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NoBox 170

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  • tilln
    antwortet
    Ist das nicht etwas zu vereinfacht dargestellt? Die Auswirkung modaler Effekte haengt vom Raum und der Position von Sender und Empfaenger ab.
    Bei einem Dipol-Woofer sollte auch nicht verschwiegen werden, dass er den Raum unterhalb der tiefsten Mode nicht mehr mit nutzbarem Schall versorgen kann. Je kleiner der Raum, umso hoeher liegt diese Frequenz.
    Hallo,
    ich habe in meinem Raum einen Ripol Subwoofer, der unterhalb von 50 Hz arbeitet. Die längste Seite meines Raumes ist etwa 4,5 m. Der Ripol ist bis zu tiefsten Frequenzen im Rahmen der Hörschwelle gut wahrnehmbar. Auch messtechnisch arbeitet er bis 20 Hz runter gut mit. Die tiefste Mode über die Raumlänge auszurechnen reicht also auch nicht immer um die untere Grenzfrequenz eines Dipols im Raum zu bestimmen. Für die Stehwellen sind natürlich die Steinwände entscheidend. Allerdings hat ein "normaler" Raum ja auch Fenster, Türen und evtl. Rigipswände, durch die der Schall zumindest bei tiefen Frequenzen recht ungehindert hindurchkommt. Je mehr Fenster und Co. ein Raum hat, desto mehr ist er akustisch offen und desto weniger sind Raummaße für untere Grenzfrequenzen entscheidend.
    Viele Grüße,

    Till

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von zxlimited Beitrag anzeigen
    Ein paar grundlegende Tipps aus langjähriger Erfahrung kurz und prägnant zusammengefasst helfen meist weiter als bloßes Theoretisieren oder auf nicht vorhandenes Messequipment pochen.
    Meine Erfahrung dahingehend ist leider eine andere, deshalb der Hinweis auf die zugrunde liegenden physikalischen Prinzipien und den Loesungsweg. Mit "Theoretisieren" hat das absolut nichts zu tun.

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  • zxlimited
    antwortet
    Sicher ist das vereinfacht dargestellt, so etwas macht man gerne, damit es anschaulich und greifbar wird, und der Antwortsuchende auch etwas mit der Antwort anfangen kann.

    Diese Aussagen gelten speziell für die NoBox 170, und selbstverständlich nicht für andere Boxen unterschiedlicher Machart. Mit dieser Box, aber sehr ähnlich auch mit anderen Dipolen, konnte ich diese Faustregeln schon oft verifizieren.

    Ein paar grundlegende Tipps aus langjähriger Erfahrung kurz und prägnant zusammengefasst helfen meist weiter als bloßes Theoretisieren oder auf nicht vorhandenes Messequipment pochen.

    Thomas, korrigiere mich wenn ich falsch liege, dann versuche ich, Dir auf andere Art zu antworten.

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von zxlimited Beitrag anzeigen
    Mit gewissen Abstrichen geht da natürlich immer noch was, aber bei 50cm wirds wirklich eng. So bis 1m ungefähr wandert "nur" die untere Grenzfrequenz nach oben. Aus den 22Hz werden dann halt 30-40 Hz, aber es klingt immer noch voll und ausgewogen, man kann es noch gut anhören, zur Not auch ohne Subwoofer. Geht man jetzt deutlich unter 1m, bricht das Klangbild irgendwann merklich zusammen und es klingt richtig mickrig und dünn. Diese Grenze liegt bei der NoBox in etwa bei 50cm. Etwas mehr solltest Du ihr schon gönnen, sonst macht es keinen Sinn mehr, dann bist Du mit einer Bijou besser bedient.
    Ist das nicht etwas zu vereinfacht dargestellt? Die Auswirkung modaler Effekte haengt vom Raum und der Position von Sender und Empfaenger ab.
    Bei einem Dipol-Woofer sollte auch nicht verschwiegen werden, dass er den Raum unterhalb der tiefsten Mode nicht mehr mit nutzbarem Schall versorgen kann. Je kleiner der Raum, umso hoeher liegt diese Frequenz.

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  • zxlimited
    antwortet
    Hallo Thomas,

    richtig, in einem "normalen" Wohnzimmer stehen die Lautsprecher vor einer Wand. Das ist einer der Gründe, warum in einem "normalen" Wohnzimmer in der Regel keine Dipole stehen Traurig aber wahr.

    Mit gewissen Abstrichen geht da natürlich immer noch was, aber bei 50cm wirds wirklich eng. So bis 1m ungefähr wandert "nur" die untere Grenzfrequenz nach oben. Aus den 22Hz werden dann halt 30-40 Hz, aber es klingt immer noch voll und ausgewogen, man kann es noch gut anhören, zur Not auch ohne Subwoofer. Geht man jetzt deutlich unter 1m, bricht das Klangbild irgendwann merklich zusammen und es klingt richtig mickrig und dünn. Diese Grenze liegt bei der NoBox in etwa bei 50cm. Etwas mehr solltest Du ihr schon gönnen, sonst macht es keinen Sinn mehr, dann bist Du mit einer Bijou besser bedient.

    Mal so als ganz groben Vergleich für eine bessere Vorstellung: Der Tiefgang der NoBox 170 ist bei verschiedenen Abständen zur Rückwand vergleichbar mit (nur die Frequenz, nicht der Pegel!!!):

    2m-3m: Atlas Compakt (Ja, ob ihrs glaubt oder nicht! Und dabei noch luftiger und sauberer)
    1,5m: Symphonie, VIB 170 AL o.ä.
    1m: Couplet
    <0.5m: Aria

    Beste Grüße, Martin

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von Morgood Beitrag anzeigen
    Geht da wirklich der gesamte Bass verloren?
    Nein. Der Frequenzgang ist abhaengig von der Position der Lautsprecher, Position des Hoerers und dem Uebertragungsverhalten des Raumes. Am zuverlaessigsten kommt man durch Messen zu einem guten Ergebnis. Ein EQ ist meist unabdingbar um beste Resultate zu erzielen.

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  • Morgood
    antwortet
    Hallo Martin,

    danke für deine Einschätzung, aber nun mal in Detail gefragt. In einem üblichen Wohnzimmer (ca. 25-30m²) steht im Normalfall das TV/Hifi-Equipment vor einer Wand. Bei mir ist es so und daher ist ein Abstand von 1m-2m nicht machbar.
    Wie verhält sich deiner Meinung nach die NoBox170 in einem Abstand 50cm zur Wand? Geht da wirklich der gesamte Bass verloren?

    Servus Morgood.

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  • zxlimited
    antwortet
    Hallo Morgood,

    na endlich mal einer aus dem Forum der die NoBox 170 baut
    Du wirst viel Freude damit haben, sofern Dein Raum groß genug ist.

    Ideal ist eine Raumlänge von rund 5m, wobei die Box dann gut 1,5m von der Rückwand weg steht. Bei noch größeren Räumen darf sie auch gerne 2-3m im Raum stehen. Musst Du sie näher an die Rückwand stellen, sollte diese einigermaßen absorbieren, also keine glatte, schallharte Fläche. Je nach Beschaffenheit kann dann auch mit dem Pegel des rückwärtigen Hochtöners gespielt werden, um die gewünschte Räumlichkeit einzustellen. Je schallhärter die Wand und je näher Du ranmusst, desto weniger Pegel sollte der Reartweeter machen, sonst ist die Abbildungsschärfe dahin. Der Bass leidet ohnehin unter zu kleinen Abständen - akustischer Kurzschluss beim Dipol.
    Also ich würde sagen, ab ca. 1m Abstand wirds sehr ordentlich, die besten Ergebnisse hab ich mit 1,5-2m erzielt.

    Viel Spaß mit der NoBox, und berichte mal darüber!

    Schöne Grüße, Martin

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  • Morgood
    hat ein Thema erstellt NoBox 170.

    NoBox 170

    Hallo,

    ich werde in naher Zukunft den Bauvorschlag NoBox 170 nachbauen und wollte gern etwas zur Aufstellung der Lautsprecher wissen. In der Beschreibung von Visaton steht dazu nicht allzu viel.

    Wie weit weg von der Wand sollten diese Boxen aufgestellt werden?

    Servus Morgood.
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