Frequenzweiche

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von yoogie
    Das würde ich so nicht sehen.
    Tenso als TE hat keine weiteren Infos gegeben.
    Des weiteren stellt sich Cooltide selbst aus dem Rennen, abgesehen davon, dass die Roma im MT/HT komplett anders bestückt ist.
    Also wenn nicht nicht weiter am Ziel vorbei geht...
    Nicht einmal die Frage, zu welchen Front-Lautsprechern der Center passen soll, wurde beantwortet. Wie soll man da helfen? Unwissenheit ist nicht schlimm, Ignoranz schon.

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  • fabi
    antwortet
    Manchmal fehlt doch ein wenig das Fingerspitzengefühl worum's eigentlich geht. Wer so fragt will doch offensichtlich nicht über Jahre einen Studiomonitor mit linearem Frequenzgang, perfektem Abstrahlverhalten und was nicht alles entwickeln.

    Es wird ja gerade so getan, als würde eine Box ohne simulierte Weichen in Flammen aufgehen, wenn man sie das erste mal anschließt. Schaut euch mal die Frequenzgänge von High-End Boxen an. Da ist auch nicht immer alles perfekt. Die Boxen haben Charakter und manchmal gefällt das dem einen oder anderen eben tatsächlich! Warum nicht ausprobieren? Ich habe auch vor vielen Jahren mit Standardweichen oder berechneten Weichen angefangen und mir hat das Musikhören mit den Boxen auch Spaß gemacht. Nur weil es heute besser geht, heißt das doch nicht, dass man das nicht aushalten kann.

    Ich würde in eine ganz andere Richtung empfehlen: Dank technologischen Fortschritts hat fast jeder heutzutage einen super Spektrumanalyzer zu Hause. Sein Smartphone! Rosa Rauschen kann man sich herunterladen oder mit Audacity erzeugen und über die selbstgebauten Boxen wiedergeben. Es gibt für MacOS, Android und WindowsPhone kostenlose apps, die einem den Frequenzgang anzeigen, wenn man das Smartphone in einem Meter vor die Box hält. Natürlich ist das alles nicht kalibriert aber man bekommt eine Idee, ob man ein riesiges Loch in der Übertragungskurve hat, wenn man den Mitteltöner umpolt.

    Mit breitbannigen Chassis mit schönem Rolloff und Impedanzkorrektur sind berechnete Weichen ein guter Ansatzpunkt. Wenn man dann mit bekannter Musik hört, viel Zeit hat und ein paar Bauteile zum testen, kommt man recht weit. Man muss nur aufpassen, dass die Impedanz nicht zu niedrig wird und der Verstärker keine Probleme bekommt.

    Viele Grüße!
    fabi

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  • yoogie
    antwortet
    Das würde ich so nicht sehen.
    Tenso als TE hat keine weiteren Infos gegeben.
    Des weiteren stellt sich Cooltide selbst aus dem Rennen, abgesehen davon, dass die Roma im MT/HT komplett anders bestückt ist.
    Also wenn nicht nicht weiter am Ziel vorbei geht...

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  • TheoL
    antwortet
    Moin Zusammen ,

    Glaubt Ihr denn , Tenso sind die Werte nach einem feuchten Traum erschienen ?
    Was glaubt ihr , Woher hat Tenso die Bauteilwerte ?

    Aber egal , nun wurde wohl ( wieder ) daß Interesse am Hobby Lautsprecherselbstbau begraben .


    Noch eine kleine Anmerkung ,
    nach meiner Erfahrung macht jemand ohne ausreichende Kenntnisse mit dem z.Zt. modischen "Allheilmittel" DSP
    genauso viel verkehrt wie mit passiver Entzerrung.


    Grüße , Theo

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  • walwal
    antwortet

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  • yoogie
    antwortet
    Zitat von Cooltide
    ... in gewissem Sinne wende ich mich angewidert von weiteren Forumsaktivitäten ab...
    So kraß?

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  • Whoofmax
    antwortet
    @Cooltide

    bitte nicht falsch verstehen, für mich hat der Michael ein Projekt vor sich in dem er sich etwas erhofft, dass er selbst nicht realisieren kann (mit Feuereifer bemüht hin oder her) und deshalb wendet er sich hierher. Mache ich genau so. Wenn nun aber schon im Ansatz der Planung Schwierigkeiten voraussehbar sind, (nicht von mir) sollten gerade hier, Möglichkeiten vorgeschlagen werden können.

    Gruß

    Frank

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  • Cooltide
    antwortet
    ... in gewissem Sinne wende ich mich angewidert von weiteren Forumsaktivitäten ab und verfolge meine Ziele auf eigenem Wege.

    Herzlichst
    Frank

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  • Jonas B.
    antwortet
    "So einen Murks, den wir vor fast 50 Jahren zusammengedengelt haben, muss man sich heute wirklich nicht mehr antun." Ob ich das in 50 Jahren wohl auch sage?! --bestimmt sogar -die Ansprüche wachsen ja mit

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  • Jonas B.
    antwortet
    Ich bin alles andere, als ein Profi, habe nicht viel erfahrung und noch nicht allzu viel gehört, aber ich habe noch nie den Anspruch gesetzt, einen perfekt linearen Frequenzgang zu realisieren, da mir dann der Bass eh zu schwach würde (ACHTUNG: Ist ne Einschätzung, ohne, dass ich jemals einen perfekten Frequenzgang gehört habe....ich muss bei Gelegenheit mal bei Visaton vorbeischauen). Ich würde eher danach schauen, es so zu realisieren, wie es mir am besten gefällt und nicht wie es am besten auf dem Papier aussieht. (Wenn diese beiden Ansprüche deckgleich sind ist es ja auch ok)

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    Zitat von Cooltide
    @alle (Spezialisten):
    DER Meinung bin ich ganz und gar nicht
    Tja, dann do it your own way.....

    Heutzutage ist wohl durch eine gesteigerte Professionalisierung auch und gerade auf dem Selbstbausektor davon auszugehen, daß ohne entsprechendes Meßequipment und Simulationsmöglichkeiten kein, für den Privatanwender befriedigendes Ergebnis mehr zu erwarten ist, das finde ich im höchsten Maße bedauernswert
    Auch wenn du es bedauenswert findest, ist es halt nun mal die Realität.

    , denn waren es nicht auch die ambitionierten Bastler, die diesen Markt und dieses Betätigungsfeld erst für ein breiteres Publikum zugänglich (und interessant) gemacht haben?
    So habe ich vor fast 50 Jahren auch mal angefangen, aber die Welt hat sich inzwischen ein wenig weitergedreht.

    Heute wird gesagt : Ohne dieses und jenes und DSP und ESP wird das nichts, aber vergessen wir nicht unsere Wurzeln, eben den kleinen Bastler, der womöglich (immer noch in uns steckt) und mit Feuereifer bemüht ist, eine, wenn vielleicht auch nicht mehr den gehobenen Ansprüchen der Verwöhnten, ausreichende Lösung nach 'eigener Facon' zu finden.
    Schade, daß dazu anscheinend niemand mehr bereit ist ...
    Man kann auch heute noch "kleiner Bastler" sein und sich dennoch der heute oftmals für lau verfügbaren Werkzeuge bedienen, die es einem ermöglichen passable Boxen zu bauen.

    So einen Murks, den wir vor fast 50 Jahren zusammengedengelt haben, muss man sich heute wirklich nicht mehr antun.

    Gruß
    Peter Krips

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  • Cooltide
    antwortet
    @alle (Spezialisten):
    DER Meinung bin ich ganz und gar nicht, zwar habe auch ich mit vorgefertigten Weichen begonnen, aber durch aufmerksames Zuhören und Beschäftigung mit der Materie habe ich gelernt, was (für mich) gut ist und was nicht und, da ein gesteigertes Interesse vorhanden war, mich tiefer in die Materie eingegraben. Heutzutage ist wohl durch eine gesteigerte Professionalisierung auch und gerade auf dem Selbstbausektor davon auszugehen, daß ohne entsprechendes Meßequipment und Simulationsmöglichkeiten kein, für den Privatanwender befriedigendes Ergebnis mehr zu erwarten ist, das finde ich im höchsten Maße bedauernswert, denn waren es nicht auch die ambitionierten Bastler, die diesen Markt und dieses Betätigungsfeld erst für ein breiteres Publikum zugänglich (und interessant) gemacht haben?
    Heute wird gesagt : Ohne dieses und jenes und DSP und ESP wird das nichts, aber vergessen wir nicht unsere Wurzeln, eben den kleinen Bastler, der womöglich (immer noch in uns steckt) und mit Feuereifer bemüht ist, eine, wenn vielleicht auch nicht mehr den gehobenen Ansprüchen der Verwöhnten, ausreichende Lösung nach 'eigener Facon' zu finden.
    Schade, daß dazu anscheinend niemand mehr bereit ist ...

    Viele Grüße
    Frank
    Zuletzt geändert von Cooltide; 21.11.2015, 19:30.

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  • Whoofmax
    antwortet
    Es tut vielleicht weh, aber auch ich habe bereits diverse Lautsprecher nach eigener Fasson (vorgefertigte Weichen in vorhandene Lautsprecher) gebaut und die waren alles andere als gut. Es entzieht sich ebenfalls meiner Kenntnis einen sehr guten Lautsprecher zu konstruieren. Deshalb nimm bitte die Kommentare hier ernst und folge eher den bereits erprobten Projekten die hier vom ein oder anderen "Crack" auf biegen und brechen ausgeklügelt wurden.

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  • aurelian
    antwortet
    Dann macht man halt das Ganze aktiv und dreht solange am DSP, bis es passt. Fertig.
    Vorausgesetzt man hat nicht prinzipiell ungeeignete Chassis (Frequenzbereich, Abstrahlverhalten) und das falsche TT-Gehäuse.

    Man bekommt ja sowieso, selbst mit der idealen Frequenzweiche für den schalltoten Raum, nie einen Lautsprecher, der im Wohnbereich dann das macht, was er soll. Also muss letztlich genaugenommen sowieso ein DSP her....

    Und ich stelle ernstlich die Frage, ob das Basteln passiver Boxen (wenn man schon so hohe Ansprüche stellen will) noch zeitgemäß ist. Meiner Meinung nicht!

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  • walwal
    antwortet
    Auch, wenn es vergebene Mühe ist, zitiere ich mal

    Most common mails go like this:

    "I have these and these drivers; can you please make me with a crossover?"

    I cannot help you here, because to make a crossover I need to measure what your drivers do on your cabinet in terms of frequency response, phase and impedance. The frequency response will depend on the dimensions of your front panel and the placement of the drivers so it must be measured to get it right.


    The question is whether we can make a crossover at all without measurements
    - and the answer is NO. It cannot be done, and crossovers cannot be calculated.

    We cannot use manufacturers' data sheets to simulate crossovers either, although I know some dealers do so. The frequency response data are most often taken from an "infinite" baffle that does not in any way resemble your cabinet. These data do not contain proper phase data, etc.

    We also need to measure the actual acoustic distance to drivers from an assumed listening point to get proper phase integration. This simply cannot me calculated, only careful measurements can tell.

    Yes, you can set up a speaker with a crossover based on theoretical values that will ensure you won't burn your tweeter or midrange and you may sit back and think this is a great speaker - and maybe it is - but maybe you wouldn't like it if you saw its measuring performance.
    I have a friend who refuses to let me measure his speakers because he knows he won't like them if he sees how they perform. You may object that this person is perfectly happy with his speakers and so what? And this is perfectly true!

    - nothing can compete with "good enough" -

    I see a lot of people spending minor fortunes on expensive drivers and "high-end" components and never get the full potential of the drivers due to improper crossovers. The crossover is the heart of the speaker and can be made in numerous ways. Only minor changes to the crossover can turn a great speaker into mediocrity and visa versa.


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