Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Treffen bei Timo in Karlsruhe am 27.03.2026 und am Samstag 28.03.2026

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • walwal
    Registrierter Benutzer
    • 08.01.2003
    • 28810

    "....Wenn Wellen der Wellenlänge λ auf einzelne Strukturen treffen, die kleiner oder in der Größenordnung von λ sind, werden sie an ihnen gebeugt. Das bedeutet, ihre Ausbreitungsrichtung verändert sich so, dass ein Teil der Welle in den Schattenraum gelangt. Diese Strukturen können ...Spalten, ... sein. ..."
    „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

    Alan Parsons

    Kommentar

    • Timo
      Registrierter Benutzer
      • 22.06.2004
      • 10767

      Ein sauberer baffle Step ist 6 dB je nach schallwandbreite leicht oberhalb des Grundtons. Bei der No.1 bei um die 800 hz.
      macht man an der schmalen schallwand eine neutrale Abstimmung sollte die Box frei stehen. Macht man nun quasi einen Einbau draus wird der 6 dB im Grundton und Bass wieder angehoben. Zusätzlich ist Bodennah auch die Verstärkung von 3db vorhanden.

      einen ähnlichen Effekt habe ich an der no1 und no2 wenn ich sie von der wand wegziehe. Die nahen Wände bringen eine Verstärkung. Frei im Raum sind sie im Klangbild schlanker. Also zwei Effekte machen zu viel Bass und Grundton. Das hat erstmal nichts mit Raumakustik zu tun.

      Kommentar

      • goofy_ac
        Registrierter Benutzer
        • 17.02.2018
        • 1245

        Zitat von A R Beitrag anzeigen
        Ein Erklärungsversuch:
        Der Bafflestep wurde ja bei der ursprünglichen Abstimmung in der 1m-frei-stehend-Messung automatisch berücksichtigt, was zur Folge hatte, dass ab der Bafflestepstufe der Pegel nach oben abgesenkt wurde, um linearer zu werden. Bei Timo war in dieser nach beiden Seiten "eingezwängten" Position dann der Bafflestep-Effekt sehr reduziert und der FG wohl ab dem Bafflestep-Knick nach hohen Frequenzen hin reduziert.
        Gruß
        Andreas
        ...sprich damit wurde auf eine bestehende Korrektur, die durch den Ort teilweise abgeändert wurde, reagiert - Merci!

        Zitat von walwal Beitrag anzeigen
        "....Wenn Wellen der Wellenlänge λ auf einzelne Strukturen treffen, die kleiner oder in der Größenordnung von λ sind, werden sie an ihnen gebeugt. Das bedeutet, ihre Ausbreitungsrichtung verändert sich so, dass ein Teil der Welle in den Schattenraum gelangt. Diese Strukturen können ...Spalten, ... sein. ..."
        Merci! Soweit war mir das bekannt. Was mich irrtiert hatte, war eben diese relativ kleine Verschiebung bei den doch sehr tiefen Frequenzen. Gefühlt waren die Frequenzen bis 100-300(?) Hz beeinflusst worden, und das wären Wellenlängen von gut 1m... Die Triton hatte ihre äußerste Kante vielleicht 500mm weit weg?

        Viele Grüße - Axel

        Kommentar

        • Ph-il
          Registrierter Benutzer
          • 19.10.2020
          • 188

          Da spielt halb und viertel lambda auch schon eine Rolle.

          Kommentar

          • goofy_ac
            Registrierter Benutzer
            • 17.02.2018
            • 1245

            …ich werd‘s im Hinterkopf behalten Genau die Situation wird auch noch auf mich zukommen - Merci!

            Viele Grüße - Axel

            Kommentar

            • A R
              A R
              Registrierter Benutzer
              • 27.08.2003
              • 227

              Hier eine Edge Simu:
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Edge BaffleStep 10-3 PMd.jpg Ansichten: 0 Größe: 233,8 KB ID: 736110
              Angehängte Dateien
              Zuletzt geändert von A R; 31.03.2026, 22:29.
              Gruß
              AR

              Kommentar

              • Timo
                Registrierter Benutzer
                • 22.06.2004
                • 10767

                in Edge kann man es sehen, wenn man jetzt noch eine breite Schallwand macht, was passiert, oder ich habe soeben die Conga als Referenz genommen und ein kleines Gehäuse gestrickt, ähnlich das von die Andreas, ... breite der Schallwand vor der Änderung 32 cm und nach der Änderung 72 cm, einfach nach links verlängert: Der Grundton wird um rund 2 dB aufgedickt, ... wenn jetzt vorher durch irgendwelche Gründe eine fette Abstimmung gewählt wurde addieren sich die 2 dB der Schallwand noch zur fetten Abstimmung, sodass es zu viel wird. Da kann die Raumakustik nichts dazu. Das ist schlichtweg das Problem bei unserem Dreiervergleich.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Grundtonüberhöhung wenn die Box zugebaut wird.JPG Ansichten: 0 Größe: 321,7 KB ID: 736113


                Ich habe gerade einen ähnlichen Effekt bei der No.1 messtechnisch dokumentiert. Wenn ich den Standplatz wechsle und die Box einen Meter vorziehe bekomme ich einen super schlanken Grundton, ... hinten neben dem Lowboard habe ich eine gute Grundtonabstimmung. Also muss man immer drauf achten wo die Box steht, ob quasi eingebaut, oder frei stehend, ... Schon eine Aria einmal auf einem Ständer und einmal auf dem Lowboard, macht den Grundton schon enorm verschieden. Meine Arias stimme ICH auf dem Lowboard stehend ab, quasi mit einer Schallwandverlängerung nach unten, ... wenn man jetzt die Aria auf dem Lowboard neutral abstimmt und dann auf einen Ständer stellt, hätte sie zu wenig Grundton, also eine schlanke Männerstimme. Das fällt mir immer wieder auf, dass der Standplatz sehr wichtig für den Grundton ist.

                Gruß Timo

                ps, wenn Gustavs Box funktioniert hätte, hätten wir das alle hören können, denn Gustav hat seine Box, ganz bewusst, seitlich abseits gestellt und stark eingewinkelt, um diesen Effekt nicht zu haben. Leider hatte die Aktivelektronik einen Schuss, dass wir das Potential leider nicht hören konnten.

                Kommentar

                Lädt...
                X