Elko rauh / glatt, MKT MKP

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  • talrusher
    antwortet
    Habe mich Mal selbst schlau gemacht und diesen alten thread ausgegraben:


    Anscheinend sind die MKS Dinger nicht nur tauglich, sondern besonders empfehlenswert.
    Der Preis für die Dinger ist auch unschlagbar.

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  • talrusher
    antwortet
    Ubix, ich möchte meine weiche komplett neu aufbauen. Habe da so viele unterschiedliche Dinger drin verbaut, dass ich deswegen meine einen klangunterschied zwischen links und rechts zu hören.

    Aurelian, was kannst du uns zu den mks4 von wima sagen? Kann ich die benutzen?

    Edit:
    Q, ich habe sogar Mal einen Elko rauh in den hochtonzweig gelegt und persönlich keinen Unterschied rausgehört. Aber ein mulmiges Gefühl hatte ich dabei trotzdem. Habe es dann schlußendlich doch ausgetauscht.

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  • „Q“
    antwortet
    Zitat von aurelian
    Es ist ein Irrtum zu meinen, es spiele eine Rolle, ob ein Kondensator im Signalweg liegt oder nicht. Auch die, die nur parallel liegen, beeinflussen das Signal genauso, denn sonst könnte man sie sich sparen oder einen Widerstand nehmen.
    Und im Mitteltonzweig liegt mindestens ein Kondensator parallel (und einer in Reihe). Wenn man also glaubt, dass ein Elko anders klingt, muss man zumindest für den Mitteltöner auch alle in Folie nehmen, zumal das Ohr gerade im MT-Bereich (1000 - 3000/4000 Hz) weit empfindicher ist, als darüber
    Ok, alles gleich halten mach ich da eh gerne. Bzw. kommt es auf die Kosten auch etwas an. In nem RCL Glied nen 470er als Folie zu verbauen fände ich jetzt auch total übertrieben.
    Ich teste gleich nochmal aus. Lässt doch jetzt doch keine Ruhe.

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  • „Q“
    antwortet
    Ja gut geb mich da wohl ein wenig geschlagen muß wohl seinerzeit auch ne sehr gute Box gewesen sein. Hatte gerade mal kurz was gelesen wegen der Klangunterschiede, ok. Aber vielleicht wiederhole ich meinen Blindtest nochmal. Nicht wenn da doch wieder der Unsinnsteufel zugeschlagen hatte...

    Bleibt noch die alterungsbeständigkeit, die ja bei Folie höher ist. Hab hier mal paar ältere Visaton Elkos gemessen. War schon ein unterschied in der Kapazität festzustellen, jedoch, der andere war erstaunlich genau für sein Alter. Trotzdem hab ich dann immer noch nen mulmiges Gefühl beim Einsatz älterer Teile.

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  • aurelian
    antwortet
    Zitat von „Q“
    Wie steht ihr denn klanglich dazu?

    Bin der Meinung das ich einer von den verrückten bin, die da schon nen Unterschied hören... also im Hochton, zwischen Elko - Folie...
    Die anderen Teile halte ich auch für total übertrieben und überteuert.
    Es ist ein Irrtum zu meinen, es spiele eine Rolle, ob ein Kondensator im Signalweg liegt oder nicht. Auch die, die nur parallel liegen, beeinflussen das Signal genauso, denn sonst könnte man sie sich sparen oder einen Widerstand nehmen.
    Und im Mitteltonzweig liegt mindestens ein Kondensator parallel (und einer in Reihe). Wenn man also glaubt, dass ein Elko anders klingt, muss man zumindest für den Mitteltöner auch alle in Folie nehmen, zumal das Ohr gerade im MT-Bereich (1000 - 3000/4000 Hz) weit empfindicher ist, als darüber

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  • ubix
    antwortet
    Zitat von „Q“
    Wie steht ihr denn klanglich dazu?

    Bin der Meinung das ich einer von den verrückten bin, die da schon nen Unterschied hören... also im Hochton, zwischen Elko - Folie...
    Die anderen Teile halte ich auch für total übertrieben und überteuert.
    Ich meine, ich hatte einmal in einer KEF Frequenzweiche einen Elko als Hochton-Kondensator gesehen. https://picclick.de/2-x-KEF-SP3053-2...087556346.html

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  • ubix
    antwortet
    Zitat von aurelian
    Wurzel 2 ist der Umrechnungsfaktor (DC-Spannung/Wurzel_2)

    Klar reichen 100V Gleichspannung für HIFI und 200 für PA
    (bei 200 V= bzw 140 V~ kommt man auf 2500W@8 Ohm)
    Die hohe Spannung tritt aber sowieso nicht beim Parallel-C vom TT auf, sondern beim Reihen-C von Hoch- und MT, der die tiefen Frequenzen blockiert. Und hier ist auch weniger interessant, was der TT aushält, sondern wieviel Spannung die PA-Endstufe im Ernstfall liefert (liefern kann), zB bei Bedienungsfehler. Da manche 2000W liefern können, kommt schon eine schöne Spannung zusammen
    Da müssen die C´s im PA Bereich wohl doch Spannungsmäßig etwas höher angesiedelt sein. Im Zweifel, mit Sicherheitsreserve, 400 Volt =/280 V ~ sind 10000 Watt/ 8 Ohm

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  • „Q“
    antwortet
    Wie steht ihr denn klanglich dazu?

    Bin der Meinung das ich einer von den verrückten bin, die da schon nen Unterschied hören... also im Hochton, zwischen Elko - Folie...
    Die anderen Teile halte ich auch für total übertrieben und überteuert.

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  • ubix
    antwortet
    Zitat von talrusher
    Die foliendinger sie d doch immer bipolar, oder nicht?
    Im Grunde ja, aber es gibt so viele verschiedene Typen, damit habe ich mich auch noch nicht so intensiv beschäftigt.
    Wenn du nur Parallelkondensatoren für den Tieftöner suchst, würde ich einfach glatte Tonfrequenzelko`s nehmen.

    http://www.lautsprechershop.de/index...densatoren.htm

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  • talrusher
    antwortet
    Oh gut dass du mich darauf hingewiesen hast. Habe jetzt gedacht, es wären normale mkts. Die foliendinger sie d doch immer bipolar, oder nicht?

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  • ubix
    antwortet
    Zitat von talrusher
    Habe jetzt Mal geguckt nach 5% Toleranz und bin auf die wima mks4 gekommen. Die sollten doch gehen oder?

    Edit:
    Vergesst den post
    Ich würde sie nicht nehmen https://www.wima.de/wp-content/uploa...WIMA_MKS_4.pdf

    Für allgemeine Gleichspannungs-
    anwendungen ....?

    Aber ich bin mir nicht sicher, vielleicht weiß Aurelian mehr.

    Aber bei Folien Kondensatoren gehen doch auch die Visaton Typen.

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  • talrusher
    antwortet
    Habe jetzt Mal geguckt nach 5% Toleranz und bin auf die wima mks4 gekommen. Die sollten doch gehen oder?

    Edit:
    Vergesst den post

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  • aurelian
    antwortet
    Wurzel 2 ist der Umrechnungsfaktor (DC-Spannung/Wurzel_2)

    Klar reichen 100V Gleichspannung für HIFI und 200 für PA
    (bei 200 V= bzw 140 V~ kommt man auf 2500W@8 Ohm)

    Aber man bekommt die Typen mit niederer Spannung oft einfach nicht. Vermutlich lohnt sich auch die Produktion nicht, da es ev. billiger ist, eine große Losgröße mit der hohen Spannung zu produzieren als 3 verschiedene kleine Losgrößen, wo dann der Kondensator mit der geringeren Spannung nicht mal billiger ist.

    Wären 500 Watt Leistung bei 8 Ohm , 1000 Watt bei 4 Ohm. Soweit geht kein Tieftöner mechanisch mit im Bassbereich. Oder?
    Mein Tieftöner geht schon 1200W bzw 2400W AES, der 18LEX1600 (Beyma) macht zB 1600/3200, auch von RCF gibts 1600/3200. Mechnisch halten die aber bei 20 Hz auch nicht viel aus, je nachdem ob CB oder BR werden es was zwischen 100 und 200/300W sein. Mit dem PAW46 und Boxsim kann man es ja probieren, und nimmt dann die 1,4-fache Spannung an für 1400/2000W

    Die hohe Spannung tritt aber sowieso nicht beim Parallel-C vom TT auf, sondern beim Reihen-C von Hoch- und MT, der die tiefen Frequenzen blockiert. Und hier ist auch weniger interessant, was der TT aushält, sondern wieviel Spannung die PA-Endstufe im Ernstfall liefert (liefern kann), zB bei Bedienungsfehler. Da manche 2000W liefern können, kommt schon eine schöne Spannung zusammen
    Zuletzt geändert von aurelian; 11.03.2018, 14:44.

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  • ubix
    antwortet
    Zitat von aurelian
    Viele halten sogar 600V aus, sind dann leider etwas größer, aber die mit tieferer Spannung (zB 100V) sind manchmal nicht zu bekommen, obwohl man sie bei WIMA in den Listen findet.
    Ist da eigentlich auch die Wechselspannungsfestigkeit angegeben?
    Die 100 oder 600 Volt betrifft ja nur die Gleichspannung.
    Zumindestens bei den 600 Volt Typen sollte die Wechselspannungsfestigkeit aber schon sehr hoch sein. Im Grunde schon Spannungsmäßig total überdimensioniert.
    Ich denke mal, wenn man 250 oder gar 400 Volt Typen nimmt, ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Im Tieftonbereich als Parallelkondensator reicht auch weniger.
    100 Volt = Folienkondensatoren haben meistens 63V~ . Wären 500 Watt Leistung bei 8 Ohm , 1000 Watt bei 4 Ohm. Soweit geht kein Tieftöner mechanisch mit im Bassbereich. Oder?

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  • aurelian
    antwortet
    Einfach WIMA MKTs oder MKPs kaufen und gut isses (die viel teureren Audio-Folienkonensatoren sind ja zum Teil auch nur von WIMA, anderer Aufdruck und 2-4-facher Preis).
    Viele halten sogar 600V aus, sind dann leider etwas größer, aber die mit tieferer Spannung (zB 100V) sind manchmal nicht zu bekommen, obwohl man sie bei WIMA in den Listen findet.
    Ich nehme bis 100 µF nur Folienkondensatoren (zB WIMA DC-Link, sind eigentlich für Solarzellen).

    Nein, bei Folienkondensatoren müssen es nur dann Audiokondensatoren sein, wenn man Deppensteuer zahlen will.

    JA, bei den Elkos sollten es bipolare AUDIO-Kondensatoren sein. Habe bei Conrad mal normale bipolare bekommen, die waren aber so klein und mit Engelshaaranschlußdrähtchen, dass sie größere Stromflüsse sicher thermisch nicht vertragen (gingen retour)

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