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  • Hiege
    antwortet
    Zitat von Fosti Beitrag anzeigen
    Die meisten Verstärker sind nicht 4-Quadranten fähig. Alles was von der Frequenzweiche und den Chassis an den Verstärker zurückgegeben wird, muss dort von der Schaltung abgefangen bzw. verheizt werden. Das kann (!!!) sich klanglich auf entsprechend unterschiedliche LS auswirken. Auch bei einem Chipamp wie den TDA7294 ist die Beschaltung extrem wichtig. Der Chip an sich ist Klasse....
    Wie ist das zu verstehen? Gescheites Netzteil damit der mit der Dämpfungsfaktor niedrig ist?

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  • walwal
    antwortet
    Es gibt zum Testen der Verstärker "virtuelle Lautsprecher", als nicht rein Ohmsche Last, sonder zusätzlich mit Kapazität und Induktivität. Da sieht man die Effekte.

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    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 519BAT56fig01.jpg Ansichten: 0 Größe: 73,2 KB ID: 693422


    Die schwarze Kurve zeigt den Frequenzgang mit der simulierten Last.

    Damit es schön schaurig wird, sind das Röhrenverstärker....

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Name: 621RoMM8fig1.jpg
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ID: 693423
    Das ist ein Transistorverstärker der Spitzenklasse (Rotel Michi)

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Name: 521NADfig01.jpg
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    NAD Endstufe

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Name: 220Para21fig1.jpg
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ID: 693425
    Parasound Endstufe

    Lautsprecher sind sehr unterschiedlich, manche sind sehr schwierig dür den Verstärker, wie man hier sieht:

    https://www.lowbeats.de/epdr-technik...on-resistance/

    Hoher Dämpfungsfaktor, stabiles Netzteil und viel Leistungsreserven sind immer gut.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von walwal; 20.08.2021, 17:41.

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  • Fosti
    antwortet
    Die meisten Verstärker sind nicht 4-Quadranten fähig. Alles was von der Frequenzweiche und den Chassis an den Verstärker zurückgegeben wird, muss dort von der Schaltung abgefangen bzw. verheizt werden. Das kann (!!!) sich klanglich auf entsprechend unterschiedliche LS auswirken. Auch bei einem Chipamp wie den TDA7294 ist die Beschaltung extrem wichtig. Der Chip an sich ist Klasse....

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  • walwal
    antwortet
    OT: Die Pumpe ist schon lange ersetzt durch eine Hocheff.pumpe, die Heizung Gas-Brennwert. Wärmepumpentrockner und LED, dadurch 30 % weniger Verbrauch an Strom. Lohnt sich.

    Wenn der Dachdecker wieder Material bekommt, kommt ein Aufsparrendämmung und Photovoltaik aufs Dach. Lohnt sich erst in Zukunft.
    Zuletzt geändert von walwal; 19.08.2021, 09:56.

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  • Bernd
    antwortet
    Hallo!

    Das halte ich bei einer Endstufe nicht für praktikabel und auch für recht gefährlich. Da würde ich eher versuchen, die gefährdeten oder schon defekten Elkos gegen welche mit höherer Spannungsfestigkeit zu tauschen, falls die dann noch auf die Platine passen.

    Bei den Warmwasserpumpen, wahrscheinlich in der Heizung, ist das Problem wohl auch, daß die Lebensdauer eines Elkos ohnehin in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur z.B. mit 30 000 h angegeben ist. Bei Dauerbetrieb sind das ja nur ca. 3,5 Jahre. Meist halten die doch wesentlich länger. Diese alten Pumpen würde ich aber sowieso austauschen. Die brauchten ja so 70 bis 140 Watt. Das läppert sich übers Jahr ganz schön zusammen. Moderne Hocheffizienzpumpen brauchen nur noch 7 Watt oder so. Neue Heizung hat bei mir ca. 300€ im Jahr an Strom(!) gespart. Da waren einige von diesen Stromfressern drin.

    Ansonsten ist die Spannung ja noch nicht einmal 5% höher als früher. Da muss man schon ganz schön "auf Kante" dimensioniert haben, wenn das was ausmacht. Bei Grundig Vollverstärkern soll das aber so gewesen sein, hab ich mal gelesen.

    Gruss Bernd

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  • Markus213
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Meist sterben die Geräte, weil ein Kondensator (Elko) defekt wird, nur Rauch, kein Schall. Ältere Geräte waren auf 220 V ausgelegt und sind gefährdet. ......

    Es gibt eine einfache DIY-Methode, die jedoch Kenntnisse in der Elektrotechnik erfordert. Du brauchst einen Kleintransformator (40 W reicht aus) mit einer Ausgangsspannung von 20 V. Die Sekundärwicklung in Reihe mit der Stromversorgung des Verstärkers schliessen. Die Spannung auf der Sekundärseite des Transformators muss jedoch phasenverschoben zur Netzspannung angeschlossen werden. In diesem Fall wird die Netzspannung von 240 V um 20 V abgesenkt. Sonst, addieren sich 20 V zur Netzspannung auf 260V

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  • goofy_ac
    antwortet
    Ich würd sogar "Voraussetzung" sagen, zieht sich doch durch alle Branchen hindurch. Thermostatgehäuse am Motorblock hat drei Schlauchtüllen - zwei aus Metall (klein und groß), eine aus Kunststoff (mittelgroß) - vorgestern gebrochen, Motor fast trocken gelaufen, weil der Fühler im Thermostatgehäuse sich immer noch wohl gefühlt hat. Wer ist so blöd, und stellt für die eine Tülle den Produktionsprozess um? Da verbraten wir unsere Energie Sorry, auch wenn OT, die Luft musste raus...

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  • walwal
    antwortet
    Meist sterben die Geräte, weil ein Kondensator (Elko) defekt wird, nur Rauch, kein Schall. Ältere Geräte waren auf 220 V ausgelegt und sind gefährdet. Kommt immer darauf an, wieviel Cent an Bauteilen gespart werden musste. Warmwasserpumpe - Kondensator hin, Saba Verstärker - Elko geplatzt, TV -Elko defekt, Rolladensteuerung - Kondensator. So die Erfahrung vieler Jahre. Wurde alles repariert, teil selbst gemacht. Heute ist der Gerätetod oft so gewollt.

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  • ubix
    antwortet
    Und die Subwooferendstufe
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  • ubix
    antwortet
    Ich habe immer noch meinen Philips FA 670, der läuft , und läuft ...

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ID: 693350

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  • walwal
    antwortet
    Es gibt durchaus Forenmitglieder, die mit Übersetzungstools nicht klarkommen und mir englische Texte übel genommen haben. Deswegen mache ich das.

    Eigentlich ist schon alles zusammengefasst, aber ich kann es noch stärker komprimieren:

    Streben Sie Verstärker mit höherem Dämpfungsfaktor (niedrigere Ausgangsimpedanz) an, 20 oder mehr reicht
    Streben Sie nach ausreichender Leistung für Ihre Bedürfnisse (100 W an 8 Ohm) reicht fast immer
    Flacher Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz, gemessen mit einer typischen ohmschen Last (wie 4 ).
    Niedrige Verzerrung <1% THD für die maximale Wattleistung, die Sie benötigen (100W in 8Ω, wahrscheinlich für die meisten von uns ausreichend).
    Niedriger Grundrauschen des Verstärkers

    Wenn man das einhält, gibt es keine Klangunterschiede.

    Wer darauf keinen Wert legt, sollte respektiert werden.



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  • Cossart
    antwortet
    Kannst du die Essenz des Sermons auch in ein paar eigenen Worten zusammenfassen? Lesen und den Deepl-Übersetzen bedienen kann doch jeder selbst…

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  • walwal
    antwortet
    http://archimago.blogspot.com/2021/0...iers.html#more


    So, to summarize the main thinking points:

    1. Aim for higher damping factor (lower output impedance) amplifiers if you want a system which maintains a flatter frequency response with varying speaker impedances. But no need to go overboard! Most of today's speakers are rated nominally around 4-8Ω which is why I usually measure amps using the "more difficult" 4Ω load and I like to see something like around 20x or more damping factor across the audible frequency spectrum, not just single average value. High damping will allow the amplifier to act with less "load variance"; achieving a flatter frequency response. I believe this is a huge part of the difference between the sound of the Hypex nCore vs. Pass SIT-2 I'm showing here.

    1. Streben Sie Verstärker mit höherem Dämpfungsfaktor (niedrigere Ausgangsimpedanz) an, wenn Sie ein System wünschen, das bei unterschiedlichen Lautsprecherimpedanzen einen flacheren Frequenzgang beibehält. Aber Sie müssen nicht übertreiben! Die meisten der heutigen Lautsprecher sind nominell um 4-8Ω bewertet, weshalb ich normalerweise Verstärker mit der "schwierigeren" 4Ω-Last messe und ich gerne einen Dämpfungsfaktor von etwa 20x oder mehr über das hörbare Frequenzspektrum sehe, nicht nur einen einzelnen Durchschnittswert . Eine hohe Dämpfung ermöglicht es dem Verstärker, mit weniger "Lastvarianz" zu arbeiten; einen flacheren Frequenzgang zu erreichen. ....



    2. Aim for adequate power for your needs. A number of years ago, I posted this article based on the work of others which I hope can help you find out for yourself approximately how many watts (into 8Ω) you might need from your amp using your speakers and preferred listening level. Obviously, an amp that can exceed what's "needed" is good practice since that will cover the dynamic range for loud transients. For this reason, the SIT-2 would not be appropriate for my speaker system especially when I implement ReplayGain level normalization plus usually a bit of attenuation when running room correction DSP. Also the SIT-2 is definitely not going to work when I need the dynamic "oomph" with movies!
    An amplifier that is able to provide enough power for your needs (and a bit more) will allow you to run well within the device's performance envelope and reduce strain in the form of distortion at high overall amplitudes and during strong transients.

    2. Streben Sie nach ausreichender Leistung für Ihre Bedürfnisse. Vor einigen Jahren habe ich diesen Artikel basierend auf der Arbeit anderer veröffentlicht, der Ihnen hoffentlich helfen kann, selbst herauszufinden, wie viel Watt (in 8 Ω) Sie ungefähr von Ihrem Verstärker mit Ihren Lautsprechern und dem bevorzugten Hörpegel benötigen. Offensichtlich ist ein Verstärker, der das "erforderliche" übersteigen kann, eine gute Praxis, da dies den Dynamikbereich für laute Transienten abdeckt.....




    3. Related to (2) above, "clipping" can be more pronounced with solid-state amplifiers. (Even though the SIT-2 is solid-state, it acts tube-like in this regard.) For example, we can see the very steep rise in distortion of the Onkyo TX-NR1009 receiver in the THD+N vs. Voltage Output graph. So long as you stay within the low-distortion power limits (which is not difficult since this amp can provide ~200W into 8Ω), there's no need to worry.

    3. In Verbindung mit (2) oben kann "Clipping" bei Halbleiterverstärkern ausgeprägter sein. ..... Solange Sie innerhalb der Leistungsgrenzen für geringe Verzerrungen bleiben .... besteht kein Grund zur Sorge.

    4. During discussions among audiophiles, it's still good to respect the "more subjective" minded of us who presumably like the effect of lower damping factor, higher overall non-linear distortions, and the gradual rise in distortion with higher output (or some combination).

    4. Während Diskussionen unter Audiophilen ist es immer noch gut, die "subjektiver" gesinnten von uns zu respektieren, die vermutlich den Effekt eines niedrigeren Dämpfungsfaktors, höherer insgesamt nichtlinearer Verzerrungen und des allmählichen Anstiegs der Verzerrung mit höherer Leistung (oder einer Kombination) mögen ).


    5. While I can show and hear a difference between the Pass SIT-2 and my Hypex nCore quite easily, realize that within reasonable objective operating parameters, amps will sound alike! Suppose you put two very disparate (say an amp costing $10,000 and another at $500 of various dimensions, power, features) but "clean" amplifiers side by side with the following characteristics:

    - Flat frequency response 20Hz to 20kHz measured with a typical resistive load (like 4Ω).

    - Low distortion <1% THD for whatever maximum watts you need (100W into 8Ω likely adequate for most of us).

    - Adequately high damping factor say 20x across the frequency spectrum for your speaker's nominal load assuming there are no prolonged portions of the electrical impedance curve dipping far below that.

    - Low amplifier noise floor devoid of hum, hiss, noise spurs above your listening room's ambient noise level when the amp volume control is set to desired listening amount.



    5. Ich kann zwar leicht einen Unterschied zwischen dem Pass SIT-2 und meinem Hypex nCore zeigen und hören, aber bedenken Sie, dass Verstärker innerhalb vernünftiger objektiver Betriebsparameter gleich klingen! Angenommen, Sie stellen zwei sehr unterschiedliche (z. B. einen Verstärker für 10.000 US-Dollar und einen anderen für 500 US-Dollar mit verschiedenen Abmessungen, Leistung und Funktionen) nebeneinander, aber "saubere" Verstärker mit den folgenden Eigenschaften:

    - Flacher Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz, gemessen mit einer typischen ohmschen Last (wie 4 ).

    - Niedrige Verzerrung <1% THD für die maximale Wattleistung, die Sie benötigen (100W in 8Ω, wahrscheinlich für die meisten von uns ausreichend).

    - Ausreichend hoher Dämpfungsfaktor, z. B. 20x über das Frequenzspektrum für die Nennlast Ihres Lautsprechers, vorausgesetzt, es gibt keine längeren Abschnitte der elektrischen Impedanzkurve, die weit darunter abfallen.

    - Niedriger Grundrauschen des Verstärkers ohne Brummen, Zischen, Störgeräusche über dem Umgebungsgeräuschpegel Ihres Hörraums, wenn der Lautstärkeregler des Verstärkers auf die gewünschte Hörstärke eingestellt ist.





















































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  • hreith
    antwortet
    Hi Frank,

    ich denke man muss den Hörern zugestehen, dass jeder seinen eigenen Weg gehen kann und jeder eine andere Anregung benötigt, bis sich die Musik bei ihm im Kopf richtig zusammensetzt.
    Die Betrachtung eines Bildes kann beim Betrachter auch nur die Erinnerung an das echte Erlebnis wachrütteln oder er stellt sich halt irgend eines vor - ganz wie es beliebt. Und beim Musikhören ist es wohl oft ähnlich. Auch da kann die Wiedergabe der Retorte das ein oder andere Bild im Kopf entstehen lassen.
    Und solange die Köpfe und deren manchmal anzutreffender Inhalt unterschiedlich sind, halte ich auch unterschiedliche Anregungsformen für durchaus legal.
    Problematisch empfinde ich, wenn offensichtliche und objektive Fehler als richtig hingestellt werden nur weil es dem ein oder anderen so gefällt.

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  • Frank Schölch
    antwortet
    Ein optimaler HiFi Verstärker soll verstärken und keinen Klangeffekt erzeugen. Und das tut er, wenn
    -die Leistung ausreicht, Clipping unter allen Nutzungsbedingungen zu verhindern
    -die Ausgangsimpedanz klein genug ist, um Rückwirkungen der Lautsprecher zu unterdrücken
    -Der Gesamtklirr incl. Intermodulation klein genug ist.

    Die technische Umsetzung solch eines Verstärkers bereitet seit Mitte der 80er Jahre keine Probleme mehr. Bedingung ist, dass der Entwickler kostenmäßig nicht zu sehr unter Druck gesetzt ist bzw. auch der Hersteller nicht einen absichtlich eingeprägten Klangeffekt als Firmenphilosophie versteht.

    Während bisa zu den 80er Jahren HighEnd HiFi als die Umsetzung des technisch Machbaren galt, zielt der Markt heute eher auf Esoterik ab. Das ist schade, weil die Technik sich hierbei zurückentwickelt.

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