No1 "was braucht man mehr“

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  • Timo
    Registrierter Benutzer
    • 22.06.2004
    • 11022

    #451
    Die Dokumentation ist als ersten Schuss zum Versenden bereit.
    Wer die Rohfassung haben möchte, bitte um Meldung per PN. Ich schicke sie dann als PDF und dann per Email raus.

    Ich hätte nur die Bitte mir Feedback zu geben, was man noch verbessern könnte. Danke für eure Hilfe.

    Gruß Timo

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    • Timo
      Registrierter Benutzer
      • 22.06.2004
      • 11022

      #452
      Zwei meiner Freunde und Axel hier im Forum haben die Doku gelesen. Gibt es noch Korrekturleser? Die Doku ist zusammen mit ChatGPT und Claude entstanden. Ich musste allerdings sehr massiv korrigieren.

      kann ich jetzt zur Verfügung stellen. Nur email an mich. Gruß Timo

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      • Timo
        Registrierter Benutzer
        • 22.06.2004
        • 11022

        #453
        nachdem ich nun sehr viele Rückmeldungen bekommen habe, bin ich mittlerweile bei der Version 13, etwas zusammengeschrafft und die Themendoppler rausgenommen. Ich würde noch ein kleines FIR-Kapitel anhängen und dann die Doku abschließen.

        Gruß Timo


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        • Timo
          Registrierter Benutzer
          • 22.06.2004
          • 11022

          #454
          UND an der No.3 konnte ich auch weiterarbeiten, das ist nun mittlerweile zwei Monate her, dass ich eine neue Mess-Session gemacht habe, dann ist der Hochton noch leicht mit einem dB weniger abgesenkt worden. Letzte Woche und auch diese Woche sind neue Updates an der WIIM Software und am Gerät "Ultra" gekommen. Es ist nun möglich eine automatisierte Messroutine im Bassbereich zu machen. Das alles mit dem Iphone-Mic. Davon halte ich NICHTS, aber die Trennungseinmessung scheint sehr gut zu gehen. Was ich im Nachhinein noch machen musste ist den Basspegel wieder drei dB anzusenken. Delay passt allerdings sehr gut. Mittlerweile habe ich einen scharfen Subsonic in der No.3 drin. Das musste ich machen weil der Mitteltöner und der Hochtöner sehr viel leistungsfähiger sind wie in Summe an der No.1. Der GF250 stößt in dieser Kombination an der No.3 an seine Grenzen, wenn ich ihn offen laufen lasse. Mit dem Subsonic passt das aber sehr gut.

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: No3 neue Einmessung mit 3000 Hz Trennung_ Sub 180Hz.jpg
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Größe: 320,2 KB
ID: 738380

          0, 15, 30 und 45 Grad und Hörplatz Rechts und Hörplatz Stereo, von oben nach unten.

          wie ich finde - gar nicht so schlecht. Bei den Hörplatzmessungen sieht man deutlich den Subsonic unter 40 Hz.
          Beim maximal möglichen Pegel gibt es eine massive Überraschung. Im Vergleich zur No.1 kann die No.3 um die 5 dB mehr Maxpegel, was sich schlussendlich bei 115 dB einpendelt. Eine Box mit so wenig Aufwand (120 Euro GF250 im Originalkarton unbenutzt, Faital 85 Euro neu und Sica 75 Euro neu) und so kleinem Bauraum, eine durchaus beachtliche Lautstärke, quasi Ziel erreicht.
          Die Feinheit des TI100 erreicht der Faital aber trotzdem nicht, ... Ich bin aber mit der Änderung, dass ich die Trennung von 1500 hz auf 3000 verschoben habe sehr zufrieden. Das hat den Faital nochmals deutlich nach vorne gebracht. Man sieht aber was dann schlussendlich passiert. Und zwar an der 45 Gradmessung gibt es im Bereich kurz unter 3000 Hz eine Einschnürung, die man in einer Senke sieht - total vernachlässugbar. 0, 15 und 30 Grad sehen super gut aus.

          Was mich die letzten zwei Monate beschäftigt hat, war der Einbruch oberhalb 200 Hz, ... so etwas ähnliches hatte ich schonmal an der No.1, wenn ich diesen neutralisiere und angleiche, klingt mir die Box zu fett. Gerade bei iefen Frauen- und Männerstimmen. Marla Glen und Georg Duke kann man dann nicht mehr anhören. Ich habe dann bewusst eine Delle gelassen. Die Bassmoden unterhalb 200 Hz selbst sind NICHT korrigiert. Am Hörplatz entsteht eine tolle Bassabstimmung, die erste Korrektur ist eine leichte Anhebung bei 250 Hz und eine super breite Anhebung bei 500 Hz. Das ist dem hart aufgehängten Mitteltontreiber zu verdanken, dass dieser sehr stark zum Mittelton hin ansteigt und im Grundton deutlich angehoben werden muss, plus 5 dB. Dies ist natürlich beim TI100 an der No.1 absolut nicht so. So abgestimmt kommt auch ein Kennschalldruck um die 90 dB heraus, was ebenfalls eine Stärke dieser Box ist. Mit sehr wenig Leistung im Verstärkerbereich kommt trotzdem noch ordentlich Pegel heraus.

          Jetzt im Zuge der Fertigstellung der Dokumentation der No.1 gehe ich ganz kurz auf die No.3 ein. Ich arbeite auch etwas die Unterschiede zwischen beiden Boxen heraus, allerdings ist die Dokumentation im Hauptfokus die No.1, teilaktiv. Das letzte Kapitel zur No.1, den Ausflug zur FIR-Technologie ist mit 80 Prozent ebenfalls beendet. hier benötige ich nur noch Rückmedung von Bidjan, bis ich dann die Doku abschließen kann.

          Fakt ist dass akustisch beide Varianten No.1 teilaktiv und No.3 vollaktiv, mit dem heutigen Tag, sehr gut geworden sind.

          Gruß Timo
          Zuletzt geändert von Timo; 21.08.2026, 08:03.

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          • Timo
            Registrierter Benutzer
            • 22.06.2004
            • 11022

            #455
            heute morgen habe ich wieder auf die No.1 umgebaut, da dieses System das Langfristsystem in meinem Wohnzimmer bleibt.

            Die No.3 war eine Zwischenuntersuchung was "Aktiv" möglich ist, in Verbindung mit dem Ultra, ...

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_4796.jpg
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ID: 738382 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_4793.jpg
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ID: 738383

            das rechte Bild ist die aktive Ansteuerung der No.3 und das linke Bild zeigt die reduzierte Gerätschaft bei der teilaktiven No.1. MiniDSP und einen zweiten Fosi Audio V3 Stereo werden bei dieser Verschaltung nicht mehr gebraucht.

            dann sieht das jetzt wieder so aus:

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_4803.jpg
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ID: 738385
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Name: IMG_4805_2.jpg
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ID: 738386


            Die vier Winkelmessungen 0, 15, 30 und 45 Grad.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: No1 Endabstimmung teilaktiv minimal.jpg
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ID: 738384

            Die Einstellungen kann man hier sehen: Es ist eine kleine Verbesserung der Winkelmessung, was man nur in der Messung sieht aber nicht hört.
            und zwei kleine Raumkorrekturen im Bass, was eben meinem Raum geschuldet ist:

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_4804.png
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Größe: 220,3 KB
ID: 738387

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            • Timo
              Registrierter Benutzer
              • 22.06.2004
              • 11022

              #456
              immer mal wieder schwirrt mir ein Gedanke im Kopf herum was untersucht werden muss.

              Ausgangslage ist diese kleine Korrektur, die ich die Zeit über elektronisch korrigiere um die Winkelmessung zu verbessern:


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Name: IMG_4804.png
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ID: 738506

              ich frage mich, was sich messtechnisch ändert, wenn ich eine passive Weiche dafür stricke. also aktiv vs passiv.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: passive Weiche im Hochton um die Winkelmessungen zu verbessern.jpg
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ID: 738509

              In der Simulation habe ich 6.8Ohm, 4,7µF und 0,33mH als gute Bassis gefunden und diese durch Variation der einzelnen Bauteile auch bestätigt. In Summe habe ich um die 50 Messungen gemacht und schlussendlich die obigen Bauteile genommen.

              Die Winkelmessungen:
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Name: aktiv.jpg
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Name: passiv.jpg
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ID: 738508

              kleinere Unterschiede sind vorhanden, aber nicht negativ bewertet. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich persönlich da oben nicht mehr so sensibel für Änderungen bin, es bewegt sich schließlich im Bereich um 5500 Hz. Auch wenn ich gar keine Weiche laufen lasse, also weder passiv noch aktiv klingt das für mich immer noch ziemlich gleich und gut.

              Das ist aber dieses mal garnicht das Thema, denn ich wollte zunächst wissen, ob man messtechnisch einen Unterschied in den Messungen SIEHT. Ganz klar, im Klirr, sind die Messungen komplett identisch. Die Phase sieht bei der passiven Weiche besser aus. Das Ein- und Ausschwingverhalten sieht bei der passiven Weiche besser aus, was ich nicht vermutet hätte.
              Um jetzt wieder alle abzuholen, vom Gehör sind für mich die Weichen gleich, es ist deshalb die Frage ob ich eines der beiden Weiche brauche und das teste ich jetzt gerade aus, und lasse die Korrekturen weg. Also läuft im Moment die Weiche ohne eine Korrektur im Hochton.
              Auf jeden Fall wieder etwas gelernt, dass ich da oben wohl nicht mehr so viel Aktionen mache um die Hochtöner neutral zu bekommen. Vermutlich wäre es ausreichend wenn man den Übergang sauber hinbekommt, mit möglichst wenig Schweinereien, und das ist hier bei beiden so, ... sogar ohne die Korrektur scheint die originale passive Weiche ohne Korrektur zu taugen. Gruß Timo



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              • Timo
                Registrierter Benutzer
                • 22.06.2004
                • 11022

                #457
                und dann wurde mir noch ein Paket geliefert.

                ich habs per Kleinanzeigen geholt, leider in falscher Farbe, war mir aber erstmal egal, ...

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_4819_2.jpg
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Größe: 1,11 MB
ID: 738511

                der untere befeuert, über Cinch angeschlossen, die beiden TIW250XS,
                und der obere ist per optischem spdif angeschlossen und befeuert über eine passive Weiche den TI100 und den G25NDWG.

                Die automatische Einmessung des Ultras ist in Bezug auf die Neutralität so ziemlich Kacke. Der Bassbereich wird massiv angehoben.
                Plus 13 dB hat er mir für den SUB vorgeschlagen und meine Messungen zeigen plus 6 dB. Keine Ahnung warum er so fehlerhaft einmisst,
                und wo die 7 dB geblieben sind.Vermutlich ist das Mic am Iphone und im Bassbereich so ziemlicher Mist.

                Interessant ist noch etwas anderes. 0 dB war die manuelle Einstellung am Fosi Audio V3 Stereo,
                was mir zeigt, dass der Verstärkungsfaktor beim Fosi deutlich höher ist. Bem.: Bei beiden Verstärkern ist maximal aufgedreht.





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                • Timo
                  Registrierter Benutzer
                  • 22.06.2004
                  • 11022

                  #458
                  Ich habe hier zur Info einen Auszug aus meiner Dokumentation: (Einfach eine PN an mich mit eurer Emailadresse und dann bekommt ihr die neue Version geschickt.

                  Die No.1 „Was braucht man mehr“ ist aus einem einfachen Wunsch entstanden: ein schlanker Dreiwege-Lautsprecher, der im Wohnraum bei hohen Pegeln souverän spielt, dabei kontrolliert abstrahlt und im Bass vor allem dynamisch und sauber klingt. Die Herausforderung bestand darin, diese Ziele auf einer sehr schmalen Schallwand von unter 150 mm Breite unterzubringen. Die Lösung war ein seitlich montierter 10-Zoll-Tieftöner, kombiniert mit dem TI100 im Mittelton und dem G25NDWG im Hochton.
                  Von Anfang an war klar, dass nicht die einzelnen Chassis für sich betrachtet werden sollten. Entscheidend war, wie sie als System zusammenspielen und den Raum mit einbeziehen. Der TIW250XS bringt das notwendige Verschiebevolumen und die Pegelfestigkeit im Bass, der TI100 übernimmt den für Stimmen und Instrumente besonders wichtigen Mittelton, und der G25NDWG wurde vor allem deshalb gewählt, weil er sich hinsichtlich Abstrahlung und Übergang gut mit dem TI100 kombinieren lässt.
                  Die Entwicklung der Mittel-/Hochtonsektion begann zunächst am Rechner. Mit Boxsim wurde untersucht, welche Trennung und Filterung für TI100 und G25NDWG sinnvoll sein könnten. Anschließend wurde die Simulation in der Praxis überprüft. Dabei wurden Messungen auf Achse durchgeführt und auch Winkelmessungen unter 15°, 30° und 45°.
                  Interessant war dabei, wie gut Simulation und Praxis bereits bei der ersten Grundschaltung zusammenpassten. Die spätere Optimierung beschränkte sich im Wesentlichen auf kleinere Anpassungen von Hochtonpegel, Induktivität und Phase. Die endgültige passive Trennung zwischen TI100 und G25NDWG liegt bei etwa 4 kHz und zeigte sowohl in den Messungen und im Hörvergleich ein gleichmäßiges Verhalten.
                  Beim Bass wurde bewusst ein anderer Weg gewählt. Statt den Lautsprecher auf maximalen Tiefgang im Freifeld zu optimieren, wurde Wert auf Dynamik und Pegelfestigkeit gelegt. Die für diesen Treiber relativ hohe Bassreflexabstimmung und kleinem Innenvolumen unterstützt dieses Ziel. Im späteren Hörraum zeigte sich wie stark die Aufstellung den Tiefton beeinflusst. Boden, Rückwand und das angrenzende Lowboard erzeugten eine deutliche Grenzflächenverstärkung. Dadurch konnte der zunächst vorgesehene elektrische Bassboost zurückgenommen werden. Der Raum wurde Teil der eigentlichen Bassabstimmung.
                  Nach der passiven Entwicklung der Mittel- und Hochtonweiche wurde nachfolgend der Tiefton über den DSP des WiiM Ultra integriert. Trennfrequenz, Pegel und Delay konnten dadurch unabhängig von der passiven Mittel-/Hochtonweiche angepasst werden. In der finalen Abstimmung wurde bei 180 Hz mit LR4 und einem Delay von rund 1 ms gearbeitet. Damit entstand eine klare Trennung zwischen den Eigenschaften des Lautsprechers selbst und den Korrekturen, die speziell für den verwendeten Hörraum notwendig sind.
                  Im Verlauf der Entwicklung wurden außerdem verschiedene aktive Konzepte untersucht. Eine vollaktive Trennung von Mittel- und Hochton funktionierte technisch problemlos, brachte gegenüber der bereits sehr gut funktionierenden passiven Weiche aber keinen entscheidenden Vorteil. Der zusätzliche Aufwand bei Elektronik, Verkabelung und Einrichtung stand damit aus Sicht dieses Projekts nicht in einem sinnvollen Verhältnis zum erzielten Nutzen. Die passive Mittel-/Hochtonweiche blieb deshalb die bevorzugte Lösung.
                  Auch bei hohen Pegeln zeigte sich die No.1 in der praktischen Erprobung sehr belastbar. Der TI100 erreichte bei den Versuchen in einem Meter Abstand Pegel von über 110 dB, ohne dass subjektiv störende Verzerrungen oder deutliche Kompressionseffekte auffielen. Entscheidend war dabei weniger, ob jeder einzelne Simulationswert exakt erreicht wurde, sondern dass die No.1 auch bei hoher Lautstärke ihre tonale Ausgewogenheit und Dynamik beibehielt.
                  Am Ende steht damit kein Lautsprecher, der aus möglichst vielen technischen Besonderheiten besteht. Die No.1 funktioniert gerade deshalb, weil die einzelnen Entscheidungen aufeinander abgestimmt wurden. Simulation, Messung und Hörvergleich haben sich dabei immer wieder gegenseitig ergänzt. Eine Änderung wurde zunächst untersucht, anschließend gemessen und schließlich gehört. Erst aus diesem Zusammenspiel entstand die finale Abstimmung.
                  Die wichtigste Einschränkung ist dabei ebenso klar: Die grundlegenden Eigenschaften der Lautsprecherentwicklung sind reproduzierbar, die konkrete Bassabstimmung jedoch nicht. Trennfrequenz, Pegel, Delay und Raumentzerrung müssen in einem anderen Hörraum erneut angepasst werden. Genau diese Trennung zwischen Lautsprecher und Raum ist eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Entwicklung der No.1.
                  Und vielleicht ist das letztlich auch die eigentliche Idee hinter der No.1: nicht möglichst kompliziert zu bauen, sondern so lange zu messen, zu hören und zu verbessern, bis das Gesamtergebnis stimmt.

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                  • Timo
                    Registrierter Benutzer
                    • 22.06.2004
                    • 11022

                    #459
                    im anderen Thread angedeutet dass ich thematisch mich wieder der "was braucht man mehr"-Baureihe widme.
                    ich habe jetzt erstmal die No.1 Teilaktiv aber in Stereo angeschlossen. Bisher nutzte ich den Mono-Subausgang des WIIM Ultra um die Bass zu aktivieren. Dieses mal nutze ich mit LR4 und 200 Hz im HP und TP das miniDSP. Die Verbiegung selbst passiert im Ultra. Diejenigen die es noch nicht wissen, die No.1 hat eine passive Weiche die super neutral gelungen ist, sodass in der Verbiegung im Ultra fast garnichts gemacht werden muss, aktuell läuft nämlich die No.1 mit zwei kleinen Korrekturen die man auch weglassen kann:
                    30 cm Achse, 1m 20 Grad, 2 Meter 20 Grad, 3 Meter 20 Grad und Hörplatz ca. 5 Meter und 20 Grad

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: No.1 Abstimmung mit miniDSP LR4 bei 200 Hz Weitbereich.jpg Ansichten: 0 Größe: 269,0 KB ID: 738690

                    ich bin mit den Messungen in die Ferne gegangen um zu sehen ob sich am Übergang bei 200 Hz etwas negatives auftut, ... dem ist nicht so.

                    in den Messungen habe ich zwei EQ gesetzt. Grundton und Abstrahlung bei 5500 Hz, wie geschrieben, muss man nicht machen.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_4849.png Ansichten: 0 Größe: 221,9 KB ID: 738691

                    die Elektronik an der Stelle ist einfach erklärt, da sie identisch zum Schreihals ist,
                    WIIM optisch zum MiniDSP dort die Trennung zu den beiden Fosi Audio V3 Stereo.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_4848.jpg Ansichten: 0 Größe: 834,7 KB ID: 738692

                    Wenn man sich den MiniDSP sparen will geht das auch, wie ich die ganze Zeit den Mono-Subausgang am WIIM genutzt habe. Dann benötigt man lediglich ein Cinch Y-Kabel.

                    und so bleibt es jetzt bis die No.4 gebaut ist, PHL und Sica im MT und HT, und Bass von Visaton. Gleiche Gehäuseform. Muss mal schauen ob der TIW300 reinpasst. bei 17 cm Gehäusebreite. ansonsten wird es wieder der GF250, es liegen noch zwei ungenutzte (Neue) im Keller.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_4850.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,08 MB ID: 738693

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