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Studio 3, wer hat sie gebaut?

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  • jhohm
    antwortet
    Zitat von Sync204 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank an VISATON fürs einklinken, gerade die Messungen sind sehr interessant! Ja ja, die guten Visaton Bauvorschläge, alles hat Hand und Fuß

    Nur interessehalber, warum habt ihr euch für den Radius entschieden anstelle der Fase? Für mich sehen die beide im relevanten Bereich von 500 bis 3k gleich aus.

    Deine leider auch Ich denke wir reden aneinander vorbei.
    Ich meine die RÜCKSEITIGEN Ausfräsungen, da wo die Frontplatten der Hochtöner angeschraubt werden. Was eine Schallführung macht ist mir klar.

    Meine geplante Änderung ist lediglich, dem G50 ein 3mm tieferes WG zu spendieren, das am Hals nicht senkrecht beginnt. Im Groben und Ganzen auch ein Radius, aber stetiger im Verlauf.

    Du hast recht, ich dachte Du wolltest garnichts einfräsen, weder von vorne noch von hinten.
    Aber bedenke, die leute bei Visaton haben sich bestimmt was dabei gedacht; und auch die 3mm können eine ganze Menge ausmachen.- Egal, ob es besser oder schlechter wird.
    Ich mutmasse mal, das werden die leute bei der Entwicklung schon berücksichtigt habe,,,

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  • Sync204
    antwortet
    Zitat von LANDO Beitrag anzeigen
    Moin, die eigentlich Frage ist doch was DU in ein Waverguide interpretierst. Wenn Du Anlehnung eine K+H 310 erstellen möchtest...
    Keine Sorge, das Doppelwaveguide kommt noch!
    Wenn mich die G 50 in der Studio 3 überzeugt, ich hab noch keine Mitteltonkalotte gehört

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  • Sync204
    antwortet
    Vielen Dank an VISATON fürs einklinken, gerade die Messungen sind sehr interessant! Ja ja, die guten Visaton Bauvorschläge, alles hat Hand und Fuß

    Nur interessehalber, warum habt ihr euch für den Radius entschieden anstelle der Fase? Für mich sehen die beide im relevanten Bereich von 500 bis 3k gleich aus.

    Deine Mutmassungen sind leider völliger Quatsch!
    Deine leider auch Ich denke wir reden aneinander vorbei.
    Ich meine die RÜCKSEITIGEN Ausfräsungen, da wo die Frontplatten der Hochtöner angeschraubt werden. Was eine Schallführung macht ist mir klar.

    Meine geplante Änderung ist lediglich, dem G50 ein 3mm tieferes WG zu spendieren, das am Hals nicht senkrecht beginnt. Im Groben und Ganzen auch ein Radius, aber stetiger im Verlauf.

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von Sync204 Beitrag anzeigen
    Ich baue gerade die Studio 3, mein erster Visaton Bauvorschlag.

    Das Waveguide der G50 bereitet mir aber Kopfschmerzen.
    Man sieht es im Sonogramm bei 1kHz.


    Ich habe nun vor, die Schallwand aus 21mm Material zu bauen, das ist genau die Tiefe des WG des G25ffl. Der G50ffl wird ebenfalls genau diese 21mm bekommen, die Kontur des WG muss also geändert werden.

    Das Problem ist, ich kenne mich mit Passivweichen überhaupt nicht aus. Wenn es da Probleme gibt bräuchte ich Unterstützung. Messtechnik ist aber vorhanden.


    Ich hatte überlegt, die Kontur des WG 148 auf den G50FFL hoch zu skalieren und nur den Hornhals soweit zu verwenden, bis sich die Konturen der beiden Waveguides berühren. Kritik und Anregungen von anderen Waveguidern?
    Moin, die eigentlich Frage ist doch was DU in ein Waverguide interpretierst. Wenn Du Anlehnung eine K+H 310 erstellen möchtest, dann finde ich das spannend. Ich habe damalig schon zwei größere 76mm Kalotten Dynaudio D-76AF dafür günstig organisiert, aber das ganze Thema nur als Fun-Bau gesehen.

    Ich habe damalig in einem Musikhaus die Sennheiser Neunmann KH 310 gehört. Hinsichtlich Fertigungs-Kosten und Entwicklungsaufwand/-kosten halte ich diesen Lautsprecher für ein Beispiel für eine gute Entwicklungsleistung. Ich würde sie Kaufen, wenn ich überhaupt keinen Lautsprecher hätte.

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  • walwal
    antwortet
    Mutmaßlich war die Mutmaßung mutig.

    Professionelle Hersteller mussten oft 50 Protypen eines Waveguides anfertigen, bis es passte.

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  • jhohm
    antwortet
    Zitat von Sync204 Beitrag anzeigen
    Achtung Mutmaßung: Die Einfräsungen hat Visaton gemacht, damit
    1) das WG 148 bzw. dessen Kontur mit 21mm Tiefe zum G 25 passt.
    2) für das Mittelton "WG" ein 19er Radienfräser (der lag wohl gerade rum?) passt.

    Ich behaupte, dass man auch eine 21mm Schallwand verwenden kann. Keine Einfräsung für die G 25, keine Einfräsung für die G 50. Dafür bekommt die G 50 natürlich einen Radius von 21mm. Die 3mm, die die G 50 jetzt weiter hinten liegt wird keine akustische Auswirkung haben. Und wenn, dann marginal positiv
    Deine Mutmassungen sind leider völliger Quatsch!
    Man baut LS-Chassis ein, damit es keine Störungen durch Kantendiffraktionen an den Übergängen Chassis - Schallwand gibt, und natürlich auch, weil es optisch gefälliger wirkt - jedenfalls für die meisten Menschen.
    Jetzt gibt es viele Leute, die sagen, so schlimm ist es gar nicht mit den F-Gangs-Störungen, und natürlich kann man die Chassis auch uneingefräst gut betreiben.

    Aber da Du ja eh keine Studio 3 baust, sondern etwas so ähnliches, wirst Du eh zum Entwickeln der Weiche messen müssen, dann kannst Du versuchen, die Mängel der Schallwand auszugleichen....
    Zuletzt geändert von jhohm; 01.02.2021, 09:16. Grund: Edit : der Admin war schneller :D

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  • VISATON
    antwortet
    Zitat von Sync204 Beitrag anzeigen
    Ich baue gerade die Studio 3, mein erster Visaton Bauvorschlag.

    Das Waveguide der G50 bereitet mir aber Kopfschmerzen.
    Man sieht es im Sonogramm bei 1kHz.


    Ich habe nun vor, die Schallwand aus 21mm Material zu bauen, das ist genau die Tiefe des WG des G25ffl. Der G50ffl wird ebenfalls genau diese 21mm bekommen, die Kontur des WG muss also geändert werden.

    Das Problem ist, ich kenne mich mit Passivweichen überhaupt nicht aus. Wenn es da Probleme gibt bräuchte ich Unterstützung. Messtechnik ist aber vorhanden.


    Ich hatte überlegt, die Kontur des WG 148 auf den G50FFL hoch zu skalieren und nur den Hornhals soweit zu verwenden, bis sich die Konturen der beiden Waveguides berühren. Kritik und Anregungen von anderen Waveguidern?
    Wir haben uns beim Entwickeln und beim Bau der Studio3 schon etwas gedacht. Verändert man die Parameter der/des Waveguides, wird dies auch entsprechende Auswirkungen auf die Akustik haben und eine Weichenanpassung benötigen. Hinzukommt, dass wir die Waveguides so gewählt haben, dass ein möglichst gleichmäßiger Übergang zwischen den einzelnen Zweigen auch unter Winkel entsteht. Verändert man die Maße eines Waveguides, wird auch der Übergang entsprechend kritischer und man muss an einer anderen Stelle trennen (sofern das überhaupt noch sinnvoll geht).

    Achtung Mutmaßung: Die Einfräsungen hat Visaton gemacht, damit
    1) das WG 148 bzw. dessen Kontur mit 21mm Tiefe zum G 25 passt.
    2) für das Mittelton "WG" ein 19er Radienfräser (der lag wohl gerade rum?) passt.
    Im Gegensatz zur Annahme, dass wir einfach einen 19er Rundfräser genommen haben, weil er "so rumlag" haben wir uns auch dabei etwas gedacht und verschiedene Variationen getestet.

    Hier zum Vergleich die G 50 FFL in verschiedenen Waveguides, gemessen in der Normschallwand:
    Original G 50 FFL ohne Waveguide:


    Mit 10 mm tiefem Waveguide, rund:


    Mit 19 mm tiefem Waveguide, rund:


    Mit 19 mm tiefem Waveguide, 45° Fase:


    Anhand dieser einfachen Messungen sieht man bereits, dass sich das Ergebnis schon ändert, wenn man anstatt einer runden Fase eine 45° Fase wählt. Eine Änderung sollte man also nur machen, wenn diese auch entsprechend eingeschätzt und ggf. durch eine Anpassung ausgeglichen werden kann.
    Angehängte Dateien

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  • yoogie
    antwortet
    Oder auch negativ?
    Mach mal.... (Ich will nicht mutmaßen)

    Meine Schallwand ist 4 lagig mit 5 mm, für die G25 ist eine 3 mm MDF Platte drauf und dann auf 21,2 mm runtergefräst. Das ist nämlich das korrekte Maß beim nachmessen eines WG.

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  • Sync204
    antwortet
    Bei mir wird gar nichts eingefräst
    Siehe auch den Thread im Gehäusebau...

    Achtung Mutmaßung: Die Einfräsungen hat Visaton gemacht, damit
    1) das WG 148 bzw. dessen Kontur mit 21mm Tiefe zum G 25 passt.
    2) für das Mittelton "WG" ein 19er Radienfräser (der lag wohl gerade rum?) passt.

    Ich behaupte, dass man auch eine 21mm Schallwand verwenden kann. Keine Einfräsung für die G 25, keine Einfräsung für die G 50. Dafür bekommt die G 50 natürlich einen Radius von 21mm. Die 3mm, die die G 50 jetzt weiter hinten liegt wird keine akustische Auswirkung haben. Und wenn, dann marginal positiv

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  • walwal
    antwortet
    Die muss sowieso eingefräst werden, dann eben 2 mm mehr.

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  • Tester
    antwortet
    Wenn dein Hauptproblem ist, dass du 21mm Material verwenden möchtest, kannst du dann die Rückseite der Frontwand wo die G50 befestigt werden soll um 2mm einfräsen?

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  • walwal
    antwortet
    Ein WG, dass ab 100 Hz oder tiefer wirkt, müsste ca 20 cm groß sein.



    Wenn du sie so baust, ist das ok, aber WG zu entwickeln ist nicht trvial.

    Aber:




    Und das ist einer der besten LS, also mach dich nicht verrückt.

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  • Tester
    antwortet
    Den WG148R hochzuskalieren wird für den G50 nicht sinnvoll sein, da der WGauf den Hochton-Frequenzbereich über der G50 ausgelegt ist.Ob und wie der im Mittelton ist ist fraglich.
    An einem FRS5X (ich weiß ganz anderes Chassis, usw.) habe ich 5mm und 10mm Radius-WGs mit Knete und verstellbarer Frontwand im Bereich ab 500Hz ausprobiert. Die größte Wirkung war ab 1500 Hz.

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  • Sync204
    antwortet
    Ich baue gerade die Studio 3, mein erster Visaton Bauvorschlag.

    Das Waveguide der G50 bereitet mir aber Kopfschmerzen.
    Man sieht es im Sonogramm bei 1kHz.


    Ich habe nun vor, die Schallwand aus 21mm Material zu bauen, das ist genau die Tiefe des WG des G25ffl. Der G50ffl wird ebenfalls genau diese 21mm bekommen, die Kontur des WG muss also geändert werden.

    Das Problem ist, ich kenne mich mit Passivweichen überhaupt nicht aus. Wenn es da Probleme gibt bräuchte ich Unterstützung. Messtechnik ist aber vorhanden.


    Ich hatte überlegt, die Kontur des WG 148 auf den G50FFL hoch zu skalieren und nur den Hornhals soweit zu verwenden, bis sich die Konturen der beiden Waveguides berühren. Kritik und Anregungen von anderen Waveguidern?

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  • Guenther6
    antwortet
    Hallo zusammen,
    Nach längerer Pause wollt ich mich noch mal melden.
    Eigendlich wollt ich die Studio3 bauen.

    Die Entscheidung ist gefallen,
    Ich habe mir die Point P20 von Achenbach geholt , die kam mir am stimmigsten vor.
    Schön kompakt, für Wandnah entwickelt und ein nach allen Seiten gleiches Abstrahlverhalten.
    Bilder folgen.
    Ich werde einen neues Thema eröffnen und meinen Baubericht einstellen.
    wird sich aber hinziehen.

    Gruss Günther

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