Frequenzweiche 0. Ordnung ?

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  • hreith
    antwortet
    "..Ein PWM ist sowohl wertdiskret (0 und 1).."
    ==> nein, es ist nicht 0 und 1, es wird gegen die Versorgungsspannung geschaltet und es wird über den Ausgangsfilter vollständig integriert. Jeder Pups auf der Versorgung geht ins Ausgangssignal ein, ebenso alle Verluste an den Restwiderständen, die Schaltflanke ....

    "..feste Taktrate .."
    ==> wer sagt, dass PWM eine feste Taktrate haben müsse?

    "... Ein Rechteck wie UKW ist aber nicht zeitdiskret, sondern zeitkontinuierlich..."
    ==> genau das ist auch bei PWM der Fall - die Zeitauflösung ist unendlich.

    Letztlich kann beim PWM-Signal
    - die Höhe jeden beliebigen Wert annehmen
    - das Signal zu jedem beliebigen Zeitpunkt umgeschaltet werden
    - findet im nachgeschalteten Integrierer eben eine Integration statt, keine Quantisierung.

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  • GabbaGandalf
    antwortet
    Das PWM-Signal einer analogen Class-D Endstufe ist allerdings auch nicht zeitdiskret und damit nicht digital.

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  • agossi
    antwortet
    Ich denke, allein weil wir hier um Details dieses komischen "Lautsprechers" streiten, erfüllt die Werbung ihren Zweck bereits

    Apropos PWM vs. digital: ich war immer der Auffassung, die Definition eines digitales Signales war, dass es wert- und zeitdiskret sein muss, das ist alles. Wie ein solches Signal (binär, triär, oktiär etc.) codiert ist, spielt keine Rolle.

    Ein PWM ist sowohl wertdiskret (0 und 1), wie auch zeitdiskret (feste Taktrate und zeitliche Auflösung). Würde also meiner Definition entsprechen.

    Ein Rechteck wie UKW ist aber nicht zeitdiskret, sondern zeitkontinuierlich. Es ist zwar "binär" codiert, aber eben mit einer (theoretischen) unendlichen Zeitauflösung.

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  • cuchlorid
    antwortet
    Hallo

    Ich finde auf deren Seite nur AKTIV-Lautsprecher, unter "Produkte"

    Oder bin ich zu blöd.....

    Und dann ist das, mit der 0. Ordnung doch egal.......

    Gruß

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  • walwal
    antwortet
    Mer waas es ned, mer mungeld noch. (hessisch)

    Alles klar?

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  • hreith
    antwortet
    Hi squeeze,

    im Beitrag #42 hatte ich die nach meiner ansicht einzigen halbwegs brauchbaren Aussagen aus der Seite herausgestrichen. Mehr wirklich verwertbares habe ich darin nicht gefunden. Aufgrund dieser Aussagen ist die Arbeitsweise der Weiche nicht erkennbar, ja - es steht sogar dort, dass man die Arbeitsweise gar nicht verraten will. Also dürfte es nicht verwunderlich sein, dass hier niemand mehr dazu sagen kann.
    Mehr kann man nur sagen,
    - wenn man dort arbeiten würde und Zugang zur Technik hätte
    - das Konstrukt mal in den Fingern hätte um es anzusehen, zu messen ...
    Da sich hier niemand zu befinden scheint, der eine der Forderungen erfüllen könnte, bleibt die Wirkung der Weiche "unser kleines Geheimnis"

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  • squeeze
    antwortet
    wenn hier über ein ganz anderes thema diskutiertwird, wie soll denn dan ein fazit zum thema "weiche 0.ter ordung" erfasst werden. fest steht doch, diese firma arbeitet mit dieser"weiche"!!!!!!
    also:
    was ist das?
    kann sowas funktionieren?

    man man man
    das jedes mal wieder so elend lang über die sinnlosigkeit oder sinnheit über was diskutiert werden muss. bleibt doch mal beim thema leute...

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  • knork
    antwortet
    ja, wird zeit zum fazit zu kommen, nicht?
    und das ist eigentlich wie immer in solchen threads.
    wer die kohle hat, sich sowas leisten zu können, dem ist es schnuppe, ob die technik das hält, was die werbung verspricht.
    die kaufen sich auch rolex und uralte autos ... auch völlig sinnlos und technisch auf gleichem stand wie der wettbewerb oder weit drunter. aber der verschwenderische geldsack trägt nun mal keine casio, selbst wenn sie besser ist.

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  • hreith
    antwortet
    Ich denke, dass ergibt sich zwangsläufig.
    Die beschriebenen Geräte sind ja nicht unbedingt mit dem Taschengeld eines durchschnittlichen DIYers oder eines Technikers zu bezahlen. Dazu benötigt man entweder eine gute Erbtante oder ein entsprechendes Gehalt. Und in den Gehaltsklassen ist Technikwissen nicht so wirklich verbreitet. Den potentiellen Kunden würde es also wenig nutzen, wenn dort alles technisch korrekt beschrieben wäre - und die anderen spielen keine Rolle.

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  • raphael
    antwortet
    Zitat von fritzig
    Es wird salonfein gemacht, irgendetwas fragwürdiges unter möglichst unsinnigem Namen als hochwertig und extrem teuer zu verkaufen. I.m.h.o. eine wirklich bemerkenswerte Entwicklung.
    Das ist ja nun nicht wirklich neu, das hat es immer gegeben und wird es auch immer geben und immer wird es die ewigen Moralapostel geben, die predigen, daß die neueste Werbung extrem bedenkenswert ist....

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  • fritzig
    antwortet
    Es wird salonfein gemacht, irgendetwas fragwürdiges unter möglichst unsinnigem Namen als hochwertig und extrem teuer zu verkaufen. I.m.h.o. eine wirklich bemerkenswerte Entwicklung.

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  • hreith
    antwortet
    "Es gibt keine fix definierten Trennfrequenzen, sondern ausschliesslich Korrekturglieder um die Eigenheiten der jeweiligen Töner in den Gesamtfrequenzganz zu integrieren."
    ...
    "Alle Töner sind bei jeder Frequenz und jeder Zeit „in Phase“. "
    ==>
    kann mir das mal jemand übersetzen?

    Es gibt also einen Gesamtfrequenzganz und es gibt die einzelnen Treiber welche da integriert werden. Die Phasengänge der Zweige liegen auf Deckung.
    Ok, man nehme eine LR-Weiche und schon ist die Aufgabe erfüllt. Eine Trennfrequenz stellt sich zwangsweise immer ein, egal ob man die vorher definiert hat oder nicht.

    Ob man einen 15Zoll-Zreiber als Hochtöner benutzt oder nicht dürfte relativ egal sein - ob man den Hochtöner mit Bass und Grundton belastet oder nicht ist da schon wichtiger. Ich halte es für ausgeschlossen, dass der Hochtöner den vollen Bereich mit vollem Pegel auf die Schwingspule gedrückt bekommt.

    Ich entnehme dem Bericht zur Weiche lediglich, dass man auf eine gute Phasendeckung zwischen den Zweigen geachtet hat - alles weitere "..bleibt aber unser kleines Geheimnis".

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  • fabi
    antwortet
    Natürlich ist aktiv (wenn man es selbst macht) schwierig, was habe ich mich (und andere gequält). Man kann für das Geld (der diskutierten Box) aber was Besseres kaufen, eine Sennheiser (heißen die noch so?) 0 500 zB. Adam Audio, usw.
    Ja, wenn akustische Qualität WIRKLICH der Anspruch wäre. Aber wir hatten das doch schon öfter, darum geht's eigentlich dann doch nicht. Die Vorlieben sind anders, die Gewichtung der einzelnen Kauffaktoren fällt komplett unerschiedlich aus. Sieh mal, bis anfang der Achziger Jahre dachte man, man könnte mit immer noch hochwertigerer Audiotechnik Geld verdienen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Die Kluft zwischen absolut irrsinnigem High-End und völligem Massenmarkt ist sehr weit auseinandergedriftet. Was die Mehrzahl der Leute eben WIRKLICH will, ist ein schickes Gehäuse und eine komplette Plattensammlung mit 32 Gigabyte in der Hosentasche!

    Der Ansatz aus kleinen Gehäuse für wenig Geld irgendwie doch noch Musik rauszuholen ist auch durchaus spannender als immer aus dem Vollen zu schöpfen. Wenn man ehrlich ist, machen das die Selbstbauer ja auch. Ist doch okay! Guck dir mal den Erfolg von Mivoc oder dem ganzen Needle, buschhorn stellaquatsch an. Nein, Visaton baut NICHT die weltbesten Chassis. Aber man kann damit gute Boxen bauen und mag sie später.

    Anderen gefällt eben die Idee über eine Frequenzweiche 0. Ordnung zu hören und ein sauschickes weißes Gehäuse zu haben. Yeah.

    Grüße!

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  • lanime
    antwortet
    Super....
    bin eh noch auf der Suche nach ein paar Geschenken die -"Ein Zubehör was für kleines Geld viel bringen kann." - in diesem Sinne Freude bereiten.

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  • Chaomaniac
    antwortet
    Du willst Unterhaltung?
    Dann posti ich sinnloserweise auch mal sowas sinnloses... klick
    Oder den hier. Aber der ist schon so oft hier aufgetaucht, dass es schon beinahe langweilig wird.

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