Ich möchte ganz bewußt NICHT eine Grundsatzdiskussion hervorrufen was die Kalotte oder der Konus besser kann. Ich habe lediglich meine Hörerfahrung hier dargelegt. Ist doch gut dass die Theorie dieses mal in der Praxis zum Teil bestätigt wird.
dass die wiedergabekette diesen Mitteltonkratzer aufweißt konnte ich mehrmals hören. Wenn ich bestimmte Tricks an der Behringer anwende sind die Themen abgestellt. Ich bin nur noch nicht dazu gekommen die Verbesserungen vorzunehmen. Zum einen sitzt im Moment der Vorverstärker VOR der Behringer und nicht zwischen Behringer und Endstufe. Im Mitteltonbereich ist eben unser Gehör sehr empfindlich dass man solche Fehler hört.
Um die Diskussion etwas in richtige Bahnen zu leiten möchte ich ankündigen dass die Mittel-Hochtoneinheit in Kürze durch eine Kalottenkombination testweise ersetzt wird. TESTWEISE, weil die jetzige Kombination durch neue Abstimmung immer besser wird.
Hallo,
Marco83 kam am Samstag, um eine Einstellprozedur der Soleton oder prizipiell der Behringer kennenzulernen. Zunächst gingen wir die unterschiedlichen Verkabelungsmöglichkeiten durch. Vorverstärker? Teufel? wo anschließen? Wo bekomme ich die Verkabelung her, welche Verkabelung wird benötigt? usw.
Nachdem die prizipiellen Dinge geklärt waren gingen wir an die Einstellung des Basses, nach sehr kurzer Zeit wurden die Raummoden zwischen 30 hz und ca. 150 Hz, und der Grundton bis 400 hz entzerrt. Die Trennfrequenzen waren mit dem Messknecht schnell gefunden, 400 Hz, der Mitteltöner lief zunächst als Breitbänder bis 20kHz (quasi in einer FAST aus AL200 und Eton-Mitteltöner), man sah eindeutig dass er bis ca. 10 kHz ohne nenneswerte Probleme durchläuft. Ab dann bricht er auf, für eine Alumembran hingegen bleiben die Resos sehr moderat. Um die plus 10 dB bei 15 kHz. An den groben Messungen wird klar dass der Treiber bis 4kHz völlig ohne Korrektur sehr sauber durchläuft. Die Trennung mit dem Tl16h- Hörnchen kann also auch durchaus noch höher als 4 kHz angesetzt werden.
Nachdem die Entzerrungen und die Trennungen gefunden wurden, wurden zuletzt die Pegel gegenseitig angepasst, die zuvor gemachten Pegelabschätzungen wurden im plus minus 2 dB Bereich angepasst.
Danach konnten wir die erstem Stücke einlegen, Siegfrieds Amsel spielte mit leicht über 110 dB was ohne nenneswerte Verzerrungen ablief. Ein rosa Rauschen mit weit über 100 dB ließ die Alumembranen der Al200 schon ganz ordentlich wackeln. Als der subsonic bei 30 Hz an war konnten wir dann auch 10 dB lauter die Musik abspielen. Marco fragte mich ob ich immer so Laut abspiele, Nein, natürlich nicht, aber bei lauter Musik hört man die Probleme der Box eben etwas besser. Die Klänge wurden klar und prägnant wiedergegeben.
Jurasicparkdemo hörten wir ebenfalls ein paar mal und immer etwas lauter zeigte der Pegelmesser um die 110 dB bei nahezu Vollausschlag der AL200. Hier merkt man auch dass die kleinen S150 Endstufen ins Clipping geraten, die sind etwas unterdimensioniert für die Soleton.
ich kann mich hier auch mal kurz zu Wort melden
Wie geschrieben war ich ja kürzlich bei Timo um mich in die Welt der Aktivierung einweisen zu lassen. Es hat wirklich nicht lange gedauert das zu verstehen und anzunehmen.
Erstens kann Timo gut erklären und zweitens macht es rießen Spaß an den Geräten rumzuspielen und einfach zu testen.(Hier noch mal ein Großes dankeschön an dich)
Inzwischen stehen auch bei mir die Behringer und 2 T-amps zu Hause. es macht einfach nur Spaß. Und wirklich bei fast jedem einschalten wird wieder etwas verändert und erprobt. Man kann sich wunderbar an das herantasten was einem am besten gefällt.
Zur Hörlautstärke bei Timo:
Ich habe das mal zu Hause überprüft und gemessen wo ich normalerweiße so höre.
Das sind so zwischen 78 und 86 db.am Hörplatz.. dieser Bereich etwa. Natürlcih geht es auch bei mir zu Hause lauter, aber irgendwie will ich das gar nicht
es war aber auf alle Fälle beeindruckend wie laut ein T-rex klar und deutlich rülpsen kann.
Ich kann es auch jedem nur ans herz legen, probiert es mal...
Die T-Amps habe ich Aufgrund der Optik in mein Lowboard eingebaut.
Zusätzlich ist in Karlsruhe jetzt schon Sommer, mit Temperaturen um die 30 Grad.
Nach gut drei bis fünf Stunden schalten zwei der drei Endstufen Aufgrund von Wärme ab. Die T-Amps werden schon ganz extrem warm, sehr viel mehr als Handwarm an der Front.
Was kann ich im ersten Schritt tun?
Rückwand des lowboard rausschneiden? Lüfter im Lowboard einbauen? usw.
was bei meinem Alten kompaktverstärker half, waren zwei kleine 12V Lüfter (passten zur Versorgungsspannung, der Endstufe) Einer blies ins Gehäuse und einer Zog raus. Da reichten schon niedrige Umdrehungen, die nur beim Ohr am Lüfter zu hören waren.
stehen die drei endstufen aufeinander? also nur ca. 1 cm luft zwischen den t amps?
dann würde ich es auch mal mit etwas mehr abstand versuchen und einem "zwischenbrett" oder ähnlichem versuchen, damit sich die amps nicht gegenseitig erwärmen.
sonst rückwand raus und oder leise lüfter.
als lüfterregelung könntest du einen einfachen digitalen kühlstellenregler nutzen.
danke für eure rückmeldung zum temperaturproblem, ich hatte die komplette einheit schonmals im lowboard betrieben ohne die oben genannten problemen, es war gestern und vorgestern einfach viel zu warm und die endstufen heizten sich in vier bis fünf stunden sehr auf, ... heute abend hatte ich über zwei stunden voll dampf gegeben und die endstufen wurden handwarm, ... ich werde zunächst mal am wochenende die rückwand des lowboards entfernen, ... wenn es immer noch nichts hilft werde ich einen ausrangierten netzteillüfter installieren, ... müsste ich noch welche aus meiner pc-bastelzeit zuhause haben, ... wie kann ich die drehzahl steuern, ich nehme an mit einem einfachen widerstand vor dem lüfter?
Hallo,
nachdem ich einige Mess-Sitzungen duchgeführt habe klingt die Soleton mehr als akzeptabel, .. es bleibt das Temperatur-Problem der Endstufen bei sehr langem Hören und bei starkem Sonnenschein, somit heißem Wetter. Und ein zusätzliches Problem gibt es was ich nicht verschweigen möchte, ... Die Endstufe des Hochtöners schaltet aus unerfindlichen Gründen bei kleiner Lautstärke immer wieder ab.
Frage: Der Mitteltöner dürfte einen Kennschalldruck von um die 85 dB haben, das Hörnchen einen Kennschalldruck von 100 dB. Wenn ich sehr leise fahre um die 65 dB was passiert in den beiden Endstufen (Mittelton und Hochton)? Kann es sein dass die Hochton-Endstufe komplett abschaltet wenn eine sehr geringe Leistung abverlangt wird?
Werde mich in naher Zukunft von den drei Endstufen trennen 1xS75 und 2xS150.
Diese funktionieren tadellos wenn sie NICHT eingebaut sind, in meinem Fall sind sie im letzten Monat drei mal durch den Einbau heiß gelaufen und schalten dann nach ca. 5 - 6 Stunden ab.
Kann mir jemand alternative Endstufen nennen, benötige in Summe sechs Kanäle und das ganze möglichst geräuschlos.
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