So versteh ich das auch. Kann zwar auch noch Toleranz mit drin sein, sind aber sehr gut. Nur leider ist die Auswahl etwas limitiert. Für die Bauvorschläge voll ausreichend. Nur mit Zwischenwerten sieht es da etwas begrenzt aus. Da müsste man falls nötig also viel eher was zusammenschalten um auf den benötigten Wert zu kommen.
Edit: Kleiner Nachtrag noch, hab gerade erst gesehen das es bei den MKT-A Kondensatoren ja doch ganz gute Auswahl ist. War mir bisher noch nicht aufgefallen. Sehr schön.
Ja soo spät wollte eigentlich gestern Abend schnell machen. Aber die Zeit vergeht ja immer...
Soweit stimmt. Unten links steht das ja. Aber wenn ich z.B. den 68er RAW nehme, dann ist in der Rechnung und dem was unten steht schon ein bisschen was drin. Um es dann doch einfach zu halten ist mir die Rechnerei auf Dauer aber zuviel.
Ich glaube die Formel die im Kasten steht, soll einem verdeutlichen wie der widerstand dort zu Stande kommt. Du hättest dir das rechnen also sparen können :P
auwei, ich weiß nicht in wie weit ich jetzt Randösig geworden bin.
Hab dann nochmal gemessen.
jeweils Marker bei 1010,6Hz
Mundorf Ecap raw 33µF
Cursor = ohm
C 32,27 µF
R 279,65 mohm
Xc = 6,2450 ohm
Mundorf Evo Oil 33µF
Cursor = 4,84 ohm
C 32,57 µF
R 27,02 mohm
Xc = 4,9578 ohm
Visaton 33µF
Cursor = 4,64 ohm
C 33,93 µF
R 55,97 mohm
Xc = 4,9036 ohm Mundorf EVO 68µF
Cursor = 2,30 ohm (2,32 ohm)
C = 68,33µF (67,87µF)
R = 36,62mohm (30,06 mohm)
Xc = 2,3891 ohm (2,3901 ohm)
Visaton MKT 2x33µF parallel
Cursor = 2,32 ohm
C = 67,79µF
R = 39,29 mohm
Xc = 2,4144 ohm
Mundorf Mcap Raw 2x33µF parallel
Cursor = 2,41 ohm
C = 65,55µF
R = 141,43 mohm
Xc = 2,7423 ohm
Mundorf Mcap Raw 68µF
Cursor = 2,34 ohm
C = 67,50µF
R = 149,31 mohm
Xc = 2,6814 ohm
Ich glaube (hoffe) das ich die Formel jetzt scheinbar irgendwie verstanden habe. Also die in dem RLC Fenster drinsteht. Demnach ist der Kapazitive Blindwiderstand Xc so:
R+1
Xc=-----------
2*Pi*f*C
Wenn ich das jetzt so vergleiche ist es eigentlich egal, ob man nun 2x Visaton MKT 33µF paralell schaltet und dann Xc=2,4144ohm hat oder z.B. 1x Mundorf Evo 68µF mit Xc=2,3891 ohm nimmt. Der Mcap Raw mit 68µF (67,5µF) Xc=2,6814ohm oder zu 2x33µF paralell (=65,55µF) Xc=2,7423ohm.
Da raucht mir jetzt etwas die Birne... ...ok ist auch schon spät.
Denke das dann eher der Preis/Verfügbarkeit eine Rolle spielt was man schlussendlich nimmt. Was mir auch noch zu denken gibt ist, wenn man es so genau nimmt muß man bei parallel geschalteten Kondensatoren auch erstmal die gewünschte Gesamtkapazität erreichen. Geht natürlich alles. Und wenn Platz genug in der Box ist, warum nicht. Evtl. sind zwei kleinere ja auch vielleicht besser unterzubringen als z.B. ein riesengroßer 68µF. Kommt immer drauf an.
Dann zum Preis, ja das ist wohl wahr. Bei kleinen Kapazitäten da lohnt es sich bald wirklich nicht auf Elkos auszuweichen.
Kann ich gern heut Abend/Nacht mal probieren ob das funktioniert.
Ich hatte nur mal wo gelesen, das wenn man in einem Hochpass bei großen Kapazitäten lieber zwei kleine parallel schalten sollte, da es angeeeeeeblich klangliche Vorteile haben sollte. Aber, wenn ich jetzt in der Größe einen magischen Mundorf z.B. nehmen würde, die sind laut deren Webseite eh bestehend aus intern zwei parallel (oder sogar noch mehr) geschalteten Kapazitäten aufgebaut. (Mcap Evo)
Man liest ja des öfteren, dass es besser wäre zwei Kondensatoren parallel zu schalten, wegen dem widerstand.
Vielleicht hätte q ja Bock dies Mal zu überprüfen
Ich würde es selbst machen, kann's leider nicht da ich die passenden Kondensatoren nicht zusammenbekomme.
Zwei parallele Elkos mit halber Kapazität haben jetzt nicht zwingend einen geringeren Innenwiderstand als einer mit der entspr. Kapazität.
Der Schuh wird andersherum gemacht. Wenn Folienkondensatoren einen geringeren Innenwiderstand haben als Elkos, dann muß man bei ihnen einen Widerstand in Reihe schalten, wenn man diesen Unterschied eliminieren will.
Also wenn der einzige klangunterschied der Innenwiderstand des kondensators ist, dann könnte man diesem doch durch parallelgeschaltete elkos entgegenwirken oder nicht?
okay danke so halbwegs? klar
bzw. das sich mit der frequenz der Widerstand und die Kapazität ändern das hab ich soweit verstanden. Das kann ich gut nachvollziehen wenn ich hier messe.
Aber diese Matheformeln-Dingens da, da steh ich jedes Mal im Arta Handbuch etwas auf Kriegsfuß
Also das heißt in dem geöffneten Kasten steht dann unten die Kapazität und darüber der Serienwiderstand (also auch das Messkabel) richtig?
Unten steht der Wert der Impedanz in Ohm - der Scheinwiderstand. Am Cursor wird angezeigt wieviel der Impedanz vom C kommen - der Blindanteil - und wieviel Rest-Widerstand vom Serienwiderstand kommt - der Wirkanteil, also wie der Betrag der Impedanz zu Stande kommt.
Im Fenster steht sogar R+1/(jwC)
Es ändern sich sowohl die tatsächlich Kapazität als auch der Serienwiderstand mit der Frequenz.
Ist vielleicht die Anzeige in Limp etwas merkwürdig? Wenn man klickt, kommt das Ergebnis wie auf dem Bild. Ganz unten links am Bildrand steht was von 4,64 Ohm. Das würde dann ja so hinkommen.
Das hatte ich gar nicht bemerkt auf dem Bild. Das stimmt aber, mit den 4.64 Ohm. Schon komisch.
Da stimmt leider immer noch was nicht. Ein 33 uF Kondensator hat bei 1 khz keine 28.83 mOhm ? Sondern 4.82 Ohm.
Ist vielleicht die Anzeige in Limp etwas merkwürdig? Wenn man klickt, kommt das Ergebnis wie auf dem Bild. Ganz unten links am Bildrand steht was von 4,64 Ohm. Das würde dann ja so hinkommen.
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