Breitbandbox mit BG 20 - Hörbericht und Messungen

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  • andik
    Ein Gast antwortete
    Das ändert alles nix dran das es ihm gefällt. Kann man des net einfach so stehen lassen?

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von boeserody
    Ging nicht um " Klingen " sondern um sehen :
    Wir haben im Hotel TV´s aufgestellt. Normalerweise passt man dann das Bild an. Danach war das Bild Top. Alles passte. Dem Projektleiter hatte das Bild zu wenig Kontrast. Nur Ihm. Also Bild verstellt, bei 40 Tv´s.
    Es half keine zureden, kein argumentieren.
    Für ihn war es perfekt, für den Rest

    Man kann es nicht ändern.
    Tja, was soll man da sagen? Wenn jemand die Faktenlage ignoriert, dann hilft alles Zureden nichts. Aendert aber nichts daran, dass der Mann falsch liegt. Ich gehe davon aus, dass richtig kalibriert wurde (messen).

    Zitat von boeserody
    Wenn jemand körperliche gebrechen hat ( schlecht sehen oder hören ) wird er sich das Bild oder den Klang ( Geräusche ) evtl. so verbiegen bis es ihm passt. Messtechnisch ist es wohl eine Katastrophe. Aber für ihn klingt das gut und sieht super aus.

    Keiner von uns kann sagen, wie es für einen anderen klingt oder aussieht.
    Fuer schlechtes Hoeren gibt's Hoergeraete und fuer schlechtes Sehen gibt's Brillen. Angeborene Unterschiede haben jedoch keinerlei Auswirkung auf die Kalibrierung eines Bildes. Das Kalibrierungs-Ziel ist immer gleich - man kennt es ja nicht anders.

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  • walwal
    antwortet
    Du schriebst:

    Wenn man jemanden einen Lautsprecher in seine Wohnung stellt, diese an ausmisst, heißt das doch nicht, das dies der Person auch gefällt.

    Um da auf das "Sehen" zu kommen, muss man ganz schön querdenken.

    Aber du schreibst ja selbst, es war nur einer, dem es gefiel, die anderen mochten es nicht. Genau so ist mit dem Klang, der optimale LS gilt immer nur statistisch, Ausreißer gibt es immer.
    Damit kann die Mehrheit leben, solange solche Krücken nicht als "gut klingend" betitelt werden.

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  • boeserody
    antwortet
    Beispiel

    Ging nicht um " Klingen " sondern um sehen :
    Wir haben im Hotel TV´s aufgestellt. Normalerweise passt man dann das Bild an. Danach war das Bild Top. Alles passte. Dem Projektleiter hatte das Bild zu wenig Kontrast. Nur Ihm. Also Bild verstellt, bei 40 Tv´s.
    Es half keine zureden, kein argumentieren.
    Für ihn war es perfekt, für den Rest

    Man kann es nicht ändern.

    Wenn jemand körperliche gebrechen hat ( schlecht sehen oder hören ) wird er sich das Bild oder den Klang ( Geräusche ) evtl. so verbiegen bis es ihm passt. Messtechnisch ist es wohl eine Katastrophe. Aber für ihn klingt das gut und sieht super aus.

    Keiner von uns kann sagen, wie es für einen anderen klingt oder aussieht.

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von boeserody
    Wenn man jemanden einen Lautsprecher in seine Wohnung stellt, diese an ausmisst, heißt das doch nicht, das dies der Person auch gefällt.
    Hat ja niemand so behauptet.
    Aber wenn man misst, kann man viele Fehler beseitigen. Egal, ob es am Raum, den LS oder dem Verstärker liegt. Danach klingt es immer besser. Es sei denn, die Person hat sich an den/die Fehler gewöhnt und hält das für die richtige Wiedergabe.

    Bei mir störte mich früher einiges am Klang (bei verschiedenen recht linearen und "hochwertigen" LS (auch teure Fertig-LS)). Bässe zu aufgedickt und Männerstimmen waren zu dick, dröhnten). Die Messung zeigte die Fehler (Raum) eindeutig. Danach konnte ich sie beseitigen und war zufrieden.
    Zuletzt geändert von walwal; 06.11.2014, 15:39.

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    schön, daß Friedemann der Box nun den klanglichen "Ritterschlag" erteilt hat, nur ändert das Null Komma Nichts an der Kritik, die zu bestimmten technischen Aussagen von Jagisagi geäussert wurde.
    Nochmals, da es anscheinend Einige immer noch verstanden haben: Es wurde mit der Kritik keine Aussagen zu klanglichen Eigenschaften verbunden.

    1. die behaupteten 6 dB Pegelzuwachs durch Compundandordnung im Bass sind nicht mal Ansatzweise zu erkennen, hat u.A. Chaomaniac mit seinen Simus ja belegt. - Kritik war also berechtigt.

    2. Selbst in der Raummessung ist, wie von einer offenen Konstruktion mit eine Dipol-Pfadlänge von ca. 1 m zu erwarten, eine Überhöhung zwischen 1-200 Hz und dahinter eine Senke zu erkennen, unterhalb 100 Hz macht der Schalldruck erwartungsgemäss den Abflug. - Kritik war also berechtigt.

    3. Selbst ein Treiber hätte in der bedämpften Kurzlinie annährend den gleichen Frequenzgang erbracht, bei mehr Wirkungsgrad !!. - Kritik war also berechtigt.

    Ansonsten sind die gemachten Messungen mit weit offenem Fenster und vollem Raumeinfluss nur bedingt für die Lautsprecherbeurteilung tauglich.
    Der tatsächliche Achsenfrequenzgang ist so nicht ersichtlich, das ginge nur, wenn man die jeweiligen pir-Dateien hätte und die neu fenstern würde. Dazu bräuchte man aber noch die Korrekturdatei des verwendeten Mikros.

    Eine spitzige Anmerkung zum Hörtest möchte ich doch noch loswerden:
    Mir ist es noch nie gelungen, einen Lautsprecher mit mir fremder Musik zu beurteilen.
    Dazu benötige ich einige eigene, mir gut bekannte CDs, die ich schon auf vielen sehr guten Anlagen gehört habe und daher einen recht guten Eindruck habe, wie der jeweilige Tonträger korrekt reproduziert klingen muss.

    Gruß
    Peter Krips
    Zuletzt geändert von Peter K; 06.11.2014, 19:16.

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  • boeserody
    antwortet
    gemessen und wahrgenommen

    Wenn man jemanden einen Lautsprecher in seine Wohnung stellt, diese an ausmisst, heißt das doch nicht, das dies der Person auch gefällt.

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  • walwal
    antwortet
    Andi, das kann sein. Dann wäre er halt die Minderheitsfraktion.
    ( Hatte meinen Beitrag gelöscht, um etwas Spannung zu verringern, alleine die Erwähnung der C führt bei manchen zu Hitzewallungen.)

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  • andik
    Ein Gast antwortete
    Wobei die CWG auch messtechnisch gut ist.
    Spielt in dem Fall keine Rolle, vielleicht würde jagisagi deine Concorde nicht gefallen?

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  • andik
    Ein Gast antwortete
    Nachdem JEDER Lautsprecher ein Kompromiss ist und, wie schon geschrieben, die Aufnahmebedingungen und noch der persönliche Geschmack dazu kommt kann man dem eigentlich nur noch Gratulieren der für sich seinen bestmöglichen Lautsprecher gefunden hat. Bisher kenn ich nur 2 Jürgens die das FÜR SICH geschafft haben, Jürgen walwal mit seiner Concorde WG, Jürgen jagisagi mit seiner BG20-Box.

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  • ropf
    antwortet
    Mit der .wav Datei ist irgendwas schiefgegangen. Ich wette, daß das Brummen bei 60Hz ein typisches Netzbrummen ist, das normalerweise bei 50Hz liegen sollte. Der Effekt könnte entstehen, wenn ein 41kHz gesampeltes Signal mit 48kHz interpretiert wird ...

    Sei die Box wie sie will - großen Dank an Friedmann für die Brücke zwischen Kopf- und Bauch-Fraktion
    /ropf

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von boeserody
    Wenn der Lautsprecher genau das wiedergeben soll, wie er es als Signal bekommt, bin ich bei dir. Rein = raus . Aber das heißt doch noch nicht, das einem das gefällt, oder ?

    Wenn der eine Szene im Film total dunkel ist und auch so dargestellt werden soll, ist das völlig richtig. Aber muss es mir deswegen gefallen ?

    Darf ich nicht heller regeln ?

    Ich muss doch nicht zufrieden sein, was vorgegeben wird ?
    Klar darfst Du, nur wie soll das in der Praxis sinnvoll funktionieren? Jede einzelne Bild-Szene analysieren (wie?) und dann nach Deinem Geschmack veraendern? Wie soll das mit Lautsprechern sinnvoll funktionieren? Fuer jede Aufnahme, jeden Track ein eigener Lautsprecher und Raum?

    "Hoerst Du schon oder regelst Du noch?"

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  • walwal
    antwortet
    Welche Wiedergabeeigenschaften LS haben müssen, damit sie subjektiv gut bewertet werden, ist hinreichend und treffsicher untersucht.



    Der hier diskutierte LS gehört eher nicht zur "guten" Gruppe. Trotzdem kann er einigen Hörern gefallen, besonders, wenn die "passende" Musik gespielt wird. Der Mehrheit wird er eher nicht zusagen.

    Was aber egal ist, wenn die Aussage lautet." A+B hat er gefallen". Nicht:" der ist gut".
    Angehängte Dateien

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  • boeserody
    antwortet
    Gefallen

    Wenn der Lautsprecher genau das wiedergeben soll, wie er es als Signal bekommt, bin ich bei dir. Rein = raus . Aber das heißt doch noch nicht, das einem das gefällt, oder ?

    Wenn der eine Szene im Film total dunkel ist und auch so dargestellt werden soll, ist das völlig richtig. Aber muss es mir deswegen gefallen ?

    Darf ich nicht heller regeln ?

    Ich muss doch nicht zufrieden sein, was vorgegeben wird ?

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von boeserody
    Klang ist für mich rein subjektiv. Wenn einem der Klang gefällt ist das doch legitim. " Gefallen " tut es dem einen und dem anderen nicht. Ist es deswegen schlechter oder besser ?

    Es muss dann auch nicht irgendwelchen Normen oder Vorschriften entsprechen. Ein " gefallener " Klang muss ja nicht unbedingt einen Linearen Frequenzgang haben oder ein " gefallenes " Bild muss nicht zwangsläufig kalibriert sein.

    Dazu muss man auch nicht alles und jedes kaputtreden und zu Tode diskutieren. Aber es gibt halt Menschen die tun das, aber diese Menschen haben definitiv ein größeres Problem wie schlechter Klang oder schlechtes Bild.
    Klang ist das was Musiker und Mixer produzieren. Ob das gefaellt oder nicht hat doch nix mit den Wiedergabegeraetschaften zu tun - und Lautsprecher sind fuer Wiedergabe zustaendig.
    Nochmal Beispiel Bild: Was man auf einem Bildschirm sieht ist bestenfalls das was der Regisseur Kameramann, etc. pp. kreiert haben und nicht das, was freiwillige oder auch unfreiwillige Bild-"Verbesserer" hinzugedichtet haben.

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