Chess Power Monitor

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  • gargamel
    antwortet
    Hallo,

    er geht in 25l von Resonanzgüte knapp oberhalb 0,7 aus.
    Den Rest mancht der Kondensator und der Saugkreis.
    die Chassis sind für den normalen Selbstbauer schon so dicht wie möglich angeordnet.
    Noch dichter geht nur mit mechanischer Bearbeitung vom Waveguide und Korb des Tieftöners.
    Er will sicher Bausätze die für jedermann nachbaubar sind.
    Er beschreibt ja das man je nach Möglichkeiten das Rundstrahlverhalten noch weiter verbessern kann.

    Gruß
    Guido

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  • Gunar
    antwortet
    Ich würde auch gern noch mal auf das Thema zurückkommen.

    Die Chess: Man sieht eine Kiste mit 10" TMT und 1" Kalotte im WG.
    Es wurden keine erkennbaren Anstrengungen unternommen, mit Fasen, Rundungen oder spezieller Schallwand-/Gehäuseform die Abstrahlung (weiter) zu optimieren / Kantendispersion zu minimieren.
    Oder auch die Chassis dichtestmöglich zusammen zu bekommen.

    Dass dies beim gewählten (grenzwertigen, aber sehr interessanten) Konzept durchaus sinnvoll ist, hat krabat mit seiner X15 unlängst untersucht und hier dargelegt. Deshalb ja wohl auch die Kritik.

    Dagegen halten muss man m. M. n. den Aspekt der Preisklasse. Hier fügt sich die Chess in ein unteres Segment ein und passend dazu gibt es eben "nur" eine Kiste mit 8 Ecken, die jeder ohne schlechtes Gewissen aus 6 baumarktkonformen Brettern zusammennageln kann.
    (Im Kontrast dazu auf der Titelseite ein fragwürdiger HiEnd-Subwoofer, anscheinend aus einem Stück gefräst, innen mehr Matrix als Luft. Sieht schon geil aus, Nachbauquote aber geschätzte 0%.)

    Dass dann keine Winkelmessungen beiliegen, ist nachvollziehbar, das Optimierungspotential wurde unter den genannten Randbedingungen für den Aufbau (Kiste) sicher ausgeschöpft. Immerhin ist die für den Nachbauer kostenneutrale asymmetrische Anordnung mit drin.
    Ich halte den Bauvorschlag für eine prima Sache.

    Mit all dem Wissen hier im Forum und den sogar bereits gemachten Erfahrungen, könnte man nun schauen, inwieweit man das Konzept oder auch den LS an sich (die Chassis) noch an die Grenzen des Machbaren bekommt. (Ohne dass man Herrn Timmermann als Trottel hinstellt, der Mann weiss sicher, was er tut.)
    Genelec und krabat haben ja schon was vorgelegt, schön wäre tatsächlich ein AB-Vergleich; was genau (Vergleichsmessungen) erreicht man mit breiten Fasen und/oder Asymmetrie?

    Wo trennt man am besten für die schönste Abstrahlung und wie hoch muss man dann doch gehen, um einen gewissen Maxpegel (HT) zu bekommen?
    Denn klar, wie fabi anmerkte, gibt es wahrscheinlich schon konzeptionell eine Senke beim Maxpegel oberhalb der Trennfrequenz. Wenngleich die Senke per se ein Mangel des Gesamtkonzeptes ist, ist sie für den Anwendungsfall (Nahfeld-Monitor?) womöglich gar nicht entscheidend. Dass ein 10"er bei 1,5 kHz pegelmäßig so richtig loslegt, kann man einer kleinen Kalotte ja nun nicht anlasten, solange sie denn den geforderten Pegel noch schafft.

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  • markus7
    antwortet
    Lautsprecher zum Anschauen? Klar, kann man machen. Muss man nur Groesse zeigen koennen, wenn einem vorgefuehrt wird wie wenig das mit hochwertiger Wiedergabe zu tun haben kann.

    P.S. Persoenliche Befindlichkeiten bitte per PN.

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  • jhohm
    antwortet
    Da ich ja hier eh der Böse bin, nicht wahr markus ,

    kannst du Dir evtl vorstellen, das es leute gibt, die BEWUSST Kompromisse eingehen? Die MIT ABSICHT auf die 100%ige Wieder gabequalität verzichten? - Ich denke nicht, weil Du ansonsten nicht jedes Zweite Konzept zerreden würdest.....

    Da es die 100%ige Wiedergabe eh nicht gibt, kann man auch getrost die prioritäten nach EIGENER gusto abstecken.

    Wenn FÜR DICH nun mal die allumfassend perfekte Wiedergabe im Vordergrund steht; schön, das freut mich für Dich, aber laß doch den Anderen auch ihre Meinung und Vorlieben, so viel Größe solltest Du doch wohl besitzen!

    Wer mit weniger zufrieden ist, der ist doch eigentlich zu beneiden.
    Dazu kommt, das es Menschen gibt, für die ein guter Lautsprecher - egal ob perfekt oder nicht! - auch über die Optik definiert wird.ehrlich, das kannst Du glauben! Denen gefallen Deine Vorschläge vielleicht überhaupt nicht, und bevor sie sich ein "optisches Monster" ins Wohnzimmer stellen, lassen sie es lieber...

    Ich hoffe, Du denkst da mal drüber nach; und zeigst demnächst mal mehr Toleranz und weniger Predigerei.

    Danke und Gruß
    Jörn

    P.S. Deine Schwachmaten-Box gibt es schon; sie heisst Stella und hat sogar noch einen Seitenbass, aber einen W170S8.
    Fabi hat eine Box mit dem FR35 und dem W130S konstruiert, zählt die auch unter Schwachmatt? - Aber scheinbar gefallen solche Konstrukte einigen Leuten; sind das jetzt Schwachmaten?

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  • IFF
    antwortet
    Einzeln herausgefilterte Subfrequenzen sind auch keine Wiedergabe möglichst nahe am Ideal, wo bleibt da die propagierte Klangtreue? Es geht ja nicht darum, aufgrund der Raumgeometrie bedingte Überhöhungen zu glätten, sondern den Körperschall zum Nachbarn zu verringern. Und ist das Verfahren überhaupt sinnvoll anwendbar? Ist Gebäudekörperschall mit Filtern hoher Güte verringerbar oder sind Gebäudebauteile nicht eher breitbandig durchlässig. Und was bleibt dann vom Subbereich übrig, ein SPL-Filtergebirge?
    Und wie wird es gemessen? Den Akustiker mit Normhammerwerk bemühen, damit er die Eigenheiten des Gebäudes mal "abklopft"? Oder "kann" das Gerät das selbst, wenn ja, wie? Wählen Sie im Altbau das Preset "Berner Oberland"

    Meine Lösung lautet nicht "generell keine tiefen Töne". Aber es kann in bestimmten Situationen der beste Kompromiss sein

    Gruß IFF

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  • markus7
    antwortet
    Mit Allgemeinplaetzen ist aber auch keinem geholfen. Ausserdem, Du hast doch (scheinbar) das WNAF-Problem. Deine bisherige Loesung lautet "keine tiefe Frequenzen". Die LFC-Loesung bietet wenigstens "etwas tiefe Frequenzen".

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  • IFF
    antwortet
    Eine super Idee - einen Sub für die unterste Oktav bauen, die dann mit weiterem anzuschaffendem Gerät wieder rausgefiltert wird. Mit dem Computer können wir Probleme lösen, die wir nicht hatten, als es noch keine Computer gab

    Gruß IFF

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von lanime
    Bei 90dB/40Hz Maxpegel besteht eigentlich nicht allzuviel Gefahr
    sich bei den Nachbarn unbeliebt zu machen, oder?

    Grüße Bernd
    Richtig. Aber trotzdem ein interessantes Thema. Wie verhaelt sich das eigentlich mit dem transmittierten Schall im Bassbereich? Der Herr Holman hat da ja extra ein kaufbares Produkt daraus gestrickt: Audyssey Low Frequency Containment
    Das deutet darauf hin, tiefe Frequenzen waeren nicht per se NAF-relevant, sondern nur ganz bestimmte Frequenzen. Wenn man diese nun herausfiltert hat man tiefen Bass und hohen NAF. Kann der IFF endlich auch 'mal in den Genuss von Subwoofern kommen (man verzeihe mir diese kleine Neckerei).

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von IFF
    Probleme mit dem Lesen? Wenn der Unterschied zwischen "generell unerwünscht" und "Situationen, in denen ... unerwünscht" schon nicht begriffen wird, wird´s schwer.

    Aber jeder, wi er kann

    Gruß IFF
    Na jetzt 'mal nicht ungemuetlich werden. Ich begreif' den Unterschied sehr wohl, aber der Kontext war halt eben ein anderer.
    Fuer die Akten: "W/NAF ist oftmals und durchaus ein massgeblicher Faktor"

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  • IFF
    antwortet
    Zitat von markus7
    Jaja, der WAF (oder hier NAF) ist natuerlich ein allgemeingueltiger Sachzwang, der fuer Jedermann innerhalb einer objektiven Prioliste auf Platz 1 gehoert, nicht wahr
    Probleme mit dem Lesen? Wenn der Unterschied zwischen "generell unerwünscht" und "Situationen, in denen ... unerwünscht" schon nicht begriffen wird, wird´s schwer.

    Aber jeder, wie er kann

    Gruß IFF

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  • lanime
    antwortet
    Bei 90dB/40Hz Maxpegel besteht eigentlich nicht allzuviel Gefahr
    sich bei den Nachbarn unbeliebt zu machen, oder?

    Grüße Bernd

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von IFF
    Bitte genau lesen, was ich geschrieben habe:
    "Mir fallen viele Situationen ein, bei denen die Wiedergabe bis 20Hz unerwünscht ist,..."
    Ich habe nicht geschrieben, dass die Wiedergabe bis 20Hz generell unerwünscht ist.

    Kleine Hilfestellung für eine mögliche Antwort:
    - Wo wohnt ihr? Neu/Alt? EFH/MFH?
    - Musik im Wohnzimmer oder wohnen im Musikzimmer?

    Gruß IFF
    Jaja, der WAF (oder hier NAF) ist natuerlich ein allgemeingueltiger Sachzwang, der fuer Jedermann innerhalb einer objektiven Prioliste auf Platz 1 gehoert, nicht wahr

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  • IFF
    antwortet
    Bitte genau lesen, was ich geschrieben habe:
    "Mir fallen viele Situationen ein, bei denen die Wiedergabe bis 20Hz unerwünscht ist,..."
    Ich habe nicht geschrieben, dass die Wiedergabe bis 20Hz generell unerwünscht ist.

    Kleine Hilfestellung für eine mögliche Antwort:
    - Wo wohnt ihr? Neu/Alt? EFH/MFH?
    - Musik im Wohnzimmer oder wohnen im Musikzimmer?

    Gruß IFF

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  • zxlimited
    antwortet
    Das würd mich jetzt aber auch mal interessieren!

    Einer der ersten Punkte auf der ominösen Liste sollte doch sein: Gleichlaute Wiedergabe aller hörbaren Frequenzen mit möglichst geringen Verzerrungen (am Hörplatz selbstverfreilich, und halbwegs homogenes und stetiges Bündelungsverhalten vorausgesetzt)

    Warum man da die unterste(n) Oktave(n) ausklammern soll, obwohl diese nachweislich von hoher Bedeutung für die korrekte Wahrnehmung der Räumlichkeit sind, und der Rest der Psychoakustik auch besser funktioniert, wenn sich das Hirn nicht auch noch mit Residuenhören rumschlagen muss, ist mir schleierhaft.

    Ein Lautsprecher, der nicht bis unter 20 Hz voll am Ball bleibt, ist immer ein Kompromiss. Selbstverständlich, das Leben ist voller Kompromisse, aber wenn man sie irgendwo doch mal vermeiden kann, umso besser

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  • markus7
    antwortet
    Ja was denn, was denn?

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