sorry, muss kurz vom eigentlichen Thema abschweifen.
Zitat von Fosti
Moin zusammen,
wichtig ist beim Einmessen, dass man >400-500Hz die LS auf Freifeld entzerrt und dann am Hörplatz nur noch leicht breitbandig anhebt oder absenkt. Unter 200Hz kann man dann Bassüberhöhungen mit PEQ platt machen. Einbrüche aber unbedingt unberührt lassen...denen kann man nur durch Umstellen der LS beikommen. Dazwischen 200-400/500Hz leicht entzerren...wer auf Nummer sicher gehen will, prüft vorher, ob es sich um minimalphasige Probleme handelt. (Bei den Überhöhungen im Bassbereich kann man i.A. davon ausgehen, dass sie minimalphasig sind....die Einbrüche dort sind es nicht.)
Ich bezweifele, dass die automatischen Einmesssysteme so eine Vorgehensweise berücksichtigen.
Happy EQ-ing,
Chrisoph
Genau die Vorgehensweise halte ich auch für die "richtigste".
Aber nach meinem Kenntnisstand korrigieren die Dirac, Acourate, Audassey, etc. den ganzen Frequenzgang am Hörplatz bis auf's dB genau. Wahrscheinlich mit dem Ergebnis, dass wenn man das Micro 3cm weiter rechts oder links platziert, nix mehr passt?!
Am Hörplatz über alles entzerren definitiv nicht, weil man >500Hz in jedem Fall ein Gemisch aus Direktschall und Reflektionen hat. Wenn man das am Hörplatz "glattzieht" verbiegt man unweigerlich die erste Wellenfront/Direktschall/Freifeldfrequenzgang (wie auch immer man das bezeichnen möchte). Wie Du schon gesagt hast, passt dann ein paar Zentimeter daneben nix mehr. Im (Tief-)Bass hat man das Problem nicht (aber man löst es auch im schlechtesten Fall nur am Hörplatz!). Dazwischen muss man aufpassen und etwas vorsichtiger agieren.
Viele Grüße,
Christoph
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)
Falsch, linux! Ganz so doof sind die auch wieder nicht
Heutzutage unterstützen eigentlich alle besseren Einmesssysteme eine Mehrpunkteinmessung an bis zu 8 Positionen. Sonst wäre das in der Tat eher sinnbefreit...
Die von Fosti empfohlene Vorgehensweise führt aber auch nur dann zu guten Ergebnissen, wenn man sehr gute Lautsprecher mit kontrolliertem Abstrahlverhalten (und am besten noch einen optimierten Raum) hat. Da muss (bzw. sollte) man dann in der Tat außer ein paar Moden nicht viel machen.
Wenn mit irgendwelchen unkontrolliert abstrahlenden und am Besten schon auf Achse verkorksten Lautsprechern in einem typischen Wohnraum das Schlimmste verhindert werden soll (und sowas dürfte in etwa das gängigste Szenario sein ), ist die Taktik von Audyssey & Co. schon nicht so verkehrt und bringt in aller Regel deutlich hörbare Verbesserungen.
Falsch, linux! Ganz so doof sind die auch wieder nicht
Heutzutage unterstützen eigentlich alle besseren Einmesssysteme eine Mehrpunkteinmessung an bis zu 8 Positionen. .....
8 Positionen bei Wellenlängen von wenigen cm..... nee, für mich doof genug
Zitat von zxlimited
.... wenn man sehr gute Lautsprecher mit kontrolliertem Abstrahlverhalten .....
Sowieso! Macht wer noch was anderes?
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)
Ich hab da auch schon viel ausprobiert und mir dann doch einen Center mit einem Coax in der Mitte gebastelt.
Schaut gut aus
Hab was Ähnliches probiert mit demselben Coax - aber da stolpert der Mittel- und Hochton über die dicken Sicken der Tieftöner und macht die erhoffte gleichmäßige Abstrahlung zur Sau.
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