keine Pegelorgien mit der Vox253MTI

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  • Markus213
    antwortet
    Junior, was du so schreibst sieht man auch in den Diagrammen. Die alte ist um 6dB lauter und braucht 4dB weniger Leistung. Also wenn die alte mit 100W gut gelaufen war muss die neue minimum 1000W bekommen.

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  • Junior
    antwortet
    Des Rätsels Lösung liegt glaube ich in der Kombination mehrerer ungünstiger Faktoren:

    Wirkungsgrad der Vox: Unterirdisch.
    Guter Lautsprecher für Klassik in denen mehr Räumlichkeit und Auflösung als Pegel gefragt ist, da ein Sinfonieorchester ohnehin etwas eingebremst werden muss. Schon aus Eigenschutz.

    Leistungsanforderung der Vox: Sehr hoch
    Aber nicht so astronomisch, daß ein ausgewachsener AVR nicht wenigstens etwas "Drive" liefern könnte. Impedanzminimum ist hier, anders als vermutet, eher zu vernachlässigen. Bevor ein signifikanter Klirr wegen impedanzkritischer Ströme aus dem LS ertönt, schalten die modernen AVR normalerweise ab.

    Musikauswahl:
    Hört sich ironisch an, ist aber Tatsache.
    Ausgerechnet das Brothers in Arms Album und dann auch noch "Why Worry".
    Der am leisesten aufgenomme Song der jemals produziert wurde seit es CD gibt.
    Der RMS liegt mit -28,9dB und im Peak mit -12,7dB jeder Wiedergabe wie ein Asteroid im Magen.

    Fazit: Berücksichtigt man den Wirkungsgrad des LS mit 83dB und zieht den Peak- Pegel des Songs davon ab, kommt man auf eine Empfindlichkeit von ca.70dB(1Watt). Jetzt kommt noch der Sitzabstand dazu. Bei 3 Metern sind es nur noch 60dB! die am Ohr ankommen. Wohlgemerkt als PEAK. Um von da aus wieder auf sagen wir mal über 90dB zu kommen, wird es den Lautsprecher eher zerfetzen und die Elektronik verschmoren, oder auch umgekehrt.

    Die einzige Lösung für anspechende Pegel, auch bei schwierigem Musik- oder auch Filmmaterial bleibt ein Lautsprecher mit entsprechend hohem Wirkungsgrad ab ca. 90dB aufwärts.

    Gruß
    J

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  • Markus213
    antwortet
    Ich denke es liegt an der Leistung die die Boxen brauchen. Bei der alten liegt die Impedanz Im Bereich 50 bis 100Hzzwischen 20 Ohm bis 8 Ohm. Bei der neuen fast immer 4Ohm.

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  • zymorg
    antwortet
    Zitat von laguna 0294
    Laut Visaton Datenblatt ist der Mht mit 12db Weiche bei 4 khz bis 100 Watt
    belastbar,das ist genau sein Trennung in der Vox Mti.Ich wäre also mit
    noch stärkeren Endstufen vorsichtig im Umgang mit dem Lautstärkeregler.
    Auch wenn die später ins Clipping rutschen,so eine Bändchen hat sich
    schnell in Rauch aufgelöst.
    Gruß
    Die Leistung in der Musik ist ja nicht gleichmäßig verteilt sondern nimmt zu hohen Frequenzen ab. Unter 1.3 ist eine Tabelle:
    ESP - The Audio Pages. How to biamp or triamp your hi-hi speaker system for greatly improved sound, and higher sound levels with less distortion.

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  • laguna 0294
    antwortet
    Laut Visaton Datenblatt ist der Mht mit 12db Weiche bei 4 khz bis 100 Watt
    belastbar,das ist genau sein Trennung in der Vox Mti.Ich wäre also mit
    noch stärkeren Endstufen vorsichtig im Umgang mit dem Lautstärkeregler.
    Auch wenn die später ins Clipping rutschen,so eine Bändchen hat sich
    schnell in Rauch aufgelöst.
    Gruß

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  • Schmidt
    antwortet
    Bei der alten Technics SE-A50 löste öfters mal die Schutzschaltung aus wenn es Laut wurde.

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  • zymorg
    antwortet
    Zitat von Schmidt
    Mit den 140 W ist schon gut aber bei 8 Ohm. Geht laut genug X-A160
    In den technischen Daten ist sogar der ausreichend dimensionierte Trafo mit angegeben. Da kommen wir in den ehrlichen Bereich.

    Leistung kostet Kupfer, Aluminium und dicke Elkos - außer du gehst auf Schaltverstärker.

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  • Schmidt
    antwortet
    Mit den 140 W ist schon gut aber bei 8 Ohm. Geht laut genug X-A160

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  • zymorg
    antwortet
    Zitat von laguna 0294
    Bi Amping solltest du mal weglassen,das kann in der Tat
    zu Problemen führen,zumal es keinerlei Klanggewinn bringt.
    Wenn dann keine Verbesserung,dann mit stärkerer Endstufe
    (wenn vorhanden)hören.Die TI kann ich mir nicht vorstellen.
    Eigentlich sollten diese modernen Endstufen sich frühzeitig
    abschalten,bevor sie ins Clipping gehen.
    Aber auch Bedenken,eine Vox Mti ist nicht unbedingt für
    Discopegel die beste Wahl.
    Gruß
    Bi-Amping kann schon nützen, spätestens wenn es zum Clipping kommt aber auch schon wenn am Leistungslimit die Verzerrungen steigen. Dann ist nur der Bassbereich betroffen. Und stell dir mal vor deine Endstufe würde bei jedem Clippen abschalten für eine Sekunde. Da müsstest du aber vieeeeel Sicherheitsabstand zum Leistungslimit haben damit das nie passiert.

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  • laguna 0294
    antwortet
    Bi Amping solltest du mal weglassen,das kann in der Tat
    zu Problemen führen,zumal es keinerlei Klanggewinn bringt.
    Wenn dann keine Verbesserung,dann mit stärkerer Endstufe
    (wenn vorhanden)hören.Die TI kann ich mir nicht vorstellen.
    Eigentlich sollten diese modernen Endstufen sich frühzeitig
    abschalten,bevor sie ins Clipping gehen.
    Aber auch Bedenken,eine Vox Mti ist nicht unbedingt für
    Discopegel die beste Wahl.
    Gruß

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  • laguna 0294
    antwortet
    Ich sehe hier den MHT Hochtöner als limitierenden Faktor und nicht
    die Endstufe.Für Pegelorgien ist die DSM oder KE besser geeignet.
    Dieses Clipping trifft hier eher die 500 Euro Geräte,die bei
    niederohmigen Boxen schnell in die Knie gehen,bei diesem 1800 Euro
    Yamaha sehe ich das anders.
    Irgendwann ist natürlich immer ein Limit.Evtl.mal Kalottenhochtöner
    zum Testen einbauen(wenn vorhanden)
    Gruß

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  • zymorg
    antwortet
    Zitat von mechanic
    Vorsicht - das Netzteil muss auch noch die Sub-Endstufe antreiben, und dann sind von der ganzen (zusammengelogenen) Leistung wahrscheinlich keine echten 100 Watt mehr übrig

    Sorry, Hersteller, die eine 5-Kanal-Endstufe bei Einkanalbetrieb oder 10%THD spezifizieren sind schlicht und ergreifend unseriös und entwickeln nebenbei wahrscheinlich auch Steuergeräte für Dieselmotoren!

    Also dicke PA-Endstufe ausleihen, testen und dann weiter überlegen ...
    Diese Lügerei ist fast so alt wie Verstärker... Das ist ein guter Vorschlag, hold dir von irgendwo min. 2x150W an 4 Ohm (aber die "echten" Watt), besser mehr. Ich wette dann wirst du nichts mehr vermissen.

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  • mechanic
    antwortet
    Vorsicht - das Netzteil muss auch noch die Sub-Endstufe antreiben, und dann sind von der ganzen (zusammengelogenen) Leistung wahrscheinlich keine echten 100 Watt mehr übrig

    Sorry, Hersteller, die eine 5-Kanal-Endstufe bei Einkanalbetrieb oder 10%THD spezifizieren sind schlicht und ergreifend unseriös und entwickeln nebenbei wahrscheinlich auch Steuergeräte für Dieselmotoren!

    Also dicke PA-Endstufe ausleihen, testen und dann weiter überlegen ...

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  • zymorg
    antwortet
    Ups, haste ja geschrieben. Aus den technischen Daten werd ich nicht ganz schlau:
    --- 140 W / Kanal (8 Ohm, 20 Hz-20 kHz, 0,06% THD, 2 Kanal angesteuert)
    --- 220 W / Kanal (8 Ohm, 1 kHz, 10% THD, 1 Kanal angesteuert)
    --- 220 W / Kanal (4 Ohm, 1 kHz, 0,9% THD, 1 Kanal angesteuert)

    oder hier: https://de.yamaha.com/de/products/au...l#product-tabs

    Das könnte schon an mangelnder Leistung liegen wenn der grad mal 140W/Kanal an 8Ohm bei 2 Kanalbetrieb schafft.

    Ich habe keine Ahnung was sich die Vox TT so genehmigen aber bis 250W traue ich denen zu pro TT

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  • zymorg
    antwortet
    Zitat von abra
    Nein, nicht die Impedanzkorrektur.
    Die Basspegelabsenkung meinte ich.


    Zum Verstärker:
    ich nutze den AVR von Anfang an im Bi-Amping Betrieb.
    Ich habe nur ein 5.1 Setup, alsoo immernoch 2 Känäle des AVR ungenutzt.
    Was leistet dein AVR/Welcher isses? Gut möglich, dass der in die Strombegrenzung geht. Vielleicht Soft Clipping, dass man es nicht so hört? Würde sich bei Bi-Amping ja nur auf den Bass auswirken.

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