Gibt es heute noch zwischen Verstärkern, CD-Spieler so große unterschiede das man sie im Blindtest mit z.B. eine Unterbrechung von 1 Min. Hören kann ?
Ich möchte gerne eure Meinung hören, habt ihr große Unterschiede gehört, zwischen welchen Herstellern und Qualitäts/Preisklassen ?
Ich fange langsam an zu glauben, dass die Unterschiede bald nur noch extrem schwer hörbar werden !
[Ich habe mal einen Test gemacht:
Yamaha vs. Fisher
Unterschied ? Also ich habe bis auf ein stärkeres Rauschen nichts gehört ! Obwohl der Fisher 20 Jahre alt ist.
An welchen Lautsprechern wurde der Test durchgeführt?
An gutmütigen Lautsprechern mit halbwegs vernünftigen Verstärkern hört man keinen Unterschied, lediglich den maximalpegel und die Dämpfung kann man noch unterscheiden. Beim CDP wirds da wohl schon offensichtlicher werden wenn´s wirklich ein 20 jahre alter ist.
Sehr gute LS vorausgesetzt (Topmodelle von Visaton aber auch Referenz-Fertigboxen), sind Klangunterschiede bei auf Neutralität ausgelegten CD Playern nicht hörbar. Ein 200$ Pioneer klingt wie um Faktor 10 teurere Geräte. Nur billigste Modelle erzeugen Störgeräusche oder Rauschen. Am CD Player kann man ohne Qualitätsverlust viel Geld sparen! Auch die Mechanik ist bei HighEnd Geräten meist billige Standardware aus der Consumerklasse. z.B. KSS210A Pickup im Plastiklaufwerk. Die Chipsätze sind ohnehin standardisiert und nicht klangrelevant.
Bei Verstärkern sieht es etwas anders aus. Die Klangunterschiede treten hauptsächlich an kritischen Lasten wie der alten Infinity Kappa auf. bei anspruchslosen 8 Ohm Boxen wie der Atlas compact arbeiten auch schlechtere Verstärker brauchbar. Abzuraten ist von Verstärkern mit Hybridendstufe, da diese äußerst unzuverlässig und teuer in der Reparatur sind. Schon ganz gute Verstärker, z.B. von Kenwood kriegt man bei ebay für etwa 70$.
Naja, solche komischen Lautsprecher sind so eine Sache. An meinem Küchenradio (Telefunken 2x2W) klingt auch alles gleich.
Im Ernst: Gute, hochgezüchtete Lautsprecher lassen jenseits gemäßigter Zimmerlautstärke die Unterschiede schon hörbar zutage treten. Abseits sog. "Effektgeräte" (Röhrenverstärker u.Ä.) scheint aber auch mir der Unterschied maßgeblich im Dämpfungsfaktor, der Stabilität der Stromversorgung und in "Dreckeffekten", nämlich etwa (evtl. versteckten) Loudnessschaltungen oder bei Importgeräten waghalsig nachträglich aufgelöteten Eingangskapazitäten zur Erfüllung der Postvorschrift (Unmöglichkeit des Empfangs von AM-Sendern)zu bestehen.
Dabei muß Qualität nicht teuer sein, von Yamaha, Kenwood, Rotel und anderen gab es von jeher einzelne Geräte, die für wenig Geld ausentwickelt waren, aber auch immer wieder schwarze Schafe. Ich habe etwa vor Jahren mal einen solchen Blindtest mit Freunden mit meinem (noch immer geliebten )Kenwood 5010 und gleichteuren, geichalten Sony und Denon gemacht. Die Geräte klangen verschieden. Lautsprecher waren Eigenentwicklungen mit WS13 F und DSM25 (extrem analytisch, wenn ich das hier mal so sagen darf). Was rauskam, steht ja 4 Zeilen weiter oben in Klammern, wobei der Denon auch nicht ganz verkehrt war.
Das war im Kenwood die Musik macht, gibt es übrigens auch von einem deutschen Hersteller (mit verchromter dicker Frontplatte) für 4000€:-)
Hehe, @FrankS: Gleicher Geschmack? Witzig.
Ich wollte kürzlich meinen ausgebrannten Kenwood-CDP5030 (mit Alps-Motorpoti) schon wegschmeißen, und fand glücklicherweise in einem Dir bekannten Repshop den Original-Pickup (KSS210A:-))) für 10€ bzw. als offenbar guten Nachbau noch billiger. Ich werde nie mehr einen CD-Player (neu) kaufen...
Der Sony AVR war doch recht deutlich schlechter. Vorallem in puncto Räumlichkeit fehlte da was.
Der Yamaha aber war in meinen Ohren der überraschende Sieger.
Zwar klang die 10000 Euro Kombi noch nen Tick räumlicher, aber das klang so ekelhaft spitz.... zum würgen
Ganz anders der Yamaha: Eher sanfte Höhen (ähnlich Sony), mit sehr guter Auflösung und einem wesentlich druckvollerem und tiefergehenden Bass.
Ich war auch kürzlich in so einer Haientverkäuferei, neue CD (Friedrich Gulda, Klaviersonaten) unterm Arm. Mit meiner werten Frau Mutter (selbst des Klavierspielens kundig) Kette für Fantastillionen gehört. Ambiente beeindruckend. Verkäufer nett. Vinyl gekauft. Nach Hause. CD in Kenwood/Visaton-Kombi gelegt. Glücklichsein allerseits.
Hmm Kevin, wenn du zwischen einem 300¤ und einem 10000¤ Verstärker einen Unterscchied hörst, wird das wohl stimmen
Ich hab mal eine Idee, ich nehme den Fisher und den Yamaha mit nach Hannover und teste das mal in einem Hifi-Studio an B&W und der gleichen, mal gucken was da raus kommt
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