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  • blindrabbit
    Registrierter Benutzer
    • 02.12.2019
    • 279

    #16
    Ich ziehe das zurück... man bekommt in Anbetracht der Streubreite halt nicht die Sicherheit, das richtige zu messen, die man ja eigentlich haben möchte. Wenn man richtig messen will, hilft nur kalibrieren. Unkalibriert muss man sich einen dicken Trichter um die Messung malen.

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    • blindrabbit
      Registrierter Benutzer
      • 02.12.2019
      • 279

      #17
      Zitat von Markus213 Beitrag anzeigen
      Ich habe nie nachgeschaut welche Empfindlichkeit mein Mikro hat. Viel wichtiger wäre den Frequenzgang zu kalibrieren.
      Ich hab ne Weile gebraucht, das zu verstehen. Ich glaub' ich hab es jetzt. Die gemessene Spannung ist proportional dem Schalldruck in Pa. Die Empfindlichkeit bzw. der Proportionalitätsfaktor in mV/Pa wäre normalerweise der wichtigste Wert um die Spannung in einen sinnvollen Messwert umzurechnen. Da hier aber die logarithmische dB Skala interessiert ist das unwesentlich. Eine Verdopplung des Schalldrucks bedeutet eine Verdopplung der Spannung bedeutet 6dB Unterschied. Egal welche Empfindlichkeit. Die wird erst wieder interessant wenn es um absolute Pegel* geht. Korrekt?

      edit: *) besser: Pegel bezogen auf 20uPa
      Zuletzt geändert von blindrabbit; 06.05.2021, 20:28.

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      • Bernd
        Registrierter Benutzer
        • 08.01.2021
        • 284

        #18
        Das stimmt so ganz genau. Um eine Weiche zu überprüfen oder Raumresomanzen zu finden oder ähnliches, sollte der Frequenzgang so glatt wie möglich oder eben korrigiert sein. Will man aber z.B. die absolute Empfindlichkeit von Lautsprechern ermitteln, braucht man zum einen definierte Bedingungen (wie den Visaton-Messraum) und ein Mikro mit definiertem Ausgangspegel. Manche Angaben von Lautsprechern fraglicher Herkunft versprechen für die Empfindlichkeit oft wahre Wunder.
        Und dann gibt es ja noch ganz andere Anwendungen, wie Lärmmessungen von Maschinen, Ruhestörung im Dorf, wenn auf der Wiese ein Konzert stattfindet (oder besser: stattfand) und.. und... und.

        Gruss Bernd

        Kommentar

        • Markus213
          Registrierter Benutzer
          • 11.03.2017
          • 401

          #19
          Zitat von blindrabbit Beitrag anzeigen

          Ich hab ne Weile gebraucht, das zu verstehen. Ich glaub' ich hab es jetzt. Die gemessene Spannung ist proportional dem Schalldruck in Pa. Die Empfindlichkeit bzw. der Priortionalitätsfaktor in mV/Pa wäre normalerweise der wichtigste Wert um die Spannung in einen sinnvollen Messwert umzurechnen. Da hier aber die logarithmische dB Skala interessiert ist das unwesentlich. Eine Verdopplung des Schalldrucks bedeutet eine Verdopplung der Spannung bedeutet 6dB Unterschied. Egal welche Empfindlichkeit. Die wird erst wieder interessant wenn es um absolute Pegel* geht. Korrekt?

          edit: *) besser: Pegel bezogen auf 20uPa
          Ich hätte es nicht besser vorformuliert.
          Es ist meine Meinung, die ohne Angaben von Gründen geändert werden kann. Fehler oder Irrtümer vorbehalten! Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden

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          • Mr.E
            Registrierter Benutzer
            • 02.10.2002
            • 5278

            #20
            Zitat von blindrabbit Beitrag anzeigen
            Die Empfindlichkeit bzw. der Priortionalitätsfaktor in mV/Pa wäre normalerweise der wichtigste Wert um die Spannung in einen sinnvollen Messwert umzurechnen. Da hier aber die logarithmische dB Skala interessiert ist das unwesentlich.
            Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe. So wie ich dich verstehe, ist es falsch. ;-) Bernd (der dich anscheinend anders versteht, da er dir zustimmt) hat ja weiter oben schon geschrieben: -37.0 dB re 1V/Pa entsprechend 14.2 mV/Pa. Ein Mikrofon, daß bei einem Schalldruck von 1Pa eine Ausgangsspannung von 1V erzeugt, hat eine Empfindlichkeit von 0dB bezogen auf eben 1V/Pa. Ein Mikro mit nur 0,0142V/Pa hat eben nur -37dB re 1V/Pa. Diese dB haben mit den 20µPa nichts zu tun. Wenn du eine Messung machst, dann hast du am Ende eine Spannung aufgezeichnet. Wenn du dann wissen willst, wie hoch der Schalldruck während der Messung war, dann brauchst du diese Empfindlichkeit. Die 20µPa brauchst du dann nur noch, um aus dem Schalldruck einen Schalldruckpegel zu berechnen.

            @Bernd:
            Die Empfindlichkeit ist irgendwie bei diesen Kondensatormikros nur von der Membranfläche abhängig und die ist bei diesen Mikros wohl ähnlich.
            Das ist nicht richtig. Es gibt Mikrofone (die ja nicht nur aus der Kapsel sondern auch aus dem angeschraubten Vorverstärker bestehen), die gleich große Membranen aber ganz unterschiedliche Empfindlichkeiten haben, zum Beispiel einmal 50mV/Pa und einmal 450mV/Pa.

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            • blindrabbit
              Registrierter Benutzer
              • 02.12.2019
              • 279

              #21
              Hallo Mr. E,
              Du hast Recht. Bernd hat etwas verstanden, was ich gemeint aber nicht geschrieben habe. Nämlich: für die Bewertung des Frequenzgangs eines Lautsprechers ist die Mikrofonempfindlichkeit beim Messen unwesentlich, weil dabei nur die Pegeldifferenzen über Frequenz relevant sind und nicht der Schalldruck. (Solange ich nicht die Effizienz bzw. Empfindlichkeit des LS wissen will) Dieser Gedanke fehlte mir bzw. hatte mir vorher das Hirn verknotet.

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