"Menschen, die überdurchschnittlich hohen Wert auf Klangqualität legen"
Wenn DU jetzt das alleinige Recht hast, den Begriff "Überdurchschnittlich" zu definieren, dann hast Du meine Hochachtung, ansonsten bist Du ein zweiter krabat.
Ich denke eher das 2te, leider
Aber vielleicht bist Du auch im falschen Forum unterwegs, schau Dich doch mal nach was passendem um
Wieso? Weshalb wird nicht diskutiert wie akustische und aesthetische Anforderungen zusammenkommen koennen? Weshalb wird sofort auf Ablehnung geschalten, wenn von Akustikbau die Rede ist? Mangelnde gestalterische Phantasie?
Wieso sollte man sich trotz guter Akustik nicht wohlfuehlen koennen? Das Gegenteil ist meist der Fall: Bekannte haben ihre Inneneinrichtung nach ausschliesslich aesthetischen Kriterien ausgewaehlt. Jetzt hallt's dort so sehr, dass jegliche gesellschaftliche Aktivitaet vermieden wird, weil sich jeder an der miserablen Akustik stoert. Jetzt muessen nachtraeglich akustische Massnahmen ergriffen werden, die nun tatsaechlich nur noch visuell auffaellig zu loesen sind.
Ich denke jeder hat so seine eigene Meinung. Der Begriff audiophil ist ja nicht eindeutig definiert, daher stellen sich unterschiedliche Menschen auch etwas unterschiedliches darunter vor. Daher hat markus7 etwas anderes darunter verstanden als ich (und vermutlich viele Andere im Forum hier).
ich weis nicht so recht, ob ich lachen oder weinen soll ob Deiner Kommentare.....
Warum soll's Dir besser gehen als mir. Ich finde es extrem befremdlich wenn ich mich im Forum eines Lautsprecherspezialisten dafuer rechtfertigen muss ueberhaupt eine Meinung zu hochwertiger Wiedergabe zu haben, waehrend in anderen Threads seitenlang ueber voellig zweitrangige Sachverhalte diskutiert wird.
Zitat von jhohm
Aber irgendwie scheint Dir etwas zu fehlen, wahrscheinlich würdest Du auch 3 Kilo Gülle an die Wand aufbringen, wenn es der Akustik von Nutzen wäre.
Dann doch lieber nur 60% des Machbaren, und sich wohlfühlen in seiner Wohnung.
Gruß Jörn
Leider kann man sich in der Akustik nicht einfach die Puzzleteile heraussuchen, die einem am besten gefallen oder am einfachsten umzusetzen sind. Das funktioniert genauso wenig wie "ein bisschen schwanger". Hochwertige Wiedergabe existiert nur in einem sehr engen Korridor.
ich weis nicht so recht, ob ich lachen oder weinen soll ob Deiner Kommentare.....
Aber irgendwie scheint Dir etwas zu fehlen, wahrscheinlich würdest Du auch 3 Kilo Gülle an die Wand aufbringen, wenn es der Akustik von Nutzen wäre.
Dann doch lieber nur 60% des Machbaren, und sich wohlfühlen in seiner Wohnung.
Danke für deine Anregungen Markus, aber wir reden hier immer noch von einem Wohnzimmer und nicht von einem Musikzimmer. Ich dachte das war aus meinem Eingangspost klar ersichtlich.
Nicht wirklich, denn:
Zitat von Nightingale
Jetzt wollt ich mal eure audiophile Meinung zur Aufstellung des Speaker abfragen.
Zitat von Nightingale
Es geht um die prinzipielle Gestaltung des Raumes. Mir geht es dabei um guten Musikgenuss, aber nicht um das Ausreizen jeder Möglichkeit.
Unter "gutem" Musikgenuss verstehe ich halt etwas Anderes. Musik geniessen kann man auch mit einem Kuechenradio. Um eine Analogie zu verwenden: Du fragst nach der optimalen Einstellung fuer einen Videobeamer, als Projektionsflaeche steht aber nur eine gruene oder eine rote Wand zur Auswahl. Da hilft die ganze Optimiererei nichts. Das Kind ist schon zuvor in den Brunnen gefallen.
Da ja offensichtlich umfaengliche Baumassnahmen vorgenommen werden: wie waer's mit einem Wandeinbau?
Danke für deine Anregungen Markus, aber wir reden hier immer noch von einem Wohnzimmer und nicht von einem Musikzimmer. Ich dachte das war aus meinem Eingangspost klar ersichtlich. Es geht um die prinzipielle Gestaltung des Raumes. Mir geht es dabei um guten Musikgenuss, aber nicht um das Ausreizen jeder Möglichkeit. Vl mache ich mir ein optimiertes Musikzimmer im Keller.
@markus7
na dann sag mal an, was du verbessern würdest - konkret
Alles was akustische Asymmetrie und/oder sehr fruehe Reflexionen hervorruft muss vermieden werden. Beispiele hierzu sind in der letzten Zeichnung Schrankwand, Couchtisch, Eck-Sofa.
Paarungleichheit der Boxen ist ebenfalls problematisch.
Weitere Prioritaet ist ein glatter Frequenzgang mit geringem modalem Nachschwingen, vor allem zu tiefen Frequenzen hin. Geeignete Massnahmen sind Absorption (hier biete sich die Vorderwand an), multiple Subs oder Nahfeld-Sub und EQ.
Last but not least, Vermeidung der ersten Boden- und Deckenreflexion. Geeignete Massnahmen sind wieder Absorption.
Um 2-Kanal-Material mehr Raeumlichkeit zu verleihen, ist eine starke Reflexion von der gegenueberliegenden Wand und von schraeg oben vorteilhaft. Dies ist durch starkes Einwinkeln der Boxen zu erreichen.
Naja Markus, es soll ja leute geben, die sich in Wohnung WHLFÜHLEN wollen -> denk mal drüber nach
Es soll ja auch leute geben, die NICHT in so netten sterilen Wohnungen wohnen, die uns die Einrichtungszeitschriften immer zeigen.....
Aber jeder, wie er kann und darf....
Gruß Jörn
Kein Grund die Augen zu verdrehen, sondern simpel eine Frage der persoenlichen Prioritaeten. Wenn es um die Qualitaet der Wiedergabe geht, dann setzen Wiedergabemethode und Physik die Grenzen. Sobald Kompromisse eingegangen werden, leidet die Wiedergabequalitaet und zwar drastisch. Schall "denkt" nicht in Begriffen wie "WHLFÜHLEN" und "Einrichtungszeitschriften".
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