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  • System Panic
    antwortet
    So sieht das jetzt aus - schön aufgeräumte Optik.
    Demnächst werden die Wandboxen noch foliert, klanglich ists dank DSP Unterstützung ein Fortschritt.

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  • System Panic
    antwortet
    Mein Gerät kann leider nur eine Einpunktmessung. Nachdem ich den Subwoofer zurück auf die gemessene Entfernung gestellt habe, klingts allerdings echt gut. Ich kann mir zwar die gemessene Kurve nicht ansehen, aber wenn ich in den Equalizereinstellungen auf den PEQ stelle, klingt es harmonischer und man hört einen Unterschied zum " Direkt" Modus, vor allem im Grundtonbereich. Das wird die Korrektur des Wandeinflusses der Wandlautsprecher sein..
    Ich bin erst mal zufrieden.

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  • nlcarbon
    antwortet
    Einpunktmessung oder Mehrpunktmessung? Zweiteres ist immer besser.

    Die Entfernung des Subwoofer ist meistens nicht die reale, auf diese Weise wird die Phase zu den Hauptlautsprechern eingestellt.

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  • laguna 0294
    antwortet
    Hallo
    Und was spricht dagegen,den manuell zu benutzen?Wieviel Bänder hat er denn?
    Gruß

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  • System Panic
    antwortet
    So, ich hatte Basteltag. Innenleben des Lowboards modifiziert, so dass der Yamaha RX-S da rein passt und oben noch 2-3 cm Luft hat, Loch zum Nebenraum gebohrt und Lautsprecherleitungen für Zone 2 gelegt, alles wieder ins Lowboard, verkabelt, bisschen getestet.

    Dann der grosse Moment: Einmessung mit YPAO. Messmikrofon auf einem Fotostativ am Hörplatz montiert, auf der Couch ein paar Kissen drapiert als Menschensimulation und die Messung durchlaufen lassen. Vorher habe ich die Subwooferweiche zurück auf default gestellt.

    Es piepst, rauscht und brummt und hinterher hat mir der Yamaha den Sub zu weit weg verortet und zu leise gestellt. Ich habe dann im Setup Menü den Abstand manuell eingegeben und den Pegel wieder angehoben. Generell ist der Übergang aber besser gelungen als vorher, kurzer Quertest mit einem Schlagzeugsolo zeigt, dass Toms und Bassrum nun etwas straffer gespannt sind. Die Trennfrequenz hat der Yamaha tiefer gesetzt und anscheinend besser angekoppelt.

    Im direkten Vergleich spielt der Yamaha präziser, analytischer, behält irgendwie mehr Ruhe in der Darstellung gegenüber dem NAD, dafür spielt der mehr " aus einem Guss " und runder.

    Ich bin jetzt ein wenig enttäuscht, ich hätte erwartet dass mir das YPAO auch im Mittenbereich Anpassungen vornimmt und dass man sich das Ergebnis ansehen kann, aber offenbar braucht man dafür ein höherwertiges Gerät mit YPAO RSC oder so. Mein Receiver hat zwar einen Equalizer, aber der geht nur manuell.

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  • nlcarbon
    antwortet
    Ja bereichte mal weiter

    Die Überhöhung müsste/könnte der AVR glattbügeln, bei Auslöschungen hingegen kann man elektronisch nicht viel machen. Da hilft nur Subwoofer umstellen oder Hörplazt ändern.

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  • System Panic
    antwortet
    Falls noch jemand mitliest, ich bin etwas weiter:

    Zuerst habe ich einen anderen, etwas kleineren Subwoofer angeschafft. Von der Bauart her ist der geschlossen mit aktiver Entzerrung. Dieser steht jetzt rechts vom Lowboard und arbeitet durch die andere Aufstellung linearer als der vorherige mit 2 Bassreflex Rohren. Damit höre ich plötzlich Tiefbass, der vorher von den Überhöhungen im Frequenzgang überdeckt war. Das ist schon mal gut.
    Die Problemfrequenzen 90 und 135 Hz sind allerdings Raumeinflüsse, da kann man nun nicht so viel dran machen. Von Klang her ist es so, dass z.B eine Basstrommel oder Tom vom Schlagzeug klngt wie einen Tacken zu tief gestimmt. Der Kick fehlt.

    Dann habe ich mir einen Receiver aus der Yamaha RX-S Serie günstig ersteigert und probiere mal aus, ob man damit ohne Klangverlust gegenüber meinem geliebten NAD klarkommt.

    Das Angebot von flachen, nicht zu tief bauenden AV Receivern ist recht klein und der Yamaha war der einzige, der flach baut und eine 2. Zone für den Nebenraum hat. Wenn ich das Innenleben des Lowboard etwas umbaue sollte der ins Lowboard passen.

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  • System Panic
    antwortet
    Habe da ein nettes Online Spielzeug gefunden, einen Raummodenrechner:



    Tatsächlich tauchen da " meine " kritischen Frequenzen auf. Man kann sich die Verteilung der Druckmaxima im Raum anzeigen lassen und sehen, wo die auftreten. Interessant. Gegen die Auslöschung bei 93 Hz kann man wohl nicht viel machen, aber gegen die 135 Hz Verstärkung könnte man aktiv filtern.

    Subwoofer auf der anderen Seite ist besser, aber noch nicht gut. Ausserdem steht er da im Weg.

    Ich bin mir trotzdem nicht sicher, ob ich in einen Verstärker mit Einmessung investieren soll. In mein nur 41 cm tiefes Lowboard passen ohnehin nur flache Modelle, die ganzen dicken Yamahas sind alle zu tief. Mehr als 330 mm sollte ein Gerät dort nicht haben.

    Der Pioneer SX-S30DAB wäre genau was ich brauche, aber erstens möchte ich mich klanglich gegenüber dem jetzigen NAD nicht verschlechtern und zweitens soll laut Berichten im Internet die Einmessung gar nicht funktionieren.

    Von Yamaha gibt es eine Slim Serie ( RX-S ), das wäre auch noch eine Idee.

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  • walwal
    antwortet
    Steht der Sub weit weg von einer Wand? Dann wäre es eine Interferenz. Die unterschiedlichen Bauarten sollten ohne Auswirkung sein.

    Not hearing enough bass through your monitors? The distance between your room boundaries and speakers has a huge impact on your bass performance. This tutorial will show you specific strategies for placing your speakers to get a balanced bass response.


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  • System Panic
    antwortet
    Ja, das ist der Plan, allerdings an einem anderen Standort. Zuletzt hatte ich einen Sweepton über die kritischen Frequenzen eingespielt und dazu jeweils den Phasenregler verdreht. Theoretisch hätte das ja bei einer Auslöschung etwas bewirkt. Praktisch leider kein hörbarer Unterschied.

    Ausserdem werde ich mal den anderen Subwoofer aus dem Keller holen, es kann ja auch sein dass mit meinem Sub was nicht stimmt. Der jetzige ist Bassreflex / Downfire, der im Keller ist Bassreflex mit Treiber nach vorne.

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  • walwal
    antwortet
    Auslöschung um 94 Hz und Peak bei ca. 130 Hz könnten eine unpassende Phase Sub-Sat sein. Mal Umpolen und vergleichen oder Phase am Sub regeln.
    Zuletzt geändert von walwal; 19.03.2019, 16:13.

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  • System Panic
    antwortet
    So,die 2. Box ist umgebaut. Die Erkenntnisse des gestrigen Abends:
    1. Die Augen waren vor 10 Jahren besser.
    2. Frequenzweichen sehen in der 3. oder 4. Version nicht mehr herzeigbar aus.
    3. Anschlussdrähte von Audyn Caps können brechen. Jetzt habe ich im Hochton einmal Visaton MKT und einmal MKP. Ich höre aber sowieso keinen Unterschied.

    Beim Probehören fällt auf, dass das Nervige tatsächlich weitgehend weg ist. Ich muss mich jetzt über längere Zeit mal einhören, evtl. muss der Hochton nochmal einen Ticken leiser. Der Raum wird natürlich durch eine andere Weiche nicht besser,die ungewöhnliche Räumlichkeit der Wandbox bleibt.

    Jetzt sind da noch die Baustellen Auslöschung um 94 Hz und Peak bei ca. 130 Hz ( das wird eine Resonanz des Raums sein..), hier stelle ich als nächstes den Subwoofer um.

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  • walwal
    antwortet
    Na also.

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  • System Panic
    antwortet
    So, falls es interessiert ein Update :

    Die Bauteile sind nun alle da und die erste Weiche habe ich umgebaut. Allerdings habe ich die 0,82mH Spule vor dem Bass in der Weiche gelassen, weil ganz praktisch die alte Mundorf Spule aus der Bastelkiste mit 0,6mH viel zu gross für die Platine ist, da hätte ich sehr viel umbauen müssen.Laut Boxsim gibt die sogar den saubereren Frequenzgang.
    Ausserdem habe ich den Hochton wie gehabt durch 1 Ohm eingebremst.
    Boxsim sieht jetzt so aus:



    Die Weiche:



    Mono Hörtests sagen jetzt nicht viel aus und viel Zeit hatte ich auch nicht, aber ein kurzer Quercheck neu / alt mit einem A Capella Stück zeigte schon mal eine deutliche Verbesserung bei sehr überschaubaren Kosten.
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  • System Panic
    antwortet
    Habe die heutige Mittagspause mal für etwas Spielerei genutzt, während alle aus dem Hause sind. Ich habe einen PC mit Online Tongenerator angeschlossen und mit Gehör und einem einfachen Schallmesser auf dem Handy den Subwoofer und seine Ankopplung untersucht. Das ist kein exaktes Messen, war aber dennoch interessant:
    Offenbar schluckt der Raum bei der jetzigen Aufstellung alles zwischen 93 und 98 hz. Habe einen Sweep zwischen den beiden Ecktönen eingestellt und mit der Phase gespielt, weil ich eine Auslöschung befürchtet habe, aber das ist der Raum. Am Hörplatz kommt da nichts an, egal was ich am Sub treibe.
    Dafür packt der Raum um die 130 Hz eine ordentliche Schippe drauf. Der Subwoofer selber geht weiter runter als ich dachte, bei 35 Hz spürt man noch was.

    Ich habe dann mit Trennfrequenz und Lautstärke bei Phase 0 gespielt, zumindest ist es jetzt besser als vorher, der fehlende Kick ist teilweise wieder da. Gut wird das aber erst wenn ich das 93 Hz Thema in den Griff bekomme.

    Eine Idee wäre eventuell neben einer anderen Position des Subs noch, meinen Hochpasskondensator in der Weiche doch wegzulassen um so eine flachere Flanke nach unten zu bekommen.

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