (5" + 1" - 8Ohm, 86dB) und einen Subwoofer mit 10" (4Ohm, 88dB) Basschassi an.
Das reicht bei normalen Raumhohe auf 20m² (Arbeitszimmer) für eine Beschallung für einen Party (deutlich über Zimmerlautstärke) locker aus.
Bei "hohem Pegelwunsch" gehen die 5" TMT (neumodische Partymusik) mechanisch fast in die Knie, der Sub wird durch den AMP begrenzt.
Der AMP ist mit dem Sub bei Vollaussteuerung überfordert, Angesichtes der lächerlichen Siebung und des kleinen Trafos verständlich.
Zuletzt geändert von E-Motion-L; 22.02.2013, 21:09.
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