Breitbandbox mit BG 20 - Hörbericht und Messungen
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Ein Gast antworteteKeine Fangfrage, wer fragt sich das nicht. Viele Studios, viele verschiedene Studios mit verschiedener Technik und verschiedenen Lautsprechern machen die Sache net leichter. Dann noch die vielen Tontechniker mit verschiedenen Hörschwellen verschiedener Frequenz. Zum "korrekten" Abhören einer jeweiligen Aufnahme müsste man sich zwangsläufig direkt auf den Regiestuhl des jeweiligen Tontechnikers setzen an dem die Aufnahme stattfand. Das War erst die Spitze vom Eisberg, der ganze riesige Rest liegt unter Wasser und jeder einzelne der "auf den guten Ton" steht muss seperat auf Tauchgang gehen um seine eigene Wahrheit zu suchen. Das War die Kompaktversion, zwischen den Zeilen gelesen ergeben sich in Punkto Tonreproduktion genauso unendliche Weiten wie die, die uns das Universum bietet. -
Klingt nach Fangfrage, ist trotzdem eine gute Frage
Kann ich Dir nicht beantworten, weil man zuerst einmal klaeren muesste, wie denn die ideale Tonreproduktion aussehen soll. Momentan gibt es da konkurrierende Methoden und Zielvorstellungen.
Innerhalb dieses Rahmens ist es wohl am sinnvollsten, wenn sich der Lautsprecher an Studiostandards orientiert, denn an solchen Orten entsteht zweifelsohne das "Original".Einen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antwortete@markus7
Welche Vorstellung hast du vom Idealen Lautsprecher? Wie müssteht der deiner Meinung nach aufgebaut sein?Einen Kommentar schreiben:
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Nahfeldmessung an der Membran und dem Port haetten Aufschluss gegeben.Die pir-Dateien habe ich unten angehängt. Die wav-Dateien kommen im nächsten Beitrag. Bitte denkt daran, dass die Messanordnung wenig geeignet ist, um die Box allein zu beurteilen. Wenn die Box auf dem Boden steht, die Rück- und Seitenwände nicht weit entfernt sind, dann misst man sehr viele Reflexionen mit.
Sekunden? Das ist dann aber ein extrem schlechter Hoerraum. Kirche faellt mir dazu ein. Die Abklingzeit beim Jagisagi ist fuer einen normalen Raum recht gut (so um die 0,4s).
Hast Du herausgefunden, weshalb der importierte IR einen anderen Amplitudenverlauf ergibt? In REW kann ich Deine Kurve exakt replizieren. Problem mit ARTA?
Klar hoert man Veraenderungen mit bekannten Aufnahmen recht gut, aber selbst dann muss man sich fragen woher man eigentlich so genau wissen will, wie die Aufnahme zu klingen hat. Was ist das Original?Zur "spitzigen Anmerkung zum Hörtest": Da hat Peter völlig recht. Man kann mit unbekannten Aufnahmen nur sehr wenig über die Eigenschaften der Box sagen. Deswegen hatte ich - wie ich ja erwähnt habe - zumindest eine Referenz-CD dabei, die zwar bei einer guten tonalen Balance auch die relative Bassschwäche der Box aufgedeckt hat.Einen Kommentar schreiben:
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Bei der Solo 100 auch, und zwar um einen einzelnen und noch deutlich hubschwächeren. Dennoch brauchts da gerade mal rund 5 Watt, um 40Hz mit 90dB wiederzugeben (ohne Roomgain wohlgemerkt!), und das macht sie auch ganz fabelhaft
Nix für ungut Jürgen, ich bin wie gemeinhin bekannt selbst großer Fan von Breitbändern. Ich glaube auch sofort, dass Deine Box richtig schön klingt und Spaß macht.
Was mir nur an der ganzen Sache auch fehlt, ist eine profonde Begründung und Erklärung des gewählten Konzepts. Auch ich bin (wie viele Andere hier) nach wie vor der Meinung, dass man mehr Wirkungsgrad und mehr Tiefgang mit nur einem Chassis herausholen kann, oder auch mit einem 2. als Unterstützung im Tiefton. Dass eine Compound Anordnung den Wirkungsgrad (bei gleichbleibender Leistung wohlgemerkt! Gleiche Spannung gilt nicht
) sogar absenkt, nicht aber erhöht, sollte gemeinhin bekannt sein und wurde Dir hier jetzt auch schon mehrfach erklärt.
Also nochmal, schön wenns gut klingt, noch schöner wenn Du damit glücklich und zufrieden bist, ich bin nach wie vor überzeugt, dass eine Solo 50/100, oder auch Timmi´s Daedalus oder meine Aura TL mehr aus dem großen Breitbänder rausholen.
Aber wo kämen wir hin, wenn alle immer nur das Gleiche bauen würden?
In diesem Sinne, viel Freude weiterhin mit Deinen Kreationen!
Grüßle, MartinEinen Kommentar schreiben:
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Die pir-Dateien habe ich unten angehängt. Die wav-Dateien kommen im nächsten Beitrag. Bitte denkt daran, dass die Messanordnung wenig geeignet ist, um die Box allein zu beurteilen. Wenn die Box auf dem Boden steht, die Rück- und Seitenwände nicht weit entfernt sind, dann misst man sehr viele Reflexionen mit. Mir ging es vor allem darum, wie die Box sich in dem speziellen (nicht untypischen) Wohnzimmer verhält. Ausschwingzeiten im Sekundenbereich sind da üblich. Außerdem zeigen in 3 m Abstand Reflexionen vom Fußboden im Grundtonbereich starke Wirkung. Das kann man nicht vermeiden, es sei denn, man hört im Messraum (Vollraum) oder stellt die Box auf eine 10-m-hohe Leiter und sitzt selbst so hoch.Der tatsächliche Achsenfrequenzgang ist so nicht ersichtlich, das ginge nur, wenn man die jeweiligen pir-Dateien hätte und die neu fenstern würde. Dazu bräuchte man aber noch die Korrekturdatei des verwendeten Mikros.
Eine spitzige Anmerkung zum Hörtest möchte ich doch noch loswerden:
Mir ist es noch nie gelungen, einen Lautsprecher mit mir fremder Musik zu beurteilen.
Dazu benötige ich einige eigene, mir gut bekannte CDs, die ich schon auf vielen sehr guten Anlagen gehört habe und daher einen recht guten Eindruck habe, wie der jeweilige Tonträger korrekt reproduziert klingen muss.
Übrigens braucht mein Mikro keine Korrektur. Obwohl es schon 30 Jahre alt ist (ich habe es seinerzeit bei meiner Tätigkeit bei Beyerdynamic selbst gebaut) funktioniert es noch tadellos, was ich kürzlich noch einmal im Visaton-Messraum überprüft habe.
Zur "spitzigen Anmerkung zum Hörtest": Da hat Peter völlig recht. Man kann mit unbekannten Aufnahmen nur sehr wenig über die Eigenschaften der Box sagen. Deswegen hatte ich - wie ich ja erwähnt habe - zumindest eine Referenz-CD dabei, die zwar bei einer guten tonalen Balance auch die relative Bassschwäche der Box aufgedeckt hat.Einen Kommentar schreiben:
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Wie sagt man im Englischen noch so treffen: "You can lead a horse to water, but you can't make it drink"Einen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antworteteJagisagi, ab und zu solltest auch du überlegen WAS du hier schreibst.
(Du reitest dich Grad wieder selber rein...
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Wollte mich eigentlich nicht mehr einmischen, aber um die Diskussion zwischen euch mal wieder auf ein Niveau zu heben, bei dem es nicht darum geht, ob das Barthaar rot oder fussig ist, hier zwei Anmerkungen:
1. Hört ihr nur noch Bass (weil euch der Bass soooo wichtig ist)? Erinnert ihr euch, dass F.H. auch Aussagen zum restlichen Klangbild gemacht hat?
Und wenn ich Bass brauche, dann drücke ich einen Knopf und der SUB greift ein, warum soll ich mir über den Bass soooo einen Kopf machen (was nicht bedeutet, dass ich nicht weiter tüfteln werde).
2. Habt ihr mal überlegt, was es für einen Lautsprecher braucht, wenn man einen Bass mit 40 Hz auf dem Niveau von >90 dB reproduzieren will? Hier handelt es sich um Breitbänder (bei denen sicher noch etwas mehr raus zu holen ist, klar). Ich habe andere wirkungsgradstarke Lautsprecher, die auf einem >90 dB-Level arbeiten. Der Bass (richtiger Bass) hat 30cm und arbeitet auf Bassreflex, ist aber nur mit 40 Hz unterer Grenzfrequenz angegeben. Der Hochtöner ist übrigens Druckkammer, sehr sauber bis 40 kHz, aber dennoch ziehe ich meine BGs vor. Seltsam?
Aber ich will nicht weiter stören, macht`s gut!
JürgenEinen Kommentar schreiben:
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Diesen Satz lese ich jetzt zum vierten mal und ich schwöre, ich bin stocknüchtern. Ich werfe das Handtuch, ich habe nichts verstanden, tut mir leid.Einen Kommentar schreiben:
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