Verstärker für La Belle

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  • kampf-keks
    antwortet
    Schon geschrieben... selbst bei den 4xxx Denons ist das Netzteil nicht der Burner.
    Kombiniere den mal mit einer günstigen PA Endstufe und achte auf das was Du hörst und nicht zwingend auf den Klirrfaktor der Endstufe oder auf die Kapazität der verbauten Kondensatoren

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  • Norbert66
    antwortet
    Zitat von knork
    Der Chaomaniac hat absolut . . . , dann sollte man Leistungsreserven haben. . . .
    Ich würde einen guten Mittelklasse-AVR nehmen und Endstufen dazu ...
    Hallo Knork,
    dem stimme ich voll zu. So ist die Investition am Anfang in die schnelllebige AV-Technik nicht so hoch und man kann später mit einer guten Endstufe, die ist unvergänglich ;-), aufrüsten.

    Hier ein schöner Beitrag aus den Forun, den ich gefunden habe:


    Den Verstärker von Lonzo habe ich mir als reine Endstufe nachgebaut und betreibe sie wie Knork es vorschlägt. s.Foto nicht ganz so edel aber erfüllt seinen Zweck.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Norbert66; 15.01.2012, 09:44. Grund: Tipfehler

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  • knork
    antwortet
    Kondi hin oder her... die gespeicherte Energie reicht nur für ein paar kurze Augenblicke.
    Der Chaomaniac hat absolut recht und das deckt sich auch mit meiner Erfahrung mit dem Yammi RX-V 3800, der ja auch nicht grad schwächlich ist. Bei dynamischen Inhalten gehts locker mal über die 100db drüber und wenn das oft auftritt (und bei Filmen knallts doch auch mal länger und lauter), dann sollte man Leistungsreserven haben. Der Yammi wird heiß und fängt irgendwann auch an zu verzerren.
    Ich würde einen guten Mittelklasse-AVR nehmen und Endstufen dazu ... zumindest bei mir hier wird das irgendwann mal ausgebaut.

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  • Violoncello
    antwortet
    Siehe meinen vorigen Post: Nein, die Größe der Sieb-Elkos lässt keine Rückschlüsse auf die Dynamikfähigkeit zu.

    Dazu vielleicht mal etwas ausführlicher was die Aufgabe von Pufferelkos eigentlich ist:

    Einer gegengekoppelten Endstufe ist es im Prinzip erst einmal egal, welche Versorgungspannung anliegt. Sie verstärkt das Eingangssignal gemäß dem verdrahteten Verstärkungsfaktor, also z.B. 30x.
    Wenn ich also einen Sinus mit 5VPP (Peak-to-Peak) ausgebe will, ist es prinzipiell egal, ob die Versorgungsspannung +-10V oder +-1000V beträgt. Es ist auch egal, ob der Versorgungsspannung noch ein eigenes Signal aufmoduliert ist (so lange es im Rahmen bleibt), denn das wird bis zum Ausgang durch um Kenngröße "Supply Ripple Rejection" (die üblicherweise um 60-80db liegt) abgeschwächt.

    So, nun liegt auf der Hand, dass die Ausgangsspannung nicht größer sein kann als die Versorgungsspannung. Es gilt also, eine gegebene angestrebte Spitzenausgangsspannung dauerhaft aufrecht zu erhalten.
    Hinter einem Gleichrichter liegt erstmal eine Abfolge von Sinus-Halbwellen an, die also immer wieder gegen 0 geht. Damit kann die Endstufe nichts anfangen, da ihr ja so 100x pro Sekunde die Spannung weggenommen wird. Also muss diese Zeit überbrückt werden. Und das geschieht über große Siebelkos.
    Das -und nur das- ist die Aufgabe der Siebelkos - für 10ms lang dafür sorgen, dass die Spannung nicht zu weit einbricht. Dann kommt nämlich wieder der Ladeimpuls vom Trafo und die Spannung ist wieder "da".

    Die Dynamik, die so gerne genannt wird, spielt da eher eine untergeordnete Rolle. Denn: Der maximale Ausgansstrom ist nämlich limitiert (Herr Ohm lässt grüßen) von der maximalen Ausgangsspannung. Sprich: Wenn die Siebung unter Volllast die Spannung einigermaßen aufrechterhalten kann, ist die Dynamik ausschließlich durch die Railspannung limitiert.

    Als Faustregel wird gerne genannt: 1000 µF pro Ampere und Rail.
    Also z.B: Ich habe eine Endstufe mit +-30V Rails. Das Datenblatt sagt mir, dass die Endstufe bei Vollaussteuerung in 4 Ohm 200 Watt zieht, also ca. 8 Ampere. Macht also 8000 µF, für Stereo dann 16000 µF pro Rail.
    Der genaue Wert ist aber nicht sooo wichtig. Ich denke, man könnte diesen Wert halbieren oder verdoppeln und würde in den meisten Fällen keinen Unterschied merken.

    Aber:
    Deutlich mehr bringt nichts, im Gegenteil: Trafo und Gleichrichter werden bei zu großer Kapazität und gleicher Ausgangsleistung deutlich stärker beansprucht.

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  • Marco83
    antwortet
    Kann man also von dem Kondensatorenwert irgendwie auf die "Dynamikfähigkeit" eines AVR Rückschlüsse ziehen? Wie sind da 2 x 18000µF einzuordnen? Im Vergleich zu richtigen Stereoboliden wahrscheinlich eher mau, nehme ich an.


    Wer kennt sich hier aus?

    Grüße

    und Danke

    Marco

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  • Violoncello
    antwortet
    Die sind im Prinzip nur dafür da, um die Spannung bis zum nächsten Ladeimpuls aus dem Netzteil einigermaßen aufrecht zu erhalten.

    Die Dynamik wird im Wesentlichen durch die Railspannung begrenzt. Und bei kleinen Amps ist die entsprechend niedrig anzusetzen.

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  • horr
    antwortet
    Zitat von Chaomaniac
    Dabei die Dynamik aber nicht vergessen!
    100 dB Spitzenpegel bedeuten nicht, dass auch wirklich 100 dB RMS erzielbar sind.
    80 bis 85 dB, bei stark komprimiertem Material auch mehr, sind da realistischer.
    Ist aber auf alle Fälle auch laut.

    Was für Pop und Rock an Leistung locker ausreicht, kann mit einer guten Carmina Burana- oder 4 Jahreszeiten-Aufnahme sehr schnell zu wenig sein.
    Ein Verstärker ohne Kondensatoren im Netzteil oder warum sind die Dinger dort verbaut?

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  • My.stAr
    antwortet
    Zitat von Marco83
    Also ich hatte bei mir sie Solitude auch zunächst am AVR hängen. Das ging sehr sehr laut bei Bedarf (denon 4306) nicht auf Dauer ertragbar. auf Grund der Aktivierung erhielt später dann jedes Chassi einen eigenen Endsufenkanal von t-amps 150.

    Oh wunder es ging echt nochmal ne Schippe mehr... aber unnötig. Wirklich unnötig. So laut hört wohl kein normaler Mensch.
    ich dachte schon fast, ich hätte ein total verzerrtes Weltbild

    Wobei der Wirkungsgrad der Solitude ja etwas höher ist

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  • Marco83
    antwortet
    Also ich hatte bei mir sie Solitude auch zunächst am AVR hängen. Das ging sehr sehr laut bei Bedarf (denon 4306) nicht auf Dauer ertragbar. auf Grund der Aktivierung erhielt später dann jedes Chassi einen eigenen Endsufenkanal von t-amps 150.

    Oh wunder es ging echt nochmal ne Schippe mehr... aber unnötig. Wirklich unnötig. So laut hört wohl kein normaler Mensch.

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  • My.stAr
    antwortet
    Das mit dem Schallmesser ist ne tolle Idee sollte ich echt mal machen=)

    Ich bin definitiv kein Lauthörer. Filme schau ich gern etwas lauter, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass mir n dicker Onkyo net langen würde.
    Bei Filmen drehe ich den Yamaha 467 max. auf -20dB...

    Also Schallmesser holen, probieren und dann weiterdenken

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  • Chaomaniac
    antwortet
    Dabei die Dynamik aber nicht vergessen!
    100 dB Spitzenpegel bedeuten nicht, dass auch wirklich 100 dB RMS erzielbar sind.
    80 bis 85 dB, bei stark komprimiertem Material auch mehr, sind da realistischer.
    Ist aber auf alle Fälle auch laut.

    Was für Pop und Rock an Leistung locker ausreicht, kann mit einer guten Carmina Burana- oder 4 Jahreszeiten-Aufnahme sehr schnell zu wenig sein.

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  • horr
    antwortet
    Kauf, leihe (online und zurück) Dir einen Schallmesser und höre mal bei 100 dB und überlege wie oft und wie lange "DU" bei einer solchen Lautstarke hörst.

    Kann viel Geld sparen.

    Es gibt hier einige, die ich schätze, die sehr laut hören und dies auch propagieren - ist ihre Sache,- aber nicht gesund.

    MFG

    Christoph

    P.S.:
    Billig = hol Dir einen 2X10 Watt Verstärker (wie mein Tripath für 10€) und drehe 80 % auf. Bei mir rennen die Kinder (4 und 8 Jahre) dann schreiend aus den Zimmer und sagen: "Papa, bist Du verrückt geworden?"

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  • My.stAr
    antwortet
    Auch wenn's 64W für 100dB sind: Wenn ich die Boxen per Bi-Wiring an nen 5007 anschließe, hab ich noch genug Leistung für noch einige dB😉

    Schön auch mal 'ne andere Meinung zu hören^^

    Aber irgendwie bin ich nicht weiter wie am Anfang😊 bzw. Nur noch verwirrter, weil die Meinungen so weit auseinander gehen😁

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  • horr
    antwortet
    und zu Halbieren bei zwei Boxen
    Stimmt schon mit den 4 Ohm dafür bringt der Verstärker mehr
    = Nullsummenspiel
    MFG

    Christoph

    P.S.
    Diese Tabellen mit dem "stupid idiot sound Level" spar ich mir

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  • Chaomaniac
    antwortet
    @ horr:
    Nicht ganz.
    Die La Belle hat 4 Ω Nennimpedanz und die 85 dB bei einer Eingangsspannung von 2,83 V. Die Leistungsangaben in Deiner Tabelle sind also zu verdoppeln.

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