Concorde AL170

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  • Rainer_G
    antwortet
    Nach einem Jahr Betrieb meiner kleinen Concorde – oder wie man sie auch immer nennen mag – möchte ich mich noch mal melden um meine Erfahrungen hier zu beschreiben:

    Die Box wird jetzt in rein CB betrieben. Für klassische Orchestermusik wird ein Sub mit TIW 250 + DT 300 in 50 L CB dazu geschaltet, um das gesamte Volumen eines großen Orchesters darzustellen. Für Pop und Jazz bleibt der Sub i.d.R. außer Betrieb. Die Bassleistung der AL170 ist mehr als ausreichend, tiefgehend und sauber. Die Weiche wurde zwischendurch ein paar Mal modifiziert, aber die ursprüngliche Weiche (Eingangspost) à la walwal hat sich als die beste Lösung erwiesen und so ist es bis heute geblieben. Für mich sind 1 Jahr Zufriedenheit mit dem Klang einer Box – was relativ selten vorkommt - der Beweis für die (subjektive) Qualität dieser Konstruktion.

    Vor ca. 6 Monaten habe ich begonnen meine umfangreiche CD-Sammlung auf ein notebook (Acer, Intel 2x1,6 GHz, Win 7) zu rippen. Der DAC war ein Acram rDAC (ca. 400 Euro), der per USB und WASAPI-Treiber mit dem notebook zusammen arbeitete. Die Klangqualität war beeindruckend und der Unterschied zu meinem sehr hochwertigen T+A CD 1260 R (2500 Euro) kaum zu hören. Per USB arbeitet der Acram rDAC maximal mit einer Bittiefe/Abtastrate von 24 bit/96 kHz.

    Nach sehr guten Erfahrungsberichten bin ich vor kurzem auf den DAC (ist mehr als ein DAC) RME-Fireface UC (Beschreibung siehe Thomann) gestoßen, nicht zuletzt aufgrund des positiven Berichts von dem user Pansen. Dieser DAC ist jetzt bei mir im Einsatz und ich bin von dem Klang absolut begeistert ! Ein solch gut klingenden DAC habe ich noch nicht gehört. Absolut sauber in Tiefen, Mitten und Höhen und eine perfekte + stabile Abbildung in Breite und Tiefe. Eine von mir angedachte Aktivierung der Box wird erstmal zurück gestellt, obwohl das mit dem RME-Fireface mit seinen 8 Analog-Ausgängen einfach möglich wäre.

    Die Abspielsoftware ist das Media Center 16 von J. River, welches sehr gut in der Darstellung ist und eine Menge Einstellungsmöglichkeiten hat. Der Player läuft mit dem RME Fireface und dem Treiber WASAPI-Event Style perfekt zusammen. Bittiefe/ Abtastrate 24 bit/192 kHz, was für USB-Dacs eher selten ist.

    Die Konfiguration meiner Audio-Anlage habe ich hier dargestellt:

    Gruß Rainer

    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Rainer_G; 01.12.2011, 10:42.

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  • IFF
    antwortet
    OK, danke.

    Gruß IFF

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  • walwal
    antwortet
    Gesicherte Erfahrung anderer.



    Kenne aber noch mehr solcher Fälle. Die Sicke begrenzt den Hub und es knickt um.

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  • IFF
    antwortet
    Zitat von walwal
    ... knicken die Al-Membranen gerne um bei viel Hub.
    Gesicherte Erkenntnis oder Vermutung?

    Gruß IFF

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  • walwal
    antwortet
    Dann sind wir ja einig. Eine Messung deines Tieftones hast du nicht gemacht, denn meist sind es die Raummoden, die den Bass zu viel betonen. Bei 6 m Raumlänge sind es die 29 Hz und 58 Hz. Die bekommt man nur mit einem PEQ oder sehr viel Absorbern weg.

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  • LANDO
    antwortet
    Hi

    Also bei der normalen Concorde sind es ca. 5 db bei 50 Hz und ab 70 Hz ca. 2 db weniger.

    Wie gesagt zwei 20iger gehen immer etwas besser als zwei 17er. Obwohl zwei 25 iger gehen besser als zwei 20iger. Es geht halt immer bässer.
    Aber viel wichtiger ist doch die Frage, wieviel Bass brauch man den wirklich in den oftmals nur 15 qm Durchschnitts-Wohnzimmer.

    Ich habe mir letztens noch mit den Schablonen von Mr. Woofa zwei TL-SUB (einer nur für mich) gebaut. Für das Heimkino find ich das "Fühlen" des Tiefbass sehr angenehm. Bei Musik finde ich ein ermüdungsfreies Hören viel wichtiger und da finde ich die vier GF 200 der Solitude in meinem Wohnzimmer (ca. 50 qm) oftmals schon zuviel.


    Gruß


    Gruß

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  • walwal
    antwortet
    OK.

    Was sagt der max-Pegel bei Boxsim? Ich sehe da mindestens 5 dB weniger im Tiefton.

    Wobei 20-30% nix aussagt, weil das vom VV-Ausgang und der Art der Lautstärkeregelung abhängt. Ich fahre die Concorde auch nicht aus, trotzdem gehen die Al 200 heftig zur Sache. Allerdings ist das bei mir aktiv geregelt. Und der Raum hat 45 m² sowie bis 4,5 m Höhe.

    Ich höre schon laut, aber nicht extrem. Einige meiner Besucher aus dem Forum hörten deutlich lauter als ich.
    Wen ich mehr Pegel wollte, könnte ich:

    BR machen, ist aber nicht mein Ding und richtiger Tiefbass geht im Raum oft CB besser. (s. Anhang)
    2 TIW 250 einbauen, sieht nix aus
    2 Sub dazustellen aktiviert und mit PEQ.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von walwal; 02.01.2011, 10:20.

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von walwal
    Wenn ich die Al 170 verbaut hätte, wären sie Schrott. Die Al 200 reichen gerade so in CB. CB braucht große Chassis.

    Außer dem mickrigen Aussehen knicken die AL-Membranen gerne um bei viel Hub.

    Aber für die "üblichen" Anforderungen sicher ein prima LS. Nachteil siehe oben und die etwas ungünstigere Anordnung der TT in Bezug auf Raummoden und Bodenreflektion. Aber darunter "leidet" auch die Atlantis.
    Du hast mich etwas falsch verstanden. Ich meinte den Vergleich (auch wenn es eine andere Art von Tiefbass ist!!!) zwei AL200 CB <--> zwei AL170 BR.

    Wenn man in BoxSim die GF200 einer Solitude durch Al170 ersetzt, ist eigentlich kein wirkllicher Verlust zu sehen.

    Ich möchte damit aber nicht behaupten, das zwei Al170 das gleiche leisten können wie zwei Al200. Unabhängig von den "inneren" Werten läßt sich die größere Membranfläche nicht wegdiskutieren.

    Bezüglich "üblichen Anforderungen" kann ich aus Erfahrung als Hauseigentümer sagen das eine Atlas Compact mit TIW 360 und Concorde am Anfang gerne mal ausgefahren wurde und sich dann alles auf ohrenfreundliche Pegel (20-30%) einstellt.



    Gruß

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  • walwal
    antwortet
    Wenn ich die Al 170 verbaut hätte, wären sie Schrott. Die Al 200 reichen gerade so in CB. CB braucht große Chassis.

    Außer dem mickrigen Aussehen knicken die Al-Membranen gerne um bei viel Hub.

    Aber für die "üblichen" Anforderungen sicher ein prima LS. Nachteil siehe oben und die etwas ungünstigere Anordnung der TT in Bezug auf Raummoden und Bodenreflektion. Aber darunter "leidet" auch die Atlantis.

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  • LANDO
    antwortet
    Hallo

    was mir außerdem noch aufgefallen ist, das die zwei AL170 (trotz der schon erheblich kleineren Membranfläche) doch annähernd den gleichen Tieftobereich der zwei Al200 der Concorde abdecken können. Wie gesagt annähernd...
    Wenn dann hier im Forum sowieso viele die Concorde CB bauen wollen, wäre der Al170 doch eine sinnvolle Alternative für eine schlanke Concorde.

    Achja, und was man in dieser Kombination sehen kann, das die schwarze Dustcap beim AL170 wirklich zu klein ist. Beim AL 130 hat man da wirklich die Proportionen besser gewählt.

    Gruß
    Zuletzt geändert von LANDO; 01.01.2011, 21:56.

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  • LANDO
    antwortet
    Hi

    ich finde diesen Lautsprecher super!

    Allein wenn man überlegt, wieviele die "normale" Concorde bassentlasten, das Gehäuse der Concorde zu groß ist und wie wenig die Atlantis gebaut wird.

    Die Namensgebung ist meiner Meinung nicht ganz glücklich gewählt und es wird sich für diesen Lautsprecher auch ein schöner neuer Namen finden lassen.

    Werde in nächster Zeit den selben Ansatz verwenden, jedoch ist für mich als Hochtöner der B&G Neo 3 dabei Pflicht.

    Gruß

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  • walwal
    antwortet
    Danke, sieht besser aus. Wenn ich meine Concorde teilaktiviere, kann ich es mal testen, dann habe ich so viel Platz im Weichenfach...

    Nachtrag: wurde umgesetzt. Siehe "Concorde Teilaktiv"
    Zuletzt geändert von walwal; 01.01.2011, 13:45.

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  • Rainer_G
    antwortet
    @Walwal
    Hier der Frequenzgang alte Vers. (links) zur 18dB-Variante (rechts). Der Abfall in Richtung 5000 Hz ist gleichmäßiger, der Energie-FG ebenfalls.
    Gruß Rainer
    Angehängte Dateien

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  • walwal
    antwortet
    18 dB hatte ich auch mal getestet, aber keinen Unterschied gehört. Da die Impulsverarbeitung und Gruppenlaufzeit bei 2. Ordnung theoretisch besser als bei 3. Ordnung ist, habe ich nichts verändert. Habe aber nicht viel Arbeit investiert. Kann es ja mal später noch mal testen.

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  • Rainer_G
    antwortet
    Den Weichenänderungsvorschlag von jama habe ich teilweise aufgegriffen: Im MT-Zweig habe ich eine Spule von 0,15 mH in Reihe vor die AL130 gesetzt (18dB-Abfall zur KE 25 hin). Der Klang ist in den Mitten in der Tat etwas durchhörbarer geworden, ohne (!) an Aggressivität zugenommen zu haben. Gefällt mir besser. Der Energiefrequenzverlauf ist dadurch auch etwas gleichmäßiger geworden.

    Die Änderungen habe ich in meinen Eingangsposts 1 + 2 (Bilder + Simu) eingearbeitet.
    Gruß Rainer

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