Neue RiPol/Breitband Boxen "Les Orgues"
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Ich bin auf alle Fälle begeistert das mal was nicht alltägliches auf den Markt gebracht wird und das Ideealbild eines Lautsprechers erweitert! -
Ein Gast antworteteÄhm, ja,
ich gebe klein bei, soweit habe ich nicht recherchiert. Du studierst ja Akustik, wie unvorsichtig von mir!
Als Essenz ergibt sich wohl wieder: Der _Raum_ kann im Bass gar nicht trocken genug sein.
"Used2Uses Raum" ist unser halber Erdgeschoßgrundriß, Wohn,- Eßzimmer und Küche, wenn Du Dich vielleicht erinnerst.

Danke, viel Erfolg und Gruß,
TimoEinen Kommentar schreiben:
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das ist jetzt sehr dünnes Eis. Um da was auszusagen, muss man schon genau definieren wovon die Rede ist.
Das Hüllflächenverfahren ist eine anerkannte Methode die abgestrahlte Schallenergie zu ermitteln. Dazu wird die Schallquelle im reflexionsfreien Halbraum auf dem Boden positioniert und auf einer Halbkugelschale der Schalldruckpegel gemessen. Über die Schallintensität kann man nun zur Energie Integrieren.
Jetzt sagen wir, dass der Schalldruckpegel auf Hauptabstrahlachse auf der Kugelschale/Radius stets der gleiche sein soll. Dann nehmen wir einmal einen Kugelstrahler und einmal einen Dipol oder gerne auch ein cardioidabstrahlende Anordnung. Jetzt ist ja der Directivity Index genau so defniert, dass der Unterschied von dem DUT zum Kugelstrahler ermittelt wird. Die Gesamtenergie auf der Kugelschale muss stets geringer sein als vom Kugelstrahler emittiert.
Stimmst du mir soweit zu? Ins freie Schallfeld strahlt der Dipol also weniger Energie als der Monopol. Das gleiche muss definitionsgemäß auch im Hallraum gelten, weil die beiden Meßverfahren äquivalent sind.
Jetzt muss man natürlich gut Obacht geben, dass man sich nicht im Kreis dreht. Legt man - wie im Beispiel von mir vorhin - nicht den Direktschall auf Achse als Maßstab an, sondern den Schalldruckpegel am Hörplatz, schaut die Sache anders aus. Im Extremfall (Hallraum) hört man weit ausserhalb des Hallradius (Wenn man in üblichen Räumen im Bassbereich von soetwas sprechen darf) und legt deswegen auch die Energie fest, nämlich Direktschallfeld und Diffusschallfeld zusammen. Die Erkenntnis ist trivial: Entzerrt man auf gleichen Diffusschallfeldpegel, hat man auch den gleichen Diffusschallfeldpegel. Der läßt sich über die Nachhallzeit direkt wieder in die Schallenergie umrechnen. Die Katze beißt sich in den Schwanz. Bläst man irgendwie gleichviel Energie in den Raum, hat man auch irgendwie wieder gleichviel drin!
Dass das in einem Raum mit vollkommen wirrer, örtlich veränderter Impedanz und stehendem Wellenfeld größtenteils wieder ganz anders ausschaut, mag durchaus sein. Used2use simuliert das in seinem Raum, wenn ich es recht mitbekommen habe. Je nach Raumgröße, "Nachhallzeit" bzw. erstmal Schroederfrequenz, Trockenheit des Raumes im Bassbereich etc. wird man wie immer irgendwo dazwischen liegen.
Grüße!Zuletzt geändert von fabi; 28.11.2010, 02:07.Einen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antworteteHallo,
Mitnichten. Das ist nicht anders als bei entsprechend großen Subs anderer Bauart (wobei z.B. CB für gleichen Energieeintrag viel kleiner baut). Man muß "nur" geschickt positionieren und just da haben die geschlossenen doch deutlich größere Freiheiten. Used2Use im Nachbarforum ficht das gerade aus.Im Raum ist dafür wenig Energie, das wird schon "trocken" klingen.

Gruß, TimoEinen Kommentar schreiben:
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Jetzt haben wir Jahrelang geschimpft dass hier nichts mehr Neues aufgelegt wird, und jedes Neue was präsentiert wird, wird ohne es angehört zu haben theoretisch in der Luft zerrissen.
OT: habt ihr schon mal in der letzten Zeit auf die Marktpolitik der Autoindustrie geschaut: macht es Sinn soooo viele Marktnischen abzudecken? Ja. es macht in wirtschaftlicher Weise schon Sinn, denn irgendjemand spricht darauf an.
nochmals OT: Ich bin auch derjenige der NEUE DINGE ausprobiert, ob sie nun jedem gefallen ist mir egal. Und so wird es auch gerade Visaton sehen, ...
Macht weiter so, obwohl mir die Dipolkonzeption viel zu schwachbrüstig ist. unter zwei Liter Verschiebevolumen in einer OB-Konzeption komme ich in meinem Wohnraum nicht klar.
Auf der anderen Seite: Eine kleine Vib 130TL oder eine Solo 100/50 würde in den meisten Situationen ausreichen.
ICH würde mir so einen Turm nicht ins Wohnzimmer stellen.
Gruß Timo
ps, obwohl ich gedanklich auch an einer OB-line schon lange dran bin, diese wird aber sicher nicht breiter als 10 bis 12 cm und wird minimum 12 frs8X aufweisen. vielleicht sogar 24, wenn die 12 die geforderten Pegel bis runter an die 150 Hz nicht schaffen. Unterstützt soll die Konzeption im superhochton durch das TL16 Hörnchen. UND, es wird in jedem Fall aktiv aufgebaut werden.Einen Kommentar schreiben:
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timo, ich hab hab mir das wohl angesehen aber was soll man dazu sagen? Es ist eine Art Linienstrahler im Mitteltonbereich und wird deswegen ziemlich direkt klingen. Im Bass hat man insgesamt die Membranfläche einer kleinen PA und erreicht einen Wirkungsgrad unter 80dB. Im Raum ist dafür wenig Energie, das wird schon "trocken" klingen.
Das Abstrahlverhalten der ganzen Konstruktion wird interessant aussehen, mit etwas gutem Willen könnte man es wahrscheinlich recht genau skizzieren. Seit der 6.5"/1" Konstruktion mit Trennung jenseits jeglicher Lehrbuchmeinung hat man bei Visaton offensichtlich den Weg der "Speziallösungen" eingeschlagen und deswegen ist alles, aber auch wirklich alles erlaubt.
Hm, wie sich ein Array aus K16 50 Ohm wohl macht? Der Frequenzgang ist phantastisch und wenn man genügend davon nimmt, warum nicht? Das ganze wird superflach und kann mittels ausgefuchster Frequenzweiche (im separaten Gehäuse) so entzerrt werden, dass ein schön breites bose-mäßiges Abstrahlverhalten entsteht. Der Bass wird dann über einen BS130 und einen EX 60S gemacht, der bis 1kHz die ganz Anordnung zum rütteln bringt. Hey, das ist doch mal innovativ! Und erstaunlich wie gut es klingt, dafür dass so ein Chassis nur 3,50€ kostet.
Grüße!
PS: *lol*, das könnte sogar funktionieren!Einen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antworteteHallo,
ich hatte hier ein paar kritische Anmerkungen positioniert. Vielleicht interessiert sich ja wenigstens Fabi dafür?
Gruß, TimoEinen Kommentar schreiben:
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Peter dir glaube ich , daß (!) du zwischen Subwoofer und Hauptlautsprecher trennst, bei wievielen Hörern wird aber nicht der Sub von der Hauptbox getrennt, das meinte ich, die Hauptbox läuft vielleicht ab 50/60Hz und der Sub bis 120Hz, beide F-Gänge überlappen sich dann von 50/60Hz bis 120Hz, dadurch bildet sich die F-Gang Überhöhung beim zusätzlichen Sub. Ich habe mich da vielleicht nicht ausreichend präzise ausgedrückt.
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Das unterschreibe ich nicht! Aktuell habe ich meine Subs bei ca. 150Hz getrennt, Horn rechts CB links und da ist kein Buckel!der Sub wird dann irgendwo bei 100Hz getrennt, dann ergibt das schonmal einen F-Gang-Buckel bei 100/120Hz und dann "drückt" natürlich der zusätzliche Sub
Früher hatte ich das Basshorn genau mittig vom Hörplatz und habe bei 250Hz getrennt und das war super: die 12cm BBs konnten so laut ohne Ende! Ähmm aktiv mit 24dB natürlich.
Wenn man den Sub hinters Sofa schiebt hat Deine Aussage einen Wert.
MfG
PeterEinen Kommentar schreiben:
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@zxlimited:
Sehr schönes interessantes Projekt, werde ich mir auf dem nächsten Treffen sicherlich ausgiebig anhören (soweit unter Treff-Bedingungen möglich)
@Rest:
Ich verstehe die ganze Geschichte mit dem Ripol-Geschrei nicht.
Ich habe es ausprobiert, 8x TIW400 in Ripo's oder 8x TIW400 CB in meinen Vourturms in der Eckbox. Ich hatte beide F-Gänge auf den Hörplatz gleich eingestellt, die Raummoden per EQ rausgezogen.
Wenn es ab 20Hz relativ linear (am Hörplatz) ist, ist es mir egal welches System ich angeschloosen hatte, es klangen beide gleich gut, wobei natürlich in CB wesentlich mehr Reserven da sind und die Ripol's eher am Limit sind.
Wenn bei einem Ripol ein paar Quadratmeter an Membranfläche werkeln ist das ganz normal, wenn einer einen normalen Subwoofer haben will, darf der nicht größer sein als ein Schuhkarton und soll 20Hz in ein 20m² Zimmer pusten, versteh ich dann nicht, nehmt doch mal ordentliche Subwoofer, dann klappt das auch mit den 20Hz in 20 m² (Druckkammer, ist halt Physik).

Bei jedem Subwoofer spielt der Raum(-Moden), der Hörort und die Aufstellung eine Rolle, zudem sollte er vernünftig eingemessen sein. 20Hz klopfen nicht auf die Brust, das sind höhere Frequenzen, welche nicht wirklich aus dem Sub kommen, sondern aus dem TT der LS, welche mit dem Sub unterstützt werden. Ich habe schon gesehen, das normale Boxen zusätzlich mit einem Sub unterstützt wurden aber nicht vom Sub vernünftig getrennt wurden und der Sub wird dann irgendwo bei 100Hz getrennt, dann ergibt das schonmal einen F-Gang-Buckel bei 100/120Hz und dann "drückt" natürlich der zusätzliche Sub. Meine Subwoofer sind "echte" Sub's und laufen teilweise nur bis 40Hz und werden mit 24db bzw.(ja nach Einstellung der DCX) mit 48db vom TT getrennt und laufen nicht bis 100Hz (oder bei einigen noch höher) und überlappen sich mit dem Tiefton der Hauptlautsprecher.
Wer System a mag, ist das i. o., wer System b mag soll damit glücklich werden, wer aber System c noch nie gehört hat, soll es nicht vorher schon verteufeln.
in diesem Sinne....Zuletzt geändert von Mr. Pit; 24.11.2010, 19:18.Einen Kommentar schreiben:
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Nützt nix. Die Tatsache, dass man aus dem TIW400 einen guten Ripol bauen kann war bekannt, bevor der TIW400 aus dem Programm genommen wurde. Stichwort "Thron" (oder ähnlich)
2xTIW400 + Gehäuse + Subwoofermodul war wohl doch zu viel Geld für einen guten, aber doch nicht besonders pegelfesten Subwoofer.
Wenn ich mich nicht täusche, hat Axel mal gemeint, W400S wäre ideal geeignet. Hier wäre der Alukorb mit dem entsprechend sündhaft teurem Werkzeug nicht nötig, der Preis wäre eher akzeptabel: hier sehe ich eher eine Perspektive.
Visaton hat immer wieder den gleichen Fehler gemacht: ein Chassis herausgebracht und dann gehofft, dass jemand dafür ein Paar Projekte entwickelt. Oder anders herum: hat gute Chassis jahrelang im Programm gehalten, ohne dafür neue Boxen zu entwickeln. Das bekannteste Beispiel dafür ist wohl TI100M. Das Teil kam heraus, keiner wusste so richtig, was man damit anfangen soll. Etwas später flog es wieder aus dem Programm.
Wenn man einen 400ter wieder auflegen will, muss man dafür sorgen, dass dafür drei-vier gute und interessante Anwendungsfälle bereits bei der Ankündigung in der Pipeline stehen.Einen Kommentar schreiben:
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Ja, das ist mehr als traurig!
Schreit doch mal alle ganz laut, vielleicht gibts ja dann irgendwann mal wieder einen richtigen 40er Bass
Ich bin schon lange dafür...Einen Kommentar schreiben:

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