Neuer Bauvorschlag "QUINTETT"

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  • monoton
    antwortet
    Ja genau, ich meinte, dass ich einfach die Projektdatei ("Simulation") von walwal verändert habe.

    Mit der geposteten Versuchs-Weiche ist laut Boxsim das Rundstrahlverhalten schlechter (scharfer Einbruch nach unten bei 3kHz) als in meinem Vorschlag und die Trennfrequenz etwa 700Hz darunter. Also schon noch leicht unterschiedlich. Aber ich glaube euch gerne, dass ihr mit euren Mittel einfach aus der Praxis die bessere Version ermitteln könnt als ich mit den Simulationstools!

    Bleibt noch die Frage warum sie jetzt mit 86db angegeben ist?

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  • zxl
    Ein Gast antwortete
    achso, okay. Jetzt hab ich es verstanden. Er bezog sich auf die von dir freundlicherweise zur Verfügung gestellte BoxSim Simulation

    Schöne Grüße

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Lebrichon
    Hi,

    ............

    PS: Diesen Satz verstehe ich nicht:
    "Im Bild die Referenz Simulation Bauvorschlag Visaton Quintett (die von walwal)."

    walwal hatte nichts mit der Quintett zu tun

    Schöne Grüße
    Sebastian
    So ist es.

    Oder: fast nichts:
    Zitat von VISATON
    @ walwal: In Deiner Simu stimmen die Gehäuseabmessungen nicht genau. Das wirkt sich aber im Ergebnis kaum aus. Mit den richtigen Maßen ist das Ergebnis noch einen Hauch besser.

    @ fabi und Schimanski: Es stimmt, was walwal sagt: laut Boxsim ist keine Einschnürung beim Abstrahlverhalten zu erkennen (siehe Bild):

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  • zxl
    Ein Gast antwortete
    Hi,

    so eine ähnliche Weiche haben wir vorerst auch aufgebaut gehabt (siehe Anhang). Damit wurden dann die 90 dB knapp erreicht und das Impedanzminimum lag bei exakt 4 Ohm. Jedoch ergab ein Hörvergleich das deutlich bessere Ergebnis bei der jetzigen Frequenzweiche.

    PS: Diesen Satz verstehe ich nicht:
    "Im Bild die Referenz Simulation Bauvorschlag Visaton Quintett (die von walwal)."

    walwal hatte nichts mit der Quintett zu tun

    Schöne Grüße
    Sebastian
    Angehängte Dateien

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  • monoton
    antwortet
    So ich konnte mir nicht verkneifen, noch ein bisschen rumzusimulieren. Es geht nur um Quentchen hier, und wahrscheinlich wurde eine solche Lösung in der Praxis als nicht gangbar identifiziert, aber ich wollte sie dennoch einstellen, jetzt wo ich eh schon Zeit damit verplempert habe

    Ich käme laut Simu ohne Widerstand im Mittelton aus, denkbar wäre auch "nur" eine FC- statt der LR-Spule im Tiefton, gibt sich nicht viel. Erkauft wird das ganze mit einem etwas breiteren Impendanzminimum von 4 Ohm @170Hz. Verbessert damit auch der Energie-FG sowie das Rundstrahlverhalten nach unten. Außerdem habe ich das RCL-Glied entfernt, dessen Sinn sich mir hier nicht ganz erschließt (wirkt auch bei etwa 150Hz ein bisschen mit rein). Somit kratze ich schon an der 90db-Grenze.

    Im Bild die Referenz Simulation Bauvorschlag Visaton Quintett (die von walwal).

    (Edit: irgendwie hatte ich den Anhang der Projektdatei verbummelt)
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von monoton; 17.06.2009, 01:34.

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  • monoton
    antwortet
    Frage mich allerdings, warum die Box so selten mit der Atlantis vergleichen wird? Warum wird beim Name Visaton fast alles hauptsächlich auf die VOX zurückgeführt?

    PS: Laut Simu hat die Quintett in weiten Teilen über 88db, warum ist sie nur mit 86db@1W/m angegeben?
    Zuletzt geändert von monoton; 16.06.2009, 22:45.

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  • Tyllman
    antwortet
    Quintet:

    Jetzt, nach ca. 20-30 Std. Hörzeit mein Fazit:
    Der Bass spielt immer mit. Meistens immer sehr musikalisch, sehr präzise, tief genug.

    1. Kommentar eines Mithörers: Spielt der Subwoofer mit: NEIN.
    Da ich hier am Hörplatz in einem Bassloch sitze, und dieses mit der Quintet kaum noch wahrnehmbar ist, denke ich, vier kleine Bässe können Raumoden besser im Griff kriegen als ein 25er ???

    2. Kommentar: Wo ist das Gehäuse zum Klang? Sehr freier Klang, vollkommen losgelöst vom Gehäuse. Schmale Front gleich freier, losgelöster Klang?

    3. Detailauflösung und Präzision: Mein Eindruck: Du hörst in einem High – End Studio eine wirkliche sogenannte Superbox, aber spielt diese Box in deinem Hörraum auch wirklich so?
    Yes this Quintet can: Zumindest hier bei mir zum 1. male.

    Ich bin mir auch sicher, dass Visaton mit der VOX und Concorde mindestens ebenbürtige Schallwandler bietet.
    Wer aber schlanke, wohnraumfreundliche Boxen mit feindynamischen als auch grobdynamischen Fähigkeiten sucht, wird hier fündig, unbedingt anhören.
    Meiner Meinung nach gibt es noch viele offene Fragen, ist dieses Konzept eine “ Wunderwaffe“ für viele schwierige Räume?? Meine Probleme sind weitesgehend gelöst, auch ohne Subwoofer.

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  • VISATON
    antwortet
    Die Klangbeschreibung können wir nachvollziehen. Es ist wirklich erstaunlich, welche Präzision die Quintett erreicht. Der Beitrag von Tyllmann bestätigt, dass wir uns das nicht eingebildet haben.

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  • Variatio
    antwortet
    Zitat von Tyllman
    Hier noch einige Fotos ( Furnier muss noch gewachst werden).
    Wow, sehr schoene Arbeit! Vor allem auch das Board ...

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  • Chaomaniac
    antwortet
    Hallo Tyllman! Ich denke mal, ich bin nicht der einzige der deinen Beitrag sinnvoller als eigenes Thema in der Galerie der Projekte platziert sähe...

    P.S.
    Herzlich willkommen hier, schöne Böxlis hast Du dir da gezimmert!

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  • Tyllman
    antwortet
    Hallo zusammen,

    bin jetzt neu hier im Forum, habe aber schon einige Selbstbauprojekte durchgeführt. Mein neustes Projekt möchte ich hier einmal kurz vorstellen, die neue Quintet.
    Vor 2 Jahren hat meine Selbstbauphase wieder begonnen, nachdem mehrere doch recht teure Fertigboxen nicht so wirklich überzeugen konnten.
    Die Idee mit dem Selbstbau habe ich dann Klang & Ton und HH zu verdanken.
    Meine 1. Box, Newtronics Temperance hat meine Selbstbauleidenschaft entfacht (hat leider für meinen Geschmack zuviel Höhen).
    Dann kam CT230, für Rock + PoP wirklich ein Knaller, unglaublich viel Musik fürs Geld, aber doch sehr breit, einfach nicht wirklich Wohnraumtauglich.
    Nachdem hier im Forum viele Breitbandfans meine Neugierde geweckt hatten, kamen CT237 mit Mivocsubwoofer, und etwas später die Solo 20 mit gleichen Subwoofer.
    Beide BB-Conzepte haben mich überzeugt, wobei die Tang Band CT237 gegen die Solo doch sehr blass aussieht. Also sollte mein nächstes und letztes Projekt die Solitude werden.
    Sollte: Nachdem ich den Zollstock gezückt hatte und die wahren Abmessungen mir klar wurden, war das Projekt gestorben(mein Raum: 4 x 7,80 m, Box muss an die kurze Seite)
    Was nun: Vox 253, zuwenig Abstand zu den Seitenwände, Classic 200 als Altenative, aber doch auch recht breit.
    Dann kam mir der original Visatonbauvorschlag Quintet doch wie gerufen.
    Und was soll ich sagen:
    Unglaublich aufgelöst, viele Details auf den Scheiben, die ich vorher noch nicht gehört hatte, aber nie nervend. Eine Räumlichkeit und Ortbarkeit, die selbst die Solo nicht hinkriegt. Sehr hohes Niveau. Und der Bass ? Am besten man spielt diese Box doch hinter einem Vorhang, um sich von den Abmessungen nicht beeinflussen zu lassen. Will sagen: Der Bass federt und swingt, wenn es gefordet wird, knallt aber auch, wenn die Aufnahme es hergibt.
    Meiner Meinung nach kommt der Bass bei mir im Raum auch so überzeugend, da die 4 AL130 in der vertikalen in unterschiedlichen Höhen angeordnet sind und somit eventuell doch weniger Probleme mit Raummoden entstehen.
    Hier noch einige Fotos ( Furnier muss noch gewachst werden).
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Tyllman; 15.06.2009, 19:01.

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von poor but loud
    Warum sind die beiden in sich seriell verdrahteten Tieftönerpaare nur an ihren Plus-Enden und an ihren Minus-Enden miteinander verbunden, aber nicht in der Mitte? ....
    In der Schaltung von K&T sind sie es. Ob sich das auswirkt, ist ja einfach zu testen.

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  • doctrin
    antwortet
    Zitat von UweG
    Ich hätte, was die Simulationsgenauigkeit angeht, nicht wegen der 18cm Schallwandbreite Bedenken, sondern wegen der nicht mehr stimmigen Annahme eines Kolbenstrahlers.

    Die Messbox an der die Beugungsalgorithmen von Boxsim kalibriert wurden, hatte 14cm Breite. Daran liegt's nicht.
    Interessante Info, Danke

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  • Chaomaniac
    antwortet
    Das hab ich mir auch schon gedacht. Aber auf dem Ohr, mit dem man Warnungen wegen eventuellen gegenseitigen Beeiflussungen von in Reihe geschalteten Chassis (an der Resonanzfrequen betrieben) wahrnimmt, sind sehr viele hier zumindest schwerhörig. Deshalb sag ich da nur noch selten was dazu...
    Am sinnvollstan wäre es diesbezüglich, noch mindestens eine Trennwand ins Gehäuse einzuziehen. Die beiden parallel geschalteten TTs in jeweils ein eigenes Gehäuseabteil.

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  • poor but loud
    antwortet
    Warum sind die beiden in sich seriell verdrahteten Tieftönerpaare nur an ihren Plus-Enden und an ihren Minus-Enden miteinander verbunden, aber nicht in der Mitte? Dann hätten wir nämlich zwei in sich parallel verdrahtete Paare, und Unterschiede im Impedanzverlauf würden sich ganz gut "ausmitteln". Diese Paare wären dann hintereinander geschaltet, was sich nicht so drastisch auswirkt wie die Hintereinanderschaltung zweier einzelner Chassis, denn die Toleranzen beim Impedanzverlauf fallen umso geringer aus, je mehr parallel geschaltete Chassis jede der hintereinander geschalteten Chassisgruppen enthält.

    So, wie es jetzt ist, liegt immer nur ein einzelnes Chassis in Reihe zu einem weiteren einzelnen Chassis. Die Impedanzschwankungen können sich dadurch nicht "ausmitteln", sondern schlagen genau so stark durch wie bei einer Box mit lediglich 2 Tieftöner, die hintereinander geschaltet sind.

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