Sagt mal nehmen wir an man wohnt in einer Doppelhaushälfte. Sollten nun die Lautsprecher vox 301 mit den rücken an die Wand zum nachbarn oder lieber gegenüber das an der Wand zum Nachbarn der Sitzplatz ist?
Des weiteren koennte es etwas bringen eine Leichtbauwand an die Wand zum Nachbarn einzubauen welche mit ca 15-20 cm Glaswolle gedämmt wird, oder ist das perlen vor die Säue werfen?
Die Wand würde dir nur was im Mittel-Hochton nützen. Das wichtigste ist die Lautsprecher vom Boden zu entkoppelt - das bringt vieel.
D.h. dicke Betonsockel gießen, Waschbetonplatten verbinden oder was nettes aus Stein/Granit besorgen. Dieses mit dicken Gummipuffern vom Boden entkoppeln und die Lautsprecher auf diese Masse mit Spikes ankoppeln. Das sollte man sowieso immer machen. Verbessert den Tiefton, da es die Vibrationen an die Masse überträgt...sauberer Bass. Zusätzlich gibts keine Belästigung der Nachbarn und Familienangehörige
Glückwunsch!
die wichtigste Voraussetzung für gutnachbarschaftliche Beziehung ist bereits erfüllt:
es ist dir nicht sch..ßegal ob du störst.
Ansonsten: Aufstellungen mit und beim Nachbarn bei einem Gläßchen austesten.
mfgm
so dicht wie beim Urknall kommen wir nicht mehr zusammen
Des weiteren koennte es etwas bringen eine Leichtbauwand an die Wand zum Nachbarn einzubauen welche mit ca 15-20 cm Glaswolle gedämmt wird, oder ist das perlen vor die Säue werfen?
Mfg
Das bringt sehr woh etwas. Eine Vorsatzschale wirkt akustisch wie ein Tiefpass 2.Ordnung (12db pro Oktave). Die Eckfrequenz ist abhängig von der Dicke des Luftpolsters und der Flächenmasse der Beplankung.
Je dicker und je schwerer desto besser. Für Schallschutzzwecke üblich sind 15cm aufwärts, gefüllt mit Steinwolle, und mindestens 2 Lagen 12,5mm Gips.
Bringt ja was, aber nicht im Bassbereich. Der Bass vom Boden, unter der dicken Konstruktion, direkt an den Boden und Wand des nachbars übertragen...das stört mehr als ein wenig Mittelton durch die Wand.
Mein Bruder hat vor paar Wochen uralte, dicke Boxen geschenkt bekommen (70/80er Jahre, 30er Bass). Er hat sie natrlich direkt auf den Boden gestellt und in Zimmerlautstärke musik gehört. Von der habe ich nichts mitbekommen - aber das ständige "bum bum bum bum"ging durch die Wände hoch und spielte hier in ner ordentlichen Lautstärke weiter. Obwohl das zwei räume weiter ist. Lauter aufgedreht wurde nur der Bass lauter...von der Musik selbst hab ich nichts mitbekommen.
Das selbe mit nachbarn, welche teils mit unserem Haus verbunden sind. Wenn die Techno hören, kommen hier nur die Bässe an. Von der lauten Musik hört man nur was, wenn die und ich Fenster auf kipp haben..
Also kommt auf die wand an, ich habe auch neben meinem Haus ein weiters stehen,
aber es sind 2 Maueren und ein kleiner Zwischenraum.
Ich habe auch mal gehört das Häuser mit einer E30 Feuerschutzwand oder was auch immer getrennt sein müssen.
Also hier ist eher der schall kritisch der durchs Fenster raus geht und beim Nachbarn wieder rein.
irgend sowas muß es wohl sein, denn bei mir(Reiheneckhäuschen) kommt von
Yello's race trotz 18" Sub und Visaton Musikerbox absolut nichts beim Nachbarn
an. Während draußen vor dem Haus noch der "Bär tanzt" - Fenster wohl nicht so
dolle.
mfgm
PS
Kellerfundamente sind pro Häusle separat gegossen (halt Wertarbeit)
so dicht wie beim Urknall kommen wir nicht mehr zusammen
Hallo Dr. Kill
Ich würde so vorgehen:
Zuerst beim Nachbarn erkunden, welche Frequenzen bei lauter Musik in deinem Hörraum bei ihm ankommen. Dabei ist es unerheblich wo die Boxen stehen.
Sollte der Mittelton bis hin zu Männerstimmen dominieren, nützt eine Vorsatzschale viel, je dicker die Beplankung und je breiter der bedämpfte Luftspalt, desto besser und für tiefere Frequenzen wirksam. (freischwingend ist wichtig, also nur am äußeren Rand befestigen)
Sollte es der Bass sein der zu hören ist, dann würde ich versuchen, die Boxen vom Boden zu entkloppeln, wie von Alpha Ray beschrieben. Desweiteren könnte man auf stabil gebaute, impulskompensierte Subwoofer setzen, damit werden die Gehäusevibrationen schon mal deutlichst verringert. Hauptlautsprecher natürlich dann vom Bass befreien.
Alle Maßnahmen zusammen sollten deutliche Verbesserungen ergeben.
Den Nachbarn fragen ist sicher in erster Linie vorteilhaft.
Würd aber außen mal nach sehen ob eine Gebäudefuge besteht (Auch beim Dach ersichtlich). Bei doppelter Mauer kommt eigentlich nichts durch.
Tip für Trennwand:
Der Bass wird durch Wände und Boden selbst weitergeleitet. Diese schwingen also mit. Im Fensterbau werden um den Schallschutz zu verstärken 2 unterschiedlich dicke Glasscheiben verbaut. Beide Scheiben schwingen nun unterschiedlich, und es können Schwingungen nur vermindert weitergeleitet werden.
Diese Eigenschaft würde ich also mit unterschiedlichen Baumaterialien an der Wand umsetzen.
Mein Bruder hat vor paar Wochen uralte, dicke Boxen geschenkt bekommen (70/80er Jahre, 30er Bass). Er hat sie natrlich direkt auf den Boden gestellt ... aber das ständige "bum bum bum bum"ging durch die Wände hoch und spielte hier in ner ordentlichen Lautstärke weiter. Obwohl das zwei räume weiter ist ... Das selbe mit nachbarn, welche teils mit unserem Haus verbunden sind.
In dem Fall dürfte aune Entkoppelung der Boxen vom Boden am wirksamsten sein - dafür haben sich halbierte Tennisbälle sehr bewährt (Viel besser als Spikes uÄ)
@ Ropf
Spikes ENTkoppeln nie! sondern sie koppeln die Lautsprecher an den Boden an.
Entkoppeln klappt am besten mit elastischen Unterlagen und darauf liegender größerer Masse(z.B. Gehwegplatte 40x60cm).
Den Lautsprecher kann man dann wieder mit Spikes auf die Platte stellen. Besser nochmal Absorber zwischen Box und Base.
Die Aussage von S. Brandt kann ich nur bestätigen!
Mein nickname hat nichts mit Galileo Galilei zutun.
Ok... danke euch erstmal. .. ich habe von Heco Metalfuesse mit Gummie kern und Fuss. Das schon gewaltig da im Raum keine Schwingungen stadt finden.
zur Wand, ok also absorbiert das nur Normale Ton Frequenzen
Zur 30munuten Feuerfesten Wand.. gabs da ein gesetz das ab bj xy alle Häuser das brauchen? Dann wüsste ich ja nach welchem Baujahr ich suchen muss.
Aufstellung ist also egal!! Die Voxen und der Sub Powern mit den Reflexrohren gegen die Wand, der effekt ist aber nicht anders als wenn sie an der anderen Raumseite stehen? Basswellen klingen aus indem sie sich im Raum tot laufen.
Der Schalldruck nimmt mit der Entfernung ab. Auch im Bass. Wird allerdings durch Raummoden "verschmiert". Teste mal, ob der Bass an der Wand zum Nachbarn relativ lauter ist als an anderen Stellen.
Wenn du deinen Hörort näher zu den Front-LS + SW verlagerst und die LS weiter weg von der "Nachbar"wand sind, wird es besser. Du hast auch weniger Einfluss durch Raummoden.
Elastische Unterlage bringt nicht viel, da Bass vor allem über Luftschall übertragen wird. Bei mir (LS stehen elastisch auf dickem Teppichboden mit der gesamten Unterseite) kann ich den Estrich so zum Schwingen anregen, dass Wasser in einem Glas sichtbare Wellen erzeugt (Dino-Effekt) und der Hörsessel fühlbar wackelt. Es schadet aber nichts, wenn man Gummifüße unter den LS macht. Auch impulskompensierter Sub wackelt weniger - aber ob man das hört?
Optimal ist (schalltechnisch): Getrennte Wänd zum Nachbarn mit Steinwolle-Zwischenraum ohne Schallbrücken und getrennte Fundamente. Wenn das vorhanden ist-prima (wie bei mir), wenn nicht-Pech gehabt. Dann hift (richtig) nur noch eine komplett getrennte Innenverschalung des gesamten Raumes - kaum machbar und sehr teuer.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Ob die ls nur aufn Teppich oder auf den Füssen stehen ist ein Unterschied.
Ohne bilder wackeln, vitrine kloetert pendelleuchte schwingt, sofa tisch und Boden vibriren. Mit den Heco füssen ist das alles sogut wie weg. Einiges wie tuer klappern bleibt.. hihi..
ich ziehe bald um ubd suche bin da also noch frei mit der Entscheidung. Kann man irgendwie feststellen ob ein Fundamend und die Wand getrennt ist?
"..Ohne bilder wackeln, vitrine kloetert pendelleuchte schwingt, sofa tisch und Boden vibriren. Mit den Heco füssen ist das alles sogut wie weg. Einiges wie tuer klappern bleibt.. hihi.."
Glaub ich nicht, aber egal.
Die Infos zu Bauart stehen in den Baubeschreibungen des Architekten, zB. im Festigkeitsnachweis:
"...Zwischen der doppelschaligen Haustrennwand ist eine Mineralfaserplatte ....anzuordnen..."
Das dürfte die wichtigste Maßnahme sein, sonst hört man die Nachbarn. Fundament ist auch irgendwo beschrieben, find ich aber nicht. Als Käufer bekommst du Unterlagen sowieso, als Mieter musst du fragen.
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