Test Standlautsprecher in "Stereo"
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Hallo,
es ist schon schwer eine nachvollziehbare Bewertung zu finden, es spielen einfach zu viele Faktoren eine Rolle: Pegelbewertung, Elektronik, Raumakkustik, (Hörschäden?). Auch ich versuche Lautsprecher so linear wie möglich abzustimmen, denn viele denken vielleicht wie ich auch, dass eine lineare Abstimmung des Lautsprechers dem "Ideal" am nächsten kommt (am besten einem Strich mit dem Lineal vergleichbar). Klar, das Optimum wird zunächst hier vermutet. Alles schön geradeaus... Ich musste auch feststellen, dass unterschiedlich Komponenten (Verstärker/Receiver/Kabel) tatsächlich sehr unterschiedliche Klangeindrücke erzeugen - von aufregend bis langweilig, von impulsiv bis behäbig, Höhenbetont und unterbelichtet, trockener und schwammiger Bass etc. Dabei spielt auch die Lautstärke eine entscheidene Rolle (Pegelbewertung). Bei hohen Pegeln ist die Empfindlichkeit im Bereich von 1 - ca. 4 Khz signifikant am größten. Bei sehr niedrigen Pegeln "verschwindet" der Bass. Dafür gab es früher und auch noch heute die Loudnesstaste. Was ist also das Optimum? Ich denke, das gibt es nicht. Die Bewertung der Messschriebe ist daher subjektiv und sagt nichts über die akkustische Qualität der Lautsprecher aus, zumal zuhause auch noch die Raumgeometrie, die Komponenten, die Abhörlautstärke und letztendlich der Zustand des Ohrs eine entscheidene Rolle spielen.
Gruß
Kochspeaker -
Hab auch noch einen schönen Messschrieb:
Bowers & Wilkins PM1
HiFi Test
Referenzklasse
Klang 70 % 1,1
Labor 15 % 1,2
Praxis 15 % 1,0Angehängte DateienEinen Kommentar schreiben:
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Fortsetzung der Sammlung, da zuviel Grafik in #1
Newtronics Temperance Mk 3 (aktiv) 75%
4800
Buckel bei 65 + 130 Hz wegen TML (lt. Stereo)Angehängte DateienZuletzt geändert von walwal; 28.10.2011, 14:31.Einen Kommentar schreiben:
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Hi rapherent,
es spielt eine untergeordnete Rolle ob einer von uns mal so einen Lautsprecher gemessen hat oder nicht. Man würde erwarten, dass ein Verlag bessere Vorraussetzungen für aussagekräftige Messungen hat als irgend ein Hobby-Mensch. Wenn nun die Messungen und die Kommentare der Zeitung nicht zueinander passen wollen, dann müsste das nachdanklich machen - und zwar vor einer Veröffentlichung.
Wenn man z.B bei einem Lautsprecher einen deutlichen Unterschied zwischen der Ausgewogenheit des Messwertes und der Ausgewogenheit des subjekiv empfundenen Klanges feststellt, dann müsste das nachdenklich machen. Und wenn diese Abweichungen System haben, dann müsste es umso mehr nachdenklich machen. Zum einen könnte man am Messaufbau zweifeln, zum anderen könnte man an der subjektiven Empfindung zweifeln. Mag ja sein, dass der ein oder andere einen in gewisser Weise verbogenen Pegelverlauf als schön empfindet. Nur - woher weis man dass dies die Leser auch so empfinden? Kann doch sein dass die Leser auf andere Abweichungen abfahren. Oder eben eher auf einen auch messtechnische ausgewogenen Verlauf.
Wenn die Unterschiede so auffällig sind, woher kommt dann die Berechtigung für das Punktesystem? Durch was außer den eigenen Hochmut ist dann eine Hoch- oder Herabstufung von gewissen Geräten zu rechtfertigen?
Wenn Hören so individuell ist dass sogar dem "Profi" ein merkwürdig verbogener Verlauf besser gefällt als ein ausgewogener, dann bricht doch jede Rechtfertigung für die enge Abstufung der Geräte in sich zusammen da jeder andere Hörer (Leser) es genau andersrum empfinden und bewerten könnte.Einen Kommentar schreiben:
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Das ist im Moment irrelevant, denn wir reden über Meßwerte. An diesen würde auch sich auch dann nichts ändern, wenn ich die Boxen zehn Stunden am Tag hörte.Einen Kommentar schreiben:
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Wer von euch hat denn irgendeinen der hier genannten Lautsprecher gehört?
GrußEinen Kommentar schreiben:
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Aber "die Leser" sind doch auch eine "Lobbygruppe".
Eine stärkere Berücksichtigung dieser "Lobbygruppe" geht zwangsweise zu Lasten der anderen.
Stelle dir mal eine Zeitung vor die irgendwelche Geräte zerpflückt und das veröffentlicht. Manche Leser vermissen ja sowas und wären dann glücklich. Nur - welcher Hersteller würden denn einer solchen Zeitung Testgeräte geben?
Innerhalb kürzester Zeit wäre dieses Blatt pleite.
Außerdem: Wem hilft denn ein Verriss? Als Leser/Käufer sucht man doch die Perlen und nicht den Müll. Man sucht wohl eher eine Einschätzung, welches Gerät zu welchen Bedürfnissen passt. Der Hinweis welches nicht passt ist überflüssig.
Ich glaube kaum dass es eine ausreichend große Gruppe von Lesern gibt, die sich regelmäßig eine HiFi-Titanic kaufen würde und dafür sagen wir mal 30.- ausgeben würde (keine Anzeigen, Testgeräte müssen gekauft werden).Einen Kommentar schreiben:
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als leser weiß man zumindest, woher das geld für die zeitschriften kommt ... siehe reklame. und als kunde (hersteller) dieser zeitschrift erwarte ich, dass sie mir eine ordentliche beurteilung geben, sonst verlieren sie mich als kunden.
von daher sind solche zeitschriften zwar informativ ... man sieht viele bunte bildchen, kann sehen, was sich so in sachen design tut, kann auch mal rein schauen und sieht, dass fast alle nur stinknormale holzkisten bauen ... aber eine kaufentscheidung kann man rational davon eigentlich nicht abhängig machen. es geht schlussendlich sicher nur um optik und durch werbesprüche ausgelöste emotionen und kaufimpulse.
aber das ist alles in ordnung. ist wie das institut fresenius, was dem nutella bescheinigt, lecker und gesund zu sein.
echter journalismus ist in solchen zeitschriften nicht möglich.Einen Kommentar schreiben:
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"..im interesse ihrer Leser zu handeln (und neutral zu urteilen.."
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bemerkst du den Widerspruch?
Naja, ich sehe da keinen Widerspruch... Es liegt durchaus im Interesse der Leser, _neutrale_ (d.h. nicht von irgendwelchen "Lobbygruppen" beeinflussten) Informationen zu bekommen.
Ordentlicher Journalismus muß eine gewisse Distanz wahren, und darf sich nicht von irgendeiner Seite vereinnahmen lassen. Ob das in der Praxis immer hundertprozentig möglich ist, steht auf einem anderen Blatt.
Wenn man als Leser weiß, aus welchen Quellen das Magazin wieviel Geld bekommt wird, dann hilft auch das bei der Einordnung des Inhalts.Einen Kommentar schreiben:
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"..im interesse ihrer Leser zu handeln (und neutral zu urteilen.."
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bemerkst du den Widerspruch?
Man kann nicht neutral sein und gleichzeitig die Interessen einer Partei vertreten. Im Interesse der Leser zu handeln ist genauso parteiisch wie im Interesse der Hersteller zu handeln. Das du als Leser deine Interessen gerne stärker vertreten hättest ist legal, aber es ist nicht neutral.
Außerdem ist "der Leser" keinesfalls eine homogene Gruppe sondern eher das Gegenteil.
Diese Zeitungen auch nicht da um die Interessen anderer Leute zu vertreten. Es sind ganz normale Unternehmen die gerne ihr Gehalt erwirtschaften würden.Einen Kommentar schreiben:
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Die französische Presse leidet an demselben Problem...
ich hatte die ganze kollektion von "haute fidélité" zeit n°1 (6 jahre) und "nouvelle revue du son", beide habe ich verschenkt...
ich besitze noch "elrad" und "elektor" (die alten...)Einen Kommentar schreiben:
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