Ponal Super 3 verwende ich. Nach 1,5 Tagen ist aber noch Restfeuchtigkeit vorhanden, die IMHO langsam durch die Spanplatte wandern sollte. Bei schnellem Trocknen könnte das Furnier reißen, es ist doch recht empfindlich. Deshalb denke ich, dass ich länger gepresst lassen sollte.
Ich hatte mit etwas verdünntem Leim vorgestrichen, was ich in Zukunft weglassen werde, und dann erst etwas dicker unverdünnten Leim aufgetragen, damit ich mehr Zeit habe, Deckbrett und Schraubzwingen anzubringen, ohne, dass die Spanplatte mir den Leim aufsaugt.
Leim auf das Furnier zu rollen ist mir zu kritisch, es reißt schnell, weil es hartes Holz ist und wenig flexibel.
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Was für ein Furnier verwendest du denn?
Leim auf's Furnier war bei mir unkritisch. Man sollte nur sehr schnell sein, damit es sich nicht aufrollt - oder die andere Seite vorher anfeuchten, dann rollt es sich auch nicht zusammen. Reißen kann es eigentlich nicht, du brauchst halt eine vernünftige Unterlage.
Wenn die Kanten nicht ganz fest sind, kannst du sie nachbügeln.
Das passiert meistens in der Nähe der Ecken vom Schleifen (Oberfäche nicht ganz plan).
Zwingen schön gerade anziehen.. wenn genug Leim drauf ist, fängt das Blatt sonst gerne an zu wandern an.. is blöd, wenn man das Furnier knapp bemessen hat oder 2 Blätter aneinander fügt
Zweiter Versuch:
Brett ca. 200x300 groß, Furnier etwas größer zugeschnitten, von der Farbe her ist es entweder Eiche hell oder Buche und 0,6mm dick, duch Lagerung im Neubaukeller staubtrocken. Auf die kleine Fläche vier Zwingen. Diesmal unverdünnten Leim so dick aufgetragen, dass gerade so etwas am Rand herausquetscht.
Beim ersten Versuch habe ich zwei derartige Bretter furniert, das Ergebnis sieht so aus: oben das misslungene unbehandelt, unten das gelungene geschliffen und hochglänzend lackiert, Mitte weißes Papier, rechts Schreibtisch Buche-Nachbildung.
Das lackierte habe ich inzwischen mit einem sehr feinen Schleifschwamm seidenmatt gemacht. So gefällt mir das und so werde ich meine Boxen verschönern. Ich freu mich, wie ein kleines Kind, weil das einfach so geil ist.
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Zum Mattieren kannst du auch feine Stahlwolle nehmen - funktioniert sehr gut, kostet fast nichts und ist nicht alle paar cm "dicht" .. kannst du ja mal auf deinem Testbrett ausprobieren
Hatte ich ja schon vermutet, dass es Eiche ist. Ich habedas Furnier geschenkt bekommen, die gerissenen Blätter habe ich da gelassen, sind jetzt Feuerholz, ließ sich verdammt schwer sägen. Die schönen stehen bei mir im trockenen Keller.
Seidenmatten Lack werde ich kaufen. Ich wollte einfach mal sehen, wie es glänzend aussieht. Nicht so schön.
Vielleicht fertige ich noch ein paar kleinere Proben an und versuche eine Lasur, um das Holz etwas dunkler zu machen, damit es edler und älter aussieht. Das kann ich ja dann direkt seidenmatt lackieren.
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Statusbericht: Die Gehäuse sind praktisch fertig, werden gerade furniert, Chassis und Frequenzweichenbauteile und alle Kleinteile sind da.
Problem: Ich bin mir nicht sicher, welche der drei simulierten Weichen ich nehmen soll und wäre sehr dankbar, wenn ihr mir die Entscheidung etwas erleichtern könntet, oder mir beim Feinschliff einer vielversprechenden Version helft.
Falls ich mein Datenvolumen bisher nicht überschritten haben sollte (einfach mal den Link am Ende dieses Beitrages testen!), stelle ich ein paar interessante Sachen zum Download bereit:
Erstens: Boston.zip
Drei verschiedene Weichen für AL-KE, wobei ich mir nicht sicher bin, welche die beste sei. Verbesserungsvorschläge nehme ich gern entgegen.
Zweitens: Topas.zip
Ich habe die beiden Verianten der Topas-Weiche simuliert und stelle die Ergebnisse zur Verfügung. Ich hatte noch eine dritte version ausgedacht, die einen glatteren Energiefrequenzgang hat, aber durch die schlechte Phasenlage und der daraus folgend vermutlich schlechteren Stereoortung erübrigt sich diese.
Viertens: die vielen *.ogg
Ein Klangvergleich zwischen verschiedenen Abtastsystemen (Schallplatte, weiß noch jemand, was das ist) und dem selben Titel noch mal von CD. Falls an der Thematik Interesse bestehen sollte, hänge ich das an die nächstgrößere Glocke und kann CDs mit zufälliger Titelreihenfolge (zwecks Blindtest) versenden.
Ich hab' mir Deine drei Versionen mal angesehen u. würde die Version 2 als erstes probieren.
Welche für Dich die richtige ist musst Du Dir erhören, ich hab' auch drei verschiedene bei meinen AL's probiert bis ich die für mich richtige gefunden habe.
Wenn Du Impedanzlinearisierung nicht unbedingt brauchst würd' ich sie erstmal weglassen, ich versuche immer mit wenigen Bauteilen zum Ziel zu kommen.
Natürlich hab' ich's mir nicht verkneifen können in der Weichenschaltung Deiner Version 2 mal rumzuwurschteln.
Mit weniger Bauteilaufwand bin ich da auf ein nahezu gleiches Ergebnis beim F-Gang u. Energieverlauf gekommen, der Phasengang war mindestens genauso gut.
Und das wird sie genau so lange bis sie das erste Mal richtig arbeiten muss.
mfg
Ich arbeite seit 2 Jahren mit einer Fräse vom Hornbach, so ne gelbe. Hat einmal 49Euro gekostet inklusive 12tlg. Fräsersatz, bis heute keine verschlechterung der Maschine. Bin sehr zufrieden, die Fräser taugen immer noch, auch nach hartem Gebrauch.
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